Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 13:00 
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Capitaine Le Renard
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"Ich würde Euch einen gewissen Betrag in Goldmünzen aushändigen, den Ihr Fleur Marseille, der Wirtin des "Le Poisson Bleu" zukommen lasst. Ihr könntet ihr behilflich sein, das Haus zu räumen und es dann abbrennen. Es sollte möglichst niemand zu Schanden kommen, wenn das Haus brennt. Was meint Ihr, Evans, wäret Ihr zu dieser Aufgabe in der Lage? Wollt Ihr uns diesen Dienst erweisen?" Noch immer schenkte Jack dem Offizier ein Grinsen. Vor allem, weil die Ironie des Schicksals es wollte, dass Fleurs Ruf gerettet wäre, wenn sie behaupten konnte, Royal Navy hätte ihr Gasthaus angezündet. Von seiner persönlichen Abmachung mit Fleur, musste Evans nicht unbedingt etwas wissen. Gespannt wartete Le Renard auf eine Antwort.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 14:31 
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Pirat des Seawolf
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Mathilde schwitzte. Nachdem sie geholfen hatte das Hab und Gut ihres Capitaine zusammen zu packen und zur "Dianne" zurück zu bringen, hatte sie sich an die wäschepflege gemacht. Nun war sie fertig, hatte die bunten Teile wieder eingesammelt, wo sie an Deck rasch in der Sonne getrocknet waren. Eben kam sie den Niedergang herauf, wo sie die Kleiderkammer bestückt beziehungsweise die Kleidungsstücke ihrem jeweileigen Besitzer zurechtgelegt hatte. Machten die Mänenr sich auch immer wieder darüber lustig, wenn sie Hosen und Hemden mit Bürste und Seifenlauge zuleibe rückte und sie dann ordentlich flickte, so wussten sie es insgeheim doch zu schätzen. Denn, wer vom Capitaine aufgegriffen wurde und "aussah, wie ein Lumpenhund statt eines Piraten", der bezahlte eine Strafe. Kurz wischte sich Mathilde mit dem Arm dennschweiss von der Stirn. Dann sah sie Gregory Evans beim Capitaine auf der Brücke stehen und trat neugierig heran. Sie musste sowieso in die Richtung, denn auch Cathérine Perrier befand sich dort: "Madame, ich habe die Wäsche versorgt."


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 10:14 
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Aufmerksam hörte Gregory zu, was. Le Renard ihm zu sagen hatte und überlegte kurz. "Nun gut ... Gebt mir das Geld und ich werde Fleur Marseille dabei helfen". Abwartend sah dem anderen Mann entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 11:00 
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Capitaine Le Renard
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Aus Jacks gespannter Miene wurde ein freundliches Lächeln: "Ich muss Euch bitten, Euch dann voll und ganz Fleur Marseille anzuvertrauen. Sie wird mit Euch alle weiteren Details dieses Plans absprechen. Und Danke, Evans." Er bemühte sich, dass die bereits vorbereitete kleine Geldtruhe eilig gebracht wurde und übergab sie Gregory. Dann wollte Jack sich eigentlich Ana Juanita zuwenden, vernahm aber einen panischen Ausruf: "Wo ist er?" Als er erstaunt seinen Blick zum Laufsteg richtete, sah er Captain O'Riordan an Bord kommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 11:04 
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Piratin
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Es kostete Acacia einige Mühen und Anstrengungen aber die Besorgnis liess ihr Blut ansteigen. Schnell war sie vom Pferd herunter und den Laufsteg zur "Dianne" hinauf. "Wo ist er?" Sie befürchtete immer noch das Schlimmste bezüglich Le Renard. Wahrscheinlich war die Wunde wohl doch bedrohlich gewesen oder hatte nun Wundbrand hervorgerufen. Sie hielt inne und stützte sich an einem nder Masten auf Deck ab als ihr Cousin ihr nun von der Brücke aus entgegen kam. "Ich dachte..." Sie konnte es nicht mehr in Worte fassen, denn ein Schwächeanfall bemächtigte sich ihrer und zwang sie in die Knie. Gleich waren zwei Männer bei Captain O'Riordan und stützten sie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 11:30 
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Capitaine Le Renard
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Mit einem Kopfschütteln verliess Le Renard die Brücke und ging Captain O'Riordan entgegen. Seinen Ärger über ihre Leichtfertigkeit schluckte er hinunter. Doch noch bevor er sich überhaupt erkundigen konnte, was zum Teufel sie hier verloren hatte, sank sie in die Knie. Auf einen Wink waren sofort zwei Männer zur Stelle und stützten Captain O'Riordan. Le Renard wies die beiden an: "In die Kajüte neben meiner!" Dann drehte er sich herum und rief laut nach der Heilerin: "Ana!" Sein sorgenvoller Blick suchte automatisch seine Gattin. Und noch während er sich über Deck in Bewegung setzte, kam sein nächster Befehl: "L'oiseau! Les petits zu mir!" Selbst wenn man das vielleicht oben im Mastkorb nicht hörte, so würde der nächstbeste sich dorthin begeben und dem Gefiederten Bescheid geben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 11:35 
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rettender Engel
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Soeben wollte Catherine Mathilde antworten, als sie jäh unterbrochen wurden. Etwas irritiert blickte sie Jacks Cousine entgegen. "Was tut sie hier?" Diese Frage war an niemand bestimmtes gerichtet sondern war einfach nur laut gedacht. Auch Catherine setzte sich sofort in Bewegung und eilte Acacia entgegen. Zum Glück waren zwei Männern aus der Crew schneller und fingen sie auf, als sie zusammen brach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 11:37 
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Auch Ana Juanita setzte sich zeitgleich mit Catherine in Bewegung. Zwar hatte Jack seine Meinung bezüglich ihres Vorhabens, sie zu begleiten noch nicht geäußert aber es war ganz offensichtlich, dass hier ihre Hilfe vonnöten war und als die beiden Crewmitglieder dem Befehl ihres Captains Folge leisteten und Acacia O'Riordan nach unten in die Kajüte brachten, folgte sie ihnen auf dem Fuße.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 13:36 
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"Gern geschehen", entgegnete Gregory mit einer gehörigen Portion Sarkasmus in der Stimme. Dann verstaute er die ihm gegebene Geldtruhe und verließ das Schiff, um sich auf den Weg zum Poisson Bleu zu machen. Der Frau, welche sich schwer verletzt an Bord geschafft hatte, schenkte er hierbei keinerlei Beachtung.

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Le Poisson Bleu


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 15:25 
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Capitaine Le Renard
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Evans hatte sich auf den Weg gemacht und Ana Juanita kümmerte sich um Acacia. Die Frage, was seine Cousine hier trieb, konnte man später klären. Das wichtigste waren jetzt die Kinder- vor allem Cédric. Oder sollte er doch besser warten, bis Ana Juanita mit Acacia fertig war, überlegte Jack Er schickte einen zweifelnden Blick zu Cathérine hinüber. Doch bevor er eine Gelegenheit hatte, die Sache nochmals kurz mit ihr zu erörtern, kam Aliénor angeflitzt und warf sich gegen ihn. "Autsch!" Zielsicher hatte die Kleine seine Verletzung erwischt. Betroffen trat sie einen Schritt zurück und starrte ihn an. "Schon gut, mein Schatz. Ist nicht weiter schlimm." Jack grinste seine Tochter an. Es hätte gerade noch gefehlt, dass er ihr ein schlechtes Gewissen gemacht hätte. Er hob sie auf den Arm. Nun kam auch Cédric heran. Jack hätte ihm gerne wenigstens über den Kopf gestrichen, wenn er ihn schon nicht hochnehmen konnte. Er verfluchte den unglücklichen Sturz vom Tisch, der ihm die verstauchte Hand eingebrockt hatte. In einem Anflug von Sarkasmus fiel ihm auf, dass er so ein leichtes Ziel für Marguerite Lazares grottenschlechte Schiesskünste abgab. Egal wohin sie zielte, sie würde treffen. Dann schob Jack diese unerfreulichen Gedanken jedoch zur Seite. Er ging ein paar Schritte und liess sich dann auf einem zuammengewickelten Tau nieder. Stellte Aliénor zurück auf ihre eigenen Füße und hiess Cédric sich zu ihm zu setzen, der dies sofort tat. Jacks Blicke streiften nun über seine Kinder. Doch bevor er mit ihnen sprechen konnte, sah er den neuen Steuermann in der Nähe: "Alex, kommt herüber!" Es war ein eindeutiger Befehl. während er nun wartete, dass der Bursche heran kam, liess Jack abermals den B lick über seine Kinder schweifen. Ein weiteres Problem tat sich auf. Wäre es besser mit Cédric allein zureden oder würde der kleine Mann sich sicherer fühlen, wenn Aliénor ihm zur Seite stand, überlegte Jack. Er hob den Blick und heftete ihn fragend auf seine Gattin. Sehr oft funktionierte es, dass sie einander ohne Worte verstanden. Sie mochten vom Wesen her zwei völlig verschiedene Menschen sein aber in den meisten Dingen vertraten sie eine Meinung oder hatten die gleichen Prinzipien und Grundsätze.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 20:46 
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Offizier der Dianne
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Ein wenig verwundert hatte Alex die Frau angesehen, welche noch vor kurzer Zeit in der Kaschemme fast zusammen gebrochen wäre. Und nun war sie es hier. Warum konnte sie nicht bleiben wo sie war? Doch dies war wohl nicht ihre Angelegenheit und ging sie auch nichts an. Und dann rief der Captain nach ihr. Seine Kinder hatte er bei sich. Alex befürchtete, nun auf die beiden aufpassen zu müssen, was so gar nicht in ihren Interessen und Fähigkeiten lag. Doch vielleicht wollte er ja auch etwas ganz anderes von ihr. So trat sie rasch an ihn heran und blickte ihm fragend entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 21:04 
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Capitaine Le Renard
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"Ihr müsst noch ein wenig flinker werden, Alex." Le Renard nahm dem Tadel ein wenig den Ernst indem er Alex ein Grinsen zukommen liess. Dann nannte er ein paar Koordinaten und einen Kurs. Den erstaunten Blick des Burschne quittierte er mit einem Lächeln: "Wenn ich den Befehl zum Auslaufen gegeben habe, werdet Ihr die "Dianne" genau zu jener Bucht bringen, die ich Euch eben genannt habe- allein. Normalerweise würde ich als Navigator fungieren aber im Augenblick habe ich Wichtigeres zu erledigen. Und so weit ist es nicht." Er musterte Alex eindringlich und befahl: "Macht, dass Ihr an Euren Platz kommt!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 09:19 
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Offizier der Dianne
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Alex blickte ob des Tadels ein wenig trotzig drein. Daran konnte auch das anschließende Grinsen des Captains nichts ändern. Sie war flink. Das wusste sie und das musste man ihr nicht extra sagen. Doch tapfer verbiss sich der Steuermann jedes Kommentar darauf, war Alex doch froh, endlich Gelegenheit zu haben, sich wieder auf einem Schiff zu beweisen und vielleicht eine Heuer zu bekommen. Das wollte sie sich nicht verscherzen, in dem sie Le Renard klar machte, was sei von seinem Tadel hielt. So achtete sie aufmerksam auf die ihr genannten Koordinaten, runzelte zwischendurch verwundert die Stirn und verkniff sich auch hier jeden weiteren Kommentar. Statt dessen nickte sie ihm zu. Es interessierte sie nicht, dass sie diese Aufgabe alleine bewältigen musste und was der Captain in jener Bucht wollte, ging sie wohl auch nichts an. Fest stand, dass sie froh war, endlich wieder ihren gewohnten Aufgaben nachgehen zu können und so ließ sie sich den Befehl nicht zwei mal sagen. ."Aye". Hoffentlich begebe ich mich flink genug an meinen Platz, dachte sie sarkastisch im Weg gehen, während sie machte, dass sie eben dort hin kam.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 11:09 
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Capitaine Le Renard
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Irgendwas an diesem Alex war merkwürdig. Jack hatte der Miene des Burschen entnommen, was er von seinem Tadel hielt- und eigentlich hatte Alex sogar recht damit und hätte sich ruhig auflehnen können. Jack schätzte Leute, die hinter ihm standen selbstverständlich. Und trotzdem verlangte er von jedem einzelnen in der Crew selbst zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Sie funktionierten nur zusammen, wenn sie wußten wie der andere dachte und zu händeln war. Alex war zu schweigsam und zu fügsam, nach Jacks Geschmack und genau das machte ihn misstrauisch. Nichtsdestotrotz brauchte er die Dienste des Burschen, denn einen betrunkenen Toulouse liess er sicherlich nicht ans Steuer.

Abermals schickte er einen fragenden Blick zu Cathérine und bemerkte laut: "Sollen wir besser auf Ana Juanita warten? Was meinst du, mon ange?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 12:03 
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Offizier des Seawolf
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Julien Lapierre grinste breit. Unterwegs war er auf den etwas Fusskranken Ciarán McCailin getroffen. Julien hatte ihnen kurzerhand eine Fahrgelegenheit auf einem Bauernwagen organisiert. Während die beiden im Stroh auf dem Leiterwagen gesessen waren hatten sie sich unterhalten. Er hatte McCailin die Geschichte mit Mathilde Williams förmlich aus der Nase gezogen und sich amüsiert. Dass Julien mehr Geschmack daran fand sich mit Männern einzulassen, hiess nicht, dass er es nicht gelgentlich mit der ein oder anderen Frau probiert hätte. Es hiess auch nicht, dass er Frauen nicht mochte oder nichts von ihnen verstand. Als er nun Ciarán vom Wagen herunter half und den Laufsteg hoch an Bord schubste, redete er ihm gut zu: "Nur Mut McCailin. Sie wird Euch sicherlich ein Ohr leihen, wenn Ihr mit der Kleinen sprecht. Vielleicht solltet ihr eine Weile bei Jacques anheuern, um ihr nahe zu sein und sie besser kennen zu lernen. Also fasst Euch ein Herz, Ciarán."

Dann erspähte Julien Le Renard mit seinen Kindern an Deck und ging geradewegs auf sie zu. Noch bevor der Capitaine sich erkundigen konnte, was ihn her führte, sprudelte es aus ihm heraus: "Ich weiss was Marguerites Plan ist. Es geht ihr mit Carolines Entführung nicht um dich, Jacques. Es geht ihr darum Bartholomew los zu werden. Als seine einzige Tochter fiele die "Dolores" und sein Geschäft ihr zu." Er schöpfte kurz Atem und führte dann aus: "Sie konnte niemals darauf rechnen, dass Evans unsere Hilfe beanspruchen würde. Aber sie konnte darauf rechnen, dass die Royal Navy der "Dolores" folgen, sie unter Beschuss nehmen würde. Und wenn Bartholomew dabei nicht zu Schaden kam, konnte sie darauf rechnen, dass die Navy ihn gefangensetzen und aufknüpfen würde. Und genau das war ihr Plan als sie die Gattin eines Navy- Offiziers in ihre Gewalt brachte. An dich wird sie heran treten, wenn sie die Herrin der "Dolores" ist. Sicherlich wird sie dir eine geschäftliche Verbindung vorschlagen, Jacques."


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 12:25 
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Capitaine Le Renard
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Allmählich wurden diese Unterbrechungen ein wahrer Störfaktor. Le Renard runzelte verärgert die Stirn und sparte selbst mit einem höflichen Gruss, geschwiege denn, dass er fragte, was zur Hölle denn jetzt Shades Steuermann hier wollte. Doch Julien Lapierre kam ohne Umschweife zum Punkt. Er hatte ein wenig gebraucht, um hinter Marguerite Lazares perfiden Plan sich ihres Vaters zu entledigen zu kommen. Während Julien sprach, hörte Le Renard ihm aufmerksam und schweigend zu. Ja, das sah ganz nach Marguerite aus. Zum Teufel, er würde sich doch keinen tödlichen Schuss fangen, bei dem Versuch diesen nichtsnutzigen Sklavenhändler Lazare zu retten. Hätte Sofia sich nicht in die ANgelegenheit eingemischt, dann hätte Evans nur auf Matthew und dessen Einwilligung warten müssen. Dann wäre er mit der Royal Navy los gezogen und alles hätte seinen Lauf genommen. Sie wären vielleicht schon jetzt Lazare los gewesen und auch Marguerite. Le Renard konnte sich nicht vorstellen, dass captain Evans sie verschonen würde,wäre er ihrer habhaft geworden. Das schicksal neigte manchmal geradezu zur Ironie, stellte er sarkastisch fest. Endlich hob Le Renard die Stimme: "Gut. Glauben wir mal, dass du recht hast, Julien. Ich muss zugeben, dass es Sinn macht. Leider bin ich nun in diese Geschichte verwickelt. Du kannst mir eine kleine Gefälligkeit erweisen. Ich breche sowieso zur Bucht auf in der Black Shade wohl vor Anker liegt. Hab bis dahin ein Auge auf meinen neuen Steuermann. Der Bursche hat ein Geheimnis. Und schau ihm auf die Finger, Julien." Lapierre nickte mit einem breiten Grinsen und machte, dass er auf die Brücke kam. Aliénor wollte ihm hinterher, ihr war langweilig. "Nein!" Jack hielt sie am Arm fest. Altklug meinte sie: "Aber wenn ich Capitaine bin, dann muss ich doch auch auf der Brücke sein." Jack verbiss sich ein Grinsen und gab nur zur Antwort: "Die nächsten 15 Jahre ist dies mein Schiff, kleine Dame. Ich bin hier der Capitaine und du folgst. Verstanden Aliénor Perrier?!" Sie nickte trotzig und hockte sich neben ihren Bruder, murmelte: "Aber irgendwann ist das mein Schiff!" Jack wandte den Kopf ab und grinste breit, so dass sie es nicht bemerkte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 13:47 
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rettender Engel
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Trotz der ernsten Situation musste Catherine über die Reaktion ihrer Tochter schmunzeln. "Du musst aufpassen Jack!", warnte sie ihren Gatten. "Aliénor ist in der Lage, eine Meuterei anzuzetteln". Doch dann wich das Schmunzeln in Catherines Gesicht wieder der Besorgnis wegen Cédric. "Lass uns auf Ana Juanita warten", schlug sie vor, denn sie wusste bezüglich Cédric auch kaum weiter. Dann schritt sie auf Jack zu und setzte sich neben ihn. "Was hälst Du von Alex?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 15:16 
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"Na das werde ich zu verhindern wissen," meinte Jack mit einem breiten Grinsen auf Cathérines Bemerkung hin. Er raubte seiner Gattin einen leidenschaftlichen Kuss nachdem sie sich neben ihm niedergelassen hatte. Doch dann merkte er mit ernster Miene an: "Wie ich Lapierre schon sagte, der Bursche hat ein Geheimnis. Und ich will wissen, was es ist. Ansonsten wird er sich anstrengen müssen, sich in die Crew zu fügen. Er ist nicht rebellisch oder aufmüpfig genug- noch nicht. Ich bevorzuge Männer, die auch mal ihre Meinung kundtun." Er strich nun Cédric liebevoll übers Haar und legte ihm den Arm um die Schulter. "Gut, dann warten wir auf Ana Juanita."

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 16:07 
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rettender Engel
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Catherine winkte ab. "Wahrscheinlich ist Alex einfach nur generell etwas ruhiger. Oder er will Dich zuerst abschätzen. Du weißt nicht, wer sein letzter Captain war. Vielleicht war das einer, mit dem man es sich schnell verscherzen konnte. Und ein etwas stillerer Zeitgenosse wird der Crew sicher nicht schaden". Catherine lächelte ihren Gatten an. Sie wusste, wie misstrauisch er war. "Mir gefällt er jedenfalls".

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 16:20 
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Capitaine Le Renard
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"Du bist ebenso eingenommen, von dem jungen Burschen wie unsere Kinder.", bemerkte Jack mit einem Lächeln. Aber es machte nichts, denn er war nicht sonderlich eifersüchtig, weil er sich Cathérines Liebe und Vertrauen sehr sicher war. Mit einem misstrauischen Blick beäugte er McCailin, der sich an der Reling herum drückte und mit den Augen Mathilde Williams verschlang. Offenbar verliess den Navigator der Mut mit dem Mädchen zu sprechen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 17:25 
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Mathilde fasste sich ein Herz, bevor sie zu ihrer Herrin trat sich wieder um die Kinder zu kümmern, ging sie zu McCailin hinüber: "Ciarán. Was tut Ihr hier?" Eigentlich eine dumme Frage, denn sie mussten miteinander sprechen. Mathilde war sich bewusst, dass sie ihm eine Erklärung schuldig war. Doch was würde geschehen, wenn sie ihm ihre Liebe eingestand. Sie wusste doch gar nicht, wie es um Ciarán McCailin bestellt war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 20:05 
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"Ähm,... hübsches Schiff." Ciarán McCailin wandte sich von Mathilde ab und betrachtete die Segel. Er schien ganz den Anschein zu erwecken als sei er wirklich nur gekommen, um die "Dianne" zu bewundern. Als er merkte, dass Mathilde noch immer neben ihm stand und wartete, meinte er kurzangebunden: "Lebt wohl, Mathilde. Ich werde wieder mit Black Shade segeln." Demonstrativ drehte er ihr nun den Rücken zu. Doch hielt er unwillkürlich den Atem an, denn eigentlich gingen ihm völlig andere Dinge durch den Kopf und er hatte auch etwas gänzlich anderes sagen wollen. Doch sein Herz schlug wie rasend und er war aufgeregt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 20:12 
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Einen Wimpernschlag lang verschlug es Mathilde die Sprache während sie McCailin abwartend ansah. "Nein! Ihr seid weder hier um Euch das Schiff anzusehen, noch mir auf so lausige Weise Lebewohl zu sagen!, schimpfte sie dann erbost los. Einige der Mänenr auf Deck starrten zu ihr herüber, bereit ihr zu Hilfe zu eilen sollte dies notwendig sein. "Oh Nein, Ciarán. Ich habe einen dummen kleinen Fehler gemacht. Ich habe mich einen Moment lang vergessen. Aber es ist doch jetzt nicht..." Sie brach ab und eilte ihm nach, denn soeben hatte er sie mit einem einzigen Blick gestreift und sich dann in Bewegung gesetzt, um die "Dianne" zu verlassen. Schnell krallte sich Mathilde am Arm des viel grösseren und kräftigeren Mannes fest und flehte: "Ciarán wartet!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 20:29 
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"Oh Nein, Ciarán. Ich habe einen dummen kleinen Fehler gemacht. Ich habe mich einen Moment lang vergessen..." hörte er Mathildes Worte. McCailin biss die Zähne zusammen. Er hatte es doch gewuss. Nun verstand er auch ihre Tränen, denn als sie nach dem dummen kleinen Ausrutscher wieder zu Sinnen kam, schämte sie sich natürlich dafür sich mit so einem nichtswürdigen Kerl eingelassen zu haben. Er leckte sich die Lippen, streifte Mathilde kurz mit einem Blick und setzte sich in Bewegung. Nur fort von hier. Fort von dem Mädchen, dass ihr Mitleid bereute und fort von dem Schiff, dass in ihm Sehnsucht nach dem Meer aufkommen liess. Kurz überlegte er wieviele Flaschen Rum er wohl brauchen würde, sich nicht mehr an diese Schmach zu erinnern als er etwas an seinem Arm fühlte und Mathilde leise flehen hörte: "Ciarán wartet!" McCailin wandte ihr den Blick zu, bereit sie abzuschütteln wie ein unliebsames Insekt oder eine Ratte. Schon wieder glitzerten die Tränen in ihren Augen. "Laßt los, Miss Williams. Es tut mir leid, das Ihr Euch bedauerlicherweise mit so einem heruntergekommenen Seemann wie mir eingelassen habt. ich verspreche Euch nicht weiter zu belässtigen. Sollte unser Tun folgen gezeitigt haben, so werdet Ihr sicherlich auf die Unterstützung Eures Kapitäns und seiner liebreizenden Gattin zählen können." Er löste ihre Finger von seinem Arm, doch sie krallte sich fest. Abermals löste er ihre Hand und meinte: "Gebt es auf, Miss Williams. Ihr braucht Eure kleine Dummheit nicht zu bereuen. Ihr habt Euch mir in einem Anflug von Mildtätigkeit hingegeben. Eine noble Geste, die ihr wirklich nicht bedauern müsst." Abrubt fühlte er wie sich ihre Finger lösten. Und dann spürte er den Schlag ins Gsicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf Deck
BeitragVerfasst: 16. Nov 2013, 20:38 
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Eine Weile hatte Catherine das Szenario beobachtet, was sich an Bord der Dianne zwischen Mathilde und Ciaran abspielte. Sie war neben Jack sitzen geblieben bis zu dem Zeitpunkt, als Ciaran sich zum gehen wandte. Eigentlich sollte Catherine kein Mitleid mit Mathilde haben aber das hatte sie nicht verdient. Und die Ohrfeige geschah dem Iren sehr recht. "Ciaran McCailin! Wie dumm kann ein einziger Mann sein?", fuhr sie ihn an, während ein Arm sich tröstend um die Schultern Mathildes legte.

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