Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 20. Jan 2013, 10:38 
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Auch wenn er ihr keine Antwort gab, war es ihr Recht. Und sie ließ sich auf seine Spielchen ein. Doch nur so lange, bis Claires Stimme in der Schlafzimmertür zu vernehmen war. Augenblicklich lief auch Catherine rot an und setzte sich auf. "Verflucht", kam es über ihre Lippen und rasch hatte sie sich von Jacques gelöst und sprang aus dem Bett. "Sag ihr, wir kommen gleich", entgegnete sie Claire, um diese zuerst einmal wieder aus dem Schlafzimmer und somit auch aus dieser peinlichen Situation zu bekommen. Rasch war Catherine angezogen. "Beeil Dich", wies sie Jaques sogleich an und befand sich auch schon auf dem Weg nach unten, wo sie ihre Mutter fand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 20. Jan 2013, 11:27 
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Capitaine Le Renard
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Jack fluchte leise, dann bequemte er sich aber doch aus dem Bett, wusch sich flüchtig und kleidete sich an. Als er kurze Zeit später den Salon betrat bot er eine elegante Erscheinung, denn er hatte den feinsten Zwirn gewählt. Zuerst suchte sein Blick Cathérine, bevor er Mistress Clarks angemessen begrüsste. Sie erkundigte sich freundlich, ob die kleine Unpässlichkeit mit der er ihre Einladung ausgeschlagen hatte vorüber sei. Wähend er eine höfliche Antwort gab stahlen sich seine Finger in Cathérines Hand, neben der er sich auf dem Sofa Platz suchte. Mistress Clarks bemerkte es mit einem wohlwollenden Schmunzeln. Überhaupt gefiel ihr dieser Schwiegersohn eigentlich ganz gut. Und die Blicke mit denen er Cathérine fast verschlang waren gänzlich anderer Natur als die Logans es jemals gewesen waren. Ellinor Clarks war zufrieden. Rose servierte Tee, Hafergebäck und brachte dem Hausherrn ungefragt seinen Kaffee. Es wurde ein angenehmes Zusammentreffen, bei dem sich herausstellte, dass Mistress Clarks auch mit Lord und Lady Allen bekannt war. Zudem offenbahrte ihr Jack die Pläne für längere Zeit nach London zu gehen und beantwortete auch sonst relativ aufrichtig ihre Fragen. Ihm war bewusst, dass er auf dem Prüfstand stand und er wusste sich zu benehmen. Doch nach einer angemessenen Weile liess er die Damen allein im Salon zurück. Unbemerkt begab er sich in die Küche, doch noch das Abendessen für Cathérine zu kochen. Und er wollte Mutter und Tochter die Gelegenheit geben sich auszusprechen. In der Küche begegnete ihm Claire, die sich mit hochrotem Kopf eiligst davon machen wollte. Doch er hielt sie auf und entschuldigte sich höflich für das Messer. Erst dann liess er sie gehen.

Eine geraume Weile werkelte er mit Hilfe des Küchnmädchens am Abendessen herum. Dann liess er den Tisch im Esszimmer festlich eindecken und genügend Kerzen aufstellen. Dann ging er hinauf ins Schlafzimmer, wo er mit Rose das Bett neu bezog und auch sonst die Reste des Chaos beseitigte, welches er zuvor angerichtet hatte. Auch hier liess er Kerzen aufstellen. Dasselbe im Badezimmer, wo er dafür sorgte, dass Badewasser heiss gemacht wurde. Nachdem sich Mistress Clarks von ihrer Tochter verabschiedet hatte, trat Jacques in die tür zum Salon in dem Cathérine noch immer sass. Eine Weile betrachtete er sie einfach mal wieder, wie so oft. Doch dann machte er sich bemerkbar und meinte: "Ich habe da eine kleine Überraschung für dich, mon ange. Ich hoffe, du hast wirklich Hunger und du magst Honig. Morgen müssen wir endlich mal die Schätze in deinem Keller sichten. Kommst du, Cathérine? Ich habe für dich gekocht." Er streckte ihr einladend die Hand entgegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 21. Jan 2013, 10:34 
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Während Jacques die beiden alleine ließ, versuchte Catherine über ihre Mutter heraus zu finden, was denn mit ihrem Vater los sei. Denn sie war sich sicher, dass dieser früher ein ganz anderer Mensch gewesen war. Doch in den letzten Jahren ist der Admiral Catherine immer fremder geworden. Auch ihrer Mutter ist das längst aufgefallen, allerdings hatte auch sie keine Erklärung dafür. Misstress Clarks war diesbezüglich ebenso ratlos wie ihre Tochter. Eine Weile unterhielten sie sich noch über dies und das, bis schließlich Misstress Clarks sich von Catherine verabschiedete und ihr einen schönen Abend wünschte.

Catherine saß nicht lange allein im Salon, als Jacques eintrat und ihr von seiner Überraschung erzählte. Sofort stand sie auf und betrat mit ihm den Speisesaal. Catherine freute sich, als sie sah, was Jacques alles für sie vorbereitet hatte. Es roch köstlich und alles sah sehr appetitlich aus. "Spätestens jetzt muss ich Hunger bekommen", erklärte sie Jacques, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte einen Kuss auf seine Lippen. Dann nahm sie Platz und betrachtete die köstlichen Speisen auf dem Tisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 21. Jan 2013, 11:02 
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Jacques hatte wirklich weder kosten noch Mühen gescheut ein mehrgängiges Menü auf den Tisch zu bringen. Da gab es eine leichte Gemüsebrühe, Hühnchen im Honigmantel mit Mandeln und Orangen, Fischpastete mit Kräutersauce und süsses, mit Honig beträufeltes Gebäck so wie verschiedene früchte und frisches Brot mit Oliven gefüllt. Er grinste breit als er sich Cathérine gegenüber am anderen Tischende niederliess und hob sein Glas in dem sich ein leichter Weisswein befand: "Auf dich! Lass es dir schmecken." Er prostete ihr zu und nippte am Wein. Dann stellet er das Glas weg, sah zu Cathérine und unterbreitete ihr folgenden Vorschlag: "Ich habe übrigens eine Idee, wie wir in Zukunft besser miteinander umgehen könnten, Princesse. Morgens nach dem Frühstück machen wir gemeinsam einen Spaziergan, besprechen die Pläne des Tages. Und ich erzähle dir etwas über mich und mein Leben, wenn es dich interessiert. Und zwischen Teezeit und Dinner nehemn wir uns Zeit über dich zu sprechen. Ich denke das ist nur fair. Und wenn wir eben keine Lust zum Reden haben, dann bleibt es beim Spaziergang und im anderen Fall könnten wir was anderes machen, wie zum Beispiel lesen, was ich eigentlich sehr gerne tu. Nur in der letzten Zeit bin ich mal wieder nicht dazu gekommen." Während er abwartete, was Cathérine von diesem Vorschlag hielt füllte er seinen Teller. Und er wartete gespannt darauf, wann sie den Rubinring entdecken würde, den er in ihr Weinglas getan hatte. Zudem musste Jack feststellen, dass es ihm wirklich Vergnügen und Freude bereitete seine Frau masslos zu verwöhnen und ihr allerhand Luxus angedeihen zu lassen. Sie würde in London nicht nur neue kleider nach der neuesten Mode bekommen, beschloss er. Ihm war aber auch klar, das Cathérine das alles nicht unbedingt brauchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 21. Jan 2013, 13:02 
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Auch Catherine füllte ihren Teller ordentlich, während sie Jacques Worten Gehör schenkte. Zustimmend nickte sie sogleich. "Das klingt nach einer guten Idee, sofern uns dazu die Zeit bleibt". Dann hob auch sie ihr Glas und prostete Jacques ebenfalls zu. Nach einem kleinen Schluck Wein wollte sie das Glas gleich wieder abstellen, als sie darin ein Klirren vernahm. Dies veranlasste Catherine, den Inhalt ihres Glases genauer in Augenschein zu nehmen. "Jack!", entfuhr es ihr in vorwurfsvollem Ton und sogleich fischte sie das Kleinod, welches sich in ihrem Glas befand, mit einem Löffel heraus, um es genauer zu begutachten. Wie oft sollte sie es ihm denn noch sagen? "Ich glaube, es ist aussichtslos, Dich ständig darauf hin zu weisen, dass Du mich nicht so sehr verwöhnen sollst", stellte sie gespielt seufzend fest, dann nahm sie den Ring, stand auf und ging zu Jacques hinüber. An ihrem Ziel angekommen, umarmte sie ihn und setzte sich sogleich auf seinen Schoss, um den Ring anzuprobieren. Trotz des Vorwurfes, der zuvor in ihrer Stimme zu vernehmen war, freute sie sich natürlich, denn auch wenn man es kaum für möglich halten sollte, hatte man Catherine in ihrem Leben doch nur selten solch kostbare Geschenke gemacht. "Noch nie hat mich jemand so oft mit solch wunderschönen Geschenken überrascht wie Du", erklärte sie Jacques hingerissen, während sie ihren Ringfinger betrachtete, der nun von diesem wertvollen Schmuckstück geziert wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 21. Jan 2013, 14:06 
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"Nein, nicht wenn uns die Zeit bleibt. Sondern die Zeit beanspruchen wir einfach für uns,"entgegnete er. Gespannt sah er zu wie Cathérine den Ring entdeckte. Der freudige Glanz in ihren Augen war bereits Lohn genug. Jack verbiss sich das breite Grinsen, dass sich auf seine Lippen schleichen wollte ob ihres milden Tadels. Dann schob er sie auf seinem Schoss zurecht, dass er bequem an die Speisen heran reichen konnte. Er würde sie mit noch viel mehr verwöhnen als mit Schmuck und Liebkosungen. Während sie noch hingerissen ihren neuen Ring betrachtete führte er einen Löffel zu ihrem Mund und liess sie essen. Nebenbei bemerkte er: "Du verdienst weitaus mehr als das bischen geraubten Tand, Princesse. Es ist doch wohl das Geringste was ich tun kann, denn schliesslich bist du meine wertvollste Beute." Er hielt inne, denn eigentlich hatte er anfügen wollen, dass er nicht verstand, dass Logan seine Schätze nicht mit ihr geteilt hatte, wo er Cathérine doch unbedingt hatte haben wollen. Doch diese Bemerkung wäre wohl letztlich unangemessen gewesen. Jack besann sich gerade noch, dass ihr dieser Ring aus Logans Hand sicherlich kaum etwas bedeutet hätte, weil er den Schmerz nicht tilgte. Gedankenverloren strich er mit einer Hand durch ihre Haare und hauchte einen Kuss auf ihre Wange. Dann lächelte Jack sie an und stellte sie wieder auf ihre eigenen Füsse: "Lass uns essen, mon ange. Das Bad wartet noch auf uns und im Schlafzimmer habe ich auch noch ein wenig dekoriert. Allerdings sollten wir Morgen wirklich mal früh aufstehen. Wir werden Zeit brauchen für die Inventarlisten des Kellers." Er war gespannt darauf was sie später sagen würde, denn in den indigoblauen Seidenkissen mit denen das Bett nun bezogen war lag ein weiteres Geschenk, ein Schal aus feinster Spitze mit einem Rosenmuster. "Ich erinnere mich, dass im Kontor hinter dem Admiralsbüro ein Portrait hängt. Du musst darauf noch jünger sein, Cathérine. Deine Haare sind an einer Seite zu einem Zopf gewunden, mit roten Blüten darinnen, die zu deinem roten Kleid passen. In London sollten wir dich unbedingt portraitieren lassen. Ich will unbedingt ein Bild von dir. Und ich möchte heute Abend noch eine neue Zeichnung von dir machen, mon amour," wechselte er das Thema zu einer banalen Plauderei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 22. Jan 2013, 13:03 
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"Soso ... Deine Beute bin ich also", stellte sie fest, grinste und machte sich wieder auf den Weg zu ihrem eigenen Platz, an dem sie sich wieder nieder ließ. Von dort aus betrachtete sie Jacques verliebt. "Ich freue mich schon so sehr auf London", erklärte sie darauf hin, dann nahm sie einen Löffel der Gemüsebrühe zu sich und ein Stück Hühnchen zu sich. Es schmeckte wirklich köstlich doch irgendwie hatte Catherine plötzlich keinen Hunger mehr. Ihr Magen fühlte sich an, als würfe er tausende von Purzelbäumen schlagen. So legte sie das Besteck zur Seite und schob den Teller von sich. Catherine wusste nicht, was plötzlich mit ihr los war und hatte ein schlechtes Gewissen wegen des ganzen Aufwandes, den Jacques für das Essen betrieben hatte. "Es war wirklich vorzüglich", erklärte sie ihm daher mit einem entschuldigenden Lächeln. "Doch ich fürchte, es war zu viel".

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 22. Jan 2013, 13:21 
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"Naja, da ich nur wusste, dass dein Leibgericht Fisch ist, aber nicht wissen konnte, wie du zu den anderen Speisen stehst, habe ich einfach für ein wenig Auswahl gesorgt. Ist wirklich zuviel, denke ich. Kann man ja Morgen auch noch essen," lenkte Jack ein. Dann beobachtete er Cathérine scharf und hakte nach: "Ist wirklich alles in Ordnung mit dir? Geht es dir gut? - Bad oder Spaziergang?" Er konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Cathérine ein wenig seltsam wirkte, gerade so als ob sie ein schlechtes Gewissen hätte. Doch das konnte nicht sein, denn er war es ja gewesen, der sie in Schwierigkeiten gebracht und sich daneben benommen hatte, meinte Jacques. Er leerte sein Weinglas und stellte es dann nachdenklich beiseite, denn an diesem Abend hatte er sicherlich nicht vor sich zu betrinken, denn dafür fühltee r sich viel zu gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 22. Jan 2013, 13:43 
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"Es ist wirklich alles in Ordnung", betonte Catherine, stand auf und reichte Jacques ihre Hände als Aufforderung, es ihr gleich zu tun. "Es ist nur ... Jetzt hast Du Dir so viel Mühe gemacht und ich habe kaum etwas davon gekostet", beteuerte sie. In der Tat ging es ihr auch gleich wieder besser. Allerdings wollte sie lieber nichts mehr zu Essen sehen. Wahrscheinlich war es einfach die ganze Aufregung der letzten Tage, die ihr zu sehr auf den Magen schlug, mutmaßte sie. Bezüglich seiner Erkundigung, ob Bad oder Spaziergang, zuckte Catherine lediglich mit den Schultern. "Mir ist es gleich. Warum nicht beides? Worauf hast Du Lust?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 22. Jan 2013, 14:02 
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Jacques leistet ihrer Aufforderung folge, erhob sich, war mit wenigen Schritten bei Cathérine und ergriff ihre Hand. "Na du weisst, doch, das ich nur auf dich Lust habe," neckte er sie mit einem breiten Grinsen. Allerdings zog er seine Jacke aus, legte sie Cathérine um die Schultern und führte sie hinaus in den Garten, was bedeutete, dass sie das Bad allenfalls nach dem Spaziergang nehmen würden. Es dämmerte bereits. Was Jack dahingehend kommentierte, dass er bedauerte, dass es noch nicht so dunkle war, die Sterne zu sehen. Bereits auf ihrem nächtlichen Ausritt nach dem Bankett hatte er versucht Cathérine einige Sternbilder zu zeigen. Sie gingen ein paar Schritte, kehrten dann aber recht rasch um. "Du wirkst müde, Cathérine. Vielleicht sollten wir doch besser baden und ich gebe dir wieder eine Massage, wenn du magst," bemerkte Jack. Diese Mal wusste er genau auf was er sich damit einliess. Kurz erwog er vielleicht einfaches Olivenöl aus der Küche dafür zu verwenden, damit der betörende Duft ihm nicht wieder die Tour vermasselte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 23. Jan 2013, 10:39 
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Draußen war es wunderschön und ein laues Lüftchen wehte vom Meer herauf. Doch Jacques hatte es richtig erfasst. Catherine fühlte sich nicht sehr wohl. Zwar ging es ihr auch nicht besonders schlecht aber irgendwie war sie erschöpft. Daher erklärte sie sich damit einverstanden, als Jacques vorschlug, wieder hinein zu gehen und das Bad zu nehmen. "Das ist eine gute Idee", stimmte sie zu. "Ich glaube, es war einfach zu viel Aufregung für mich in letzter Zeit". Obgleich sie daran eigentlich auch zweifelte. Nichtsdestotrotz strebte sie den direkten Weg zum Baderaum an, als die beiden wieder das Haus betreten hatten. Dort angekommen, begann sie damit, die Wanne mit dem heißen Wasser zu füllen, das bereits über der Feuerstelle auf sie wartete. Nachdem dies geschehen war, machte sie sich daran, Jacques zu entkleiden. "Ich glaube, Dir könnte ein Verwöhnprogramm aber auch nicht schaden", stellte sie fest, während ihre Hände über seine Schultern strichen und Verspannungen spürte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 23. Jan 2013, 11:04 
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Jack lächelte nur, ob ihrer Bemerkung, den es war zwecklos leugnen zu wollen, dass seine Schultern von den Verspannungen schmerzten. Und er konnte sich auch den Atem sparen sie mit irgendwelchen sdchönfärberischen Worten beschwichtigen zu wollen. Stattdessen ging er herum und zündete die bereitstehenden Kerzen an. Danach drückte er einen Kuss auf Cathérines Lippen und hob sie in die Wanne, um dann selbst hinein zu steigen. Eigentlich hatten sie die ganze Zeit darüber gesprochen das Haus zu überschreiben. Doch nun ging er kurz dem Gedanken nach, wie es wäre es doch zu behalten, diese luxuriöse Badwanne war sehr viel wert, nicht in Münzen gemessen aber sie bot bequem Platz für sie beide. Im Grunde wusste er jedoch, dass das Unsinn war. Es würden sich selbst auf einem Schiff Mittel und Wege finden, gemeinsam ein heisses Bad zu nehmen. Jacques hing irgendwie an diesem neuen Ritual und würde jeden Versuch wagen es beizubehalten. Hitze und Ablenkung sorgten rasch dafür, dass Jack über seine schmerzenden Muskeln hinweg sah. Er griff sich einen Kamm und machte sich mal wieder an Cathérines Haaren zu schaffen, beiläufig bemerkte er: "Dies sollte eigntlich dein Abend sein, mon ange. Schliesslich habe ich was gut zu machen. Du darfs mich aber gerne rasieren. Und falls du meiner mal überdrüssig wirst und einen anderen Liebhaber willst, hast du die Gelegenheit mir dabei die Kehle durchzuschneiden. Da ich dir blind vertraue, meine Liebe." Sein spöttischer Tonfall verriet, dass er diese Möglichkeit für wenig wahrscheinlich hielt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 23. Jan 2013, 11:47 
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Da saßen sie also wieder. Gemeinsam in der Badewanne und genossen die Zweisamkeit. Und während Jacques sich wieder an ihren Haaren zu schaffen machte, erklärte sie: "Ich habe übrigens Rose und Claire vorhin eindringlich darauf hin gewiesen, dass wir heute abend unter keinen Umständen gestört werden wollen. Komme was oder wer wolle". Dann griff sie sich den Schwamm, tränkte diesen mit Seife und Wasser und machte sich daran, Jacques den Rücken zu waschen. "Wie wäre es, wenn wir aus meinem Abend einfach unseren Abend machen?", schlug sie vor und ging nicht weiter darauf ein, dass Jacques noch etwas gut zu machen hatte, denn das war doch längst vergessen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 23. Jan 2013, 12:10 
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"Und ich habe die Gelegenheit genutz mich bei Claire zu entschuldigen. Im übrigen bin ich dafür, dass alle ein wenig mehr Geld bekommen, insbesondere aber Rose und Claire. Ich hatte nach dem Kochen noch ein wenig Zeit und habe mich mit den Haushaltsbüchern befasst," bakannte Jack mit einem Lächeln.
Kurz griff er sich Cathérines Arm und drückte einen Kuss direkt auf ihr Handgelenk. Dann fuhr er fort: "Unser Abend gefällt mir gut. Und überhaubt muss ich gestehen, dass ich langsam an diesem gemeinsamen Bad hänge. Es hat doch erhebliche Vorteile verheiratet zu sein- vor allem mit einer frau, wie dir, Cathérine." Eine Weile setzten sie das gemeinsame Bad mit gegenseitiger Zuwendung fort. Doch schlussendlich erhob sich Jack, entstieg der Wanne und wandt sich ein Tuch um die Hüften. Ein weiteres Tuch bereit haltend, hob er seine Gemahlin aus dem Wasser, wickelte sie ein un dtrug sie hinauf ins Schlafgemach. Dort setzte er sie auf dem Bett ab, um auch hier die Kerzen an zu zünden. Jack bemächtigte sich einer Sitzgelegenheit und beobachtete seinen Engel mit einem Lächeln, gespannt darauf, was sie zu dem weiteren Geschenk und den neuen indigoblauen Betttüchern und Kissen aus Seide sagen würde. Intuitiv machte er einiges richtig, kannte Cathérine in mancher Hinsicht schon recht gut, war sich aber bei vielem noch unsicher ihren Geschmack zu treffen. Trotzdem zog er nie in Zweifel mit ihr die absolut richtige Wahl für die Ehe getroffen zu haben. Und so äusserte er sich auch dazu: "Ich glaube, ich liebe dich so sehr, weil du das passende Gegenstück zu mir bist, Princesse."

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 11:30 
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"Es heißt ja nicht umsonst, dass Gegensätze sich anziehen", stellte Catherine fest. Natürlich hatte sie auch die Veränderungen im Schlafzimmer längst entdeckt. Allerdings ersparte sie sich ein Kommentar dazu, denn mittlerweile sollte sie es ja gewöhnt sein, dass Jacques immer wieder für eine Überraschung gut war. Allerdings betrachtete sie die neuen Bezüge mit zufriedenem Nicken und strich mit der Hand darüber. Nachdem sie sich also stumm den seidenen Bezügen gewidmet hatte, wandte sie sich mit einem Lächeln wieder an Jacques, sagte jedoch immer noch nichts. Allerdings schritt sie zu ihrer Kommode, entnahm daraus ein kleines Ölfläschchen und trat damit wieder auf Jacques zu. "Es wird Zeit, dass ich Dir auch einmal etwas zurück gebe", stellte sie fest. Dann träufelte sie ein wenig von dem wohlriechenden Öl in ihre Handfläche, verrieb es darin und machte sich sogleich daran, damit Jacques Schultern zu massieren. Zwischendurch verwöhnte sie seine Haut auch hier und da mit kleinen Küssen. Während sie so da saß und ihn massierte, kamen ihr wieder seine Worte in den Sinn, als er vorschlug, dem Personal mehr zu zahlen. "Übrigens hat mich Sofia um eine Anstellung gebeten", fiel ihr darauf hin ein und wartete Jacques Reaktion ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 14:06 
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"Nein, das schickt sich nicht Sofia hier zu beschäftigen," wandte Jack sogleich ein. Nachdenklich schob er hinterher: "Ein Empfehlungsschreiben wäre für sie vielleicht hilfreich. Andererseits war Alma kräuterkundig. Sofia hat einiges von ihr gelernt aber nicht alles, weil Alma uns viel zu früh verliess." Es schwang tatsächlich ein leicht melancholischer Ton in seiner Stimme mit. Dann fuhr Jacques fort: "Ich dachte immer, dass man jemanden finden müsste, der ihr da vielleicht noch mehr beibringen könnte. Doch so jemanden kenne ich hier nicht. Und Sofia wird sich schwerlich nach Afrika verschiffen lassen. Und ich denke, das Tess sich ebenso darum Gedanken machen könnte. Ist schliesslich auch ihre Halbschwester. Wir könnten uns alle zusammen setzen und beraten, was da am besten wäre. So lange werde ich Sofia einen angemessenen Unterhalt bezahlen von dem sie bequem leben kann."
Dann verfiel er in Schweigen und genoss lieber Massage und Küsse, schloss dabei die Augen. Doch so ganz zu entspannen gelang ihm nicht wirklich, denn der Gedanke an Sofia liess ihn sich an Vivien erinnern. Und dies wiederum brachte ihn dazu, sich zu erinnern, dass man auch für Caroline und ihre Brut noch eine adäquate Lösung finden musste. Obwohl sich da langsam eine Idee entspann. Doch er verdrängte diese Gedanken dann doch wieder. Dieser Moment war nicht geeignet, sich solcher Probleme anzunehmen. Denn allmählich begannen Cathérines Berührungen und vor allem die kleinen Küsse ihn sehr anzuregen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 26. Jan 2013, 19:47 
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Catherine nickte. Sie war mit Jacques einer Meinung, dass es nicht angehen konnte, wenn sie Sofia in ihrem Haus beschäftigen würde. Aber gerne würde sie sich für Sofia einsetzen, dass sie eine gute Anstellung bekommen würde. Sie hatte da auch schon eine Idee. Doch Jacques Überlegungen erschienen Catherine auch recht sinnvoll. Fürs Erste aber sollten Sofias Zukunftspläne warten, denn dieser Abend galt alleine Jacques und Catherine, also fuhr sie in ihrem Tun fort. Sie konnten sich zu einem geeigneteren Zeitpunkt besser darüber unterhalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 26. Jan 2013, 20:51 
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Jacques grinste, denn da Cathérine sich nicht äusserte also nicht wiedersprach nahm er einfach an, das sie mal wieder einer Meinung waren. Doch er wollte und konnte das Thema jetzt sowieso nicht vertiefen. Diese Berührungen brachten ihn fast um den Verstand. Und erst ihre kleinen Küsse. Er konnte ein Aufseufzen nicht unterdrücken, wollte es auch nicht. Cathérine sollte ruhig wissen, was sie Jack da antat. Es war schierer Wahnsinn wie sehr ihn jede Kleinigkeit dieser- seiner- Frau entflammte. Er hatte viele Frauen gehabt, unzählige kurze Affären, wenn auch weitaus sehr viel weniger als ihm allgemeinhin nachgesagt wurden. Doch niemals hatte ihn eine so sehr fasziniert oder diese Leidenschaft verspüren lassen wie seine Ehefrau. Mit einem leicht heiseren Ton flüsterte er ihren Namen:"Cathérine." Zärtlichkeit, Liebe und Begehren lagen darin. Falls sie es wirklich darauf angelegt hatte ihn verführen zu wollen, dann gelang ihr dieser Plan vortrefflich, hätte er zugeben müssen, wenn er denn hätte einen klaren Gedanken fassen und sich äussern können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 28. Jan 2013, 15:59 
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Ein Grinsen stahl sich auf Catherines Lippen als sie bemerkte, welche Wirkung ihr kleines Verwöhnprogramm zeigte. Eigentlich war auch genau das ihre Absicht gewesen. Sie wollte ihn verwöhnen. Doch ganz offensichtlich hatte sie es ganz ungewollt geschafft, nicht nur Entspannung in Jacques hervor zu rufen. Doch nun gut. Für eine Weile setzte Catherine also ihr Tun fort, bis sie schließlich vor ihn trat und das Handtuch wie zufällig von ihrem Körper rutschte. Sogleich ergriff sie Jacques Hände und zog ihn auf, trat rückwärts in Richtung des Bettes und ließ sich darauf sinken, während sie ihn mit sich hinunter zog. Es dauerte nicht lange, bis auch sein Handtuch dem Ihren auf dem Boden Gesellschaft leistete und sie ihn leidenschaftlich küsste. Von Natur aus war Catherine zurückhaltend und ging auch in diesem Augenblick längst nicht so forsch vor wie Jacques es bei ihr getan hatte und dennoch zeigte sie ihm eine ganz neue Seite von ihr, denn auch wenn ihre Verführungskünste eher zaghaft und zurückhaltend waren, so zeigten sie doch rasch ihre Wirkung.

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BeitragVerfasst: 29. Jan 2013, 19:46 
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Jack war bewusst, dass seine Cathérine eher zaghaft war und sehr zurückhaltend zur Sache ging und doch verführte sie ihn mit Erfolg. Er konnte und wollte ihr einfach nicht widerstehen, warum auch. Es gefiel ihm, dass sie die Iniative ergriff und ihm eine neue Seite von sich zeigte. Und er war sich sehr sicher, dass sie mit der Zeit sicherlich noch offener und forscher werden würde. Im Moment begehrte Jacques seine Frau einfach so wie sie war und nicht anders. Ihre Küsse schmeckten nach Liebe und Leidenschaft und mit zaghaften Berührungen zeigte Cathérine ihm was sie wollte.

Nachdem sie sich geliebt hatten, zog Jack sie träge in seine Arme und drückte einen Kuss in ihr Haar. Eigentlich wollte er ihr noch mal sagen, dass er sie liebte, schlief aber ein bevor ihm die Worte über die Lippen kamen.

Früh am folgenden Morgen wachte er tatsächlich durch das Krähen eines Hahns irgendwo in der Nachbarschaft auf. Da auch Cathérine noch immer eng an ihn gekuschelt schlief, wollte er sich eigentlich wieder in die Kissen kuscheln. Doch dann kam ihm der vorangegangene Tag wieder in den Sinn und ihm wurde bewusst, wieviel Zeit sie bereits für die Vorbereitungen verloren hatten. Vorsichtig löste er sich von Cathérine, darum bemüht sie nicht zu wecken. Ganz leise stahl er sich aus dem Bett, griff das Koka vom Nachtkästchen und entnahm seiner Seekiste frische Kleidung. Schnell war Jacques Perrier in Hose und Hemd geschlüpft, griff sich seine Stiefel und schlich leise aus dem Schlafzimmer. Erst nachdem er die Treppe hinter sich gebracht hatte, schlüpfte er in die Stiefel und ging in die Küche, wo er die Bediensteten alle versammelt vorfand. Er nutzte diese Gelegenheit sämtlichen Angestellten den gesamten Tag frei zu geben. Während er von seinem Kaffee trank spürte er die fragenden Blicke auf sich. Kurzentschlossen verliess Jack die Küche daraufhin und begab sich in den Salon, nachdem er sich Tinte und Papier geholt hatte. Am Tag vorher hatte er auch kurz Logans Arbeitszimmer besichtigt. Doch der Raum gefiel ihm überhaupt nicht, furchtbar aufgeräumt und mit viel zu wenig Büchern, zudem zu eng. Jack würde sich hinter dem kleinen Schreibpult wie gefangen fühlen. Eine Weile befasste er sich ernsthaft mit der Liste der noch zu besorgenden Dinge. Dann beschloss Jacques Perreir, dass es doch recht nett wäre mit Cathérine zu frühstücken. Er kehrte in die nun leere Küche zurück und bereitete frischen Kaffee sowie eine Mahlzeit aus den Resten des Abendessens. Ein Grossteil der Speisen schmeckte auch kalt vorzüglich. Schnell hatte er im Speisezimmer alles vorbereitet und war dabei die Treppe zum Obergeschoss zu erklimmen als ein forsches Klopfen an der Türe ihn zur Umkehr zwang. Jack legte eine undurchdringliche Miene auf, fand er es doch vermessen zu so früher Stunde die Aufwartung zu machen. Unversehends fand er sich einem arrogant dreinblickenden Kerl gegenüber, den er nicht kannte. "Ja, bitte?" Jacks Tonfall war unverbindlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 30. Jan 2013, 12:27 
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Nachdem er vom Tod seines Bruders erfahren hatte, musste Richard Logan noch verschiedene Erledigungen in London treffen, dann hatte er sich auf den Weg nach Port Royal gemacht. Die Logans waren eine reiche Familie. Doch leider hatte das einen Haken: Richard Logan wurde enterbt. Und er wusste, dass im Anwesen seines Bruders noch einige Reichtümer lagerten. Außerdem hatte Richard ein Anrecht auf dieses Haus in Port Royal, befand er, Und mit seiner Schwägerin würde er diesbezüglich leichtes Spiel haben. Zur Not hätte ihr Vater sicherlich nichts gegen eine Hochzeit einzuwenden. Bei diesem Gedanken huschte für einen Moment ein lüsternes Grinsen über Richards Lippen, dann klopfte er entschlossen gegen die Haustür. Den Mann, der ihm öffnete, musterte er für einen kurzen Moment, dann bemerkte er Catherine, die soeben die Treppe hinunter kam um zu sehen, wer so früh am Morgen Einlass begehrte. Als Catherine jedoch erkannte, wer da an der Tür stand, wich augenblicklich jede Farbe aus ihrem Gesicht. „Richard“, stellte sie entgeistert fest. „Ganz recht“, gab dieser ungeniert zurück und trat an dem Mann vorbei, der ihm die Tür geöffnet hatte, nachdem er abermals seine Blicke über ihn streifen ließ. Für einen einfachen Hausangestellten konnte er sich erschreckend gute Kleidung leisten. Richard konnte nur hoffen, dass das verwöhnte Töchterchen des Admirals nicht seinen gesamten Reichtum wie Federn in die Luft blies. „Du solltest nicht so viel Geld an Personal verschwenden“, riet er daher Catherine, während er auf sie zu trat. Leicht irritiert blickte diese drein, als sie fest stellen musste, dass ihr Schwager Jacques ganz offensichtlich für einen Angestellten hielt. Doch sie würde sich hüten, dieses Missverständnis sofort zu klären. Gerne überließ sie dies Jacques. „Was willst Du hier“, erkundigte sie sich also stattdessen bei Richard. Dieser blickte sich prüfend um. „Nun ich erhebe Anspruch auf meinen Besitz“.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 30. Jan 2013, 12:37 
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Jacques musterte den Fremden ohne eine Miene zu verziehen. Er schloss aus Cathérines Reaktion, dass sie den Mann zwar kannte aber keineswegs erfreut über dessen Auftauchen war. Mit kaltem Ton und ohne eine Miene zu verziehen erkundigte Jack sich: "Und Ihr glaubt etwas beranspruchen zu können, weil?" Irgnedwie reizte es ihn diesen Kerl zu packen und ihn mit Tritten und Prügeln aus dem Haus zu werfen. Doch vorerst wollte er wissen, wer dieser unverschämte Richard war, der ihn offensichtlich für einen Hausangestellten hielt. Jack war erstmal nicht geneigt den Mann eines besseren zu belehren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 30. Jan 2013, 19:41 
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Richards Blicken zufolge drängte sich Catherine zwangsläufig der Eindruck auf, als gehöre sie selbst auch zu seinem Besitz. "Vielleicht sollten wir das in Ruhe besprechen", schlug Richard vor und grinste Catherine an. Doch ... er konnte sich recht gut vorstellen, sie zu heiraten, wenn er sie so betrachtete. Auf Jacques Kommentar hin wandte sich Richard langsam zu diesem um und musterte ihn stumm. Ganz offensichtlich besaß das Personal hier keine Manieren, befand er. Es wurde Zeit, dass endlich wieder ein Mann in diesem Haus das Sagen hatte, denn seine Schwägerin hatte hier wohl absolut nichts im Griff. So betrat er unaufgefordert den Salon, griff sich dort die Brandyflasche, die bereit stand und schenkte sich den Inhalt in ein Glas. Ganz so, als wohne er schon immer in diesem Haus, nahm er wie selbstverständlich in einem der Sessel Platz. "Setz Dich", forderte er Catherine auf. Als Catherine ihm in den Salon gefolgt war, hatte sie zuvor Jacques einen vielsagenden Blick zugeworfen, der diesem zeigte, dass sie von diesem Besuch überhaupt nichts hielt. Dann stand sie gegenüber ihres Schwagers und verschränkte die Arme. "Danke ich entscheide selbst, wann ich mich in meinem Haus setze. Also? Was willst Du hier?" Hätte sie Jacques nicht in ihrer Nähe gewusst, wäre Catherines Tonfall wohl sicherlich weniger forsch gewesen denn sie wusste, dass die Logans alle gleich waren. "Ich will mein Haus", erklärte Richard ihr auf ihre Frage hin mit einer weit ausladenden Geste seiner Arme, bevor er sich an den Bediensteten wandte, der ihnen in den Salon gefolgt war. "Danke wir brauchen nichts weiter". Sein Tonfall hierbei klang nicht sehr freundlich, da er diesen Kerl doch für sehr dreist hielt. Wenn Richard in diesem Haus endlich das Sagen hatte, dann würde er diesen blonden Schönling als erstes hinaus werfen, beschloss Richard, bevor er sich wieder seiner Schwägerin widmete. "Ich würde Dir natürlich eine geeignete Unterkunft und ein entsprechendes Sümmchen zukommen lassen. Oder aber ich halte bei Deinem Vater um Deine Hand an", überlegte er. Bei letzterem Gedanken, musterte er Catherine abermals. Gewiss hätte er bei Admiral Clarks hierbei leichtes Spiel. Und fast beschlich sie das Gefühl, er wolle sie mit seinen Blicken ausziehen. "Das glaube ich kaum", entgegnete sie kühl auf seinen Vorschlag.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 31. Jan 2013, 14:18 
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Jack reichte es. Was bildete sich dieser dreiste Kerl nur ein, einfach herein spaziert zu kommen und Ansprüche auf Cathérine und das Haus zu erheben. doch er zeigte seine Wut nicht. Im Gegenteil legte Jacques Perrier ein unverbindliches Lächeln auf seine Lippen und trat mit undurchdringlicher Miene auf diesen Richard zu. Sein Tonfall war eiskalt als er nun verlangte: "Ihr verlasst auf der Stelle dieses Haus! Und wenn Ihr noch einen einzigen dieser unverschämten Blicke auf meine Gemahlin werft, Mister, könnt Ihr Bekanntschaft mit meiner Lieblingswaffe schliessen. Und lasst Euch gesagt sein, dass ich niemals daneben schiesse." Er zog den Kerl am Kragen hoch aus dem Sessel und stiess ihn in Richtung des Flures und der Eingangstüre. "Packt Euch! Und falls Ihr bei einem Gericht Beschwerde einlegen möchtet. Jack Allen Perry, Captain der Royal Navy. Nicht zu Euren Diensten, sehr wohl aber zu denen Cathérines." Er öffnete die Tür, schubste den andern Mann hinaus und warf die türe mit einem lauten Knall ins Schloss." Mit grimmiger Miene ging er zu Cathérine in den Salon zurück und begehrte zu wissen: "Wer zum Teufel war das?" Instinktiv war ihm bewusst, dass diese Geschichte noch nicht ausgestanden war und er Richard schon bald wieder sehen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 1. Feb 2013, 09:34 
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Ungeniert grinste er Catherine ob ihrer kühlen Erwiderung an. "Wenn Du meinst". Richard war sich seiner Sache ziemlich sicher. Dann verschwand das widerliche Grinsen aus Richards Gesicht, als dieser blonde Kerl sich abermals einmischte. Die Erkenntnis, dass Catherine mit diesem Schönling verheiratet war, zog einen dicken Strich durch seine Rechnung. Es wäre so einfach gewesen, die Kleine einzuschüchtern und vielleicht sogar für sich zu beanspruchen. So musste er sich einen neuen Plan zurecht legen. Ob der Erklärung von Seiten Catherines Gatten, dass dieser niemals daneben schieße, hob Richard eine Augenbraue nach oben. "Ist das so?", erkundigte er sich ungerührt. Doch sogleich wurde er gepackt und hinaus befördert, noch ehe ein weiteres Wort von sich geben konnte. Vor der Tür angelangt, pochte er noch mehrmals heftig dagegen. Allerdings nicht, um abermals wieder herein gelassen zu werden sondern eher, um seiner Wut freien Lauf zu lassen. "Das letzte Wort ist in dieser Sache noch nicht gesprochen, Captain Perry!", drohte er der verschlossenen Tür vor ihm, dann machte er sich wutentbrannt davon.

Sobald Jacques ihren Schwager gepackt und nach draußen befördert hatte, ließ Catherine sich in einen Sessel sinken und vergrud erschöpft das Gesicht in beiden Händen. Das hatte gerade noch gefehlt. Es war doch logisch, dass Richard sich nach dem Ableben Edwards melden und Schwierigkeiten machen würde. Warum hatte sie daran nicht schon früher gedacht? Sie zuckte zusammen, als die Tür laut zu knallte und atmete tief durch. Erst, als Jacques sich bei ihr erkundigte, mit wem er das Vergnügen hatte, hob Catherine langsam den Kopf. "Das ... das war Richard". Doch soviel wusste Jacques ja nun auch selber. "Richard Logan ... mein Schwager". Langsam erhob sie sich, trat auf Jacques zu und sank in seine Arme. "Ich hätte es wissen müssen. Die Logans sind doch alle gleich. Warum habe ich nicht schon früher daran gedacht?" Nach einer kurzen Pause blickte sie Jacques an. "Aber er kann doch nicht wirklich Anspruch auf Edwards Besitz erheben oder doch?"

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