Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 14. Feb 2015, 22:00 
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"Aliénor!Cédric!" Mistress Clarks Stimme klang wütend. Ihre Kleidung war durchnässt und Strähnen ihres Haares, die sich aus den Haarklammern gelöst hatten fielen ihr wirr ins Gesicht. Sie blieb abupt stehen und blickte ihrer Tochter geradewegs in die Augen. "Oh Catherine, ist alles in Ordnung? Wo ist Jack? Was ist passiert? Du siehst ein wenig blass aus, mein Kind."
Augenblicklich griff sie die Karaffe vom Tisch und schenkte ihrer Tochter einen Becher Wein ein. Mit einem aufmunternden Lächeln strich sie sich nun die Haarsträhne aus dem Gesicht. Beiläufig bemerkte sie: "Ambrose, in der Küche steht noch ein Stück von dem Apfelkuchen, der Euch gestern so gemundet hat. Vielleicht mögt Ihr den gleich essen, bevor er ganz trocken und mürbe wird." Es war offensichtlich, dass sie sich bemühte, einen Konflikt zu verhindern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 16. Feb 2015, 17:22 
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rettender Engel
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"Vielleicht hat ein guter Glaube noch niemandem geschadet. Aber nicht zu glauben schadet gewiss auch nicht", entgegnete Catherine. Dann seufzte sie. "Wir befinden uns hier weder in London noch in Port Royal. Hier herrschen andere Regeln. Das solltet Ihr endlich akzeptieren. Sonst werdet Ihr hier nicht glücklich werden". Die letzten Worte waran durchaus als gut gemeinter Ratschlag zu verstehen.

Und schon kamen die Kinder heran gestürmt. Sie ging in die Hocke und nahm beide in die Arme. "Zuerst einmal wird Nate mitsamt seiner Crew verurteilt werden", erklärte sie den beiden und erhob sich wieder, um ihre Mutter zu begrüßen. "Jack ist noch am Versammlungsplatz. Ich vermute, Nates letztes Stündlein hat bald geschlagen. Er wollte mich vorhin entführen lassen", erklärte sie ihrer Mutter und griff nach dem Weinglas, um einen Schluck daraus zu trinken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 16. Feb 2015, 19:43 
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Ellinor musste Catherine insgeheim recht geben, dass Ambrose hier nicht glücklich werden würde, wenn er sich nicht endlich ein wenig anpasste. Sie seufzte als sie ihm nachschaute, wie er wortlos in der Küche verschwand.

Sie lauschte Catherines Worten und legte ihre Stirn in Falten. Funken schienen aus Ellinors Augen zu schießen als sie empört mit in die Hüften gestemmten Händen meinte: "Jetzt reicht es! Nathaniel Allen ist zu weit gegangen. Das wird ihm Jack nicht so einfach durchgehen lassen. Komm Catherine! Ich will zu dieser Versammlung! Niemand entführt ungestraft meine Tochter!"
Und schon wandte sich Ellinor Clarks der Türe zu. Ihren wenig schmeichelhaften Aufzug schien sie angesichts der Neuigkeiten vergessen zu haben, ebenso die unfertige Bekleidung ihrer Enkelkinder.

Tbc: Piratenstützpunkt, Versammlungsplatz


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 18. Feb 2015, 10:25 
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rettender Engel
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Irritiert sah Catherine ihrer Mutter hinterher, die sich nach ihren Worten vollkommen empört daran machte, das Haus zu verlassen. "Aber ... Mutter", rief sie ihr hinterher. Es war zwecklos. "Aliénor, Cédric! Ihr kümmert Euch um Jeanne und hört auf das, was Captain Farrell Euch sagt", ordnete sie noch schnell an, bevor sie sie ihrer Mutter folgte.

TBC: Piratenstützpunkt von Black Shade und Le Renard - Versammlungsplatz

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 22. Feb 2015, 13:21 
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Kauend steckte Ambrose Farrell den Kopf aus der Küche als die Haustüre zufiel. Er schluckte den Kuchen und schaute die Kinder fragend an: "Wo sind sie hin?" "Zum Versammlungsplatz. Zusammen mit Papa geben Sie Capitaine Nate den Rest," bemerkte Alienor ungerührt. Dann nahm sie ihren Bruder bei der Hand und tapste zurück in den Raum, wo der Badezuber stand. Kurz darauf erschienen beide Kinder bekleidet, doch mit wirrem Haar. Cedric baute sich vor Captain Farrell auf: "du musst auf Jeanne aufpassen. Wir wollen zu Papa." Eben wollte Ambrose zu einer Antwort ansetzten als sich eines besseren besann. Er strich dem Jungen übers Haar: "Wartet kurz. Wir gehen gemeinsam dort hin. Ich glaube, ich habe mir genug Scherereien mit Eurem Vater eingebrockt. Ich werde nicht zulassen, dass ihr allein herum rennt. Ich bringe euch beide zu eurem Vater." Ambrose guckte kurz, ob mit Jeanne alles in Ordnung war, dann nahm er ihren Korb hoch. Das kleine Mädchen schlief ungerührt weiter.
Er trat zur Türe und winkte den Zwillingen ihm zu folgen. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Versammlungsplatz.

Tbc: Piratenstützpunkt, Versammlungsplatz


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 19. Mär 2015, 21:38 
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Angesichts der Ereignisse des Vortags war Ellinor Clarks recht früh auf den Beinen. Jeanne nuckelte munter an etwas Ziegenmilch. Ellinor schenkte der Kleinen ein Lächeln. Es war schon jetzt offensichtlich, das sie eher ein ruhigeres Kind war. Ihre große Schwester dagegen mühte sich redlich Brotteig zu kneten, wobei sie unaufhörlich vom Fischfang mit Captain Farrell plapperte. Cedric saß in der Ecke auf dem Boden, wo ein Korb mit Welpen stand. Zwei nachtschwarze Mischlinge aus Fayes letztem Wurf. Plötzlich wechselte Alienor das Thema und erkundigte sich: "Maman und Capitaine Papa sind aber nicht mit der "Dianne" auf Fahrt gegangen, non? Großmutter können wir zum Anleger gehen und gucken, ob unser Schiff noch da liegt?" Ellinor runzelte die Stirn: "Wir gehen nirgendwo hin! Wenn zwei Menschen sich... nun ja, sehr gern haben, wie eure Eltern, dann brauchen sie auch mal etwas Zeit allein. Sie... Sie..." Alienor betrachtete ihre Oma skeptisch. Dann grinste sie breit und meinte: "Sie spielen Stelldichein und dann bekommen wir noch eine kleine Schwester. Die können wir dann Aiden verkaufen.Jedenfalls hat Papa das so mit Fayes Welpen erklärt. Wenn es mehr als drei Kinder sind, dann verkauft man welche." Sie drückte Jeanne einen dicken Schmatzer auf die Pausbäckchen, was diese mit einem erfreuten Quietschen quittierte.
Ellinor schüttelte seufzend ihr Haupt. Im Prinzip hatte Jack mit seiner Erklärung ja recht, wenn es um Hundewelpen ging. Das Alienor das gleich ummünzte, war zwiespältig zu betrachten. Doch Misstress Clarks fehlte an diesem Morgen die Kraft ihre Enkelin zu belehren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 20. Mär 2015, 17:59 
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Capitaine Le Renard
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"Oh la la, frisches Brot. Wird Zeit den Leuten Beine zu machen. Wir müssen die Vorräte der "Dianne" noch aufstocken," bemerkte Jack als er sein Haus betrat. Er blieb in der Tür zur Küche stehen und sah Ellinor und den Kinden eine Weile schweigend zu. Doch nicht lange, dann war er entdeckt:"Papa, Papa!" Er hob Alienor und Cedric hoch und ließ sich ausführlich von ihrem Angelausflug berichten während er mit Ihnen zum Esstisch im Nebenraum hinüber ging. Dankbar nahm er den Kaffee entgegen, den Ellinor vor ihm hin stellte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 20. Mär 2015, 19:58 
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Ellinor schenkte Jack ein Lächeln und setzte sich dazu. Eine Weile ließ sie die Ykinder gewähren, doch dann schalt sie: "Alienor, Cedric, geht Eure Hände waschen und dann setzt ihr Euch anständig an den Tisch. Lasst Euren Vater in Ruhe frühstücken." Sie bewachte ihre Enkel als diese hinaus stürmten. Als diese zurück kamen, setzte sie sich wieder. Kurz schenkte sie Catherine einen Blick, dann erkundigte die sich: "Wann stecht Ihr in See? Und was wird mit den Kindern?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Mär 2015, 08:00 
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Im Gegensatz zu Jack hatte sich Catherine sofort zum Esstisch begeben, nachdem sie das Haus betreten hatte. Sie wollte den Kindern das letzte bisschen Zeit, das ihnen noch mit ihrem Vater blieb, gönnen.

Es dauerte nicht lange, bis sie schließlich alle am Tisch saßen und ihre Mutter sie ansprach. "Jack sticht in der kommenden Nacht alleine in See. Die Kinder und ich bleiben hier", erklärte sie ohne zu zögern. Im Laufe des Tages würden die Kinder es ohnehin erfahren. Je früher, desto besser.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Mär 2015, 10:27 
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"Oh, damit hatte ich nicht gerechnet. Ist alles in Ordnung." Ellinor Clarks schickte einen fragenden Blick zu ihrem Schwiegersohn, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihre Tochter konzentrierte. Die Zwillinge schwiegen, da sie damit beschäftigt waren, das Brot zu kauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Mär 2015, 10:46 
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Es war Jack der Ellinor antwortete: "Cate und ich haben keine Schwierigkeiten. Ich gehe allein auf Fahrt in die Neue Welt, weil ich etwas in Ordnung bringen muss. Es wäre zu gefährlich die Familie mitzunehmen in ein Gebiet, in dem ich noch nicht gewesen bin. Ich kenne die See dort nicht gut genug. Zudem werde ich auf Evans Schiff wechseln und die "Dianne" zurück schicken." Damit war für ihn das Thema erledigt. Er bedachte Alienor mit einem warnenden Blick, denn sie hatte hastig aufgekaut um ihren Protest zu äußern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Mär 2015, 12:10 
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Es hatte nicht lange gedauert, bis man sie ins Haus gelassen hatte und nun stand Ana vor dem Esstisch, an dem die Familie soeben ihr Frühstück einnahm. "Guten Morgen. Verzeiht die Störung. Doch Mathilde wünscht Euch zu sehen. Ihrer Tochter geht es gut", verkündete sie mit einem Lächeln in Richtung Catherine und Jack.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Mär 2015, 12:14 
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Catherine schluckte den letzten Bissen hinunter und wollte soeben etwas sagen, als Jack ihrer Mutter bereits seine Entscheidung erklärte. Und dann stand plötzlich Ana Juanita im Raum. "Oh das ist ja wunderbar", freute sie sich und erhob sich sofort. "Jack. Ich finde, Du solltest Deine Zeit mit den Kindern nutzen. Ihr findet mich bei Mathilde". Und im nächsten Moment hatte Catherine auch schon den Raum zusammen mit der Heilerin verlassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Mär 2015, 12:22 
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"Du hast recht. Richte Mathilde meine Grüsse und Glückwünsche aus," beeilte sich Jsck zu sagen. Gerne hätte er Mathilde selbst besucht, denn sie gehörte doch irgendwie zur Familie. Aber Alienor, Cedric und auch Jeanne verdienten es, dass ihr Vater dich um sie kümmerte. Trotzdem musste er langsam daran gehen der Crew Beine zu machen, wenn er wirklich noch in dieser Nacht auslaufen wollte. Aber das ließ sich miteinander verbinden. Jack schenkte Ellinor Clarks ein Lächeln und bat: "Könntet Ohr noch mehr Brot backen,bitte. Und Jeanne und Cate Schlag Mittag zur "Dianne" bringen? Die beiden, nehme ich gleich mit." Er deutete auf die Zwillinge.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 22. Mär 2015, 11:42 
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Ana begleitete Catherine nach draußen, damit sie sich gemeinsam auf den Weg zu Black Shades Haus machen konnten. "Ihr solltet mit Mathilde reden. Sie fürchtet, dass Mister McCailin sie wegen ihrer Tochter verstößt", riet sie Catherine, während sie neben ihr her ging.

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BeitragVerfasst: 12. Apr 2015, 11:42 
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"Ellinor, es tut mir leid. Ich wollte doch nur helfen." Ambrose schickte seiner Verlobten einen jämmerlichen Blick hinterher als sie ihn so mutterseelenallein in der Küche sitzen ließ. Jeanne, ganz freundliches Baby, quietschte und lachte. Ambrose fuhr sie bissig an:"Mach du dich nur lustig über mich, kleine Dame." Er seufzte und betrachtet seinen blau angelaufenen Flunken. Es wurden immer noch Hütten und Häuser gebaut. Und Ambrose Farrell hatte sich nützlich machen wollen indem er ein paar Nägel einschlug. Dabei war ihm der Hammer entglitten und auf den Fuß gefallen. Man hatte ihn zu Ellinor Clarks gebracht, die nicht sehr erbaut war, da sie das gemeinsame Mitragessen mit ihrer Familie an Bord der "Dianne" versäumte. Nun hatte sie sich auf den Weg gemacht, um von AnaJuanita Arznei zu holen. Ambrose seufzte nochmal. Dannn guckte er die spielende Jeanne an und meinte kleinlaut:"es tut mir leid, Schätzchen. Du musst nicht denken, dass du einen schlechten Vater hast. Es war meine Schuld, dass Ellinor nicht mit dir zum Schiff gehen und Abschied nehmen konnte. Auch wenn er nicht an Gott glaubt und ein elender Pirat ist, so ist dein Vater doch ein Mann, dem Achtung und Ehre gebührt. Und er ist beileibe kein Dummkopf. Aber ich bin einer. Und ein närrischer Tölpel dazu."


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 08:58 
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Eine Woche war vergangen seit die "Dianne" ausgelaufen war und die Versammlung stattgefunden hatte. Die Leute bauten nun eifrig an der Kirche.

Ellinor Clarks war eben dabei mal wieder Ambroses Fuß zu behandeln. Der Bluterguss war nur langsam gewichen. "Bonjour." Ellinor blickte hoch und fand sich l'oiseau sowie Henri Balthazar, dem Kanonier der "Dianne" gegenüber. "Oh! Oh Gott." Zwar ging die Crew der "Dianne" in diesem Haus ein und aus. Es war aber ungewöhnlich, dass sie ohne ihren Capitaine vom Schiff kamen. "Catherine! Das Schiff ist zurück!"


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 09:18 
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Catherine, die soeben Jeanne aus ihrem Bett geholt hatte, kam mit der Kleinen auf dem Arm sofort eilig heran. "Das Schiff ist zurück?" Das konnte doch nicht sein. Es war doch nur eine Woche her, seit die Dianne ausgelaufen war. Sie schluckte, als sie zwar L'Oiseau und Balthazar erblickte, nicht aber Jack. "Was ist passiert? Wo sind Jack und der Rest der Crew? ", erkundigte sie sich besorgt und alle Farbe wich aus ihrem Gesicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 09:39 
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"Ruhig Blut. Le Renard ist mit Alex und O'Corey auf das Navyschiff gegangen. Toulouse und zehn Mann begleiten sie auf dem Kurs in die Neue Welt. Thierry und Gauthier sind mit dem Rest der britischen Crew und der Familie des Commodre mit der "Seadragon" unter Captain Bradshaw unterwegs.war gut, dass unser Capitaine das so arrangiert hat, dass nur wir wissen, wo die Familie des Commodore ist. Fleur Marseille war auf dem Navyschiff. Aber die ließ sich nach Hispaniola hinüber rudern. Wir wissen, dass sie jetzt in Port Royal ist. Der Capitaine wollte die "Dianne" in Sicherheit wissen, deshalb schickte er uns zurück." Balthazar versuchte sich tatsächlich an einem aufmunternden Lächeln. Dann stieß er L'oiseau in die Rippen, der einen Brief hervor kramte und Cathetine reichte.

Ellinor Clarks hatte den beiden Männern mit ernster Miene zugehört. Nun zeigte sich Erleichterung in ihren Zügen. "Familie in Sicherheit, sein Schiff in Sicherheit... wo treibt der Mann sich da rum? Ich will nur hoffen, dass mein Schwiegersohn gesund und in einem Stück heimkehrt sonst kann er was erleben, der verfluchte Kerl!" Sie widmete sich wieder dem Haushalt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 10:18 
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"Ruhig Blut? Ihr habt gut Reden", entfuhr es Catherine. "Soll das jetzt etwa heißen? Jack, Alex und O'Corey sind alleine auf einem Schiff unter Commodore Evans Kommando?!? Dem Kerl kann man doch nicht trauen". Catherine war außer sich und musste ihrer Mutter bei jedem ihrer Worte Recht geben. Mit zittriger Hand nahm sie den Brief entgegen, den L'Oiseau ihr reichte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 10:37 
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"Wie gesagt, Madame, die Crew der Navy wurde geteilt. Und Toulouse und zehn unserer besten Leute begleiten den Capitaine. Der Commodore kann nicht viel anrichten, denn wir haben durch Bradshaw seine Familie in der Gewalt. Ihr wisst sehr gut, dass unser Capitaine seine Pläne immer genau durchdenkt, Madame. Macht Euch nicht zuviele Sorgen." Balthazar versuchte geradezu enthusiastisch zu klingen.
"Papa,Papa!" Die Zwillinge kamen angelaufen, sie hatten die Großmutter rufen gehört und sich mit dem Anziehen beeilt. "Euer Papa ist noch auf See," brummte der Kanonier während er Aliénor hochnahm und in die Luft warf. L'oiseau verfuhr mit Cédric ebenso. Die Männer wRen daran gewöhnt sich der beiden anzunehmen.

"Setzt Euch alle anständig an den Tisch. Jetzt gibt es erstmal Frühstück. Ambrose, nicht den Fuß belasten. Wenn die Herren sich auch setzen wollen. Catherine, der Brei für Jeanne ist auch fertig." Ellinor runzelte die Stirn. Sie war nicht eben angetan davon, dass zwei wild aussehende Piraten mit ihren Enkelkindern herumtollten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 18:06 
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Als endlich alle am Tisch beisammen saßen und aßen, meldete sich Alienor zu Wort. "Maman? Schlafen wir dann heute Nacht auf der Dianne?" Catherine schmunzelte. Sie wusste nur all zu gut, wie sehr Alienor es liebte, von den Wellen in den Schlaf geschaukelt zu werden. Doch der Vorfall mit Nicholas Wilson beunruhigte sie noch immer, auch wenn sie ihrer Familie nichts davon erzählt hatte. Und sie wollte kein Risiko eingehen. "Aber nur, wenn L'Oiseau und Balthazar Wache halten", warf sie ein und sah die beiden Piraten in Erwartung einer Antwort an.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 15. Mai 2015, 18:28 
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"Aye, selbstverständlich werden wir Wache halten wenn Ihr das wünscht," äußerte Balthazar ergeben. L'oiseau bestätigte die Worte mit einem bekräftigenden Nicken.

"Ich verstehe nicht, wie man den muffigen und beengten Raum einer Schiffskajüte diesem großzügigen Bau vorziehen kann. Und dieses furchtbare Geschaukel an Bord. Aber wenn Ihr unbedingt auf dem Schiff nächtigen wollt, Kinder, dann werde ich noch frisches Brot backen und Euch reichlich Proviant einpacken. Ihr stecht aber nicht plötzlich in See?"
Ellinor wusste zwar, dass Jack weder Kosten noch Mühen gescheut hatte, die Kapitänskajüte so ansprechend und gemütlich, ebenso komfortabel einzurichten, wie möglich. Aber sie konnte nicht verstehen, wie man sowas als Zuhause betrachten konnte. Vor allem nicht, wenn man über ein großzügiges Haus verfügte, das ebenfalls bestmöglich ausgestattet war.
Sie schickte einen zweifelnden Blick zu den beiden Männern, die ihr doch irgendwie bedrohlich erschienen. Aber sie musste Catherines Wunsch, die beiden als Wachposten zu wählen, respektieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 16. Mai 2015, 08:25 
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"Du weißt, dass Alienor in dieser Hinsicht nach ihrem Vater kommt. Und Du weißt, dass die Kinder ihn vermissen. Wenn also die Dianne nun einmal hier vor Anker liegt, dann will ich den Kindern wenigstens dies ermöglichen", erklärte Catherine ihrer Mutter. "Und man gewöhnt sich daran. Es ist gar nicht so schlimm, auf einem Schiff zu nächtigen. Ganz im Gegenteil".

Dann wandte sie sich mit einem Lächeln an Balthazar und L'Oiseau. "Ich danke Euch". Catherine wusste, dass dies nicht selbstverständlich war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 16. Mai 2015, 08:43 
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"Ellinor, hast du mir nicht erzählt, dass Jack auf einem Schiff geboren wurde? Und hast du mir nicht auch gesagt, dass der Junge als Kind ständig herumgeschubst wurde? Er hat wohl die meiste Zeit seines Lebens auf einem Schiff verbracht. Da kann ich verstehen, dass man dann ein Schiff als Zuhause betrachtet. Und die Kleine hat diese Haltung übernommen. Ich glaube, ich kann auch verstehen, dass Catherine und die Kinder sich Jack auf dem Schiff näher fühlen," mischte sich Ambrose Farrell wohlwollend in das Gespräch ein. Er schenkte Catherine ein Lächeln. "Und die beiden Gentlemen hier werden die Familie ihres Captains sicherlich gern mit Klauen und Zähnen gegen jegliches Unheil verteidigen, will ich meinen. Sie mögen wild aussehen, die Burschen aber sie sind loyal. Sonst wären sie jetzt nicht hier und hätten die Neuigkeiten und den Brief gebracht." Er lächelte auch die beiden Piraten freundlich an, was die Männer erwiderten.


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