Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: An Deck
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 19:17 
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Die "Dolores" ist ein ehemaliges Handelsschiff, das nun vom Sklavenhändler Bartholomew Lazare genutzt wird seine Waren zu transportieren und dort seine Geschäfte abzuwickeln. Sie ist ein Dreimaster mit wenigen Kanonen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 22. Mär 2013, 19:34 
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cf-> Hispaniola, Hafen

Vor einigen Tagen hatte er mit seinem neuen Schiff den Hafen von Hispaniola verlassen und Kurs auf die neuen Kolonien genommen. Die Frauen, die er dort verschachert hatte, füllten den Geldbeutel von Bartholomew Lazare mit einem hübschen Sümmchen. Zufrieden lehnte Captain Lazare nun an der Reling und beobachtete wie seine Tochter Marguerite mit einem der Seemänner schäkerte. Er würde sie am folgenden Morgen aus der Hängematte des betreffenden Mannes holen und Van Wieden bitten dem Kerl die Kehle durchzuschneiden. Sicher, Marguerite hatte Bedürfnisse, dass gab Bartholomew unumwunden zu. Doch es störte ihn zuweilen, dass sie manchmal in der Wahl ihrer Spielgefährten ein wenig anspruchslos war und sich mit dem Nächsbesten vergnügte. Ein paarmal war es bereits vorgekommen, dass einer der Kerle sich erdreistet hatte irgendwelche Rechte bei ihm anmelden zu wollen, da er die Tochter des Kapitäns bestiegen hatte. Lazare hasste diese Speichellecker. Seither achtete er peinlich darauf, dass kein Kerl mehr als einmal seiner Marguerite beiwohnen konnnte. Ensa Van Wieden hatte sich da als sehr hilfreicher Zeitgenosse entpuppt. Lazare lächelte grimmig und wandte sich von dem Geschehen ab. Er steckte sich eine Zigarette zwischen die Lippen und betrachtete die Wolken. Doch es sah nicht danach aus, dass ein Unwetter zu befürchten war. "Kurs Port Royal!" Er machte sich nicht die Mühe sich zur Brücke zu begeben sondern bellte den Befehl so über Deck. Die Crew war inzwischen an seine Methoden gewöhnt und ein aufmerksamer Laufbursche hielt sich immer in seiner Nähe, so das jeder Wunsch und jeder Befehl prompt weitergegeben und erfüllt wurde. Zwar nannte er sich Captain Lazare, doch von Navigation verstand Bartholomew nichts. Er hatte Macht und Geld, dass allein genügte seinen Status zu halten. Ihm gehörte die "Dolores" und er gab die Befehle. Wem dies nicht in den Kram passte konnte abheuern oder sein nasses Grab am Grund der See beziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 4. Apr 2013, 10:58 
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Als sie in den Hafen von Port Royal einliefen stand Marguerite an der Reling an der Seite ihres Vaters. Mit verkniffener Miene hatte sie sich bei ihm beklagt, dass sie sich allabendlich einen neuen Bettgefährten suchen musste. Bartholomew würde hier neue Crew anheuern müssen, denn mindestens sechs oder sieben Mann der Mannschaft waren verschwunden. Und mit Entsetzen hatte Marguerite in der Kajüte des Vaters eine Seekiste entdeckt in der er den blutigen Kopf von Henry Cleary aufbewahrte. Einerseits war sie froh nun Witwe zu sein andererseits hatte sie nette Zeiten mit Henry gehabt und bedauerte sein Ableben nun doch. Aber Marguerite schaute nach Vorne. Sie kramte einen zerknitterten Brief aus ihrem Kleid und las ihn mit breiter werdendem Lächeln auf den Lippen. Der Brief war von ihrer besten Freundin Caroline de Courteau und enthielt zwei wichtige Informationen. Zum einen war es Caroline gelungen sich hier in die besseren Kreise mit Verbindungen zur Royal Navy einzuschmeicheln. Aber die wichtigere Sache war, dass sich Jacques Perrier in Port Royal befand. Marguerite liess den Brief sinken und sah beim Ankern zu. Unvermittelt richtete sie ihr Wort an ihren Vater: "Ich benötige neue Garderobe. Und du hast mir auf Hispaniola eine Perlenkette versprochen. Gib mir Geld, damit ich zum Markt gehen kann." Sie wusste sehr genau, dass Bartholomew Einkäufe hasste. Er hatte keinen Sinn für Kleidung und Schmuck und es war ihre Gelegenheit sich allein im Ort umzutun, wen sie ihm einredete, dass sie auf den Markt ging. Marguerite lächelte verschlagen. Sie würde kurz ein wenig auf dem Marktplatz verweilen und dann schnellstens Caroline aufsuchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 13. Jun 2013, 12:33 
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"Wo bist du gewesen, Marguerite?" Nein, eigentlich wollte Bartholomew Lazare es nicht so genau wissen, mit wem oder wo sich seine jüngste Tochtert die letzten Stunden herum getrieben hatte. Sicherlich irgendein räudiger Bursche, dem sie den Kopf verdreht hatte und der ihr dann nicht schnell genug unter die Röcke krabbeln konnte, vermutete er. Er hatte kein Verständnis dafür, das sich ein Weibsbild Stunden auf dem Markt herumtreiben und Stoffe begutachte oder Kleider probieren konnte. Und immer dieser Tand, den die Damen, ja selbst die Hafenhuren verlangten- Tand in form von Perlen, Diamanten und weiss der Kuckuck was es noch für Steine gab. Bartholomew war verstimmt. In Port Royal behagte es ihm nicht sonderlich und die Navy hier hatte ein besonders wachsames Auge auf den Hafen. Er hatte schon zwei Mal die Gastfreundschaft dieser Herren geniessen dürfen und war vorsichtig. Einen Besuch in Rosies Taverne verkniff er sich, obwohl das Haus einen hervorragenden Ruf hatte. Gerne hätte Captain Lazare sich dort einmal umgeschaut, zumal die Mädchen dort nicht von ihm stammten. Vielleicht beim nächsten Besuch in diesem idyllischen Flecken, denn heute reichte es ihm und er wollte ablegen. Ein paar Seemeilen zwischen sein Schiff und Jamaika bringen. Doch ein Blick in das Gesicht seiner Tochter ließ ihn an diesem Vorhaben zweifeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 13. Jun 2013, 12:49 
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"Ihr werdet es mir nicht glauben, Vater, doch ich traf auf dem Markt tatsächlich auf Bekannte, die mich zum Essen einluden. Ein köstliches Mahl nur die erlesensten Speisen. Und was noch verwunderlicher ist, die Bekannten erwähnten, dass Jacques Perrier hier verweilt. Will sich vielleicht hier niederlassen, wo er sich nun die Tochter des Admirals unter den Nagel gerissen hat." Marguerite flötete im lockeren Tonfall. Es war besser, wenn Bartholomew vorerst nichts von Caroline wusste. Und vielleicht würde sie ihn auch bald bitten müssen sich ihrer anzunehmen. Dann waren irgendwelche komplizierten Verknüpfungen nur hinderlich. Und andererseits war sie sich sicher, dass ihn Jacques Perrier wirklich interessierte. Sie hatte nur in all den Jahren niemals heraus gefunden, warum er hinter diesem Kerl so her war. Er verfolgte die Perriers mit einer geradezu an Bessenheit grenzenden Beharrlichkeit - besonders Jacques, vor allem ihn. Und da sie selbst aus dieser Angelegenheit Nutzen ziehen konnte, war sie nur all zu bereit einen Teil ihres Wissens preiszugeben. Marguerite Lazare schenkte ihrem Vater ein Lächeln und erklärte: "Am morgigen Abend wird es in den Kreisen der Royal Navy ein Fest geben, bei dem alle versammelt sind. Ich habe eine Einladung zu diesem Ereignis bekommen. Wäre es nicht schön, wenn ich mich ein wenig amüsierte in diesem erlauchten Kreise, Vater. Und Ihr hättet bald wieder ein paar hübsche kleine Larven, sie in Maracaibo zu tauschen." Ihr Lächeln war hintergründig und ihr Tonfall sehr aufgesetzt liebenswürdig.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 13. Jun 2013, 14:31 
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"Ich weiss, dass der Bastard hier ist," bellte Bartholomew Lazare seine Tochter an. Dachte das törichte Weibsbild etwa, dass er sich nicht über seine Feinde erkundigte. Er fuhr in etwas milderem Ton fort: "Genau deshalb waren wir hier. Nun wenn du zu dem Fest hin willst, dann werden deine Bekannten dir sicherlich ein paar Tage Obdach gewähren. Geh von Bord, Marguerite. Ich werde eine Weile bei den Holländern beschäftigt sein. Sagen wir, dass ich dich in einem Monat wieder abhole." Er konnte sich nicht helfen, aber irgendwie ging ihm Marguerite zur Zeit einfach auf die Nerven. Schlechtgelaunt kippte er seinen Rum hinunter und ließ sich gleich nochmal den Becher füllen. Eine Erinnerung kam in ihm auf, doch er kämpfte sie mit drei weiteren Bechen Rum nieder. "Pack deinen Kram und geh von Bord, Marguerite. In einer Stunde laufen wir aus," machte er der Tochter Beine und starrte missmutig über die Reling aufs offene Meer hinaus.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 13. Jun 2013, 22:41 
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"Mon Dieu, Papa. Ein wenig mehr Freundlichkeit Eurer liebreizenden Tochter gegenüber könntet Ihr schon anden Tag legen," beklagte sich Marguerite. Sie sollte ihr Bündel schnüren und von Bord gehen. Und er wollte sie tatsächlich einen ganzen Monat in diesem Provinznest zurück lassen. Doch Marguerite begriff, das es keinen Sinn machte mit Bartholomew darüber zu streiten. Eine Laus war ihm offenbahr über die Leber gelaufen und hatte ihn verärgert. Sie kannte diese Launen schon und fügte sich schweigend. Als sie kurz darauf ihre wenige Habe in ein Bündel gepackt hatte und dem Laufsteg zustrebte, rief sie kurz zurück: "Vergesst mich nicht, Vater. Denkt an Eure kleine Marguerite." Einen Wimpernschlag lang hielt sie inne und überlegte, was sie nun tun konnte. Auf keinen Fall wollte sie jetz zu der kränklichen Caroline zurück oder sich gar in diesem schäbigen Gasthaus einnisten. Ein breites, gemeines Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen als ihr die Lösung ihres kleine Problems einfiel. Dann drehte sie sich auf dem Absatz um und verließ die "Dolores".

tbc-> Port Royal, Anwesen von Captain Williams


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 14. Jun 2013, 22:44 
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Manchmal fragte sich Bartholomew Lazare, warum es ausgerechnet Marguerite war, die überlebt hatte. Manchmal ging sie ihm gehörig auf die Nerven. Dann dachte er an ihre Mutter Juliette zurück, um sich zu beruhigen. Im Moment konnte und wollte Bartholomew nicht an die Vergangenheit denken, ohne betrunken zu sein, den Schmerz zu betäuben. Es musste in einem völlig anderen Leben gewesen sein als er eine hübsche Ehefrau und vier liebreizende Töchter hatte. Dann hatte er erfahren, dass seine Frau einen Liebhaber hatte. Schon ein paar Jahre tändelte sie mit Jean- Baptiste Perrier herum, wenn er in seinem kleinen Büro der französischen Armee weilte. Ansich störte es Bartholomew nicht wirklich, das ein anderer sein Weib bestieg, war ihm selbst doch selten danach seit sie ein wenig in die Jahre gekommen war und nach den vier Töchtern ordentlich Speck angesetzt hatte. Was ihn zur Weissglut und letztlich zur Rasereie getrieben hatte war die Tatsache, dass offenkundig die ganze Welt davon wusste, mit wem sie ihm Hörner aufsetzte. Den Spott und das Gerede hinter vorgehaltener Hand hatte er nicht mehr ertragen. Eines Abends nahm ein junger Offizier der französischen Armee seine Pistole und schoss auf die blondgelockte Gemahlin nebst der vier liebreizenden Töchter. Er floh aus Frankreich und ließ auf See sein altes Leben hinter sich.
Captain Lazare forderte eine neue Flasche Rum.
Jahre später verschlug es einen gänzlich anderen Mann in die kleine Hafenstadt Honfleur. Er lernte eine hübsche Schneiderin names Juliette kennen und lieben. Sie verbrachten viele Stunden zusammen und malten sich die Zukunft aus. Ihr Glück war perfekt als Juliette ihm eines Abends am Hafen ins Ohr frlüsterte, dass sie in anderen Umständen sei. Sogleich verlobte er sich mit ihr. Zur selben Stunde lief ein Handelsschiff in Honfleur ein - ein Gewürzhändler. Gerne wollte Bartholomew ein Geschäft mit dem Händler machen und einige der kostbaren Waren erstehen. Doch es kam nicht dazu, fand er sich doch unversehends Jean- Baptiste Perrier gegenüber. Ein Wort gab das andere. Mörder wurde gerufen und wüste Beschuldigungen ausgestossen, so lange bis jemand die Gendarmerie hinzu zog. Überstürzt floh Bartholomew und ließ Juliette zurück. Jahre zogen ins Land und er durch die Karibik. Doch als er sich endlich nach Honfleur zurück wagte, Juliette zu holen, da war sie die Frau des Hafenmeisters Lapierre und seine jüngste Tochter ein verwöhntes Balg.
Bartholomew seufzte schwer und setzte die Flasche an. Trank in grossen Schlucken. Oh, wenn Marguerite doch nur nicht die Augen der Mutter hätte. Vom Wesen her erinnerte ihn nichts an ihr an die geliebte Frau.
Doch die Geschichte ging weiter. Diese Mal war es ein englisches Weib. Nun sie war nicht so lieblich wie die Französinnen aber durchaus sehr raffiniert. Und ihre spezielle Art der Wollust ließ ihn nie gekannte Wonnen erleben. Doch Mary war ebenso verschlagen und doppelzüngig wie er selbst. Und letzlich forderte sie sehr unverschämt die Teilhaberschaft am Geschäft. Da sah Bartholomew Lazare lieber zu, dass er das Weite suchte. Er kreuzte ein wenig mit dem Schiff und entschied, dass es vielleicht doch gut wäre sich mit Mary das Geschäft zu teilen, sofern sie seinen Ring tragen würde. Frohgemuts kehrte er zu ihr zurück, um sie in den Armen von Jean- Baptiste, dem Gewürzhändler zu finden und mit seiner Brut am Rockzipfel. Seither wollte er nur noch bittere Rache nehmen- an Jean-Baptiste, seiner Brut und überhaupt allen verfluchten Perriers.
Lazare leerte die Pulle bis zum letzten Tropfen. Dann rülpste er kurz und vernehmlich, kippte von seinem Sitzplatz auf die Planken und blieb lauthals schnarchend liegen. Seine Mannschaft wußte Bescheid, was zu tun war, machte das Schiff klar und setzte Kurs auf Curacao.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 9. Sep 2013, 14:08 
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cf-> Unter Deck, Kajüte

Mit einem vergnügten Lied auf den Lippen, gesellte sich Marguerite Lazare zu ihrem Vater. Eine Weile lehnte sie sich gegen die Reling und genoss scheinbar die Aussicht aufs Meer. Doch dann richtete sie das Wort an Bartholomew: "Nun ich hoffe, die Holländer werden sich eine Weile gedulden. Wir können ihnen die Madame erst verkaufen, wenn sie uns einen Dienst erwiesen hat und unsere Rache vollendet ist. Steht Ihr hinter mir, gegen die britische Royal Navy, Vater? Ich verspreche Euch einen köstlichen Gewinn. Mehr als Gold jemals wert sein kann. Rache ist so unendlich süß." Sie lachte unbekümmert.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 15. Sep 2013, 19:58 
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Bartholomew Lazare runzelte die Strirn und erkundigte sich: "Du willst wirklich, dass wir allein mit dem Madamchen in See stechen? Ich soll auf eine kostbare Fuhre nach Curacao verzichten? Keine Fracht? Marguerite, dafür mußt du mir schon wirklich etwas bieten. Was hast du vor?" Irgendwie wollte er eigentlich gar nicht mehr wissen, welche Pläne seine mißratene Tochter verfolgte. Die Erwähnung der Royal Navy hatte einen Schauder über seinen Rücken gejagt. Er hatte erfahren, dass Mary Dorothy sich vergiftet hatte. Auch der verfluchte Pfeffersack war nicht mehr am Leben. Und so langsam began seine Wut zu verblassen. Das mit dem Gift nahm er Mary persönlich übel. Aber letztendlich hatte sie ihr Wort gehalten. Bartholomew hatte ihr damals das Gift besorgt. Sie hatte immer gesagt, wenn sie aufflöge und bevor sie im Kerker der Royal Navy verottete, würde sie lieber Gift nehmen. Scheinbar waren ihre ganzen Geheimnisse also ans Licht gekommen. Nun denn, die Marine war sowieso hinter ihm her. Und da waren nicht nur die Briten. Bartholomew genehmigte sich eine Zigarette. Während er genüßlich den Rauch ausblies schaute er zu Marguerite und bemerkte: "Nun, Töchterchen, was geht in deinem hübschen Köpfchen vor?"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 16. Sep 2013, 10:31 
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Marguerite frohlockte. Dann schenkte sie ihrem Vater ein strahlendes Lächeln: "Wir vollenden endlich unsere Rache. Ist das nicht eine verlorene Fuhre wert, Vater? Caroline ist hinter Jacques Perrier her. Ich werde mich ihrer bedienen ihn in eine Falle zu locken und eine faustdicke Lüge aufzutischen. Dabei wird er unsäglich leiden. Du kannst dann diese kleine britische Schlampe verkaufen. Man sagt, sie habe ein Kind von ihm. Das wird Euch auch gutes Geld bringen, Vater. Nun, habe ich zuviel versprochen? Ich sollte den Platz von diesem englischen Flittchen haben. Ich gehöre in die feine Gesellschaft nach London." Sie steigerte sich ein wenig in ihren Wahn hinein, trank übermäßig und lachte schallend. Obwohl keine Musik spielte, begann Marguerite Lazare übers Deck zu tanzen, beobachtet von ihrem Vater, der recht nachdenklich schien.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 3. Okt 2013, 11:05 
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Mit wachsendem Zweifel beobachtete er wie Marguerite zu einer Melodie übers Deck tanzte, die nur sie zu hören schien. Allmählich gewann Bartholomew Lazare immer mehr den Eindruck, dass seine Tochter nicht mehr ganz bei Sinnen schien. Er fragte sich, was sie täte, wenn er doch Kurs auf Curacao setzen ließ und das Madamchen verkaufte. Vielleicht war aber in diesem Fall auch einfach ein üppiges Lösegeld drin. Und er fragte sich, wo Marguerite den Zusammenhang sah, wenn das Madamchen Jacques Perrier etwas vormachte und sie selbst in die Londoner Gesellschaft aufsteigen wollte. Aber das überließ er wohl denn doch besser Marguerite. Er gab Befehlt Segel zu setzen. Kurs Haiti. Dort war er schon lange nicht mehr vor Anker gegangen. Das letzte Mal vor 32 Jahren als er Mary zum letzten Mal in den Armen hielt. Bartholomew seuftzte. Kein guter Zeitpunkt für Alkohol und Erinnerungen. Besser er verzog sich in seine Kajüte und kümmerte sich ein wenig um seine Bücher. Die Bilanzen erstellten sich nicht von allein.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 22. Dez 2013, 15:33 
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Eine geraume Weile war Marguerite zu einer imaginären Melodie, die nur sie zu hören schien über die Decksplanken geschwebt. Doch dann blieb sie ernüchtert stehen. Mit einem Mal sah sie wieder völlig klar. Sie kaute auf ihrer Unterlippe herum und liess ihre Blicke nach dem Vater schweifen. Doch der war an Deck nirgends zu sehen. Sie fühlte sich wie so oft im Leben verloren und einsam. Kurz starrte sie zu den Männern hinüber, die geflissentlich ihre Arbeit verrichteten. Nein, danach stand ihr der Sinn nun doch nicht. Es hätte ohnehin nur zur Folge, das sie sich wieder Ärger mit Bartholomew einhandelte, wenn er den nächsten armen Wicht über die Klinge springen liess, der ihr unter die Röcke gegangen war. Seufzend füllte sie ihren Weinbecher und begab sich hinunter in die Kajüte.

tbc-> "Dolores", Unter Deck, Kajüte


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 23. Dez 2013, 15:08 
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Endlich war es soweit und der Ausguck verkündete: "Land in Sicht! Haiti vorraus!" Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen stand Bartholomew Lazare an der Reling und genoss einen Schluck edlen spanischen Weins. Zu seinem Bedauern, das letzte Glas aus dem kleinen Fässchen. Sie hatten ihr Ziel erreicht und er liess die "Dolores" vor Anker gehen. Ach ja, sie mussten mit Booten den Fluss entlang und dann ein Stückchen über Land. Mit lauter Stimme gab Lazare seinen Mannen präzise Anweisungen. Beinahe fühlte er sich als ob er heimkäme. Es war nur bedauerlich, dass Mary nicht wie üblich auf ihn wartete. Bartholomew seufzte, liess sich seine gute Laune aber nicht verderben. "Bewacht meine Tochter und dieses Weibsstück unter Deck. Sollte eine von beiden einen Fuss von Bord setzen, so erschiesst sie!" Dann begab er sich mit seinem Leuten zu den Booten, bereit das Hauptquartier der "black Death" einzunehmen, auszuplündern und abzubrennen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 9. Feb 2014, 22:41 
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Capitaine Le Renard
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Die Reiter und die Crew der "Dianne" hatten sich in einer Bucht nahe Port Margot getroffen. Dort hatten sie sich wieder getrennt und den Überfall auf das Hauptquartier der "Black Death" erfolgreich hinter sich gebracht und reiche Beute gemacht. Nun war Jack mit Alex an seiner Seite Bartholomew Lazare auf die "Dolores" gefolgt. Jack hatte den Sklavenhändler darüber aufgeklärt, dass er zu jung war, um dessen Sohn sein zu können. Und letzendlich hatten die beiden Männer sich geeinigt, das Jack Caroline mitnehmen würde und jeder seiner Wege ging. Doch das war leichter gesagt als getan. Etwas veranlasste Jack, Alex zu bitten ein wenig zurück zu bleiben und ihm Rückendeckung zu geben. Und dann passierte es sie kamen an Deck der "Dolores" und wurden von Schüssen empfangen. Geistesgegenwärtig duckte sich Jack hinter einem Fass und brüllte: "Deckung Alex!" Für Bartholomew Lazare zu spät, er sank getroffen von einigen Schüssen auf die Decksplanken. "Diantre!" Jack fiel nichts anderes ein als zu fluchen als ein Schuss in das Fass direkt vor seiner Nase krachte und ihm Bier auf die Hosen und die Stiefel sickerte. Mit Entsetzen stellte er fest, dass Marguerite wild um sich ballerte und so ziemlich auf alles und jeden schoss, was sich an Deck der "Dolores" bewegte und nicht weit entfernt befanden sich Pulverfässer.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 10. Feb 2014, 09:48 
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Offizier der Dianne
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CF: Dianne - Auf Deck

Alles hatte vortrefflich und vor allem nach Plan funktioniert und Alex war stolz darauf, Mitglied einer so gut aufeinander eingespielten Crew zu sein. Doch bevor sie wieder zu eben Jener zurück konnte, stand noch ein weiterer Plan ihres Captains bevor: Der Überfall auf die Dolores. Auch diese war Alex bekannt, machten doch Gerüchte über Bartholomew Lazare mindestens genau so eine große Runde über die Meere wie es bei der Black Death der Fall gewesen war. Doch sie fragte sich, wieso Le Renard diesen Überfall unbedingt ohne den Rest der Crew unternehmen wollte, entschloss sich jedoch dafür, diese Frage vorerst für sich zu behalten.

Auch an Bord der Dolores verlief zuerst alles gut, bis Le Renard sie plötzlich anbrüllte, in Deckung zu gehen. Rasch war es Alex gelungen, sich hinter ein paar Tauen auf die Planken zu werfen. Von hier aus konnte sie beobachten, wie dieses blonde Weib wild um sich schoss und dabei sogar Bartholomew Lazare zur Strecke brachte. Zumindest sah es so aus. Ob er überleben würde, war Alex in diesem Augenblick reichlich egal, denn im nächsten Moment wurde traf eine Kugel eben jenes Fass, hinter welchem sich ihr Captain in Sicherheit gebracht hatte. Alex ließ ihre Blicke über Deck schweifen und schätzte ihre Lage ab. Es würde verdammt übel für alle auf diesem Schiff enden, wenn diese wild gewordene Furie eines oder sogar mehrere der Pulverfässer traf. Doch zum Glück schien das Weib so sehr in ihre sinnlose Schießerei vertieft, dass sie sonst sicherlich nichts bemerken würde. Alex kroch hinter dem Tau hervor und schlich auf allen Vieren über Deck, hier und da Deckung suchend, um sich so unbemerkt an das Weib heran zu schleichen. Hinter ihr angekommen, erhob sich Alex, um mit ihr auf einer Höhe zu sein und riss blitzschnell Marguerites Arm in die Höhe, damit ihr letzter Schuss ins Leere ging und irgendwo am Himmel verhallte. Dann hielt Alex ihr ihre eigene Pistole an die Schläfen und hielt sie fest, damit sie nicht entkommen konnte. "Du gehst mir auf die Nerven, Miststück!"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 10. Feb 2014, 21:30 
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cf-> "Dolores", unter Deck

Mit einer geladenen Pistole hatte Marguerite Lazare Caroline Evans an Deck getrieben. Doch hier liess sie von der Dunkelhaarigen ab und began die Crew zu schikanieren. Immer wieder versuchte sie sich dem einen oder anderen Kerl an den Hals zu werfen und ballerte wild um sich. Zudem nahm sie ein Messer zu Hilfe mit welchem sie hier und dort dem einen oder anderen einen Stich oder Schnitt versetzte. Sie lachte schallend als sich ettliche der Männer über die Reling ins Meer flüchteten. in einem plötzlichen Anflug von Wahn liess Marguerite den Anker lichten, eben gerade als Bartholomew gefolgt von Jacques Perrier an Bord kam. Marguerite nahm die Pistole, die sie eben neu geladen hatte und schoss. Sie war eine verdammt miserabke Schützin und deshalb hielt sie immer mehrfach auf ein Ziel. So erlag auch Bartholomew Lazare ihren Kugeln. Ungeachtet der Pulverfässer, die frisch an Bord gebracht worden waren schoss sie weiter, wollte sowohl Caroline als auch Jacques erledigen, schaffte es aber nicht, da beide Deckung gesucht hatten. Dass sich noch jemand an Bord befand und sie ins Visier genommen hatte, entging der hysterisch lachenden und kreischenden Marguerite. Sie bemerkte es erst als sie von hinten gepackt und ihr Arm emporgerissen wurde. "Du gehst mir auf die Nerven, Miststück!", vernahm Marguerite und fühlte nun ihrerseits eine Schusswaffe an ihrer Schläfe. Sie schimpfte, sprach die wildesten französischen Flüche aus und versuchte immer wieder sich los zu reissen. Doch es nutzte Marguerit enichts. "Fahrt zur Hölle! Fahrt alle zur Hölle!", brüllte Marguerite übers Deck. Dann brach ihr Blick und sie sackte in die Knie. Ein Schuss hatte sie mitten ins Herz getroffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 10. Feb 2014, 21:42 
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Capitaine Le Renard
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Nachdem Alex sie gepackt hatte und ihr eine Pistole an die Schläfe hielt, schimpfte Marguerite und gebährdete sich wie toll. Jack zog seine Pistole und kam aus der Deckung. Sein Schuss traf Marguerite Lazare mitten ins Herz. Während ihr Blick brach, sie in die Knie sank und das Blut aus ihr heraus sickerte, ging er langsam auf sie zu. Einen Moment starrt er angewiedert auf die tote Marguerite. Dann kniete er nieder und drückte ihre totenstarren Augen zu. "Alex, sorgt dafür, das die "Dolores" nicht abtreibt. Bringt sie zu der Bucht wo wir Black Shade zurück gelassen haben!" Viel Crew war nicht mehr an Bord und die Kerle wirkten geschockt und verängsatigt. Er schnauzte einige von ihnen derbe an, dass sie Bartholomew Lazare und seine Tochter in Segeltuch einnähen und über Bord werfen sollten. Dann suchte er das Deck nach Caroline Evans ab und fand sie in der Nähe der Brücke. Jack ging zu ihr und zog sie an ihren langen schwarzen Haaren: "Aufstehen, Mistress Evans. Ich bringe dich zu deinem Gatten zurück, Caroline." Er lies ssie los als sie zitternd und weinend vor ihm stand. "Trocknet Eure Tränen!" Jack begab sich auf die Brücke zu Alex und sprach einen Kurs ab. Bald würden sie wieder in der Bucht ankern. Nach zehn schier endlosen Tagen voller Tod und Blutvergiessen würde er endlich wieder bei Frau und Kindern sein, ihnen endlich eine Zukunft bieten können und sich bemühen ihnen ein Zuhause zu schaffen. "Übrigens Danke, Alex! ich wußte doch, das sich mich auf Euch verlassen kann." Er grinste breit.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 10. Feb 2014, 22:40 
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Mit einer Pistole im Anschlag hatte Marguerite sie an Deck gezwungen. Doch dort verlor Marguerite irgendwie die Beherrschung und letzlich gelang es Caroline Evans sich hinter einigen Kisten in der Nähe der Brücke in Sicherheit zu bringen. Dann sah sie Bartholomew mit einem anderen Mann an Deck kommen. Kurz war sie der Hoffnung erlegen, dass Gregory ihre Gebete erhört und zu ihrer Rettung geeilt war. Doch das erwies sisch als Trugschluss. Sie erlebte mit, wie Bartholomew ums Leben kam und Marguerite durch einen Schuss ins Herz starb. Caroline ängstigte sich, sagte aber keinen Mucks auch nicth als sie an den Haaren aus ihrer Deckung gezerrt wurde. "Aufstehen, Mistress Evans. Ich bringe dich zu deinem Gatten zurück, Caroline.", hörte sie eine wohlbekannte Stimme verärgert sagen. Nie hätte Carolien gedacht, dass ausgerechnet Jacques Perrier sie retten würde. Vor Rührung und Dankbarkeit kamen ihr die Tränen. Doch noch immer brachte sie kein Wort über die zitternden Lippen. Mit einem harschen Spruch, das sie ihre tränen trocknen solle, liess Jacques sie stehen. Langsam folgte sie ihm auf die Brücke, wo er sich bei einem fremden Burschen bedankte und ihn lonbte. Argwöhnisch musterte Caroline den Fremden und wisperte: "Habt Dank! Wer seid Ihr, Monsieur? Mein Gatte wird Euch reich belohnen."


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 11. Feb 2014, 13:47 
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Sofort hatte Alex sich daran gemacht, die Dolores wieder auf den richtigen Kurs zu bringen, damit sie bald in der Bucht vor Anker gehen konnten. "Es war mir ein Vergnügen", grinste sie ihren Captain an und war stolz darauf, dass er sich ihrer sicher war. Dann wandte sie sich an die Schwarzhaarige, welche sich Le Renard und ihr genähert hatte. "Nennt mich Alex. Ich bin Steuermann auf der Dianne", stellte sie sich kurz vor und konzentrierte sich daraufhin wieder auf ihren Kurs. Es dauerte auch nicht lange, als besagte Bucht wieder vor ihren Augen auftauchte und nur kurze Zeit später ankerten sie neben Black Shades Schiff.


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 11. Feb 2014, 18:27 
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Capitaine Le Renard
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War Capitaine Le Renard eben noch Alex gegenüber dankbar und freundlich, so wurde sein Ton harsch als er Caroline anging: "Von der Brücke, Mistress Evans oder ich werfe dich über Bord!" Ungerührt schob er sie zur Seite, da sie mitten im Weg herum stand. Jack war es leid sich um Caroline zu bemühen. Er wollte einzig zurück zu seiner Familie. Und er war verärgert, dass er beinahe doch hätte sein Leben für die dunkelhaarige Französin hätte lassen müssen, wenn sein Steuermann nicht gewesen wäre. Die bittere Wahrheit bestand darin, dass Jack sein Pulverhorn verloren hatte und der Schuss, der Marguerite Lazare niederstreckte sein einziger gewesen war. Die anderen Kugeln hatte er für die Schergen der Black Death benötigt. Es lief ihm eiskalt den Rücken hinab, wenn er daran dachte, dass Cathérine beinahe wieder zur Witwe geworden wäre. "Alex, holt Euch Eure Belohnung von Gregory Evans in Port Royal wenn Ihr mögt. Doch wenn ihr an Bord der "Dianne" zurück kehrt, werden wir Euch in Gold aufwiegen. Ihr solltet kräftig essen, wenn Euch Speisen gereicht werden." Ein Grinsen umspielte seine Lippen, doch es war aufgesetzt, denn sein Blick war düster. Er zögerte von Bord zu gehen auch wenn die "Dolores" nun neben der "Dianne" und Shades Schiff in der Bucht vor Anker lag. Irgendwer musste Caroline Evans wohl nach Port Royal bringen, war ihm bewußt. Doch er wollte es nicht sein, da er Cathérine versprochen hatte, keinen Grund zu haben dort sein Schicksal herauszufordern.

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 12. Feb 2014, 13:13 
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"Ich habe nicht vor, mir eine Belohnung von Gregory Evans abzuholen", entgegnete Alex. "Diese Befreiung ist nicht allein mein Verdienst und wenn ich ehrlich bin, verzichte ich gerne auf eine Belohnung, wenn ich dafür in die Höhle des Löwen muss". Nach den letzten Worten zwinkerte Alex ihrem Captain kurz zu. Sie war nicht sehr begierig darauf, freiwillig einen Fuss nach Port Royal zu setzen. Zwischenzeitlich waren sie wieder in der Bucht angelangt und Alex bemerkte das Zögern Le Renards, von Bord zu gehen. "Was ist los Captain? Stimmt etwas nicht?"


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 12. Feb 2014, 19:46 
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"Ach Alex, dieses Problem vermögt Ihr nicht zu lösen. Ich habe meiner Gattin und den Kindern versprochen keinen Grund zu haben, um nach Port ROyal zu segeln, denn dort erwartet mich vielleicht ein düsteres Schicksal. Doch ich wüsste nicht, wer sonst Mistress Evans heimbringen sollte." Es gelang Capitaine Le Renard nicht seine Emotionen unter Kontrolle zu halten und er klang finster und bedrückt. Mit einem traurigen Lächeln fuhr er fort: "Ich liebe meinen Engel, mehr als mein Leben und habe ihr bei dr Vermählung geschworen sie niemals zu belügen. Und nun wollen mir die Rechten Worte nicht einfallen. Ich sehe nicht, wie sich dieser Zwiespalt lösen läßt. Aber die Sehnsucht nach meinem Weib bringt mich beinahe um. Nie zuvor habe ich sie so lange Zeit allein gelassen. Erst recht nie die Kinder." Doch letztlich setzte Jack seine Schritte auf den Laufsteg und verliess die "Dolores".

tbc-> "Dianne", an Deck

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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 13. Feb 2014, 15:28 
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Alex folgte ihrem Captain und grübelte über dessen Problem nach. Er befand sich wohl soeben in einer äußerst kritischen Situation. "Und wenn wir nur in die Nähe Port Royals segeln und ein Boot sie an Land rudert? Den Heimweg wird sie dann doch sicher selbst in der Lage sein zu finden. So müsstet Ihr dieses Rattennest nicht betreten und niemand von uns bringt sich in Gefahr", schlug sie Le Renard vor, während sie die Dolores verließ.

TBC: Dianne - Auf Deck


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 Betreff des Beitrags: Re: An Deck
BeitragVerfasst: 14. Feb 2014, 22:14 
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Mit hängendem Kopf schlich Caroline Evans hinter Jacques und diesem Alex hinter her. Sie vernahm sehr deutlich, dass sie für ihre Retter ein Problem darstellte. Und sie war furchtbar enttäuscht, dass es nicht ihr Gatte Gregory Evans gewesen war, der sie aus der Gewalt von Marguerite Lazare befreit hatte. Sie zweifelte an ihm. Womöglich glaubte Gregory doch, dass sie ihm untreu geworden und durchgebrannt war.

tbc-> "Dianne", An Deck


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