Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 8. Jan 2013, 05:28 
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Piratin
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cf-> Tortuga- Versteckte Bucht

Captain O'Riordan wurde bereits von mehreren ihrer Crewmitglieder erwartet als sie zurück an Bord der "Santiago" kam. "Und habt Ihr Jacques angeheuert, Captain," wurde sie auch gleich vom alten Álvaro gefragt. Álvaro war wirklich alt, einige Leute behaupteten gar er habe die 100 bereits lange überschritten. Er selbst quittiertte dies stets mit einem verschmitzten Lächeln und einem Schulterzucken. Fest stand jedoch, dass der graubärtige, zahnlose Alte mit der faltigen Haut ein unentbehrlicher Berater für Acacia O'Riordan war. Er kannte die Meere, Wind und Wellen und hatte im Laufe seines langen Lebens so manchen Mann getroffen und manches Land bereist. Erstaunlicherweise waren die Augen des alten noch immer scharf wie die eines Adlers. Álvaro hielt Acacia eine Öllampe hin und sparte nicht mit liebevoller Zuwendung zu den Hunden, die sich sogleich neben dem Fass niederliessen auf dem er hockte. "Nein. Ich habe ihn nicht angeheuert. Aber er wir mit uns fahren. Morgen kommt er mit seinem Weib an Bord. Wir bereden eine Passage für das glückliche Ehepaar nach London und ein riskantes Geschäft." Acacia zog sich ebenfalls ein Fass heran, dann griff sie die Brandyflasche, die ihr von Álvaro angeboten wurde. Sie nahm einen Schluck, wandte den Kopf und rief halblaut: "Sanchez! LaVega! Kommt her, Männer, ich habe einen Auftrag für Euch." Ein gut aussehender spanischer Jüngling im feinen Zwirn und ein schwarzbärtiger grimmig dreinblickender Muskelprotz bauten sich daraufhin vor ihrem Captain auf. "Ich möchte, dass Ihr beiden herausfindet in welche Machenschaften Admiral Clarks verstrickt ist. Irgendwas ist an dem Mann nicht ganz sauber. Ich will vor allem wissen, warum er seinen Schwiegersohn mit solch glühendem Hass verfolgt. Habt Ihr mich verstanden?" Beide Männer nickten und LaVega, der Muskelmann deutete mit einem breiten Grinsen eine höfische Verbeugung an. Captain O'Riordan bedachte dies mit einem Lächeln und die beiden Männer zogen vondannen. Sie nahm mehr Brandy und setzte das Gespräch mit Álvaro fort: "Ich versteh es nicht ganz. Jacques hat sich tatsächlich mit der Tochter von Admiral Clarks vermählt. Ich mache mir wirklich Sorgen. Habe beide eben in der Bucht getroffen. Und er hat sich tatsächlich ernsthaft bemüht Lady Catherine das Schwimmen beizubringen. Álvaro, ich traue dem Frieden nicht. Wenn er die Finger nicht von dem verfluchten Gift lassen kann, hat er sich bald umgebracht oder das arme Weib ins Unglück gestürzt noch bevor wir London erreichen." Der Greis verzog den zahnlosen Mund und meinte nachdenklich: "Entweder du redest mit der Frau und schenkst ihr reinen Wein ein. Oder du versuchst Jacques ins Gewissen zu reden. Beides kein leichtes Unterfangen, Captain. Um was für ein Geschäft geht es denn, wenn ich fragen darf. Mehr als die Sorge nagt die Neugier an meinen alten Knochen." Acacia seufzte, soweit waren ihre eigenen Überlegungen auch schon gediehen. "Ich denke, ich werde mich nun ins Bett begeben. Die Nacht ist kurz. Noch werde ich niemanden wissen lassen, was Jacques und ich vor haben. Noch nicht. Habe ein wenig Geduld, Álvaro." Sie erhob sich, umarmte den Alten und begab sich dann in ihre Kajüte.
Doch noch im Niedergang machte sie wieder kehrt, die Sorge nagte zu stark an ihr. Kurz liess sie den Wachhabenden und ihren ersten Offizier wissen, wo sie anzutreffen wäre, dann machte sie sich auf den Weg.

tbc-> Port Royal, Anwesen von Catherine Perrier


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Jan 2013, 18:39 
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cf-> Anwesen von Catherine Perrier

Nachdem ihn Captain O'Riordan von der Türe verscheucht hatte war Nicholas ins Hafenviertel zu Sofia zurück gegangen. Sie hatte ihm Vivien anvertraut und abgewartet. Nicholas hatte ein paar Münzen erhalten, die er eiligst zu seinen Ersparnissen hinzu fügte. Und da er den Kerl, der zu der blonden Mistress gehörte in Sofias Bett gesehen hatte, reimte er sich mal wieder eine Geschichte zusammen. Zu späterer Stunde war die Mistress mit Captain O'Riordan dann in Sofias Haus gekommen und hatte ihren Mann abgeholt, so wie Sofia gewollt hatte. Wegen Vivien hatte er nicht lauschen können. Den folgenden Tag war er im Viertel herum gestreunt und hatte Erkundigungen eingeholt.

Nun befand sich Nicholas auf dem Weg zu Captain O'Riordan. Sie hatte nach ihm schicken lassen und erwartete ihn auf der "Santiago". Ehrfürchtig blieb der Junge vor dem Schiff stehen und betrachtete es. Einer der Matrosen rief zu ihm hinab: "Wenn du Maulaffen feilhalten willst, dann geh aus dem Weg, Bursche. Andernfalls komm herauf!" Nicholas Wilson bemerkte, dass er vor dem Laufsteg miiten im Weg stand und beeilte sich an Bord. Hier empfing ihn ein knochiger Alter und hiess ihn sich auf eine Seekiste setzen. Der Alte war Nicholas unheimlich. Überhaupt waren die Männer, die er so an Bord entdeckte alles andere als freundliche, vertrauenerweckenden Burschen. Die Hälfte der Mannen Captain O'Riordans sah aus wie Galgenvögel, die andere Hälfte erschienen ihm wie Geister. Nick schluckte hart, den irgendwie war es hier auf diesem Schiff furchteinflössend. Der Alte lachte aus einem zahnlosen Mund und brabbelte: "Keine Angst, Bürschlein. Fürchte dich nicht. Werden dich schon nicht fresssen, Nein. Unser Captain erlaubt es nicht. Ist ein guter Captain. Ja, das ist sie. Aber erlaubt nicht, dass wir leckere junge Burschen an Bord haben." Nicholas riss die Augen auf und keuchte. Ihm war wirklich Angst und Bange, das Herz rutschte ihm in die Hose. Der Alte lachte ihn aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 27. Jan 2013, 20:10 
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Piratin
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cf-> Port Royal, Hafenviertel, Sofias Haus

Bis zum Mittag hatte sie die Zeit mit der hübschen Sofia verbracht. Als es die Mulattin jedoch zum Haus ihrer Schwägerin zog, war Acacia an Bord ihres Schiffes zurück gekehrt. Sie wollte sich nicht allzu oft in die Ehe von Catherine und Jack einmischen, würde sich ohne hin noch das ein oder andere dazu von dem Freund anhören können.

Nun trat sie aus ihrer Kajüte an Deck, um ein wenig frische Luft zu schöpfen. Sie vernahm Álvaros Lachen und erblickte den jungen Nicholas Wilson, den sie herbefohlen hatte. Mit Erstaunen bemerkte Captain O'Riordan, dass dem jungen Wilson tatsächlich die Knie schlotterten. Mit wenigen Schritten war sie bei ihm und meinte freundlich: "Junker Nicholas, ist Euch nicht wohl? Kommt mit herunter in meine Kajüte. Ich gebe Euch einen anständigen Schluck und wir unterhalten uns ein wenig." Wie ein geprügelter Hund schlich der junge Mann hinter ihr her und brachte vorerst keinen Ton über die Lippen.

tbc-> "Santiago", Unter Deck, Kapitänskajüte


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 18. Feb 2013, 15:14 
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Capitaine Le Renard
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cf-> Port Royal, Hafen, Schiffsanleger

Er hatte damit gerechnet, dass Cathérine protestieren würde. Mit einem Auflachen packte er sie ein wenig fester, damit er auf dem schmalen Laufsteg zum Schiff nicht das Gleichgewicht verlor sollte sie zappeln oder sich wirklich zur Wehr setzen. Doch zum Glück fügte sie sich und er konnte sie sicher an Deck der "Santiago" absetzen. Allerdings gab es nun ein Problem, da Captain O'Riordan nicht an Bord weilte und die Männer der Crew nicht so recht wussten, wo das Paar untergebracht werden sollte. Jack nahm das ausdruckslos zur Kenntnis, beschloss aber, dass das Mannschaftsquartier wo ihnen grosszügig, mit eindeutigen Gesten und Feixen Platz angeboten wurde sicherlich nicht passend war. Da sie im Hafen lagen sprach nichts dagegen ein paar Stunden an Deck zu schlafen. Er liess ein paar weitere Decken bringen und machte es sich soweit möglich mit Cathérine in der Ecke bequem wo die Taue gelagert wurden. Eigentlich hätte er eines der kleineren Beiboote gewählt, diese waren aber allesamt nicht an ihrem Platz. Jack mutmasste, das Acacia einen Probelauf wegen des Diebstahls der "Superiority Prime" machte. Allerdings hielt er diesbezüglich lieber den Mund, um keine schlafenden Hunde zu wecken. während er noch dabei war das Lager aus den Decken her zu richten, warf ihm einer der Männer ein Kissen an den Kopf. Jack blickte auf und erkannte den Spanier von früheren gemeinsamen Fahrten. Kurz richtete er ein paar Wortre in dessen Sprache an den Spanier, der sich daraufhin grinsend empfahl.
"Tja, Princesse, vornehmer geht es zu dieser Stunde nicht. Aber es ist ein wenig bequemer als die Kiste am Anleger," resümierte Jack. Es war sehr behelfsmässig, klein, eng und kuschelig. Doch das musste eben reichen.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 08:47 
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rettender Engel
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Kaum hatte Jack sie an Bord der Santiago abgesetzt, boxte sie ihm leicht gegen die Brust. "Du Schuft!" Doch natürlich war sie ihm nicht wirklich böse. Das verriet das Grinsen in ihrem Gesicht. Sie sah dabei zu, wie sich Jack um eine Unterkunft für sie beide bemühte und war froh darüber, dass er das Angebot mit der Mannschaftskajüte ablehnte. Stattdessen lagerte er Decken in einer etwas abgelegenen Ecke des Schiffes. Catherine zuckte mit den Schultern als Jack zugab, dass es nicht sehr bequem sei. "Nun ja, je schneller ich mich daran gewöhne um so besser. Findest Du nicht", gab sie nachdenklich zurück denn sie wusste, dass es langsam an der Zeit war, dem Luxus den Rücken zu kehren, denn für eine lange Zeit würde sie diesen kaum mehr genießen können. Doch Jack zuliebe würde sie wenigstens versuchen, sich daran zu gewöhnen, hatte er schließlich auch eingewilligt, in ihrer Villa zu wohnen, obgleich er sich dabei auch kaum wohl fühlte.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 10:18 
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Er verzichtete lieber darauf mit weiteren Worten ihre Schlafstätte beschönigen zu wollen. Fakt war, das ein jeder Schiffsjunge froh über die Decken und das Kissen gewesen wären, denn normalerweise schlief man eigentlich zusammengerollt auf einem der Taue. Doch für eine Dame wie Cathérine musste es so notbehelfsmässig wirken, wie es im Augenblick war. Doch Jack sparte sich weitere Worte. Stattdessen verschloss er Cathérines Mund mit einem langen zärtlichen Kuss und zog sie dann in seine Arme. Es war besser sie würde einfach schlafen.Er wünschte ihr angenehme Träume und schloss die Augen. Zum Glück war an diesem Tag soviel los gewesen und er war dermassen erschöpft, dass er fast augenblicklich einschlief.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 11:23 
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rettender Engel
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Auch Catherine schlief recht schnell ein. Erstaunlicherweise schlief sie sogar recht gut und auch tief, sodass sie kaum mehr sagen konnte, wie lange sie geschlafen hatte, als sie wieder die Augen öffnete. Die Sonne stand hoch am Himmel und blendete Catherines verschlafene Augen. Sie richtete sich auf und streckte sich, weil ihr der Rücken weh tat. Zwar hatte sie dank der Decken nicht direkt auf dem Boden geschlafen doch es war etwas gänzlich anderes, wenn sie in ihrem herrlich weichen Bett schlief. Nachdem sie sich ausgiebig gestreckt hatte, widmete sie sich ihrem immer noch schlafenden Ehemann, beugte sich zu ihm hinunter und küsste ihn zärtlich, um ihn zu wecken.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 12:03 
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Jack hielt die Augen absichtlich ein wenig länger geschlossen, denn die sanften Küsse seiner Frau gefielen ihm ganz gut. Doch das glückliche Grinsen in seinen Zügen entlarvte, das er längst wach war. "Gut geschlafen, mon ange," fragte er denn auch sogleich. Er selbst musste zugeben, dass er trotz des nüchternen Zustandes sehr gut geschlafen hatte und auch nicht von Albträumen verfolgt wurde. Zum Frühstück gab es auf der "Santiago" süssen Haferbrei mit Früchten und jede Menge schwarzen Kaffees. Während Jack bereits das zweite Schüsselchen des Breis löffelte, ihm schien das es wirklich zu schmecken, wollte er von Cathérine wissen: "Möchtest du mit zum farrellschen Anwesen oder hast du etwas anderes vor, Princesse?"

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 13:44 
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"Geschlafen habe ich schon gut", erklärte sie Jack, dann erhob sie sich schwerfällig und grinste Jack an. "Aber Du wirst Dich daran gewöhnen müssen, mir jeden Tag den Rücken zu massieren". Sie selbst massierte sich bereits den Nacken, denn dieser fühlte sich steif wie eines der Holzbretter unter ihren Füßen an. Kurz überlegte sie, ob sie noch irgendetwas erledigen wollte, schüttelte dann jedoch den Kopf. "Ich möchte gerne mit kommen".

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 14:06 
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Jack stellte das Essen beiseite und schob Cathérine so zurecht, dass er sie gut massieren konnte. Mit einem Lächeln meinte er nur: "Alles was du willst, mein Herz." Er widmete sich kurz ihrem Nacken und dem Schulterbereich, bis er eine Stelle erwischte an der es ein wenig knackte und knirschte. Mit einem zufriedene Ausdruck stellte Jack fest: "Jetzt müsste es besser sein. Aber nun sollten wir Matthew nicht lange warten lassen." Er löffelte im Stehen die Reste des Haferbreis weg und machte sich dann auf den Weg das Schiff zu verlassen. Der Sonnenstand verriet ihm, das es fast Mittag war.


tbc->Port Royal, Villa der Familie Norrington

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013, 20:08 
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Catherine genoss sichtlich die wohltuende Massage und schloss dabei die Augen. Doch Jack hatte schnell die Stelle gefunden, die sie gequält hatte. Viel zu schnell. Sie hätte noch Stunden da sitzen und sich von ihm massieren lassen können. Doch es half nichts. "Ja es ist viel besser", antwortete sie daher und erhob sich.

TBC: Port Royal - Villa der Familie Norrington

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 4. Mär 2013, 12:36 
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Captain O'Riordan hatte die Lage genauestens ausgekundschaftete. Und mit einem Teil ihrer Mannschaft einen Probelauf einer möglichen Entwendung der "superiority Prime" durchgeführt. Sie war sehr zufrieden als sie nun rauchend an Deck der "Santiago" sass. Womit sie nicht zufrieden war, war die Tatsache, dass man Cathérine und Jacques Perrier tatsächlich hatte an Deck schlafen lassen obwohl zwei leere Kabinen zur Verfügung standen. Andererseits musste Acacia zugeben, keinerlei diesbezügliche Anweisungen gegeben zu haben. Naja, die beiden hatten es anscheinend überlebt und waren nun in Port Royal unterwegs. Acacia lauschte den Kommentaren und Sprüchen ihrer Männer bezüglich der blonden Britin. So mancher der Spanier hatte wohl gefallen an ihr gefunden. Es würde für Jack nicht leicht werden aber er war selbst dafür verantwortlich, wenn er eine solche Frau auf dieses Schiff brachte. Acacia grinste, denn sie machte sich keinerlei Sorgen, dass Jack und die Crew sich schon zusammenraufen würden. Sie schloss einen Moment die Augen und genoss die Sonne auf ihrem Gesicht. Nun fehlte nur noch eine Festivität, die Jack aus dem Diebstahl heraus hielt, damit sie bei der "Prime" zuschlagen konnte, überlegte Captain O'Riordan. Aber es würde sich alles fügen, beschloss sie. Schon oft hatte sie einfach aufs Glück vertraut und eine günstige Gelegenheit genutzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013, 01:28 
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cf-> Port Royal, Hafenviertel- Sofias Haus

Der Weg von Sofias Haus bis zum Kai wo die "Santiago" vor Anker lag war nicht weit. Sie hatten Vivien in die Mitte genommen und jeder hielt das Mädchen an einer Hand, so dass Jack sich mit dem Bündel der Kleinen befasste. Viel hatte sie nicht einzupacken gehabt, die Puppe, ein weiteres Gewand und ein paar geschnitzte Holztiere. Er schwieg den Weg über und machte sich Gedanken, was alles noch einzukaufen wäre für die Reise, fügte dieser Liste auch neue Kleidung und Schuhe für Vivien hinzu. Und absurderweise regte ihn der Gedanke, dass sie andere Passanten wie eine kleine Familie auf einem Spaziergang wirken mussten zum Lächeln an. Jacques dachte auch darüber nach, das Vivien wirklich hätte seine Tochter sein können, wenn er jemals mit Alma im Bett gewesen wäre. Dem war aber nicht so. Er hatte sie nie angerührt. Und er durchdachte kurz die Szene, ob er Cathérine auch geheiratet hätte, wenn sie eine kleine Tochter wie Vivien hätte. Ganz ehrlich musste er zugeben, das er es nicht getan hätte. Eine leidenschaftliche Nacht, eine kleine Affäre auf jeden Fall. Doch auf eine Frau mit einem Kind hätte er sich nicht wirklich eingelassen. Er schenkte seiner Frau einen liebevollen Blick und ein Lächeln. Hing dann jedoch wieder seinen Gedanken nach und erkannte, dass er seit er mit dem "Black Seawolf" gefahren und Cathérine in sein Leben getreten war ständig seine Prinzipien über Bord warf. Und irgendwie kam es ihm in den Sinn, dass er einen grossen Fehler begangen hatte all die Jahre Robert Farrell hinterher zu rennen. Matthew war wirklich ein netter Kerl. Und in Cathérine hätte Jack sich auch viel viel eher verlieben können, wenn er die Gesellschaft in Port Royal nicht so sehr gemieden hätte. Aber das war wohl der Preis, den man zahlte, wenn man die eigenen Kameraden bespitzelte und ans Messer lieferte. Jack erkannte, das er zum grossen Teil selbst schuld trug an der Einsamkeit und Leere, die er in der Vertgangeheit so oft in seinem Leben verspürt hatte. Das war am heutigen Tage anders gewesen. Einen winzigen Augenblick überlegte er, wie es wohl wäre, zum Admiral zu gehen und ihn ums Kommando der "Superiority Prime" zu bitten. Sich mit Cathérine hier in Port Royal niederzulassen und eine Familie zu gründen. Doch ein leichter Schauder überfiel ihn, denn ein solches Leben würde er nicht lange führen können. Jack grinste dreckig. Er war ein Piratenspross und es lag ihm im Blut frei zu sein und zu kapern. Ja, er konnte seine Prinzipien über Bord werfen und sich zum Teil ändern. Aber selbst für eine wunderbare Frau wie Cathérine konnte er sich nicht gegen seine Natur verbiegen. Und zum Vater taugte er nun mal nicht, befand Jack. Da ihn abermals das Bild von im Sonnenschein spielenden Kindern überfiel, versuchte er sich abzulenken. Er ließ Vivien los und ging den Laufsteg voran an Bord der "Santiago". Hier fand er Acacia O'Riordan an Deck in der Sonne sitzend. Forsch trat Jack auf sie zu: "Wir sollten uns dringend über ein paar Kleinigkeiten unterhalten, Bijou." Sie öffnete die Augen und schenkte ihm einen fragenden Blick, sagte aber nichts. Jack fuhr fort: "Wir waren bei Sofia. Ich habe Vivien mitgebracht. Sie kommt mit nach London. Und wie zum Teufel kommst du dazu, meiner Schwester Geld zu geben und zu behaupten, es sei von Ol' Spice?" Sein Ton war leise aber eindringlich und eine Nuance kritisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013, 01:58 
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Sie genoss noch immer die Sonne und sass sehr entspannt an Deck bis Jack sie ansprach. Doch Acacia war gewarnt. Wenn Jacques Perrier anfing sie mit Koseworten anzusprechen, dann war es wirklich ernst. Acacia öffnete die Augen und gönnte ihm einen fragenden Blick. Dann hakte sie nach: "Was genau erzürnt dich jetzt daran? Dass ich Sofia überhaupt Geld gegeben habe oder mehr die kleine Notlüge, es wäre von Ol'Spice? Dir ist klar, das sie von mir genauso wenig etwas angenommen hätte wie von dir, Jacques. Und wir wissen beide, dass ihr und der Kleinen verflucht viel zusteht." Sie schaute einen Moment an ihm vorbei, wuschelte Vivien durch die Haare und schenkte Catherine ein warmes Lächeln: "Willkommen auf meinem Schiff, Madame. Und entschuldigt die Unnannehmlichkeiten. Meine Leute erlaubten sich einen kleinen Scherz Euch an Deck nächtigen zu lassen. Ich entschuldige mich in aller Form dafür, Lady Catherine." Sie zog einen Schlüssel hervor und legte ihn der Britin in die Hände. Dann erklärte Captain O'Riordan: "Dieses Schiff verfügt über zwei kleinere Kajüten, die Euch für die Fahrt nach London voll und ganz zur Verfügung stehen, Lady Catherine. Und Vivien kann sehr gerne in der Hängematte in meiner Kapitänskajüte nächtigen. Ich nehme mich ihrer sehr gerne an." Sie strich dem Mädchen, dass bereits auf ihren Schoss geklettert war liebevoll durchs Haar. Acacia lächelte, wobei ihre Augen hell strahlten. Fröhlich erkundigte sie sich: "Was macht Euer Schwimmunterricht, Madame. Könnt Ihr es bereits mit den Fischen aufnehmen?"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013, 16:43 
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Mit finsterer Miene beobachtete Jack wie Acacia O'Riordan entspannt an Deck sass und mit Cathérine Konversation machte. Ihr Gespräch war noch nicht beendet. Und ihm fiel ein, dass er Acacia noch wissen lassen musste, das seine Mutter es vorgezogen hatte sich das Leben zu nehmen anstatt... mit einem mal hörte er wieder den alten Phelps sagen : "Oh ja, ja... hat den Jungen geschlagen... Schüsse auf Euer Portrait abgegeben..." Der Brief kam ihm wieder in den Sinn. Jack keuchte und rang nach Luft. Er hatte das Gefühl ihm würde schwindelig werden und er verlöre den Boden unter den Füssen. Eilig warf er Captain O'Riordan Viviens Bündel in den Schoss, packte Cathérine am Handgelenk und zog sie zu sich. "Hilf mir," flüsterte er in ihr Ohr. Sie standen neben dem Niedergang, der zu ihren Kajüten hinunter führte. Jack drängte sich gegen Cathérine: "Hilf mir... runter." Er machte einen sehr unsicheren Schritt auf den Niedergang zu. Wenn sie es nicht schaffte ihn hinunter zu bringen würde er hier an Deck zusammenbrechen. Er fühlte keine Kraft mehr. Sein Herz hämmerte als wolle es zerspringen und er schnappte nach Luft.

tbc-> "Santiago", unter Deck, Kajüte-Gästequartier

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 14. Mär 2013, 09:18 
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Zu einer Antwort bezüglich Captain O'Riordans Frage, was ihren Schwimmunterricht anging, kam es nicht. Diese blieb Catherine Acacia noch schuldig. Denn Jacks Verhalten lenkte sie ab und beunruhigte sie. War es wieder seine Sucht? Oder ging es ihm wirklich nicht gut? Aber was hatte dieses plötzliche Unwohlsein in Jack ausgelöst? Rasch eilte sie ihm zu Hilfe und half ihm, den Niedergang hinab zu klettern.

TBC - Santiago - Unter Deck - Gästequartier

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 14. Mär 2013, 12:29 
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Auch wenn sie mit Catherine Konversation betrieb und sich dem Kind widmete so war Acacia O'Riordan Jacks Verhalten nicht entgangen, die Hast von Deck zu verschwinden, das Drängen. Er war bleich im Gesicht und zitterte. Sie erinnerte sich an die Zeit, die sie mit Jack im Gefängnis, in einem elenden Kerkerloch hatte zubringen müssen. Damals hatte er auch diese verfluchten Anfälle, allerdings schlimmer noch. Sie hatte am Ende aufgehört zu zählen wie oft er davon sprach sich das Leben zu nehmen und die Versuche zu vereiteln. Acacia fröstelte ein wenig und überlegte ob sie hinunter gehen sollte, sich erkundigen ob alles in Ordnung sei. Vielleicht sollte sie nochmals das Gespräch mit Catherine suchen. Doch schon beim letzten Einmischen hatte sie sich zu weit aus dem Fenster gelehnt und beinahe Unglück gebracht, befand die Dunkelhaarige. Sie schaute auf das Kind hinab. Vivien war ein kleiner Sonnenschein. Acacia lächelte. Ein wenig wehmütig wurde ihr ums Herz. Einst hatte sie einem Sohn das Leben geschenkt, doch er hatte nicht Leben wollen. Nach wenigen Tagen war er gegangen, hatte sie im Stich gelassen, genau wie sein Vater sie bei Nacht und Nebel verlassen hatte. Niemals hatte sie jemandem davon erzählt. Wozu auch? Es führte zu nichts sich übers Schicksal zu beklagen. Nachdenklich ruhte nun ihr Blick auf Vivien. Wenn Jack sich ihrer angenommen hatte und sie mit nach London nehmen wollte, hiess das er zürnte der Kleinen nicht mehr das unmögliche Verhalten ihrer beider Vater. Eigentlich befand Captain O'Riordan, dass Ol' Spice sich gar nicht so hatte nennen dürfen. Er war ein räudiger Hund gewesen. Sie schlussfolgerte, dass Lady Mary nun Jack endlich die Wahrheit gesagt hatte. Und zugleich stellte sich ihr eine neue Frage, warum jetzt? Was versprach die alte Dame sich davon nun ihre Geheimnisse zu enthüllen. Und was genau, wieviel wusste Jack nun? Acacia grinste Vivien an: "Du wärest eine ganz grosse Hilfe, wenn du zu dem alten Mann dort drüben gehst. Siehst du, den dort. Er fängt Fische fürs Abendessen. Und du kannst ihm dabei sicherlich gut helfen." Vivien nickte, kletterte beflissen von ihr herunter und begab sich zu dem Alten hinüber. Achtlos liess Acacia ihr Bündel auf den Boden gleiten und erhob sich von ihrer Sitzgelgenheit. Dann machte sie sich auf den Weg hinunter, folgte Catherine und deren Gemahl.

tbc-> "Santiago", Unter Deck, Kapitänskajüte


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 19. Mär 2013, 21:58 
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Capitaine Le Renard
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cf-> "Santiago", Unter Deck- Gästequartier

Jack Perry atmete tief die frische Seeluft ein. Unter Deck war es doch immer ein wenig stickig- und je tiefer unten man sich befand umso schlechter die Luft. Er steckte sich eine Zigarette an und trat an die Reling. Einen Momemnt lang schaute er zu, wie Vivien dem alten Ignacio beim Fischen zur Hand ging. Sie stellte sich dabei sehr geschickt an. Jack beschloss, dass das Fischen demnächst auf Cathérine zukommen würde und war gespannt, wie sie sich dabei schlagen würde. Ihm war nicht entgangen, dass seine Frau wenig Gefallen an den Waffen fand sich aber sehr viel Mühe gegegben hatte, seinen Ausführungen zu lauschen. Er bewunderte ihre Hartnäckigkeit und Stärke.
Auch wenn Jacques Perrier noch relativ jung war so hatte er schon viel Zeit in dunklen Kerkern und anderen Gefängnissen verbracht. Nicht nur einmal war er knapp dem Galgen entronnen. Er schätzte die Freiheit auf See sehr hoch ein. Und allein aus diesem Grund schien es ihm unmöglich sich erneut der Knechtschaft in der Royal Navy zu unterwerfen. Nicht mal Cathérine zuliebe. Auch wenn er sich wie ein ausgemachter Schuft fühlte, sie zum Leben auf See zu verleiten. Aber er konnte nicht ohne sie sein; würde sie nicht allein zurücklassen, wenn er mit dem Schiff auslief- weder hier in Port Royal noch im feinen London oder sonstwo. In diesem Augenblick zweifelte Jack weder an ihrer Liebe noch an ihrer Treue aber eine Ehefrau gehörte nunmal an die Seite ihres Mannes. Und vor allem, wenn dieser Mann sie brauchte. Der Tod seiner Mutter beschäftigte ihn. Und zum wiederholten Mal suchte er eine Antwort auf die Frage, warum zum Teufel sie Cathérine in diese Angelegenheit hineingezogen hatte. Und weshalb Lady Mary ihm nicht einfach irgendwann hatte die Wahrheit sagen können. Die Wahrheit schmerzte, doch die Lügen taten ebenso weh. Jack seufzte, denn es führte zu nichts. Er fand einfach keine Erklärung. Er dachte an das Gespräch mit Antoinette zurück und musste grinsen. Was würden Lindsey und Black Shade wohl dazu sagen, überlegte er. Jacques hatte nichts versprochen aber von ihm würde niemand etwas über dieses Gespräch erfahren. Es war schon in Ordnung. Und er würde seine Beziehungen ein wenig spielen lassen, um Antoinette ein gescheites Auskommen zu sichern. Im Augenblick war sie bei Cathérine sehr gut aufgehoben, meinte er. Auch wenn es vielleicht ein wenig feige war Lady Marys Ableben beiläufig zu erwähnen und sich dann aus der Affäre zu ziehen. Aber letztlich war ihm nur Cathérine wirklich wichtig. Ein breites Grinsen malte sich in seine Züge, wenn er daran dachte, dass er ihr in der Nacht beweisen würde wie nett es in einer Hängematte sein konnte. Jack schwelgte ein wenig in diesen Gedanken, die nur dadurch unterbrochen wurden, dass er jemanden den Laufsteg hinaufrennen hörte. Er wandte sich um und war erstaunt: "Sofia? Ist etwas passiert?"

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 20. Mär 2013, 09:02 
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Sofia war sichtlich durcheinander. Sie machte vor ihrem Bruder halt und schöpfte Atem. Dann stammelte sie ein wenig unzusammenhängend: "Mat... Captain... Norrington, die... die Pferde... wollte... wollte mich... habe ihn geküsst,... wolllte mich entschuldigen... aber nur wegen dem Reiten." Sie guckte Jack erwartungsvoll an, hoffte, dass er ihre Entschuldigung annehmen und ihr verzeihen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 20. Mär 2013, 12:21 
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Jack runzelte die Stirn und zog fragend eine Augenbraue nach oben. Da Sofia nicht nur unzusammenhängend sondern auch schnell sprach, hatte er kaum ein Wort verstanden. Besänftigend legte er leicht eine Hand auf die schulter der kleinen Schwester und wies darauf hin: "Ich habe überhaupt nicht verstanden, was du willst, 'fia. Sprich langsamer. Und vor allem nicht so durcheinander. Brauchst du Wasser oder einen schluck Brandy?" Da sie den Kopf schüttelte und noch immer heftig Luft holte änderte er seine Taktik. "Du warst mit Matthew Norrington unterwegs," klärte er die Fakten. Sofia nickte. "Ist er dir zu nahe getreeten und es war dir unangenehm?" Sofia schüttelte heftigst den Kopf, bekam aber Farbe im Gesicht. Jack beschloss, dieses Thema fallen zu lassen. Sofia war alt genug sich einzulassen mit wem sie wollte. Er hätte sich nur zum Eingreifen bemüssigt gefühlt, wenn man ihr Gewalt antat. Aber eine solche Tat traute er Matthew keinesfalls zu. "Du bist hergekommen, um dich bei mir zu entschuldigen," hakte er nach. Sofia nickte sehr heftig. Inzwischen hielt sie die Luft an, da ein Schluckauf sie plagte. Jack grinste. "Schon in Ordnung. Wir sollten uns in Ruhe zusammen setzen und über alles reden. Allerdings nicht jetzt. Denn ich möchte, dass Cathérine und Acacia dann dabei sind. - Wartet Norrington auf dich?" Sofia pustete geräuschvoll die Luft aus. "Du solltest ihn nicht warten lassen. Mach dir einen schönen Tag mit ihm, 'fia." Jacks Grinsen war noch eine Spur breiter geworden.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 20. Mär 2013, 17:07 
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Sie hatte sich doch selbst erschrocken, dass sie Captain Norrington geküsst hatte. Und noch mehr, dass sie dabei heftiges Herzklopfen verspürte. Durcheinader war sie den Laufsteg hoch zum Deck der "Santiago" gerannt, wo sie zum Glück sogleich Jack vorfand. Insgeheim schalt sich Sofia eine Närrin. Sie durfte keine Gefühle für Captain Norrington entwickeln, da er solche doch nicht erwiedern würde. Sie hatte doch sehr deutlich gesehen, dass sein Herz Catherine gehörte. Und eigentlich war sie, Sofia, doch nur die kleine Hafendirne, die ihn einen Moment lang davon ablenken und ihm Entspannung verschaffen können sollte. Sie versuchte Jack alles auf einmal mitzuteilen und verhaspelte sich völlig. Kein Wunder, dass er sie mit diesem fragenden Blick ansah. Es gefiel ihr dann ganz gut, wie er beruhigend die Hand auf ihre Schulter legte. Das gab ihr Kraft. Leider war sie nicht in der Lage irgendwas zu erklären, denn ein quälender Schluckauf bemächtigte sich ihrer. Kleinen Kindern erzählte man zuweilen, dass es daher kam, dass der Liebste sehr stark an einen dachte. Nun, das konnte hier ja nicht zurtreffen. Sofia hatte keinen Liebsten. Und der Mann, den sie ins Herz geschlossen hatte, würde nicht ihr sondern ihrer Schwägerin Schluckauf bereiten obwohl das ganz sinnlos war. Sofia hielt die Luft an und kommunizierte über Nicken und Kopfschütteln mit ihrem Bruder. Doch endlich hatte sie wieder genug Atem und auch der Schlauckauf war dahin. "Danke, dass du mir verzeihst. Ja, wir sollten reden. Und wenn du meinst, dass Acacia und Catherine dabei sein sollen, von mir aus. Mat... Captain Norrington wollte mich auf einem Pferd sitzen lassen- jetz, gleich, sofort!" Sie grinste breit und ein Strahlen trat in ihre Augen. Dann senkte sie den Blick: "Er, er hat mich gebeten in das Haus mit einzuziehen, das du ihm geschenkt hast. Ich habe erst abgelehnt. Du hast es doch nicht für mich sondern für Tess gemacht, nicht wahr? Aber dann habe ich doch zugestimmt. Wir haben gesprochen. Und dann..." Sofia senkte den Blick und konnte nicht weiter sprechen. Sie war unsicher, denn wenn sie von dem Kuss und ihren Gefühlen berichtete, musste sie auch beichten, dass Captain Norrington sich für eine andere intreressierte. Und Sofia wollte keinen Ärger machen. Weder wollte sie ihren Bruder verärgern, dass seine Frau einen Verehrer hatte noch wollte sie Norrrinton verraten. "Ich glaube, ich muss gehen," versuchte sie sich aus der Affäre zu ziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 21. Mär 2013, 12:33 
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Er beobachtete Sofia genau und gewann langsam den Eindruck, dass sie gekommen war sich zu entschuldigen, ihr aber noch etwas auf dem Herzen lag. Doch Jack gewann ebenso den Eindruck, das es wenig Sinn machen würde, da jetzt nachzubohren. Allerdings war er erstaunt zu hören, dass Sofia annahm er hätte Norrington das elende farrelsche Anwesen allein wegen Tess gegeben. "Ursprünglich gin es bei dem Haus um meine Mutter. Da sie aber nun nicht mehr am Leben ist... Von mir aus kannst du dort gerne einziehen und Tess ebenso. Ihr seid beide keine kleinen Mädchen, die meienr ständigen Obhut bedürfen im Gegensatz zu Vivien. Sollte eine von Euch oder ihr beide doch noch mit nach London kommen wollen, so wäre mir das auch recht," stellte er die Fakten klar. Dann zündette er sich erst eine weitere Zigarette an, bevor er fort fuhr: "Sofia. Es wäre manchmal einfacher, wenn du sagen würdest, was du willst. Ich hatte keine Ahnung, dass Pferde dich dermassen begeistern. Oder ist es denn doch eher Matthew? Das wird nicht so leicht werden. Er wird noch einen Weile brauchen, darüber hinweg zu kommen, dass ich ihm Cathérine praktisch vor der Nase weg geschnappt habe. Guck mich nicht so erstaunt an, 'fia. Ich bin weder blind noch dumm genug es nicht zu bemerken. Allerdings hat Cathérine mir auch gesagt, dass Matthew sich seit Jahren um sie bemüht hat. Wobei ich gestehen muss, dass ich noch immer nicht verstehe, warum sie seinem Werben nicht nachgegegben hat. Aber Glück für mich." Jack lächelte breit und glücklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 21. Mär 2013, 15:12 
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So lange sie Catherine Perrier die Stiege hinauf an Deck folgte schwieg Antoinette. Doch gerade an Deck angelangt konnte sie das Thema doch nicht fallen lassen: "Ich verstehe nicht ganz, Madame, was Ihr mit etwas Besonderes meint? Ich meine ich verstehe, dass Jacques etwas an sich hat, das andere anzieht. Aber das man sofort heiratet..." Sie verfiel in Schweigen als sie Jacques Perrier mit einer hübschen jungen Frau an Deck stehen sah. Irgendwie ein gewohntes Bild für Antoinette, dafür kannte sie den Kerl einfach schon zu lange. Doch sie fragte sich unwillkürlich, wer das Mädchenwar, denn etwas an ihr kam ihr irgendwie bekannt vor. Unverhohlen starrte Antoinette Lapierre die Frau mit dem etwas dunkleren Teint an.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 08:41 
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Sofia hatte aufmerksam Jacks Worten gelauscht. Sie musste für sich feststellen, dass er sich keinesfalls ihrer schämte sondern sich wirklich Gedanken machte. Es erstaaunte sie denn aber doch zu hören, dass er von Captain Norringtons Gefühlen für Catherine wusste jedoch nicht mit Eifersucht reagierte. Und Sofia kam es so vor als ahnte ihr Bruder, dass sie ein Interesse an dem Captain hegte. Sie seufzte musste dann aber breit grinsen als Jack feststellte, dass er Glück gehabt hatte. Oh ja, verdammtes Glück mit einer edlen Frau wie Catherine, befand Sofia. Sie mochte die nette, freundliche Britin sehr gerne. Gerade wollte sie diesbezüglich eine Bemerkung machen als Sofia sich irgendwie angestarrte fühlte. Sie hob den Kopf und sah Catherine am Niedergang. Neben der Schwägerin eine unbekannte junge Frau, die sie unverhohlen musterte. Ein kleiner Schreck fuhr Sofia in die Glieder. Einige der Männer, die zu ihr kamen waren natürlich gebunden. Doch sie fasste Mut und starrte zurück, heftete geradezu den Blick ihrer blauen Augen auf die Fremde. "Wer ist die denn," entfuhr es ihr.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck der Santiago
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 08:56 
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"Wer ist die denn?" Aufgrund dieser Frage sah Jacques Perrier sich bemüssigt sich umzudrehen. Zuerst fiel ihm seine Frau ins Auge und er schenkte ihr ein strahlendes Lächeln. Wie Catherine dort stand war sie wirklich eine Augenweide. Und er bekräftigte nochmals für sich, dass er ein verdammt unverschämtes Glück hatte, dass sie zu ihm gehörte. Er machte eine Schritt auf sie zu als sein Blick denn doch auf Antoinetet Lapierre fiel, die Sofia anstarrte. Er wandte den Kopf und sah, dass Sofia zurückstarrte. Jack zuckte die Schultern und erhob die Stimme: "Sofia, darf ich dir unsere Schneiderin Antoinette Lapierre vorstellen. Antoinette, das ist meine Halbschwester Sofia." Sollten sie sich weiter miteinander bekannt machen oder sich wie Furien aufeinader stürzen, es war ihm gleich. Er widmete seine Aufmerksamkeit wieder seiner Ehefrau, deren Hand er ergriff und küsste. Dann trat er ganz dicht an sie heran, legte eine Hand um ihre Taille und zog sie in eine Umarmung mit einem leidenschaftlichen Kuss. Als er den Kuss nach einer Weile gelöst hatte, flüsterte er ihr ins Ohr: "Das ist ein Versprechen auf mehr... später." Zärtlich strichen seine Fingerspitzen nochmals über ihre Hand bevor er sie los liess. Das Gejohle und die Sprüche einiger Männer an Deck überging er geflissentlich. Mit eienm siegessicheren Lächeln auf den Lippen, liess er seine nBlick nochmals über Catherine streifen, dann machte er sich auf den Weg den Laufsteg hinab an Land.

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