Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 30. Mai 2015, 09:25 
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Lady
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"Sei's drum." Mit einem Seufzen gab Ellinor Clarks kleinbei. Sie hatte keine Lust mit Ambrose oder Catherine einen Streit vom Zaun zu brechen. Seit sie hier auf dieser Insel unter den Piraten lebte, war sie oft sehr angespannt. Und manchmal vermisste sie das Leben, dass sie als respektable Gattin des Admirals und später als angesehen Witwe geführt hatte. Doch sie wusste, dass es keine Rückkehr gab.
"Die Familie von Commodore Evans? Heißt das wir werden Misstress Evans demnächst hier begrüßen dürfen? Und ist Cassidy Evans auch dabei? Wir sind nicht gerade Freundinnen." Ellinor mochte die gesamte Evans Sippe nicht weder Cassidy noch Caroline und auch Gregory nicht. Catherine hatte vermutlich recht, dass dem Commodore nicht zu trauen war. Sie drehte sich um und machte sich daran den Brotteig zuzubereiten. Sie beschloss für ihren Scheiegersohn zu beten. Gut, dass Catherine eine Kirche errichten ließ. Sie würde dort jeden Tag hin gehen, ein Gebet zu sprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 30. Mai 2015, 10:31 
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rettender Engel
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Nach dem Frühstück legte Catherine ihr Besteck beiseite und erhob sich. "Entschuldigt mich", wandte sie sich an die Anwesenden. "Ich glaube, der Kaffee ist mir nicht bekommen. Ich werde zu Ana gehen und sie um ein Kraut bitten, damit es mir wieder besser geht". Sie war sich nicht sicher, ob es wirklich der Kaffee war aber ihr flau im Magen.

TBC: Piratenstützpunkt von Black Shade und Le Renard - Ana Juanitas Hütte

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 16. Aug 2015, 10:34 
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Cf: "Duquesa Pina", Unter Deck

Caroline Evans, ihren Jüngsten auf dem Arm, folgte den Jungen. Georgette trug derweil eine vor sich hin plappernde Jeanne im Arm. Caroline beschloss, dass sie noch ein paar Töchter haben wollte. Doch dann wurde sie von diesen Gedanken abgelenkt. Sie erreichte ein beachtliches Haus, dass allerdings aus Holz gebaut war. Dennoch machte einen imposanten und zugleich einladenden Eindruck. Von einer Hausseite hatte man einen wundervollen Blick aufs offeneMeer hinaus. Hinter dem Haus lag ein üppiger Garten. Hundegebell erklang. Und gleich darauf fand sich Caroline Ellinor Clarks gegenüber. Sie grüßte freundlich und erklärte:"Capitaine Perrier... Jaques brachte uns her. Er muss noch ein paar Dinge mit Greg... Meinem Gatten klären." Sie schöpfte Atem, legte ein Lächeln auf und deutete auf Cédric:"Der Junge führte uns her. Er wollte nicht an Bord warten. Madame Perrier ist noch auf der "Dianne". Unser Schiff war schneller. Bitte, die Kinder..." Sie konnte nicht weiter sprechen, da ihr Sohn ein herzzerreißendes Gebrüll von sich gab. Mit leisem Summen brachte sie ihn zum Schweigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 16. Aug 2015, 10:59 
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"Mistress Evans." Ellinor legte einen strengen Tonfall auf. Insgeheim war sie jedoch sehr erleichtert, dass ihr Schwiegersohnendlich zurück gekehrt war. Trotzdem würde sie ihm die Meinung sagen, wenn er sich Blicken ließe, beschloss Ellinor während sie ihren Enkel umhalste. Sie betrachtet die Kinderschar und seufzte. "Mein Gatte, Captain Farrell wird sie Eurer annehmen, Mistress Evans. Ich bin auf dem Weg zur Kirche. Oder möchtet Ihr mich dorthin begleiten?" Sie war erstaunt als sowohl Caroline als auch deren Tochter nickten und mit zur Kirche wollten. "Dann kommt." Sie warf einen Blick auf ihre Enkelin und beschloss, Jeanne bei Carolines Tochter zu belassen und zur Kirche mitzunehmen. Das geschah Jack nur recht, dachte sie bei sich. Die Mädchen schienen sich zu mögen, stellte Ellinor fest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 17. Aug 2015, 05:10 
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Ambrose hatte hinter der Tür gestanden und vernommen, wie harsch seine Gattin mit Mistress Evans gesprochen hatte. Gut, dass die Frauen erstmal zur Kirche gingen, befand er. Im letzten Jahr hatte Ellinor ihm irgendwann erzählt, was genau sie von den Evans insgesamt und von jedem einzelnen hielt. Sie hatte vor allem von Cassidy und Caroline keine gute Meinung.
Von den Jungen ließ er sich etwas über die Reise und das Schiff erzählen, während er ihnen Milch und Kuchen gab. Dann nahm er sie mit in den Garten, wo sie sich freiwillig erboten Hilfe zu leisten, denn ein wenig Naschwerk in Form von süßen Früchten winkte."Ceddy, was meinst du, können wir heute noch mit deinem Vater rechnen? So eineVersammlung dauert ja manchmal auch eine ganze Nacht an."
Es war etwas, woran sichCaptain Farrell schwer gewöhnte, dass die Piraten viele ihrer Unternnehmungen am Abend begannen oder in aller Herrgottsfrühe, meist noch vor dem ersten Hahnenschrei in See stachen. Er seufzte.
Der Junge grinste und meinte:"Papa ist zurück. Er wird schon kommen, wenn alles besprochen ist." Für ihn waren Crewversammlungen und Lagebesprechungen des Nachts etwas völlig normales.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 18. Aug 2015, 19:54 
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Capitaine Le Renard
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Cf: Black Shades Haus

Jack betrat den Garten mit eiligen Schritten:"Ambrose, gut Euch zu sehen. Ich habe eine Idee, wie ich das mit Cate wieder ins Lot bringen kann aber ich brauche dabei Eure Hilfe. Bittet Father Mackintosh her, um eine Taufe abzuhalten. Aber kein Wort zu niemandem. Es soll eine Überraschung für mein Weib werden." Den Jungen schenkte er nur einen kurzen Blick und auch nach dem Verbleib von Jeanne oder Caroline Evans erkundigte er sich nicht. Stattdessen gab er den Bediensteten Anweisung, ihm zuerst ein Bad zu bereiten und dann das Haus für die Feier vorzubereiten.
Wenig später genoss er die Entspannung im heißen Wasser und schmiedete weitere Pläne. DenNamen Le Renard hatte sich Jean- Jaques Perrier wahrlich nicht grundlos erworben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 18. Aug 2015, 20:11 
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Nachdem Jack im Haus verschwunden war, starrte Ambrose ihm eine Weile nach. Die angekündigte Taufe und die Bitte oder doch eher der Befehl Farher Mackintosh zu holen, verwunderten den hartgesottenen Offizier. "Da muss schwer was vorgefallen sein, wenn er derlei Geschütze auffährt," murmelte Captain Farrell in seinen nicht vorhandenen Bart. Aber er kannte Jack nun. Lange genug, um zu wissen, dass dies Gebahren nicht aus einer bloßen Laune heraus resultierte. Mit einem Blick auf die geschäftige Dienerschaft, setzte sich Ambrose in Bewegung. Die Kirche lag ein gutes Stück entfernt. Cathérine den Bau einer Kirche zu gestatten, hatte Farrell als großmütig interpretiert. Doch seine Kinder taufen zu lassen, war eine noch größere Geste in Bezug auf Jack. Ambrose lächelte und dachte bei sich, dass die Piratenseele vielleicht doch nicht ganz so schwarz, verdorben und verloren war, wie viele meinten. Vielleicht gab es Hoffnung, etwas zu retten und zum Glauben zurück zu führen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Aug 2015, 20:32 
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Cf: Kirche

"Jack! JACK!"
Ellinor blieb kurz an der Türe zum Salon stehen, von dem aus man auch den Garten erreichte. Der Raum war mit Blumengirlanden geschmückt und die Türen, die auf die geschmückte Veranda führten, standen offen. Eine Art Altar mit einer kunstvollen Bibelabschrift und ein provisorisches Taufbecken waren aufgebaut worden. Dahinter hing ein mit Edelsteinen besetztes Kreuz an der Wand. Ellinor schluckte und wischte sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Mit sowas hätte sie nicht gerechnet, nicht bei ihrem Schwiegersohn. Jack kam die Treppe herunter. Und er bot eine beeindruckende Erscheinung, trotz des Gewichtsverlusts, den ihm das Jahr auf See beschert hatte. Das lange, frisch gewaschene Haar trug er mit einem einfachen schwarzen Band zusammengefasst. Seine Kleidung bestand aus einer hellgrauen Kniehose, einer genau dazu passenden Weste über einem Rüschenhemd, schwarzen Stiefeln aus Wildleder, einem grünen Halstuch und einer Jacke aus grünem Samt, mit Silberstickerei. Er war glatt rasiert und roch angenehm nach Sandelholz.
Ellinor ließ ihren Blick über ihn schweifen und brachte ein Lächeln auf ihre Lippen:"Willkommem Zuhause, Capitaine. Ihr seid verdammt lange fort gewesen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 21. Aug 2015, 21:30 
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Wie Jack die Treppe herunter kam, hatte er nur Augen für seine Gattin. Er brannte darauf, dieses Verfluchte Missverständnis aus der Welt zu schaffen und Ihr zu beweisen, dass ihm seine Sprüche leid taten. Doch kein Wort kam über seine Lippen während er sie anstarrte und dicht vor sie hin trat. Alle anderen ignorierte er beflissentlich, so als wären Cathérine und er selbst, die einzigen Menschen auf der Insel. Doch Jeanne quengelte im Arm ihrer Mutter herum:"Papa! Papa!"
Mit einem bedauernden Lächeln und einem leichten Seufzen, nahm er seinem Weib das Kind ab. Dann drückte er Jeanne liebevoll einen Kuss auf die Stirn und flüsterte leise Koseworte während sie sich an ihn ankuschelte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 22. Aug 2015, 09:43 
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rettender Engel
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CF: Piratenstützpunkt von Black Shade und Le Renard - Kirche

Als sie zusammen mit ihrer Mutter das Haus betrat, staunte Catherine nicht schlecht. Alles deutete auf eine bevorstehende Taufe hin. Da hatte sich jemand wirklich ins Zeug gelegt. Und wer dieser Jemand war, konnte sie sich denken, als niemand Geringeres als Jack die Treppe herunter kam, heraus geputzt, als wäre er zu einem Ball geladen.

Zu allem Überfluss steuerte er auch noch geradewegs auf sie zu und blieb vor ihr stehen. Jeanne wolle zu ihm und Catherine ließ dies widerwillig zu. "Was hat das zu bedeuten? Ist das nicht ein bisschen zu viel Aufwand für die Kinder eines Anderen?", erkundigte sie sich kalt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 22. Aug 2015, 11:41 
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Cathérines Kaltschnäuzigkeit tat Jack weh aber er hatte es nicht anders verdient. Er warf ihr einen Blick zu und brachte Jeanne in die Küche. Sicher, er hatte sie verletzt und wollte die Sache wieder in Ordnung bringen. Doch nicht so. Und nicht mit dem ganzen Publikum. Von der Küche aus betrat er den Garten, wo er Jeanne ins Gras setzte. Jack hockte sich neben sie:"Ach, Petite, mein Schatz. Dein Vater ist manchmal ein Dummkopf, jedenfalls wenn er deiner Maman Dinge vorwirft, die ihm hinterher sehr leid tun. Im Augenblick fürchte ich aber, ist deine Maman zu aufgebracht mir eine Entschuldigung abzukaufen. Ich habe sie sehr verletzt." Er strich seiner Tochter liebevoll durchs Haar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 23. Aug 2015, 16:44 
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Kopfschüttelnd blickte Catherine ihrem Gatten hinterher, wie er mit Jeanne in die Küche ging. Er konnte sie doch jetzt nicht einfach so kommentarlos stehen lassen.

Eine Weile rang Catherine mit sich selbst. Doch dann ging sie ihnen nach. Im Garten entdeckte sie die beiden. Jeanne saß im Gras und Jack neben ihr. Was er zu ihr sagte, konnte sie nicht verstehen. Langsam trat sie näher an ihn hern. "Denkst Du nicht, Du bist mir eine Erklärung schuldig?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 23. Aug 2015, 17:40 
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Jack blieb wo er war und sah Cathérine von unten herauf an:"Ich wollte dir zeigen, dass es mir leid tut, mon ange. Ich weiß, dass der Glaube dir etwas bedeutet. Ich dachte, die Taufe unserer beiden jüngsten Töchter würde dir zeigen, dass ich meinen Fehler eingesehen habe. Auch wenn Lindsey mir etwas auf die Sprünge helfen musste. Ich hatte jene letzte Nacht beinahe vergessen, weil ich so betrunken war. Ehrlich gesagt, halte ich es für ein schieres Wunder, dass du da schwanger geworden bist." Inzwischen hatte er sich nun doch erhoben und stand Cate gegenüber. "Ich bitte dich in aller Form um Verzeihung, Cathérine." Er schaute ihr nur tief in die Augen, hielt aber so viel Abstand, sie nicht zu berühren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 05:47 
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Still hörte Catherine sich Jacks Erklärung und die Entschuldigung an. "Aber das schiere Wunder ist geschehen. Es hat mich sehr verletzt, als Du mir einen Liebhaber vorgeworfen hast. Seit Du fort warst, hatte ich vor Sorge um Dich nachts kaum ein Auge zugetan. Ich hatte nicht annähernd den Kopf dazu, mir um andere Männer Gedanken zu machen. Und statt des romantischen Wiedersehens, das ich mir in meinen naiven Träumen ausgedacht habe, hat man Dich mir halb tot zurück gebracht und das Erste, was Du zu mir sagtest, als Du wieder einigermaßen bei Sinnen warst, war dieser verfluchte Vorwurf. Was ist passiert, dass Du kaum noch Vertrauen in mich hast, Jack?" Catherine tat sich sehr schwer damit, Jack zu verzeihen. Statt ihr gleich einen Liebhaber zu unterstellen, hätte er wenigstens einmal kurz nachdenken können, befand sie.

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BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 06:11 
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"Du hast aber auch kein Vertrauen in mich," entgegnete Jack. "Ich habe beinahe den Verstand verloren vor Sehnsucht nach dir. Manchmal glaubte ich dich zu sehen, deine Stimme zu hören. Dann wollte dieser verfluchte Swift mich an seiner Rah aufknüpfen und ließ mich die Peitsche spüren. Beinahe wäre ich gar nicht heimgekehrt. Danach ergriff mich das Fieber." Er machte einen Schritt auf Cathérine zu und fuhr fort:"Während du Jeanne gestillt hast, haben wir nicht sehr oft beeinander gelegen. An die letzte Nacht konnte ich mich nicht wirklich erinnern, weil ich so furchtbar betrunken war. Und du hast von den Kindern nichts gesagt. Ich hatte den Eindruck, dass du sie vor mir versteckt hast. Ich kenne dich, Cathérine- wenn einer dir Gewalt angetan hätte, dann hätte ich dies an deinem Verhalten bemerkt. Der einzige Grund, warum du mir nicht vertraut und die Kleinen vorenthalten hast, konnte also nur sein, dass du einen anderen Mann hattest, dachte ich. Inzwischen weiß ich ja, dass diese Schlussfolgerung eine Dummheit war. Sonst hätte ich mir ja nicht die Mühe gemacht eine Taufe für unsere Töchter zu arrangieren. Doch wie es scheint, liegt unser Problem woanders als im mangelnden Vertrauen. Ich will keinen Streit mit dir. Es soll kein Vorwurf sein, doch du scheinst nicht mehr die Frau zu sein, die ich zurückgelassen habe, als ich Segel setzte. Dieses Jahr scheint uns verändert zu haben." Jack senkte traurig den Blick. Er empfand es wirklich so als ob er einer Fremden gegenüberstand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 06:29 
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rettender Engel
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Darauf, dass Jack manchmal geglaubt hatte, dass er sie gesehen und sogar gehört hatte, wollte Catherine nicht eingehen. Aber wenigstens wusste sie, dass Anas kleiner Zauber tatsächlich funktioniert hatte. Und darüber, dass Swift ihn seine Peitsche hat spüren lassen, zeigte sie sich kaum überrascht, denn das wusste sie ja längst.

Doch wie kam er nur darauf, dass sie ihm nicht ebenfalls nicht mehr vertraute? Und vor allem fragte sich Catherine, warum sie sich geändert haben sollte. Sie war wie immer. "Von den Kindern habe ich Dir nichts erzählt, weil es Wichtigeres gab. Dein Zustand hatte für mich eindeutig Vorrang und Du hast doch ohnehin kaum etwas mitbekommen. Was hätte es also gebracht, Dir von Sofie und Marie zu erzählen? Und wie kommst Du darauf, dass ich mich verändert habe? Es ist verdammt schwer, schwanger mit drei Kindern zurück gelassen zu werden und nicht zu wissen, ob der Ehemann lebend wieder zurück kehrt".

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 09:21 
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Capitaine Le Renard
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"Ja, es ist schwer. Aber du hast es geschafft. Und du hast eine Kirche gebaut. Cathérine, du bist stark. Man hat dich nur immer glauben lassen, dass du ein schwaches Weib wärest. Vielleicht bist du stärker als ich." Er hob den Blick und schaute ihr wieder direkt in die Augen. "Ich hatte keine Wahl. Ich musste diese Fahrt machen. Und ich scheute das Risiko dich und die Kinder mitzunehmen, da ich um euer Leben fürchtete. Bilder, wie ihr hilflos im Sturm im Meer ertrankt, quälten mich. Ich wollte Swift kein zusätzliches Druckmittel in die Hände spielen. Und beinahe hätte ich das alles mit meinem Leben und meinem Verstnd bezahlt. Die Hoffnung euch wieder in die Arme schliessen zu können, ließ mich das alles überstehen. Cathérine, ich fürchtete um nichts so sehr, wie um dein Leben. Doch du hast mir eine andere Angst gezeigt. Ich war mir sicher, dass nichts uns trennen könnte. Aber nun zweifle ich daran. Du hast den Mut und die Stärke bewiesen, die ich hätte haben sollen. Mich hat meine eigene Angst, meine Schwäche besiegt. Ich war deiner Liebe niemals würdig und bin es auch jetzt nicht. Und trotzdem, kann ich ohne dich fast nicht leben." Er brachte nun wieder etwas Abstand zwischen sich und seine Gattin. "Ich habe gelobt, niemals wieder ohne dich Segel zu setzen. Das heißt, es wird wohl nur noch die Fahrt zur Isla Calavera geben. Ich muss nicht kapern, wir besitzen recht viel. Aber um die Mannschaft nicht zu verprellen, soll Alex den Befehl über die "Dianne" erhalten."
Jack grinste:"Wir werden zwei Kindermädchen anstellen. Das hättest du im übrigen auch tun können. Wie ich dir schon einmal sagte, kannst du dein Vermögen einsetzen, wie es dir beliebt, Madame Perrier. Im Prinzip brauchst du mich nicht, es sei denn..."
Wie früher ließ Jack seinen Blick sehr begehrlich über sie wandern, entkleidete sie fast. Es war klar, dass er meinte, Cate bedürfe seiner Dienste wohl allenfalls für die Wollust und wenn sie noch weitere Kinder haben wollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 09:51 
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Nein. Catherine war überhaupt nicht stark. Die vielen Tränen, die sie im letzten Jahr vergossen hatte, zeugten vom Gegenteil. Seinem Blick wich sie augenblicklich aus. "Ich mache Dir keinen Vorwurf, weil Du diese Fahrt unternommen hast. Du sagst, ich hätte mich verändert. Dabei bist Du der Jenige, den ich nicht mehr erkenne". Jedenfalls zeugten seine Worte davon.

Er war sich sicher, dass niemand sie trennen könne und zweifelte nun daran? An diesen beiden Sätzen blieb Catherine hängen. "Moment ... Was soll das heißen? Stellst Du unsere Ehe in Frage? Wenn das so ist, brauchen wir ja auch das Schlafzimmer nicht mehr zu teilen. Ab heute schlafe ich im Gästezimmer", beschloss Catherine.

Und doch schien Jack bereit, hier zu bleiben. Bei ihr und den Kindern. Er wollte Alex das Kommando über die Dianne überlassen. War das nicht etwas zu viel des Guten? Das hielt er doch ohnehin nicht aus. Nicht Jack.

"Vielleicht brauche ich Dich wirklich nicht mehr. Wir waren ein ganzes Jahr getrennt und mein Leben ging weiter", überlegte Catherine. Dann wandte sie sich um und ging wieder ins Haus. "Ich bin in meinem neuen Zimmer", erklärte sie ihm im Weggehen.

Im Haus angekommen ging sie einfach an den Umstehenden vorbei, schritt zielstrebig auf die Treppe zu und verschwand, oben angekommen, im Gästezimmer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 10:12 
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Capitaine Le Renard
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Jack wartete einen Moment, dann ging auch er ins Haus. "Die Taufe findet nicht statt. Cathérine und ich können unsere Ehe im Moment nicht fortführen. Daher macht es keinen Sinn Marie und Sofie taufen zu lassen." Er wich nicht aus als ihn die Handfläche von Lady Ellinor traf, sie ihm eine schallende Ohrfeige verabreichte.Klanlos nahm er es hin auch wenn seine Wange brannte.
Jack drehte sich um,stieg zielstrebig die Treppe hinauf und betrat das Schlafzimmer. Er öffnete seine Kleidertruhe und nahm ein paar Sachen heraus, die er in einen Jutesack stopfte. Dann ging er wieder hinunter. Im Garten verabschiedete er sich von seinen Kindern. Dann verließ er das Haus.

Tbc: Versammlungsplatz

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 13:09 
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"So, da sind wir schon. Es ist eines der größten Häuser der Insel. Naja, Le Renard hat ja auch eine große Familie." Julien Lapierre hatte Luisa schnell und sicher dorthin gebracht. Nun pochte er mit einem Lächeln an die Türe und rief fröhlich:"Cathérine. Madame, bitte öffnet." Eigentlich waren sämtliche Hütten und Häuser unverschlossen und man konnte nach dem Anklopfen einfach eintreten. Doch Julien kündigte sich hier lieber lautstark an seit er Ellinor und Ambrose mal miteinander erwischt hatte, was ihm peinlich gewesen war. Zum Glück hatte das Paar ihn nicht bemerkt und er konnte den Rückzug antreten und sich mit lautem Gepolter ankündigen.
Julien klopfte nochmals und öffnete Luisa dann die Türe. Überm Meer machte sich die Sonne bereit als roter Feuerball hinabzusinken.
Im Flur verkündete Lapierre laut:"Ich bringe Euch eine Luisa als Gast. Und eine Botschaft von Jacques."


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 18:01 
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rettender Engel
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Noch immer saß Catherine in ihrem neuen Schlafzimmer und wollte sich dort nicht recht wohl fühlen. Sie stand auf, ging auf und ab und fragte sich, was nur mit Jack und ihr passiert war. Das konnte es doch nicht einfach so gewesen sein.

Ein Ruf und das Klopfen an der Tür rissen sie aus ihren Gedanken. Schnell war sie die Treppe hinunter geeilt und öffnete die Tür. Sie sah von Julien zu dem Mädchen und musterte Dieses erstaunt. "Na wo kommst Du denn her?", erkundigte sie sich bei der Kleinen, die ihr Julien als Luisa vorgestellt hatte. Sie trat ein paar Schritte zurück, um die beiden hereinzulassen. "Um Luisa kümmere ich mich gerne. Die Botschaft von Jack interessiert mich nicht", ließ sie Julien in dem selben Ton wissen, den sie zuvor Jack gegenüber an den Tag gelegt hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 18:10 
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"Na na, ich bin nur der Bote. Es geht auch lediglich darum, dass Euer Gatte Euch das mit der Katze am morgigen Tag erklären wolle. Ich weiß, diese Worte machen wenig Sinn. Er hat auch schon einiges getrunken.- Cathérine, was ist los?" Es war keine Neugier sondern echte Anteilnahme, die aus Lapierres Stimme heraus Klang. Er war sowohl ein Freund von Jacques als auch von Madame Perrier. Und es hatte schon den einen oder anderen kleinen Zeischenfall gegeben, wo er sich auf die Seite des Weibes geschlagen hatte. Julien mochte die Frau, die da vor ihm stand und den Schneid bewiesen hatte sich auf Le Renard einzulassen. Er schenkte ihr ein aufmunterndes Grinsen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 18:33 
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Bezüglich der Botschaft lachte Catherine kurz auf. "Diese Botschaft ergibt genau so wenig Sinn wie alles andere, was Jack seit seiner Rückkehr von sich gibt".

Sie schloss die Haustür und rang mit sich selbst, ob sie Julien alles erzählen wollte oder lieber nicht. Doch es hatte sich im Laufe der Jahre eine gute Freundschaft zwischen ihnen entwickelt und sie wusste, dass sie ihm vertrauen konnte.

Kurzerhand bat sie ihn zum Salon und schob Luisa vor sich her. "Zuerst hat Jack mir einen Liebhaber unterstellt, dann dachte er, er könne sich mit einer Taufe für seinen Fehler entschuldigen und fast im selben Atemzug hat er unsere Ehe in Frage gestellt". Catherine seufzte. "Julien ich bitte Euch um eine ehrliche Antwort. Habe ich mich in dem Jahr von Jacks Abwesenheit sehr verändert?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 24. Aug 2015, 19:09 
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"Nun ja. Ihr habt Euch immer mit Jacques abgesprochen und alles mit seinem Wohlwollen getan. In diesem Jahr war er nicht hier. Ihr habt Eure eigenen Entscheidungen getroffen und euer Leben gelebt, Cathérine. Ihr habt unter Beweis gestellt, dass Ihr nicht im Schatten von Le Renard steht. Ihr habt Eure Unabhängigkeit bewiesen, die Kinder zur Welt gebracht und aufgezogen. Ihr seid nicht nur hübsch sondern auch klug und mutig. Allein der Bau der Kirche... Ohne die Fürsprache Eures Gatten, habt Ihr die anderen Kapitäne überzeugt." Julien lächelte. Dann deutete er auf den herausgeputzten Salon. "Ihr wisst genau, was für eine große Geste dies ist. Ihr wisst, dass er nicht an Gott glaubt und mit der Kirche hadert. Und dennoch wäre er bereit seine Töchter taufen zu lassen. Cathérine, er ist ein großer, schwacher, ängstlicher Dummkopf... er leidet Höllenqualen aber niemals wird er aufhören Euch zu lieben und zu begehren. Ihr seid für ihn wie die Sonne am Morgen, die Luft zum Atmen und die frische Brise auf See. Dieses Jahr hat ihn krank und verrückt gemacht. So war er früher auch, bevor Ihr Euch seiner annahmt, sein Herz raubtet und seiner Seele Frieden gabt. Er braucht Euch, Ihr ihn aber nicht. Und ich glaube, diese Erkenntnis schmerzt ihn zusätzlich." Julien trat auf die Britin zu und umarmte sie kurz. "Ich muss nun zurück. Bitte denkt noch einmal über alles nach, ange."
Julien verabschiedete sich kurz von Luisa und machte sich dann auf den Weg zurück zum Versammlungsplatz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haus von Le Renard
BeitragVerfasst: 25. Aug 2015, 07:31 
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Catherine sah Julien nach, als er das Haus wieder verließ und sah durch die geöffnete Tür, dass die Sonne dabei war, unterzugehen. Und dann erinnerte sie sich an das Mädchen. Sie hatte sich noch gar nicht richtig darum gekümmert. "Luisa? Luisa!" Catherine sah sich um. Wo steckte sie denn nur. Doch Luisa war nirgends zu sehen. Statt dessen kam von der Terassentür her eine kleine schwarze Katze auf sie zu, maunzte und striff Catherine um die Beine. "Na Du?" Catherine freute sich über die kleine Schiffskatze, die sie besuchen kam, ging kurz in die Hocke und kraulte sie zwischen den Ohren, was dieser ein leises Schnurren entlockte. "Warte kurz hier". Dann erhob sie sich, ließ das Kätzchen kurz allein und kam kurze Zeit später mit einem Schälchen Milch zurück.

Und während das Kätzchen sich genüsslich über das Schälchen her machte, sah Catherine sich um. Schon bald würden die Blumen in den Girlanden zu welken beginnen. Sie seufzte, bevor sie sich daran machte, sämtliche Blumen aus den Girlanden zu lösen und in mit Wasser gefüllte Gefäße verteilte. Rechts und links vom Altar stellte sie zwei kleine Vasen ab, während sie den Rest vom Raum mit kleinen Schälchen bestückte, in denen jeweils mehrere bunte Blüten schwammen. So würden sie wenigstens bis zum nächsten Tag überleben und auch das machte einen sehr ansehnlichen Eindruck. Sie hatte mehrere Schälchen so auf dem Boden verteilt, dass sie jeweils einen Weg zum Altar und einen Weg zum Taufbecken bildeten.

Dann ging sie nach oben, um die besten Kleider ihrer Kinder heraus zu suchen und bereit zu legen. Und nachdem das geschehen war, stand sie vor der Schlafzimmertür. Kurz haderte Catherine mit sich selbst, doch dann trat sie ein, um den Ankleideraum anzustreben, wo sie auch ihr bestes Kleid suchte. Eigentlich hatte sie davon einige. Eigentlich war es lediglich eine große Auswahl, vor der sie stand.

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