Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 13. Okt 2013, 10:56 
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Pirat
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cf-> "Chrystabelle", an Deck

Mit ein paar scherzhaften Sprüchen ließ man Patrick Mcfarlane sofort an Bord der "Santiago". An Deck mußte er nicht lange suchen, um Ally zu finden. Patrick räusperte sich und sprach sie dann an: "Entschuldige, Ally. Ich muß nach Tortuga etwas in Ordnung bringen. Da kann ich den kleinen Schatz nicht mitnehmen. Wenn ich zurück bin, stellen wir ein Kindermädchen ein, eine Anregung von O'Leary." Er setzte die Tochter zu ihren Füßen ab. Abrupt wandte sich McFarlane dann an Gregory Evans, den er nicht weit von ihnen ausgemacht hatte: "Auf ein Wort, Captain Evans. Ihr habt hier um Hilfe ersucht. Nun ist es an Euch zu helfen. Begleitet mich nach Tortuga!" Er legte den alten Ton auf, den er damals als Lieutenant für die Midshipmen und andere Untergebene benutz hatte. Ein Glücksspiel aber vielleicht funktionierte es ja.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 13. Okt 2013, 11:01 
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Mit finsteren Blicken hatte Gregory seine ehemalige Verlobte an Deck der Santiago verfolgt. Sobald sich eine Gelegenheit ergab, würde er sie zur Rede stellen. Doch dann stand plötzlich Patrick McFarlane vor ihm. Gregory grinste ob seiner Worte, redete allerdings so leise, dass ausschließlich Patrick ihn verstehen konnte. "Ich bin doch nicht verrückt. Reist ihr ruhig alleine nach Tortuga ich habe hier zu tun. Warum solltel ich ausgerechnet Euch helfen wollen?"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 13. Okt 2013, 11:09 
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"Vielleicht einfach nur, weil man Euch hier auch hilft. Ihr wißt, dass es für Jack verdammt gefährlich werden kann sich in Port Royal blicken zu lassen. Und trotz seiner Verletzung wird er sich auf den Weg machen, um Euer kleines Mädchen in Sicherheit zu bringen. Oder soll ich mich bestätigt fühlen, dass Ihr wirklich der Feigling seid, für den ich Euch immer gehalten habe, Captain Evans? Beweist es und kommt mit nach Tortuga." auch Patrick hatte seine Stimme so weit gesenkt, dass das Gespräch unter ihnen blieb, einzig Admiral Norrington stand nah genug, um eventuell das eine oder andere Wort zu hören. Patrick setzte ein breites Grinsen auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 13. Okt 2013, 13:07 
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"Und was hat das mit Jack zu tun, wenn ich mich mit Euch in die Höhle des Löwen wage?" So ganz wollte sich Gregory dieser Zusammenhang nicht erschließen. Es ärgerte ihn, dass ausgerechnet Patrick McFarlane, den er noch nie hatte leiden können und der ihm zudem die Verlobte ausgespannt hatte, nun so triumphierend vor ihm stand. Allmählich bereute es Gregory, dass er sich von diesem Weib hat überreden lassen, hier her zu kommen und Jack Perrys Hilfe zu erbeten. Wenn er es recht bedachte, verfügte auch die Royal Navy über genügend Mittel, Caroline zu suchen. Dazu hätte er sich nicht auf dieses Piratenpack einlassen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 13. Okt 2013, 13:46 
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"Evans, ist Euch der Spruch: eine Hand wäscht die andere vielleicht bekannt? Scheinbar nicht. Und von Freundschaften versteht Ihr wohl auch nicht sehr viel." McFarlane hob den Blick und wurde richtig ernst, dann fuhr er fort: "Ihr mögt von mir halten, was Ihr wollt. Von mir aus zürnt mir, weil ich Euch damals die Verlobte weggenommen habe. Das ist einerlei. Beziehungsweise habe ich es nicht anders verdient. Aber da Jack Euch einen Gefallen erweist, wäre es recht und billig, wenn Ihr dafür eine kleine Aufgabe übernehmt, um die er sich nun nicht scheren kann. Und glaubt nicht, das ich Euch mitnehmen wollte, um Frieden zu stiften oder damit wir Freunde werden. Ich könnte Eure Unterstützung gebrauchen, da Ihr ein guter Offizier der Royal Navy seid und hoffentlich wenigstens Eure Uniformjacke dabei habt. Mehr wäre es nicht. Ihr zieht die Jacke an, rudert mit mir nach Tortuga rüber. Haltet den Mund und überlaßt alles weitere mir. Und seid in einer guten Stunde wieder hier. Und glaubt mir, sollte was schief laufen, nehme ich es gerne in Kauf, wenn Ihr mir höchstselbst eine Kugel verpaßt. Ich hoffe Ihr habt dann aber auch genug Schneid das meiner Tochter zu beichten, wenn sie alt genug ist." Patrick zeigte ein trauriges fast wehmütiges Lächeln. Vielleicht hatte er heute zum letzten Mal für seinen kleinen Schatz gesorgt. Und alles an was Patricia sich von ihrem Vater erinnern würde, wäre ein Papagei. Aber er war entschlossen die Sache gerade zu biegen, die er versaut hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 08:57 
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Sofort hatte sich Alison an die Arbeit gemacht und sich des ersten Segels angenommen. Doch lange hatte sie nicht daran herum genäht, als sie sich plötzlich Patrick gegenüber sah, der Patricia vor ihren Füßen absetzte und ihr erklärte, er müsse nach Tortuga. Sie sagte nicht weiter dazu und hob die Kleine auf ihren Schoss. Ein schlechtes Gewissen gegenüber Patricia überkam sie. Sie konnte doch nichts dafür. Tess hatte mit ihren Worten schon teilweise recht. Das Mädchen brauchte auch seinen Vater. Und Alison hatte keine Ahnung, wie das alles in Zukunft funktionieren sollte. Gedankenverloren blickte sie Patrick nach in der Annahme, er würde die Santiago sogleich wieder verlassen doch das tat er nicht. Alisons Stirn legte sich in Falten, denn vor Gregory Evans blieb er stehen. Was hatten ausgerechnet die beiden miteinander zu bereden, fragte sie sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 12:31 
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Mit finsteren Blicken sah Gregory sein Gegenüber an und nickte. "Na schön. Ich komme mit", knurrte er. Wahrscheinlich blieb ihm ohnehin nichts anderes übrig. Dann machte er, dass er von Bord kam, um zu holen was er brauchte.

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Valparaiso - Hafen


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 12:41 
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McFarlane fühlte sich erleichter, dass sich Evans schließlich doch dazu herab ließ ihn zun begleiten. Es war eine heikle Angelegenheit und er konnte nur hoffen, dass sie heil von diesem Auftrag und aus der Festung Gouverneur Delacroix' wieder heraus kamen. Bevor er die "Santiago" verließ, hielt er bei Alison noch mal an. Patrick konnte nicht sagen, was ihn bewegte, dass dies unter Umständen auch ein Abschied für imemr sein konnte. Kurzerhand zog er Patricia von allys Schoß, herzte seinen Schatz und setzte ihn zu Boden. Dann zog er Ally stürmisch ansich und küßte sie voller Leidenschaft, wie er sie nie zuvor geküßt hatte und murmelte ein leises: "Lebwohl, Liebste." Dann verließ Patrick McFarlane eiligst das Schiff und drehte sich auch nicht mehr um.

tbc-> Hispaniola, Hafen


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 15. Okt 2013, 13:07 
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Verwirrt über diesen Kuss voller Leidenschaft, mit dem sie keineswegs gerechnet hatte, war es Alison absolut nicht möglich gewesen, sich in irgendeiner Art und Weise dagegen zu wehren. Ganz im Gegenteil. Sie hatte ihn sogar erwidert. Und die Art, wie Patrick ihr "Leb wohl" sagte, irritierte sie. Was hatten er und Gregory nur vor? Eine ganze Weile hatte gedankenverloren in die Richtung geblickt, in welcher Patrick verschwunden war. Erst, als sie sich mit der Nadel, mit welcher sie das Segel vor sich nähte, in den Finger piekste, konzentrierte sie sich wieder darauf, was sie hier eigentlich vor hatte zu tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013, 12:14 
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Auch wenn im Hafen nicht all zuviel Betrieb herrschte, hatte Seamus O'Leary ein Weilchen gebraucht Alison zu finden. Schnaufend blieb er vor ihr an Bord der "Santiago" stehen. "Ach, hier versteckt Ihr Euch also. Teufel, Teufel! Da hat der Junge mal was verdammt richtig gemacht und uns alle vor dem Gouverneur gerettet. Mistress Ally, vielleicht solltet Ihr es nochmal überlegen den Patrick zu verlassen. Er macht sich. War mit dem schnöseligen Offizier von der Navy in La Roche beim Gouverneur und hat die tote Hu... Frau abgegeben. Jetz kann La Roche uns nichts mehr und wird uns alle wohl nicht jagen. Ich bin stolz auf den Captain!" O'Leary grinste breit, zog eine Zigarette hervor und zündete sie an. Dann hob er Patricia auf seinen Arm und erzählte der Kleinen: "Dein Vater ist ein Held, Goldstück."


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013, 17:59 
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"Ach Seamus es ist nicht so einfach", seufzte Alison, nachdem sie sich seine Erzählung angehört hatte und er ihr riet, es sich doch noch einmal zu überlegen. "Es schmerzt immer noch zu sehr aber ebenso schmerzt es, mit ansehen zu müssen, wie Patricia an ihrem Vater hängt". Sie brauchte einfach noch ein bisschen Zeit, sich selbst über alles klar zu werden. Denn auch, wenn es immer noch sehr weh tat, so liebte Patrick doch über alles. Genau wie sie ihre Tochter über alles liebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013, 18:22 
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"Niemand hat jemals behauptet, dass Liebe einfach wäre, Alison. Und sie tut verdammt weh. Wenn einer das weiß, dann ja wohl ich. Bestimmt ist Euch auch schon zu Ohren gekommen, dass ich mich komplett zum Trottel gemacht habe als Jack damals auf dem "Seawolf" anheuerte. Ich war hin und weg von dem Kerl. Und was macht er, mich abweisen und sich die Kleine vom Admiral schnappen- jawoll! Sicher, das ist nicht das Gleiche wie bei Euch und dem Patrick- Nay. Aber trotzdem. Paddy hängt an dem Goldstück hier und an Euch auch. Und immerhin war die Gefahr groß, dass La Roche ihn einfach aufknüpft, wegen des windigen Weibsstücks- hammse aber nich'. Is' alles gut gegangen und Patrick hat uns alle damit gerettet. Hat mehr Glück als Verstand gehabt." Seamus hatte sich richtig ereifert beim Reden. Er verstand nicht recht, warum Alison ihrem Mann keinen zweite Chance geben wollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 17. Okt 2013, 23:11 
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Argwöhnisch betrachtet Patrick McFarlane O'Leary als er an Deck der "Santiago" kam und bemerkte: "Ihr seid schlimmer als ein altes Waschweib, Seamus." Doch dann zeigte sich ein Grinsen auf seinen Lippen, welches augenblicklich verschwand als er sich Alison näherte. Gerne hätte er sie einfach in seine Arme gezogen und mit eben jenem Kuss weiter gemacht, den er ihr zum Abschied gegeben hatte. Er setzte den Vogel neben Patricia ab, die freudig lachte und quietschte. "Ähm, er heißt Charley und gehört unserer Tochter. Sie hat ihn Captain Nate abgekauft,"gab er eine Erklärung auf Alisons Blick hin ab. Er zupfte den Schrieb aus seinem Ärmel, wo er ihn verwahrt hatte und drückte ihn Ally in die Hand. Dann fügte er an: "Nun ich war mit Evans auf Tortuga und man hat uns nicht aufgeknüpft. Ich wollte... ich dachte..." Patrick verschlug es einfach die Sprache, denn alles was er eigentlich wollte, war seine Ally küssen und im Arm halten. Verlegen guckte er auf die Planken als er gewahr wurde, dass er Alison angestarrt hatte. Dann fiel sein Blick auf Patricia, die glücklich mit dem Vogel spielte und unvermittelt murmelte er: "Ich hätte gerne ein zweites Kind mit dir."


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 13:53 
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Ein zweites Kind ... Im selben Augenblick, als Patrick ihr offenbahrte, dass er gerne ein zweites Kind mit ihr wollte, verschwand in Windeseile sämtliche Farbe aus Alisons Gesicht. Er wusste ja nicht, was sie seit ein paar Tagen selbst vermutete. Und obgleich sie anfangs davon überzeugt war, sich darüber zu freuen, war sie sich dessen zum augenblicklichen Zeitpunkt nicht mehr sicher. Sie brauchte Gewissheit. Jetzt! Wenn Alison schon nicht wusste, wie es mit Patrick und ihr weiter gehen sollte, wollte sie wenigstens in der anderen Hinsicht Gewissheit haben. Sie legte das Segel beiseite, an dem sie gearbeitet hatte und begann, sich auf den Weg zu machen. "Ich muss zur Heilerin", erklärte sie lediglich kurz angebunden und verließ im nächsten Augenblick das Schiff.

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Le Poisson Bleu


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013, 14:20 
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Traurig blickte Patrick seinem Weib hinterher. Wenn sie sich weiterhin auf die Ehe mit ihm einließ, dann wollte sie sicherlich keine weiteren Kinder mit ihm haben, wenn sie nun zur Heilerin ging. Wahrscheinlich würde Ally um ein Mittel ersuchen, dass sie vor weiteren Kindern bewahrte, vermutete er. Ihr nachzulaufen, zu fragen, was los war, das getraute er sich nicht. Er blickte zu Patricia hinab und schenkte seinem Schatz ein Lächeln: "Dann bleibst du Daddys einziger Stolz, meine Kleine." Er ließ sich auf der Kiste nieder, auf der Ally gesessen hatte und setzte ihre Arbeit fort. Im Flicken von Segeln war er geübt. Hatte es als Schiffsjunge in der Navy viele tausend Male machen müssen. "O'Leary, die Wirtin nannte mir ein paar Namen, geeigneter Leute. Mögt Ihr Euch darum kümmern, sie zu suchen und zu fragen, ob sie Interesse an einer Heuer auf der "Chrystabelle" haben? Das ist wohl das einzige, was ich für Ally noch tun kann. Ihr zu einer Mannschaft zu verhelfen." patrick seufzte und konzentrierte sich wiedr aufs Segel.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Okt 2013, 12:16 
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Auch O'Leary starrte alison nach. Die Sache war wohl gründlich in die binsen gegangen und im Augenblick fehlten Seamus die Worte. Patrick hatte sich wie ein Schuft verhalten und nun wie ein Held. In Seamus Augen wog das einen das andere auf und der Captain hatte sich eine zweite Chance nun wirklich verdient. Langsam drehte sich O'Leary zu McFarlane herum, der sich ganz aufs Segelflicken konzentrierte und ab und an auf seine Tochter guckte. "Vielleicht ein wenig voreilig, sie damit zu überfallen. Aber die sAche geht mich nichts an. Ich muß mir ein wenig die Füße vertreten. Bei der Gelegenheit gucke ihc mal unauffällig nach ein paar geeigneten Leuten." Gerade wollte sich Seamus O'Leary aus dem Staub machen als Patrick ihn zurück rief, die genannten Namen herunter leierte und sich dann wieder dem Segelflicken widmete. Seamus grinste. Einige der erwähnten Burschen kannte er gut. Sie waren waschechte Piraten und zu jeder Schandtat bereit soweit sie einen anständigen Captain hatten. Keiner von denen würde sich freiwillig oder unter Zwang mit Morgans Rattenpack einlassen. Aber einige der Männer hatte was mit der "Black Death" zu tun gehabt, waren zwar keine Crew gewesen aber immerhin. O'Leary legte sich schon mal ein paar gute Sätze zurecht, die Leute zu überzeugen. Er begab sich von Bord.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 20. Okt 2013, 19:29 
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Genau das hatte Sofia letzendlich erwartet, ein Seemann, der Navy und Verrat brüllte, ein Captain Evans, der mit seiner Waffe herumfuchtelte und ein paar geistesgegenwärtige Männer, wie Ihr Gatte, die zu beschwichtigen versuchten und Erfolg hatten. Beinahe wäre ihr das Herz im Leibe stehen geblieben, vermeinte Sofia. Schnell hatte sie sich weit an Deck, ein wenig abseits in einer Hängematte verkrochen. Sie fühlte sich elend und klein. Und ihr war nur zu bewußt, dass sie einen sehr großen Fehler begangen hatte. Sie hätte sich nicht in Dinge einmischen sollen, die sie nicht unmittelbar betrafen. Captain Evans war Matthews Freund, nicht der ihre. Caroline Evans, war nur eine aufgeblasene Kurtisane, die ihr Schicksal vielleicht verdiente. Und Sofia begriff, das sie viel mehr und vor allem viel früher einmal mit Jack hätte sprechen sollen. Aber wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann flößte er ihr manchmal einfach Angst ein und sie verstand ihn nicht. Sie trocknete ihre Tränen, nun gut, sie hatte seinen Hauptunterschlupf auf dieser Insel an Evans verraten. Und sie konnte nicht sicher sein, dass der Captain aus diesem Wissen keine Vorteil zog. Sie schaute Gregory verwirrt nach als der mit McFarlane vondannen zog. Dann kehrte McFarlane zurück allerdings Gregory Evans nicht. Sofia grübelte und kam zu keinem Schluss. Schließlich ging sie zu ihrem Gatten zurück, der eifrig half die "Santiago" wieder zusammen zu zimmern. Einen Moment lang schaute sie ihm zu, dann rückte sie mit der Sprach heraus: "Matthew, ich glaube, ich habe einen Fehler begangen, Captain Evans her zu bringen. Ich muß etwas tun, das wieder auszubügeln. Kannst du es dir leisten, Fleur Marseille ein neues Gasthaus zu bezahlen? Und du mußt mir zeigen, wie man ein Feuer legt, dass ein Haus brennt. Ich werde "Le Poisson Bleu" in Brand stecken, wen Ihr auf dem Weg nach Port Royal seid. Und Fleur muß an einem anderen Ort eine ebensolche Kaschemme errichten. Das bin ich Jack und seinen Leuten wohl für den Verrat schuldig. Hilfst du mir, bitte?"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 21. Okt 2013, 09:51 
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Matthew legte seinen Arme um Sofias Taille. "Geh nicht mit Dir selbst so hart ins Gericht. Du hast doch keinen Verrat begangen. Du wolltest doch nur helfen", versuchte er, Sofia zu beschwichtigen, dann fuhr er fort. "Du denkst, dass es von Nöten ist, dass Fleur Marseille die Kaschemme aufgeben muss? Ich glaube nicht, dass Gregory gewillt ist, alle hier zu verraten, wenn ihm wirklich geholfen werden kann und Caroline heil zu ihm zurück kommt. Eine Hand wäscht die andere". Kurz überlegte er. "Aber dennoch verstehe ich Deine Zweifel. Wenn Du möchtest, werde ich umgehend mit Fleur sprechen und ihr erklären, dass ich für eine neue Kaschemme aufkommen werde, sollte es wirklich von Nöten sein, den Poisson Bleu in Brand zu stecken", versprach er Sofia.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 21. Okt 2013, 12:05 
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"Ich habe nur versucht, mir auszumalen, was ich machen würde, wenn ich Jack wäre und für die Crew verantwortlich. Die Männer könnten ihm Misstrauen entgegen bringen und ihn als Captain absetzen, wenn sie wissen, dass die Royal Navy weiss, wo ihr Haupttreffpunkt ist. Das habe ich jetz verstanden. Ich habe zu unüberlegt gehandelt. Und es ist nur recht und billig, dass wir Fleur Marseillle ein Angebot machen, denke ich. Jack vertraut dir aber Captain Evans wohl nicht. Er wird sich etwas neues suchen. Ach, Matthew, warum konnte er nicht einfach bei der Navy bleiben? Warum nur muss ausgerechnet mein Bruder ein Pirat sein. Das wäre alles viel einfacher, wenn er Cate geheiratet und sich in Port Royal niedergelassen hätte. Manchmal verstehe ich Jack nicht." Sofia seufzte, kuschelte sich an ihren Gatten und verfiel in Schweigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 21. Okt 2013, 12:12 
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Matthew nickte verständlich. Das war durchaus nachzuvollziehen. Und er als Admiral stand eigentlich in der Pflicht, ein solches Piratenversteck hoch gehen zu lassen. Doch unter den Umständen, die sich nun einmal im Laufe der Zeit ergeben haben, konnte und wollte er das nicht tun. Eine Weile hielt er Sofia noch im Arm, dann löste er sich von ihr. "Kommst Du mit? Denn ich werde mich umgehend auf den Weg machen, mit Fleur Marseille zu reden".

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Le Poisson Bleu


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 21. Okt 2013, 12:26 
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"Natürlich komme ich mit. Ich habe die Suppe ja wohl eingebrockt, dann sollte ich auch dabei sein, sie auszulöffeln." Sofia gab ihrem Gatten einen schnellen Kuss. Während sie gemeinsam die "Santiago" verließen, wechselte sie das Thema: "Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie unser Sohn heißen soll? Wie war denn der Name deines Vaters oder deines Großvaters?"

tbc-> "Le Poisson Bleu"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Okt 2013, 19:18 
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Die Segel waren geflickt und Patrick hob den Kopf. Zufällig sah er Admiral Norrington und seine Gattin miteinander sprechen. Es versetzte ihm einen Stich ins Herz, denn so innig hatte er mit Ally sicherlich niemals ausgesehen. Er fragte sich noch immer, was sie eigentlich bei der Heilerin suchte. Wenn sie die Ehe mit ihm und weitere Kinder nicht mehr wollte, so konnte sie das doch ruhig sagen. Ein Gedanke kam Patrick und er musste schmunzeln. Als er noch Lieutenant gewesen war, hatte er niemals gedacht, dass aus Matthew Norrington mal der Admiral von Port Royal werden würde, vor allem nicht so schnell. Aber der Mann hatte den Posten verdient, denn er war sehr fähig. Patrick überlegte, ob das vielleicht seine Rückkehr in die Royal Navy sein könnte. Immerhin kannten sie sich und Norrington konnte im Rahmen frei verfügen. Denn wenn Ally ihn verließ, wußte er nicht wirklich wohin. Er wäre sogar bereit wieder als Midshipmen anzufangen, trotz des kärglichen Solds. Oder bis an sein Ende Lieutenant zu bleiben, denn eine Beförderung in der Navy war sicherlich aussichtslos. Vielleicht sollte er mal ausloten, wie es in dieser Hinsicht um ihn bestellt war. Eben wolltee r sich erheben und an den Admiral herantreten als Patricica anfing zu weinen. Schnell hob Patrick sie hoch und mußte gar nicht erst fragen, was los war, denn sein Schatz tropfte. Niemals zuvor hatte er Windeln gewechselt, geschweige denn, dass das überhaupt eine Tätigkeit für Männer war. Aber er hatte keine Wahl. Allerdings bemerkte er, dass er zwar seine Sachen bei sich hatte aber nichts für Patricia. Mit einem Aufseufzen, nahm er das erstbeste Kleidungsstück aus seinem Seesack und zerriss es in Fetzten, die für die Kleine geeignet waren. Um sein mädchen zu beruhigen, fing er leise an ihr etwas vorzusingen. Patricia beruhite sich tatsächlich. Er verhedderte sich mit den Stoffstreifen, doch letztendlich hatte Patricia eine trockene Windel und war wieder zufrieden. Patrick weniger, denn er stellte gerade fest, dass es sein Lieblingshemd, ein etwas teureres Stück aus hochwertigem Stoff war, dass er geopfert hatte. Jenes Hemd, welches Ally ihm auf einem Mark ausgesucht hatte als sie zum ersten und bisher auch einzigen Mal gemeinsam eingekauft hatten. Sie machten überhaupt wenig gemeinsam, wie er für sich feststellte. Und miteinader reden taten sie auch nicht oft. Im Prinzip waren sie einander eigentlich immer noch fast so fremd, wie damals bei ihrer Heirat, schloss er. Patrick wandte sich an den Alten neben sich: "Àlvaro, könntet Ihr ein Auge auf meine Tochter und den Vogel haben? Ich muss dringend was erledigen." Der alte Mann nickte und zeigte ein zahnloses Grinsen: "Sí, sí Señor, geht nur. Ich passe schon auf die Niña auf." "Danke!" Eilig begab sich Patrick von Bord, nachdem er sich mit einem Kuss von seiner Tochter verabschiedet hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 5. Jul 2014, 15:18 
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Die "Santiago" hatte nun einige Monate auf Haiti in einem Dock gelegen und war instandgesetzt worden. Nun war es wieder ein Schiff und glich keinem Wrack mehr. mit einem breiten Grinsen marschierte Henry Swift übers Deck. Er wußte, dass dieses Schiff eigentlich Captain O'Riordan gehörte und sie einen losen Bund mit den Schergen der "Black Death" führte. Es war ihm und seinen Männern leider nie gelungen auszumachen, wer denn nun der Captain der "Black Death" gewesen war. Zu wiedersprüchlich waren schon die Informationen, die die Männer Captain Morgans eingeholt hatten. Die Auskünfte, die Swift selbst erhielt verwirrten ihn nur noch mehr. Doch eines war ihm klar, dass man sich mit diesen Bukanieren nicht ungestrraft anlegte. Es gab nun neue Gerüchte, dass die Männer in ihrem Hauptquartier aufgeräumt und ettliche aus den eigenen nRFeihen hatten über die Klinge springen lassen. Wer dafür verantwortlich war, dass das Hauptquartier beinahe dem Erdboden gleichgemacht wurde, entzog sich aber auch Swifts Kenntnis. Die Leute, die er in die Reihen der "black Death" eingeschleust hatte, waren mit umgekommen. Henry fluchte laut bei den Gedanken an dieses Unglück. Dann begab er sich auf die Brücke der "Santiago". Es war keine grosse Sache dieses Schiff zu stehlen. udn er erhoffte sich, das die Finte aufgehen würde, die er plante. Er wollte die "Santiago", weil er glaubte, auf ihr entweder Le Renard oder vielleicht sogar Black Shade nahe kommne zu können. Es gab gerede, dass wenigstens einer von beiden gelegentlich Captain O'Riordan in Dienste genommen hatte. Gerne hätte Swift auf Captain O'Riordan gewartet, denn der Ire interessierte ihn. Vielleicht war der bursche ja freiwillig bereit sich bei ihm gegen die anderen zu verdingen. Aber allmählich rannte dem guten Henry ein wenig die Zeit davon. "Smith, lasst die Segel setzen," befahl er im barschen Ton seinem Steuermann.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Sep 2014, 10:10 
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Cf-> Hafen von Valparaiso

Captain Acacia O'Riordan hatte sich vor Timothy Wiltshire nicht zu erkennen gegeben und so war es ihr und ihren Begleitern gelungen unentdeckt auf der "Santiago" anzuheuern. Doch nun stand Acacia mit einet yzigsrette an der Reling und starrte wütend aufs Meer hinaus. Henry Swift hatte sie nicht erkannt jnd grosee Reden gescghwungen, was er den Piraten antun wollte. Er hoffte darauf Captain O'Riordan ausfindig zu machen hnd als Verbündeten zu gewinnen. "Das könnte Euch so passen, Swift," murmelte sie vor sich hin. dann bemerkte sie einen Mann, der sich nebeb ihr an die Reling lehnte. zum Glück war Es Toulouse, der ihre Meinung teilte.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Sep 2014, 18:29 
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Der hochaufgeschossene Franzose lehnte sich an die Reling und nahm einen Schluck aus einer Rumpulle. Beiläufig reichte er die Flasche weiter und meinte leise: "Es ist alles bereit für die Meuterei." Mit einem breiten Grinsen nahm er den Rum wieder an sich und gönnte sich noch einen Schluck. Dann rief er einen der Seemänner in der Nähe zu sich und gab ihm den Rum. Es dauerte nicht lange und unter Deck wurde ein Tumult laut. Es wurde gekämpft und geschossen. Toulouse zeigte nun ein dreckiges Grinsen: "Wäre doch gelacht gewesen, wenn wir dem schmutzigen Swift Eure saubere "Santiago" überlassen hätten, Capitaine." Acacia zeigte nur ein Kopfnicken und ein Grinsen, bevor sie die Meuterei lenkte. Toulouse folgte ihr ins Getümmel.


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