Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 09:06 
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Zuerst grinste Catherine. Es mussste für jemand Außenstehenden wirklich schwer zu verstehen sein. Doch dann wurde sie ernst und seufzte. "Mit dieser Geschichte kann ich Euch gut und gerne den ganzen Weg bis zum Markt und wieder zurück unterhalten". Dann folgte sie Antoinettes Blick und ihre Augen blieben an Sofia hängen. Nebenbei erwiderte sie Jacks Lächeln. Ein wenig wunderte sie sich, Jacks Halbschwester hier zu sehen. Doch sie schien wieder etwas versöhnlicher zu wirken. Als Sofia sich den beiden Frauen schließlich zuwandte, nickte Catherine ihr freundlich zu. "Das ist eine andere Schwester von Jack", erklärte sie der etwas verwundert drein blickenden Schneiderin. Doch kurz darauf erfolgte auch schon eine kurze Vorstellung seitens Jack für Sofia und Antoinette. Seinen darauf folgenden Kuss erwiderte sie ebenfalls, wenn auch weniger leidenschaftlich. Sie befand, dass sich so etwas nicht im Beisein anderer gehörte und lief rot an, als sie das Feixen der umstehenden Männer vernahm. Etwas verlegen sah sie Jack hinterher, dann wandte sie sich an Sofia. "Es trifft sich wirklich gut. Wenn Ihr zu Matthew zieht, braucht Ihr unbedingt ein paar vornehme Kleider. Möchtet Ihr uns nicht begleiten? Wir sind auf dem Weg zum Markt, um Stoffe zu besorgen".

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 09:46 
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Sofia ging auf die beiden Frauen zu. Sie quittierte es mit einem breiten Grinsen, dass Catherine ob eines einfachen Kusses ihres Ehemannes errötete. Nicht nur Jack hatte unverschämtes Glück gehabt, befand sie. "Ansich gerne. Doch Mat... Captain Norrington warte auf mich," bemerkte Sofia. Himmel, allzu leicht wollte ihr immer wieder der Vorname des gutaussehenden Mannes über die Lippen schlüpfen, dabei hatte sie überhaupt kein Recht ihn zu benutzen. Und sie verspüerte schon wieder Herzklopfen, wenn sie nur an Norrington dachte. Sofia seufzte. Kurz wurde ihr Aufmerksamkeit von Vivien abgelenkt, die stolz einen Fisch präsentierte: "Guckt mal. Habe ich gefangen. Ich ganz alleine." "Hast du fein Gemacht. Nun bring den Fisch zu Ignacio zurück. Putz die die Hände ab. Wir gehen zum Markt.- Es ist doch recht, wenn Vivien mitkommt," wandte sich Sofia an ihre Schwägerin. Wenn sie neuer Garderobe bedurfte um in ein anderes Haus zu ziehen, dann Vivien im fernen London doch erst recht, dachte Sofia bei sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 11:42 
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Catherine zog die Augenbrauen hoch. Hatte Sofia nicht kurz zuvor noch erklärt, dass Matthew auf sie wartete? Und nun wollte sie doch mit zum Markt? "Ich dachte, Captain Norrington wartet auf Euch?", hakte sie nach und es fiel ihr schwer, ein Grinsen zu verbergen, denn was Matthew anging erschien ihr Sofia wie ein offenes Buch und sie glaubte zu wissen, was in ihr vorging. "Wir nehmen gerne Vivien mit und Ihr macht Euch einen schönen Tag mit dem Captain. Was haltet Ihr davon?", schlug Catherine daher vor und zwinkerte Sofia immer noch grinsend zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 11:51 
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Sofia starrte auf die Decksplanken als stände dort eine spannede Geschichte oder sie würden leuchten oder etwas in der Art. Ihr Antlitz färbte sich und sie meinte: "Ja, der Captain wartet auf mich. Aber ich hätte auch sehr gerne hübsche Kleider. Vielleicht..." Sie verstummte betrreten, denn sie hatte gerade anmerken wollen, dass sie Matthew vieleicht ein wenig gefallen würde, wenn sie sich herausputzte. Doch das war wohl veergebliche Liebesmüh. Sie war und blieb eine einfache kleine Hafendirne und würde niemals an eine Dame wie Catherine heran reichen, war sie überzeugt. Sie brauchte sich doch da gar keine Hoffnungen machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 13:46 
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"Dann solltet Ihr ihn nicht all zu lange warten lassen", riet Catherine und sah sich nach Vivien um. "Möchtest Du mit kommen?" Weil das Mädchen nickte, reichte Catherine ihr die Hand und begann, sich in Bewegung zu setzen. "Bis später. Und viel Spaß", verabschiedete sie sich von Sofia. Nachdem sie das Schiff verlassen hatte, kam ihr allerdings in den Sinn, dass sie nicht einfach über Antoinettes Kopf hinweg entscheiden durfte, für wen sie sich alles Arbeit machen musste. "Oh ..."setzte sie daher in Richtung der Schneiderin an. "Wenn Ihr Vivien und Sofia ihre Kleider näht, werde ich diese selbstverständlich ebenfalls bezahlen". Dann schlug sie sogleich den Weg in Richtung des Marktes ein.

TBC: Port Royal - Marktplatz

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 23. Mär 2013, 11:36 
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Die Augen, schoss es Antoinette durch den Kopf. Sie hat dieselben blauen Augen wie Tess, stellte sie für sich fest als die dunkelhäutige zurück starrte. Antoinette musste grinsen. Ihre neue Herrin erklärte, dass es eine andere Schwester von Jack sei. Und kurz darauf stellete Jack sie einander vor. Wahrlich das Mädchen war unverkennbar die Tochter von Ol' Spice, mit den blauen Perrier-Augen, wie Antoinette für sich bemerkte. Diese Sofia, so der Name der kleinen dunklen Schönheit kam auf sie zu und sprach dann mit Madame Perrier. Unwillkürlich fragte sich Antoinette Lapierre, wer dieser Captain Norrington war über den sie sprachen. Mdame nannte ihn beim Vornamen, was hiess, das er ihr nahe stand. Und diese Sofia schien unverkennbar ein Interesse an dem Mann zu haben. Und dann kam auch noch ein kind ins Spiel- Vivien. Antoinette wusste ja bereits, dass sie für diese eine gesamte Ausstattung nähen sollte. sie war aber doch sehr erstaunt, das es sich bei Vivien wirklich um ein Kind handelte. Doch die Kleine war nun unverkennbar ein Spross von Ol' Spice. Antoinette grinste ein wenig dreckig, dem Alter nach hätte Vivien gut und gerne auch Jacks Tochter sein können. Doch sie wusste, das Jack Kinder nicht ausstehen konnte. Er machte um sie meist einen so grossen Bogen, wie der Teufel ums Weihwasser. Dass er aber nun eine Garderobe für die kleine Schwester in Auftrag gegeben hatte, konnte nur an dem guten Einfluss von seiner Gemahlin liegen. Der Schneiderin Grinsen wurde noch eine Spur breiter und sie war auch schon gespannt auf die Erklärung von Madame, was mit besonders gemeint war. sie verliessen das Schiff. Dann fiel es Madame ein, dass sie für die Kleider von Vivien und Sofia extra zahlen würde. Antoinette Lapierre fehlten einen Moment lang die Worte. Sie räusperte sich während sie der Herrin folgte. "Ich muss Euch wohl reinen Wein einschenken, Madame. Julien, mein Bruder, besteht darauf, dass wir unsere Schulden bei Monsieur abarbeiten. Daher habe ich mir bisher nur die Stoffe bezahlen lassen. Doch meist hat Monsieur den Betrag nach eigenem Gutdünken ein wenig erhöht. Ja, ganz recht Madame, Schulden. Vor 10 Jahren landete Julien als Schiffsjunge auf der "Black Death". Euer Gemahl holte ihn dort weg und gab ihm das Geld, um Marguerite und mich aus Honfleur zu sich zu holen. Wir lebten bei den Perriers bis Marguerite 21 Sommer zählte, dann kaufte Euer Gemahl uns das kleine Haus. Eigentlich hatte er im Sinn uns ein grösseres Anwesen auf Hispaniola zu kaufen, doch das wollten wir nicht. Julien und Jacques hatten ganz am Anfang eine sehr kurze Affäre. Und ich glaube Julien liebt ihn immer noch obwohl er sich eine deutliche Abfuhr holte und inzwischen weiss, das es seitens Jacques nie etwas ernsthaftes gewesen ist. Jedenfalls ist Julien der festen Meinung, dass wir keine Geschenke annehmen sondern jeden Sou, jede Münze zurückzahlen. Wie ich euren Gemahl kenne, Madame, hat er dazu eine gänzlich andere Meinung. Ich glaube, Geld und Gold bedeutet ihm nicht viel. Er hat es und gibt es aus."

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 23. Mär 2013, 12:15 
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Ja, sicher, sie sollte ihren schmucken Captain nicht all zu lange warten lassen, doch Sofia war hin und her gerissen. Sie war dabei sich ernsthaft in Matthew Norrington zu verlieben. Doch wie es schien würde er ihr wohl das Herz brechen, sollte er von ihren Gefühlen erfahren, denn er wollte ja eine andere. Es wäre einfach ihm aus dem Weg zu gehen, mit Catherine und der Schneiderin auf dem Markt Stoffe zu kaufen. Doch andererseits konnte sie diesen einen Tag mit Matthew vielleicht geniessen und hatte eine schöne Erinnerung für später. Und nicht zu verachten, dass er ihr wenn auch nur aus Pflichtgefühl ihrem Bruder gegenüber oder Loyalität zu Catherine den lang gehegten Wunsch mit dem Pferd erfüllen wollte. Sofia war einen Augenblick lang versucht die Kapitänskajüte aufzusuchen und Acacia um Rat zu fragen. Doch dann malte sich ein Lächeln in ihre Züge. Sei's drum, sie würde das beste aus diesem Tag mit Matthew Norrington machen. Diesmal rannte sie nicht aber ihre Schritte waren schnell und beschwingt die Gangway hinab: "Mat.. Captain Norrington!" Sie rief ihm entgegen und winkte ihm zu während sich ihr Lächeln zu einem Strahlen ausbreitete.

tbc-> Port Royal, Schiffsanleger


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 26. Mär 2013, 18:57 
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Gerade als sie sich denn doch endlich dazu durchgerungen Catherine und Jack aufzusuchen und aus ihrer Kajüte trat, kam Antoinette Lapierre dazwischen. Acacia fluchte leise vor sich hin. Sie mochte die kleine Schneiderin, die alles andere als ein Klatschweib war. Und doch musste ja nicht gleich jeder in die Familiengeheimnisse der Perriers und Allens eingeweiht werden, beschloss Acacia. Sie zog sich zurück. Sie war Jack Perry zwar an Deck gefolgt, konnte sich aber nicht bemerkbar machen, da einer ihrer Männer sie ablenkte. Als sie sich ihm dann zuwenden wollte, war Jack mit Sofia beschäftigt. Abermals hielt sich Captain O'Riordan im Hintergrund und fluchte leise. Es war ja fast als wolle das Schicksal für den Moment eine Aussprache mit Jacques verhindern. Nun gut, Acacia übte sich in Geduld. Nachdem sowohl Catherine mit Vivien und der Schneiderin als auch Jack und Sofia von Bord gegangen waren, gesellte sie sich zu Ignacio und nahm mit ihm die Fische aus. "Ich habe nicht gelauscht, Captain, doch die Gespräche waren zum Teil nicht zu überhören. Miss Sofia hat sich mit einem Navy Captain namens Norrington eingelassen. Jack billigt es. Und unsere alte Mary ist tot. Der Junge hat dem Norrington irgendein Haus geschenkt, wo sie wohnen sollte. Doch nun sollen Sofia und Tess dort einziehen. Geht mich ja eigentlich nichts an, Captain, aber möchte doch wissen, was für ein Süppchen unser Goldjunge da wieder zusammen braut. Apropos brauen- das Bier ist fertig, Captain."Ignacio mochte alt sein, hatte seine Augen und Ohren aber überall. Acacia grinste breit und meinte leichthin: "Ich werde es schon noch herausfinden. Doch falls er uns verraten und verkauft hätte, wäre die Royal Navy längst hier. Norrington ist der Verehrer von Catherine Clarks gewesen. Geschickter Zug ihn mit seinen Schwestern zu beschäftigen, nachdem er ihm die Braut ausgespannt hat. Dabei glaube ich nicht mal, dass Jack diese Ränke absichtlich schmiedet. Im Moment denkt er wahrscheinlich nicht mal über sein Tun nach. Weiter als bis zu Catherines Röcken geht sein Blick wohl nicht. Ich habe selten einen Kerl gesehen, der dermassen in seine Eheweib vergafft ist. - Fein, frischer Fisch und frisches Bier, ein beinahe fürstliches Abendessen."


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 13:19 
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Als Jack Perry mit seinen Einkäufen aufs Schiff zurück kehrte waren die Damen noch immer unterwegs. Dafür drang aus der Kombüse der Duft vom frischem Essen herauf. Acacia O'Riordan, nun nicht mehr mit den frischen Fischen befasst, sass an Deck und nippte an einem Glas dunklen Rotweins. Jack grinste, nahm ihr das Glas ab und nippte an dem schweren Wein. "Zum Essen recht gut. Wir müssen unbedingt miteinder sprechen, Captain." Während er Acacia das Glas zurück gab liess er sich auf einem Fass neben ihr nieder. "Ich habe ein paar Besorgungen erledigt und möchte die Kajüte noch etwas gemütlicher herrichten, bevor Cathérine zurück ist. Zum Glück, können sich Frauen einen ganzen Tag lang auf dem Markt herum treiben. Ich habe, dank dir Bijou, keine Geheimnisse vor meiner Frau. Aber es ist besser wir unterhalten uns ungestört." Seitens Acacia kam ein Nicken und er fuhr fort: "Meine Mutter hat sich das Leben genommen. Mit Gift. Sie hat Cathérine einen Brief geschrieben in dem sie all ihre Geheimnisse offenbahrt. Die Affäre mit Cedric Clarks, ihre Zeit mit Lazare, die Zeit mit Jacob auf der "Black Death" und wie sie Ol'Spice auf Kreuz gelegt hat und so dafür gesorgt hat, dass er mich gehasst hat. Sie war all die Jahre zu feige, mir zu sagen, dass er mich niemals gewollt hat. Stattdessen sah sie lieber zu, wie ich vergeblich gekämpft, mich bemüht habe und beinahe daran zerbrochen wäre. Und selbst zum Schluss hat sie eine Intrige gesponnen und Cathérine in all den Dreck hinein gezerrt. Ihre Wort lauteten, dass sie ihr das Geld vermacht, das auf das Scheitern meiner Ehe gesetzt wurde und mich ihr anvertraut. Ich kenne kaum eine Mutter, die grausamer war als die meine." Kurz warf Jack Captain O'Riordan einen forschenden Blick zu, dann fragte er gerade heraus: "Du bist die Tochter von Jacob Allen. Du hast all diese Dinge von Mary und Ol'Spice gewusst. Du hast aber nicht aus Loyalität zu Mary geschwiegen sondern weil du mir nicht weh tun wolltest. Du hast dich bei Mary als Laufbursche verdingt, um immer im Bilde zu sein, was sie plant. Und deshalb wirst du mir jetzt auch verraten, warum Cathérine." Gerade als Acacia anheben wollte zu sprechen, fügte r hinzu: "Ach übrigens habe ich marys Brief dem admiral gegeben. Ich habe ihn gebeten, sich mit seiner Tochter zu versöhnen. Und er hat mir verraten, dass er erpresst wird. Er meinte es käme aus den Reihen der "Death" und hielt mich für den Übeltäter. Ich habe ihm versprochen mich umzuhören. Und Ellinor, Mistress Clarks, wird eine kleine Trauerfeier für Mary abhalten. Vielleicht bitten wir Sofia dazu, dann ist es eben eine Trauerfeier für Mary und Ol'Spice. Im übrigen sind Cathérine und ich übermorgen bei Captain Williams geladen, Mathilde, das kleine Flittchen wird verlobt. Ich denke, das ist der beste Zeitpunkt." Jack schwieg und guckte aufs Meer hinaus, den stetigen Wellengang.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 13:41 
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Acacia O'Riordan grinste recht anzüglich betreffs der Mühe, die sich Jack für sein Weib gab. Oh ja, sie hatte richtig vermutet, dass er total in die blonde Britin vernarrt war und sich um sonst wenig scherte. Doch dann hörte sie ernsthaft zu als er erklärte, dass Mary sich umgebracht und Catherine einen Abschiedsbrief hinterlassen habe. Sie nickte angesichts jeder Tatsache die er erwähnte, bestätigte seine Vermutungen. Sie bedauerte Marys Tod sehr, war aber auch ein wenig wütend, dass die alte Dame letztlich nicht die Courage aufgebracht hatte Jacques alles von Angesicht zu Angesicht zu gestehen. Typisch Mary Dorothy Allen, zeitlebens eien verlogene Ränkeschmiedin. Sie hob ihr Glas und prostete der Sonne zu, trank auf Marys Wohl in der Hölle. Als Jack sie nun direkt fragte, war Acacia aufrichtig: "Ja, ich bin Jacob Allens Tochter. Und auch mit all den anderen Vermutungen hast du recht. Ich wollte dir wirklich nicht weh tun aber es war falsch Mary zu decken. Es tut mir leid. Mir liegt aber nichts am Erbe der "Death" und der Führung der Bruderschaft. Das kannst du gerne beanspruchen, wenn du magst. Ebenso wenig lege ich Wert auf ein Leben in der feinen londoner Gesellschaft. Doch jetz muss ich dich enttäuschen, ich weiss nicht, warum Catherine Clarks. Mary hat nur gesagt, dass sie die Auserwählte ist. Ich habe keine Ahnung, warum. Allerdings lag sie ja wohl vollkommen richtig. Denn du hast dich auf den ersten Blick in Cate verliebt, bist ihr regelrecht verfallen. Ich hegte schon Befürchtungen wir hätten dich an die Navy verloren. Nimm es einfach als Fügung des Schicksals, Jack." Sie ging weder auf die geplante Trauerfeier ein noch gab sie einen Kommentar bezüglich der "Superiority Prime" und ihrer Entwendung ab. Sie hob ihr Glas und bemerkte: "Ich glaube, das Essen ist bereit. Da ist Antonio."


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 16:04 
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Es dauerte nicht sehr lange, bis sie die Santiago wieder erreicht hatten und an Deck kamen. "Ich kann es kaum erwarten, Vivien in ihren neuen Gewändern zu begutachten", freute sich Catherine, während sie über die Planken schritten. Suchend ließ sie ihre Blicke über Deck schweifen, konnte allerdings Jack nirgends finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 16:14 
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Mit einem breiten Grinsen liess Acacia O'Riordan ihre Blicke denen Catheines folgen, die offenbahr nach ihrem Gatten Ausschau hielt. "Madame, Euer treusorgender Gemahl erwartet Euch in Eurer Kajüte, nehme ich an," bemerkte sie mit einem süffisanten Unterton. Es hatte nicht viel Fantasie gebraucht seitens Acacia sich angesichts von Jacks Einkäufen auszumalen, was er unter "die Kajüte ein wenig gemütlicher machen" verstand. Sie nahm Vivien und hob sie auf ihren Schoss: "Na, meine Kleine, war es schön. Hast du auch ein paar nette Sachen bekommen." Dann wandte sich Captain O'riordan an die Schneiderin: "Ihr werdet einen grossen Tisch benötigen, Antoinette. Von mir aus, richtet Euch in meiner Kajüte ein. Morgen lasse ich Euch noch ein Stück vom Laderaum abtrennen. Doch heut ist mein Zimmermann nicht an Bord."


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 16:21 
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Der süffisante Unterton in Captain O'Riordans Stimme war kaum zu überhören, weshalb Catherine ebenfalls grinste. Dann wandte sie sich an Antoinette. "Kommt mit" und sogleich machte sie sich auf den Weg, den Niedergang hinunter. Sie konnte es kaum erwarten, Jack die Leckereien und vor allem das Öl zu präsentieren. Sicher würde er sich darüber freuen. Und das kleine Geschenk für Antoinette trug sie schließlich auch noch mit sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 16:31 
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Antoinette lächelte freundlich: "Habt Dank, Captain." Sie strich Vivien liebevoll durchs Haar und machte sich dann auf ihrer Herrin zu folgen.
Es war ein schöner aber anstrengender Tag gewesen. Sie gähnte als sie Madame Perrier den Niedergang hinab folgte.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 1. Apr 2013, 22:02 
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Captain O'Riordan blickte Catherine und Antoinette nach, wie sie den Niedergang hinunter verschwanden. Dann hob sie Vivien auf ihren Schoss und knuddelte die Kleine, liess sie von ihrem Tag und den Einkäufen erzählen. Letzlich sang sie Vivien mit einem alten französichen Kinderlied in den Schlaf. Allerdings brachte sie das Kind nicht in ihre Kajüte hinunter sondern behielt sie an Deck, wo sie es sich und dem Mädchen in einer schnell aufgehängten Hängematte gemütlich machte. Während das Kind tief und fest schlief, hing Acacia ihren Gedanken nach. Zweifelsohne hatte Jack recht damit, dass es eine gute Gelegenheit war, wenn er wie auch die meisten höherrangigen Herren der Royal Navy im Hause Williams weilten und feierten. Sie grinste. Jack wollte schon sehr lange ein eigenes Schiff haben. Nun er verfügte über genügend Mittel sich eines zu kaufen oder sogar nach seinen persönlichen Wünschen bauen zu lassen. Doch der Reiz bestand erst darin es der Royal Navy zu stehlen. Einerseits fragte sie sich, warum Jack ständig solche Risiken einging, doch andererseits konnte sie ihn auch ein wenig verstehen. Auch das Rauben, Plündern und Kapern tat er nicht, weil er unbedingt musste. Acacia ruckelte sich ein wenig zurecht und zündete sich eine Zigarette an. Es war ein perfider Plan gewesen, mit Wissen des Admirals Catherine zu entführen. Noch gemeiner sie auf Tortuga zu verheiraten. Es wunderte Acacia O'Riordan keineswegs, dass Mary Wetten auf diese Verbindung und ihr Scheitern angenommen hatte. Mary spekulierte, spielte und wettete gerne. Und sie war unbestritten eine wenig fürsorgliche Mutter gewesen. Nicht das sie ihre Kinder und Ziehkinder nicht liebte. Doch sie war niemals wie eine Glucke strändig hinter ihnen her gewesen sondern hatte sie oft sich selbst überlassen. Es führte dazu, dass Tess sehr selbständig und selbstbewusst war. Acacia erkannte aber im gleichen Moment, dass genau dieses bei Jack zu einer völligen Haltlosigkeit geführt hatte. Bis jetzt wusste er einfach nie, wohin er gehörte. Sie hatte keine andere Wahl als nun darauf zu vertrauen, das Catherine stark genug war diese Aufgabe zu erfüllen. Doch Catherine hatte auch die erste krise gemeistert, die Acacia ihr unfreiwillig eingebrockt hatte. Im Nachhinein tat es ihr leid, was sie aber niemals zugeben würde. Ebenso wie die Erkenntnis, dass sie voreilig übers Ziel hinausgeschossen war und sich in Dinge eingemischt hatte, die sie letztlich nichts angingen. Sie betrachtet das schlafende Kind neben sich und überlegte, was wohl geworden wäre, wenn sie den Vater ihres Sohnes hätte halten können. Doch diese Gedanken stimmten sie nur melancholisch. Sie lenkte sich ab indem sie sich Captain Norrington ins Gedächtnis rief. Beim Beobachten von Catherine Clarks hatte sie ihn bemerkt. Der Man war nett und freundlich und sah ganz ansehnlich aus. Acacia nahm sich vor Catherine denn doch mal zu befragen, warum sie sich für den Mann nicht hatte erwärmen können. Denn da sie genügend Vermögen besass wäre eine Verbindung durchaus passabel gewesen. "Vielleicht die grünen Augen," murmelte sie halblaut vor sich hin. Denn wenn sie Matthew Norrington mit Jack verglich, dann verstand sie Catherines Wahl noch weniger. Im Gegensatz zu seinem Freund Gregory Evans war Norrington wirklich eine gute Partie, wenn man das Vermögen ausser Acht liess. Matthew war eindeutig der charmantere und sympathischere der beiden Offiziere, befand sie. Gregory hatte so einen verschlagenen Zug an sich, meinte Acacia. Nun schien allerdings Sofia ein Augen auf Captain Norrington geworfen zu haben. Acacia grinste breit. Die süsse Sofia sollte Por tRoyal bald verlassen, wenn es nach Acacias plänen ging. Wenn sie das schiff nach Hispaniola brachten würde sie die Mulattin mitnehmen. Denn ganz in der nähe von Valparaiso gab es jemanden, der Sofia vielleicht behilflich sein konnte. Acacia hatte schon sehr viel über Ana Juanita gehört. Einige Male hatte sie für sich und Männer der Crew auch schon um Anas Heilkünste ersucht. Wenn Captain O'Riordan richtig vermutete, dann wäre Ana Juanita die geeignete Meisterin, um in Sofia die Talente zu fördern, die seit dem frühen Tod von Alma nun brach lagen und nur in rudimentären Kenntnissen ausgeführt wurden. Acacia vermutete Heilkünste bei Sofia. Und wenn Ana nicht willens wäre sich Jacks Schwester anzunehmen oder es aus anderen Gründen nicht konnte, so wäre sie doch zumindest diejenige, die wissen würde, wo man Sofias Künste wecken und schulen könnte. Acacia konnte nur hoffen, dass Sofia sie begleiten würde. Und selbst wenn Ana sie abweisen würde, so freute sie sich bereits jetzt darauf die Schöne wieder zu sehen. Ana Juanita war eine der wenigen Frauen, die Acacia dermassen beindruckt und in ihren Bann geschlagen hatten, dass sie in ihrer Gegenwart vor Bewunderung fast kein Wort mehr heraus brachte. Sie hatte der dunklen Schönheit mit der Schlange niemals ihre Gefühle, ihr Begehren gestanden. Mit den Gedanken an die geheimnsvolle Frau auf der nicht all zu fernen Insel schlief sie ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 10:38 
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"Piraten! Ein Schiff ist da!" So eilig ihn seine Beine trugen war Nicholas Wilson von der Bucht zum Schiffsanleger gerannt und stürmte nun den Laufsteg herauf. Tagelang war er auf seinem Beobachtungsposten geblieben. Nun zierte ein breites Grinsen das Antlitz des Burschen. Er hatte auf seinem Posten bleiben sollen bis ein Schiff in die versteckte Bucht einlief. Und das war an diesem Morgen kurz nach Sonnenaufgang geschehen. Nach Nicholas Meinung musste es sich wohl um das erwartete Schiff handeln. Er began aufgeregt an der Hängematte herum zu rütteln in der Captain O'Riordan noch vor sich hin schnarchte. "Sie sind hier!"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 11:16 
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"Aufhören," gebot Captain O'Riordan im barschen Tonfall. Allein das Gebrüll des jungen Burschen hatte sie aus ihren Träumen geholt. Des Geschüttels an der Hängematte bedurfte es sicherlich nicht, um sie an diesem Morgen zu wecken. Sie streifte mit einem Blicl die klien Vivien, die ebne auch murrend erwachte. Dann setzte sie sich auf und musterte Nicholas: "So, so, Junker Wilson, Ihr habt Euren Auftrag also erfüllt und meldet eben die Ankunft eines Schiffes in der Bucht. Fein..." Bevor sie weiter sprechen konnte, wurde Acacia auf einen Tumult aufmerksam. Etwas flüchtete kreischend aus der Kombüse an Deck, verfolgt von einem wild fluchenden Antonio. Vor seinem Captain machte der Schiffskoch halt und deutete auf ein kleines braunes Tier, dass nun an einen Tau der Takelage baumelte: "Ich weiss nich, que passa. Dieser verfluchte kleine Affe hat sich einfach so an den Nüssen und Früchten bedient, die in unseren Haferbrei kommen. Ich weiss nicht, wo der her gekommen ist." Acacia grinste breit: "Schon gut, Antonio. Ich werde mich um den kleinen Unhold kümmern. Geh zurück und bereite das Frühstück." Ein paar Verwünschungen in Richtung dees Äffchens ausstossend und Gott anflehend trollte sich Antonio in seine Schifsküche zurück. Vivian, nun hellwach, sass in der Hängematte und strahlte übers ganze Gesicht. Mit einer Nuss lockte sie das Äfflein zu sich und fragte hoffnungsvoll: "Darf ich den behalten, Tante Acacia? Er ist so niedlich." Acacia seufzte, denn sie konnte einem Kind nun wirklich nichts abschlagen, meinte aber diplomatisch: "Da sollten wir wohl besser Sofia oder Jack fragen."
Schlussendlich wandte sie sich abermals Nicholas Wilson zu, der das ganze Schauspiel mit einem breiten Grinsen verfolgt hatte: "Nun, Nicholas, Ihr habt Eure Sache gut gemacht. Nach dem Frühstück bekommt Ihr eine neue Aufgabe." Mit einer Geste entliess sie den jungen Burschen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 11:58 
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Mit einem Blick stellte Jack fest, das es sich bei dem kleinen Affen tatsächlich um jenen vom Markt handelte. Ein weiterer Blick sagte ihm, dass vivien sich fasziniert mit dem kleinen Kerl beschäftigte. Er trat an die Hängematte heran, auf deren Rand Captain O'Riordan hockte: "Tut mir leid.Habe nicht bemerkt, dass der kleine Affe mir vom Markt her gefolgt ist." Er deutete auf das Tier, welches sich genüsslich von Vivien kraulen nd stereicheln liess. Auf den vorwurfsvollen Blick aus Acacias Augen reagierte er mit einem zerknirschten Grinsen. Vivien schaute auf: "Der ist soooo niedlich, Jack. Kann ich ihn behalten? Bitte, Jack." Er lächelte und erlaubte es der kleinen Schwester allerdings nur unter der Bedingung, dass sie sich um das Tier kümmerte und es im Auge behielt, zudem eine Leine angeschafft wurde.

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BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 12:25 
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An Deck angekommen, entdeckte auch Catherine den Übeltäter, der sich ganz offensichtlich bereits mit Vivien angefreundet hatte. Bei diesem Anblick konnte doch überhaupt niemand dieses Tierchen vertreiben. Catherine selbst fand das Äffchen herzallerliebst und begab sich sogleich zu dem Tier, um diesem ein paar Streicheleinheiten am Köpfchen zu verpassen. "Wir kümmern uns beide darum", stellte sie klar.

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"Womit das wohl geklärt wäre," resümierte Acacia für sich bezüglich des Äffchens. Auch sie fand das Tier niedlich, verkniff sich aber eine diesbezügliche Äusserung. "Nicholas Wilson meldet ein Schiff in der Bucht. Wir sollten uns wohl auf den Weg machen, Jack. Allerdings möchte ich ordentliche Kleidung und Schuhe empfehlen." Acacia grinste breit und liess ihre Blicke an Jacques Perrier auf und ab wandern.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 12:44 
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Piratin
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cf-> Port Royal, Versteckte Bucht

"Juhu Cate! Acacia!" Mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen kam Tess an Bord der "Santiago". Als sie heran war, musterte sie ihren bruder kurz und fiel dann iherer Schwägerin um den Hals. "Ich habe dich echt vermisst, Cate. Und wie geht's dir? Wir sind mit der "Amalia" von Captain McFarlane gekommen, weil der "Seawolf" leckgeschlagen ist. Julien hat das Kommando. Ich habe nur die Kisten mitgebracht.Die Möbel habe ich am Strand von Valparaiso zurück gelasen als Feuerholz. Mann Mann, war das eine Fahrt. Alles ausdem Ruder gelaufen. Und Phillippe hat einen fürchterlichen Anfall von Sumpffieber. Ich hoffe, er überlebt's." Tess drückte Catherine erneut an sich: "Gut, siehst du aus. Glücklich."

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 13:27 
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rettender Engel
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Als Catherine vernahm, dass jemand ihren Namen rief, richtete sie sich auf und sah sich bereits im nächsten Moment in Tess' Arme geschlossen. "Tess ...". Zu weiteren Worten ließ ihre Schwägerin ihr jedoch keine Gelegenheit. Was allerdings nichts an der Tatsache änderte, dass Catherine sich ebenfalls über das Erscheinen ihrer Schwägerin freute. Erst, als Tess ihren Redeschwall beendet hatte, hielt sie inne. Etwas an dem Gerede von Jacks Schwester irritierte sie. "Du meinst Lieutenant McFarlane", berichtigte sie Tess. Doch noch stutziger wurde Catherine bezüglich der Tatsache, dass McFarlane überhaupt irgend etwas mit der Sache zu tun hatte. Mit schief gelegtem Kopf und sorgenvollen Blicken bedachte sie deshalb ihren Ehemann. War das eine Falle?

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 13:41 
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Jack hatte dem Redeschwall seiner Schwester sehr aufmerksam zugehört und war masslos erleichtert. Bis zuletzt hatte er doch an Patrick McFarlane und dessen Loyalität gezweifelt. Nun lachte er lauthals. "Bien. Dann hat es sich also gelohnt McFarlane in die Falle zu locken und ihn zum Kapitän zu machen. Aber weshalb ist er in Valparaiso? Eigentlich war ich in Haiti mit ihm verabredet. Naja, Hauptsache er hat es geschafft sich von der Navy loszueisen. Thérèse, ich habe da ein Arrangement mit Captain Norrington getroffen. Ihm gehört nun das farrelsche Anwesen, das ich nie im Leben wieder betreten möchte. Allerdings dürfen Sofia und du bei ihm wohnen, wenn Ihr mögt. Und Ellinor, meine Schwiegermutter, möchte eien kleine Trauerfeier für unsere Mutter abhalten," setzte er seinerseits seine Schwester in Kenntnis.
Nun war er es, der Cathérine in eine Umarmung zog nachdem Tess von ihr abgelassen hatte. Allerdings eine recht unzüchtige Umarmung mit einem tiefen Kuss und seinen Händen streichelnd auf ihrem Po. Leise flüsrterte er ins Ohr seiner Gemahlin: "Verzeih', dass ich vorhin etwas vergessen habe, mon amour." Dann küsste er sie wieder heiss. Vergass Ort und Zeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 14:01 
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Piratin
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Thérèse war in ihrem Eifer kaum zu bremsen. "Non. Nein, nein- Captain McFarlane," berichtigte sie Catherine. Sie nickte lachend zu Jacks Worten und erklärte dann: "McFarlane ist mit Alison Adams verheiratet, Alarics Tochter. Und Alaric ist auch der Vater von Black Shade. Die sind alle bei Ana Juanitas Hütte aufeinander getroffen. Und auf dem Rückweg von der Hütte hatte der Captain sich verirrt und kam zu unserem Lager am strand von Valparaiso. Julien hat sich um ihn gekümmert. Ciarán hätte ihm am liebsten die Kehle durchgeschnitten." Sie schaute flüchtig ihren Bruder an, der sich eben seiner Frau widmete. Dann fiel ihr Blick auf die Hängematte und das kleine Mädchen, das sie neugierig anstarrte. Tess lächelte breit und wuschelte dem Kind durch die Haaare: "Wir kennen uns nicht, Vivien. Aber ich bin Thérèse, deine grosse Schwester. Du kannst aber wie alle Tess zu mir sagen. Ich habe von Sofia viel über dich gehört." Das Mädchen schwieg und musterte sie nur weiterhin. Dann lächelte sie. Thérèse drückte der Kleinen einen Kuss auf die Stirn. Dann zupfte sie am Hemdsärmel ihres Bruders: "Ich warte gerne, bis du mit deinem Weib fertig bist. Allerdings solltet ihr es besser unter Deck treiben. Wenn Ihr wieder vollständig bekleidet seid, würde ich gerne mit Dir zur bucht gehn, Jack. Und es wäre nett, wenn du es heute noch schaffst mich Captain Norrington und Ellinor Clarks vorzustellen. Da beide wohl in meiner allernächsten Zukunft eine Rolle spielen. Und wo ist Sofia?"

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 21:25 
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Da Jack immer noch mit seinem Weibe beschäftigt war, gab sie Tess Auskunft: "Willkommen auf der "Santiago", Thérèse. Sofia ist in Begleitung von Captain Norrington unterwegs gewesen. Wenn er sie nicht zu ihrem Haus zurück gebracht hat, wird sie noch bei ihm sein. Du must den Mann unbedingt kennenlernen- sieht sehr gut aus." Acacia schielte mit einem breiten Grinsen zu Jack hinüber, der die Finger und vor allem die Lippen nicht von seiner Frau lassen konnte. "Ehrlich gesagt, frage ich mich die ganze Zeit, warum Catherine den nicht geheiratet hat. Sympathischer Bursche, der Captain. Ausser einer gewissen Mittellosigkeit und seiner Loyalität zur Royal Navy hat er kaum Makel. Ich habe ihn, wie auch Catherine eine ganze Weile beobachtet. Aber das ist nun nicht wirklich von Belang. Phillippe tut mir leid. Ich hoffe doch, ihr habt ihn in Anas Obhut gelassen. Wenn ihm jemand zu helfen vermag, dann doch wohl Ana Juanita." Wie Tess konnte auch Acacia in einen rechten Redeschwall verfallen. Und wenn sie sich auch optisch nicht glichen, da sie ja nur Cousinen waren, so merkte man an Mimik, Gestik und Verhalten doch eine deutliche Verwandschaft zwischen Tess und Acacia. Lachend fielen sich die beiden Frauen nun in die Arme. Dann fuhr Acacia fort: "Ich bin auch begierig darauf Ellinor Clarks kennen zu lernen. Und noch heute ist eine gute Idee. Wir werden ihr unsere Aufwartung machen. Wenn Jack keine Zeit hat, dann muss Catherine uns eben vorstellen. Und bald holen wir uns das Schiff von der Navy und dann geht es auf nach London. Du wirst doch wohl dabei sein, Thérèse, nicht wahr? Und Antoinette Lapierre ist hier. Sie verdingt sich nun als Catherines Leibschneiderin, das kleine Ding. Übrigens hast du eine Ahnung, warum Mary Catherine ausgewählt hat? Und in ihrem Abschiedsbrief an Cate hat sie alles aufgedeckt, hat Jack gesagt." Abermals schickte Captain O'Rirodan einen Blick zu dem Ehepaar. Dann kreischte sie los:"Oh, mein Gott! Diantre! Jacques Perrier, was ist das?!" Ihm war das lose Hemd von den Schultern gerutscht und gab die frische Tätowierung preis. Fein säuberlich, schwarz gestochen, mit einem stilisierten Engelsflügel konnte man da deutlich an seinem Arm den Namen seiner Frau lesen. Acacia war gleichermassen schockiert wie fasziniert und konnte den Blick nicht abwenden. Nach ihrer Auffassung war dieses der genialste Streich, den er der Welt spielte. Sie schätzte, dass nahezu tausend Weiber und ettliche Kerle danach trachteten das ewige Muster zu brechen. Denn Jack Perry ging niemals eine Beziehung ein, mehr als eine kurze Affäre gab es nicht. Und dieses Tattoo bewies gerade das Gegenteil, denn es machte sehr deutlich klar, dass er zu seiner angetrauten Catherine gehörte. Sogar gehören wollte, denn Acacia konnte sich keinesfalls vorstellen, dass die blonde Britin dieses Werk von sich aus gewünscht oder gefordert hätte. "Dios mio," kam es leise gemurmelt über ihre Lippen und die Finger einer Hand krallten sich in Tess Ärmel fest, so als müsse sie Halt suchen.


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