Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012, 16:58 
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Eine recht große Villa nahe der von Commodore Evans mit Weide und Pferdeställen, verfügt über zwei Etagen, einen stets gepflegten Garten und eine große Terrasse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012, 17:41 
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Vor dem Haus blieb Jack ein Weilchen stehen und versuchte es zu betrachten. Allerdings waren die Lichtverhältnisse nun doch zu schlecht. Verlegen wandte er sich an seine Gemahlin: "Ein wenig grösser als das Haus auf Tortuga war ja wohl ein wenig untertrieben. Teufel, das hier ist mindestens dreimal so gross, schätze ich." Er drehte sich um und versuchte anhand des Weges den sie gekommen waren abzuschätzen wie weit sie vom Hafen und vor allem vom Meer entfernt waren. Doch auch das wollte ihm in der Dunkelheit nicht recht gelingen. Jack wandte sich wieder Cathérine zu: "Also gut, dann gehen wir's an. Da war doch noch ein Versprechen, dich über die Schwelle zu tragen, mon amour. Du musst mir nur noch verraten, wo sich der Wein befindet und das Bad ist. Schlafzimmer wäre auch eine gute Option." Er grinste fröhlich und hob sie auf seine Arme. Die dienstbaren Geister des Hauses hatten inzwischen mitbekommen, dass da jemand war und eines der Hausmädchen öffnete die Türe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 25. Okt 2012, 08:50 
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rettender Engel
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"Miss Clarks ... geht es Euch gut?" Besorgnis lag in der Stimme des Dienstmädchens, welches soeben die Haustür geöffnet hatte. Verwundert aber dennoch mit freundlichem Blick sah sie den Fremden an, der Catherine auf seinen Armen hielt. Sofort öffnete sie die Tür noch weiter, um ihnen Einlass zu gewähren. "Man sagte, Ihr seid entführt worden". Es handelte sich hier um eben jenes Dienstmädchen, welches Catherine in jener verhängnisvollen Nacht zur Seite gestanden hatte. Seit dem keimte zwischen den beiden Frauen eine Art Freundschaft. "Mach Dir keine Sorgen es geht mir gut. Alles andere ist eine lange Geschichte", erklärte Catherine kurzerhand. "Sei so lieb und bereite Jack und mir ein Bad". Das Hausmädchen sah nun erst recht verwundert drein. Miss Clarks wollte mit diesem Fremden ein Bad nehmen? Doch nun gut. Wenn sie es wünschte, so würde sie dies nicht hinterfragen. "Und stell uns eine Flasche Rotwein und zwei Gläser bereit ja?" Stumm nickte das Mädchen und machte sich auf den Weg zum Bad, welches sich direkt im Untergeschoss links neben der Treppe befand. Nachdem sie verschwunden war, grinste Catherine Jack an. "Vielleicht sollte ich öfter zur Furie werden? Es hat jedenfalls richtig gut getan".

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 25. Okt 2012, 18:46 
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"Wenn es dir gut tut, mon ange, dann spiel dich meinethalben so oft du magst als Furie auf. Ich werde dich auch dann noch über alles lieben, wenn du mir das Leben bitter machst," antwortete ihr Jack mit einem breiten Grinsen. Und er dachte nicht daran, sie bereits hinter der Haustüre wieder abzusetzen. "Verrät Madame mir nun, wo ihr Schlafzimmer ist oder soll ich dich einfach in den nächstbesten Raum bringen und über dich herfallen, Liebste Cathérine," fragte er sie neckisch mit übertrieben schmeichlerischem Ton. Er beschäftigte sich in Gerdanken allerdings damit, dass es für ihn etwas gewöhnungsbedürftig war sich vollkommen auf Personal zu verlassen. Auf Tortuga waren die beiden Angestellten hauptsächlich zum wohle Lady Marys beschäftigt worden und weil weder die alte Dame, noch Tess oder gar Caroline vernünftig zu kochen wussten. Alle drei Grazien wären ohne Hausmädchen wahrscheinlich irgendwann verhungert, mutmasste Jack. Unsicher murmelte er vor sich hin: "Ich werde in diesem Anwesen ganz sicher nicht den Herren spielen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 26. Okt 2012, 08:42 
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"Wenn Du das mal nicht bereust", grinste sie Jacques auf seine Erlaubnis hin an, ruhig öfter zur Furie zu werden. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, ihn selbst durch das Haus führen können doch da er offensichtlich keinen Grund sah, sie wieder auf ihre eigenen Beine zu stellen, musste sie ihm eben erklären, wohin er gehen musste. "Die Treppe hoch und dann links". Zeitgleich nickte sie mit dem Kopf in die entsprechende Richtung. "Bevor, wir noch in der Besenkammer landen", fügte sie neckisch hinzu. Sein Gemurmel war ihr durchaus nicht entgangen und Catherine wurde bewusst, dass Jack andere Verhältnisse gewöhnt war. Während sie selbst ihr Leben lang fast immer nur bedient, ja sogar angekleidet wurde, musste er doch meist selbst für sich sorgen. "Das musst Du auch nicht". Mit diesen Worten hauchte sie einen Kuss auf seine Lippen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 27. Okt 2012, 14:47 
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Bevor er sie die Treppen hinauf trug, hielt er inne und erwiederte ihren Kuss voller Leidenschaft. Eine Weile standen sie knutschend am Treppenabsatz herum. Wobei Jack Cathérine letztlich doch auf ihre Beine stellte, um sie zu streicheln und mit den Händen liebkosend unter ihre Kleider zu fahren."Besenkammer wäre mir auch recht gewesen," nuschelte er zwischen zwei Küssen. Bis sich das Hausmädchen hinter ihnen hörber räusperte und anmerkte, dass das Bad bereitet und der Wein bereitgestellt sei, wie Miss Clarks es gewünscht habe. Jack liess von seiner Gemahlin ab und grinste das Mädchen an: "Danke. Meine Gemahlin und ich benötigen wohl keine weiteren Dienste eurerseits." Obwohl er einen freundlichen Tonfall an den Tag legte, beäugte das Hausmädchen ihn argwöhnisch, zudem war sie ob der Küsse schamesrot angelaufen. Sie wollte nicht von der Stelle weichen und suchte unbewusst den Blick ihrer Herrin. Auch Jacks Blick ruhte wieder auf seiner Frau, an der es nun lag diese verworrene Situation zu klären, denn er machte nicht mal den Versuch noch etwas zu sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 27. Okt 2012, 15:37 
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Auch Catherines Wangen hatten sich zartrot gefärbt, als sie von Rose, dem Hausmädchen ertappt wurden. Freundlich lächelte sie diese an und begann zu erklären. "Wie ich bereits erwähnte, ist es eine lange Geschichte. Darf ich Dir Jack Perry vorstellen? Er ist das Beste, was mir passieren konnte und wir haben geheiratet. Alles andere erkläre ich Dir morgen". Rose blickte ihre Herrin immer noch sprachlos an, nickte dann aber. "Du kannst Dir den Rest des Abends frei nehmen, wie alle anderen hier auch". Ein weiteres Nicken, dieses Mal mit einem Lächeln gepaart. "Dann wünsche ich Euch eine angenehme Nacht", ließ Rose vernehmen und ließ die beiden schleunigst alleine. Catherine blickte ihr hinterher, wie sie den Weg zu ihren eigenen Gemächern anschlug, dann nahm sie Jack bei der Hand und zog ihn in Richtung Badezimmer. Dort angekommen, verschloss sie die Tür hinter sich und blickte sich um. Es war noch alles genau so, wie es war. Im Zentrum stand eine recht große Badewanne, in einer Ecke neben dem Fenster flackerte er ein Feuer in Kamin, worüber das Wasser erhitzt werden konnte. Weiter gab es mehrere Truhen und einen Waschtisch, auf dem Catherine diverse Badeöle, Puder, Kämme, Bürsten und sonstige Pflegemittel verwahrte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 27. Okt 2012, 15:50 
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"Vielleicht sollten wir dein gesamtes Personal am Vormittag zusammenrufen und mich offiziell vorstellen," regte Jack an während er Rotwein aus einem Krug in einen Becher goss. Er wandte Cathérine den Rücken zu als er weiter sprach: "Und wenn ich wirklich das Beste bin was dir passieren konnte, dann sind deine Ansprüche nicht besonders hoch, Princesse." Er schaute sich die Öle auf dem Waschtisch genauer an und wählte dann eines aus. Endlich kam er mit dem tönernen Weinbecher und dem Öl u ihr zurück und schloss sie schweigend in die Arme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 28. Okt 2012, 15:40 
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"Ja das wäre wohl das Beste", bestätigte sie Jacks Vorschlag, dem Personal am nächsten Tag die Vorkommnisse zu erklären. Sie wandte sich dem Spiegel zu und löste die Spangen aus ihrem Haar, das sogleich wieder schwer über ihre Schultern fiel. Dann griff sie nach einer Bürste und begann damit, sich zu kämmen, grinste jedoch, ob seiner Feststellung über ihre Ansprüche. "Du hast überhaupt keine Ahnung, was meine Ansprüche angeht", ließ sie neckisch vernehmen, denn Catherine wusste, dass Jack weitaus mehr wert war, als er sich selbst in diesem Moment eingestand. Dann nahm sie das Öl aus seiner Hand entgegen und gab ein paar Tropfen davon in das noch heiße Badewasser.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 28. Okt 2012, 16:09 
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Er grinste und entwand ihr die Haarbürste. Den Wein hatte er bereits neben der Wanne abgestellt. Die Bürste in der Hand machte er sich an den Verschlüssen ihres Kleides zu schaffen. Jeden Flecken freigelegter Haut bedachte er mit einem kleinen Kuss. Zwischendurch murmelte er neckend: "Du wirst mir sicherlich noch klar machen, was für Ansprüche du hast, Princesse." Eigentlich war er noch immer wütend und verletzt über das Gebahren des Admirals. Dieser hätte sich für ein offenes Wort das gesamte Theater sparen können. Aber Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Fairness waren wohl nicht gerade Clarks herausragendste Eigenschaften, befand Jack. Und es wäre mehr als ungehörig es an seiner Cathérine auszulassen, die nichts für ihren Vater konnte. Er schob alle weiteren Gedanken beiseite, wollte auch bestimmt jetzt nicht mit seiner Frau darüber sprechen sondern sich ablenken. Und so richtete Jacques Perrier seine gesamte Aufmerksamkeit darauf seinen Engel nach allen Regeln der Kunst langsam zu verführen. Er wollte sie masslos verwöhnen, denn das hatte sie sich wirklich redlich verdient. "Weisst du, dass du wunderschön bist, mon ange. Und wenn ich dir nicht bereits rettungslos verfallen wäre, hätte ich mich heute bestimmt Hals über Kopf in dich verliebt," gestand er ihr zwischen Küssen und Liebkosungen ein als sie nackt vor ihm stand. Schnell entledigte auch er sich seiner Kleidung und stieg in das heisse Badewasser, das angenehm nach dem Öl duftete. Es tat verdammt gut. Zudem war die Wanne recht bequem, auch zu zweit. Doch Jacques schwor sich, sich nicht an diesen Luxus zu gewöhnen. Er griff nach der Haarbürste und machte sich daran sich mit Cathérines Mähne zu befassen. Doch die Spitzen waren bald allzu nass und so tauschte er die Bürste gegen ein Stück Seife ein. Nachdem er ihr die Haare gewaschen hatte zog er Cathérine gegen seinen Körper, wollte einfach ihre Nähe spüren. Und unvermittelt began er doch zu sprechen: "Dir ist klar, dass es auf einem Schiff beengt zugeht und es all diesen Luxus nicht geben wird, Liebste? Häufig ist es auch dunkel, kalt und feucht vom Salzwasser. Oft hungert und friert man und verrichtet trotzdem seine harte Arbeit, die eben getan werden muss. Der Alkohol ist der einzige Trost bis zum nächsten Hafen. Und trotz alldem werde ich dich nicht hier in Port Royal lassen sondern mitnehmen. Auch wenn es mir einen Haufen Probleme einbrockt. Ich muss mich erst als Captain einer Crew beweisen. Und das wird kein Zuckerschlecken. Ebenso sind die Regeln fest, ein Captain ist der Crew gleichgestellt und Entscheidungen werden abgestimmt. Nur bei der Beute bekommt ein Captain mehr Anteil, da er das Schiff stellt. Und eigentlich sind Frauen in einer Piratencrew nicht gerne gesehen. Aber ich brauche dich, Cathérine. Ich kann und will möglichst keinen Augenblick meines weiteren Lebens ohne dich verbringen, denn ich habe keine Ahnung, wann der Henker zuschlagen wird. Denn eines ist sicher, der Galgenstrick hängt nun wirklich über mir. Du bist mein Glück und ich kann es nicht ertragen, von dir getrennt zu sein, mon ange."

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 29. Okt 2012, 09:14 
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Entspannt hatte sie sich mit dem Rücken gegen Jacks Brust gelehnt, als dieser sie an sich zog und genoss seine Umarmung. Mit geschlossenen Augen widmete sie sich seinen Worten und nachdem er geendet hatte, richtete sie sich auf, um ihn anzusehen. Er hatte Recht. Sicher würde es kein Zuckerschlecken werden, wenn sie die Weltmeere unsicher machten aber was blieb ihnen anderes übrig? "Da müssen wir wohl durch", stellte sie fest, auch wenn es ihr schwer fiel, daran zu denken, dass sie bald das alles hier aufgeben musste. Doch das wollte sie sich vor Jack nicht anmerken lassen. Unvermittelt dachte sie an den verstorbenen Robert Farrell. Warum konnten sie und Jack es nicht ebenso handhaben? Gedankenversunken überlegte sie, wie sie sterben konnten, ohne, dass jemand Verdacht schöpfte. Doch so sehr sie sich auch anstrengte, ihr wurde hierzu keine Idee zuteil.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 29. Okt 2012, 09:36 
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"Ich freue mich auf die Zeit in London mit dir. Ich habe mir übrigens überlegt, das wir uns dort ein Haus kaufen werden. Und eines irgendwo auf dem Kontinent in den Kolonien. Ich würde dir dort eines bauen aber davon versthe ich nunmal nichts als Seemann. Bin froh, wenn ich für meine Crew noch einen gescheiten Zimmermann auftreiben kann," unterbrach Jacques die Stille, die plötzlich eingetreten war. Endlich nahm er einen Schluck von dem Rotwein und hielt auch Cathérine den Becher an die Lippen. Da sich das Wasser nun doch merklich abkühlte ,ruhten seine Blicke eine Weile auf Cathérine, bevor Jack sie aufforderte: "Du könntest mir beim Rasieren helfen. Und wenn du versprichst mich nicht zu schneiden kannst du mir bei der Gelegenheit erzählen, was in deinem hübschen Kopf vorgeht. Irgendwas scheint dich zu beschäftigen, Princesse." Er drückte einen Kuss auf ihre Schulter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 29. Okt 2012, 10:24 
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Auch sie nahm einen Schluck des Rotweins, den er ihr hin hielt, dann beugte sie sich über den Badewannenrand und stellte den Becher am Boden ab. "Ich hoffe nur, wir werden dann auch Gelegenheit haben, in Frieden dort zu leben", seufzte Catherine, denn sie verspürte Unwohlsein bei dem Gedanken, Jack hängen zu sehen. Dann stieg sie aus der Wanne, hüllte sich in ein großes Handtuch und kniete hinter der Badewanne, um Jack zu rasieren. Sanft strich die Klinge über die hartnäckigen Bartstoppeln, während Catherine überlegte, ob sie ihn an ihren Gedanken teil haben lassen sollte. Schließlich, nach mehreren Augenblicken, begann sie zu erzählen. "Ich habe nur an Robert Farrell gedacht. Alle wissen, dass er tot ist doch niemand weiß, wo sein Leichnam begraben liegt ...", setzte sie an und hoffte, Jack wüsste, worauf sie anspielte, denn ihre weiteren Gedanken wollte Catherine lieber nicht aussprechen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 29. Okt 2012, 11:09 
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"Hm Mh," lautet seine vorläufige Antwort, solange Cathérine noch mit der Klinge zugange war. Nachdem die Rasur fertig war, spülte Jack sich kurz den Schaum aus dem Gesicht. Während er sich ein Tuch griff, die Wanne verlies und sich abzutrocknen began, meinte er: "Ja, niemand weiss wo er ist. Und du hast ja bei deinem Vater erlebt, dass es immer wieder zu Spekulationen über Rober Farrell führt. Falls du daran gedacht haben solltest unseren Tod in Szene zu setzen, vergiss es, mon ange. Bei zwei Leichen ist das zuviel Aufwand. Bei einem Liebespaar zu augenscheinlich. Wir gehen ganz offiziell nach London. Und glaube mir, nirgendwo lassen sich Spuren besser verwischen als in einer Stadt wie London. Ich muss nur auf meinen Befehl warten. Eine Weile werden wir dort bleiben. Nämlich genau so lange, wie die Werft braucht die "Prime" umzubauen. Ich glaube das nächste Schiff von hier nach London geht in etwa einer Woche. Wird es reichen, dich von deinen Freunden zu verabschieden und deine Sachen zu packen?" Jack hatte das Tuch um die Hüften gewunden, stand nun ein paar Schritte von Cathérine entfernt, den Blick auf sie gerichtet und streckte ihr die Hand entgegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 29. Okt 2012, 11:58 
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"In einer Woche schon?" Eigentlich hatte Catherine gehofft, dass sie noch ein klein wenig mehr Zeit in Port Royal verbringen konnte. Andererseits konnte sie es auch kaum erwarten, endlich fort zu kommen. Diesbezüglich war sie ein klein wenig hin und her gerissen. Viel zu viel war in den letzten Tagen und Wochen passiert, womit sie niemals gerechnet hätte. Doch schließlich nickte sie und nahm seine Hand entgegen. "Ja ... ich denke das wird ausreichen".

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 29. Okt 2012, 12:12 
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Jacques griff nach ihrer Hand und zog sie an sich. "Mach dir nicht allzu viele Sorgen, Princesse. Und wir können auch ein wenig länger bleiben, wenn du mehr Zeit benötigst. Das liegt ganz in deinem Ermessen," versuchte er sie zu beschwichtigen. Jacques war sich im Klaren darüber, dass er seinen Engel beunruhigt hatte und sich nun deshalb eine Sorgenfalte in ihrem lieblichen Antlitz zeigte. Doch es half nichts. Irgendwann mussten sie ja reden. Und auch über die Zukunft, seine Pläne und die Tatsachen sprechen. Es wäre auch unnütz irgendwas zu beschönigen, wusste Jack. Er grinste leicht und bekannte: "Im übrigen möchte ich mich bei dir nochmal für die Sache mit Caro entschuldigen. Ich hatte dir das Versprechen abgenommen mit zu vertrauen und zu gehorchen. Allerdings hatte ich nicht an ein Zusammentreffen mit meiner Schwägerin gedacht. Ich wollte dich schützen, falls Farrell sich mehr gewehrt oder Unterstützung gehabt hätte. Ich hatte dir das Versprechen abgenommen, weil ich befürchtete es könne zu Handgreiflichkeiten oder einer ernsthaften Schiesserei kommen. - Gleich Morgen werde ich dir zeigen, wie man Kugeln giesst und eine Pistole lädt. Und dann wirst du jeden Tag Schiessübungen machen. Es sei denn du überzeugst mich, eine andere Waffe besser führen zu können. Jedenfalls möchte ich, dass du dich verteidigen kannst. Auch für den Fall, dass ich dir gegenüber handgreiflich werden sollte. Ich finde, dass keinem Mann ein Recht zusteht über dich zu bestimmen, Cathérine. Und in Zukunft sind wir, was das Schiff und alles andere angeht, gleichberechtigte Partner. Zudem wirst du jeden Penny deines Vermögens, den ich mir vielleicht entleihe mit Zinsen zurück erhalten. Wir müssen auch eine Lösung für dieses Haus finden. Schade, dass Norrington auf der falschen Seite steht. Ist wirklich ein netter Kerl. Aber ich gedenke nicht, ihm das Leben leicht zu machen indem ich nach dem Diebstahls der "Prime" hier so einfach durch Port Royal flaniere. Oder dich als billigen Köder zurück lasse. Du hast beim Admiral heute sehr deutlich gemacht, dass du an meine Seite gehörst, Princesse. Und ich danke dir dafür." Da er noch immer ihre Hand in der Seinen hielt, drückte er einen Kuss darauf. Und dann drückte er ihr kurzentschlossen das kleine Ölfläschchen in die Hand, packte Cathérine mit einem schelmischen Grinsen und hob sie wieder auf seine Arme: "Wo sagtest du, befindet sich unser Schlafzimmer?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 30. Okt 2012, 10:31 
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Kopf schüttelnd sah sie ihn an, als er ihr anbot, dass sie auch etwas länger in Port Royal verweilen könnten. "Nein. In einer Woche verschwinden wir von hier", bestätigte sie zur Bekräftigung. Jeden Tag, an dem sie unnötig länger hier weilte, würde ihr der Abschied schwerer fallen. Bezüglich seiner Entschuldigung was Carolin anging, grinste sie. "Vergiss es. Aber tu so etwas niemals wieder!" Doch Catherine wusste ohnehin, dass es dies niemals wieder passieren würde, denn von jetzt an würden sie sicher kaum noch etwas mit Jacks Schwägerin zu schaffen haben. Was den Rest seiner Worte anging, so wollte Catherine gerne widersprechen, was die Schießübungen anging und ihm außerdem mitteilen, dass sie nichts von dem zurück verlangte, was sie ihm von ihrem Vermögen gab. Schließlich war ihr Eigentum nun auch das von Jack. Doch dazu kam es nicht mehr, denn sogleich befand sie sich wieder auf Jacks Armen und legte die Arme um seinen Nacken, während sie ihm den Weg zum Schlafzimmer erneut erklärte. Es dauerte auch nicht lange, bis sie an ihrem Ziel angekommen waren. Auch Catherines Schlafgemach war ein recht großer, freundlich hell durchleuchteter Raum, dem sogar ein kleiner Balkon angrenzte. Auch hier standen ein Spiegeltisch, ebenso ein großer Schrank, in dem sie all ihre Kleider aufbewahrte. Gegenüber des Schrankes befand sich das große Bett, was ganz offensichtlich von ihren Bediensteten auch während ihrer Abwesenheit stets frisch aufgeschüttelt und bezogen worden war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 30. Okt 2012, 13:44 
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Jacques Perrier schaute sich nur flüchtig in dem freundlichen, grosszügig geschnittenen Raum um. Er setzte Cathérine auf dem Bett ab, beugte sich über sie und suchte ihre weichen Lippen, mit denen er sich eine Weile beschäftigte, wobei Jack ihr sowohl das Ölfläschchen als auch das Handtuch entwand. Dann breitete er das Handtuch auf dem Bett aus und bat Cathérine sich auf dem Bauch darauf zu legen. Er goss grosszügig etwas von dem Öl auf ihren Rücken und began damit sie sanft zu massieren. Und Jack liess nicht eine Stelle aus. Bald war Cathérine von den Schultern bis zu den Beinen mit wohlriechendem Öl eingecremt als ihr Gemahl sie leise anwies: "Dreh dich um, Princesse." Und er setzte sein Werk weiter fort bis sie wirklich restlos entspannt und eingeölt vor ihm lag. Jacques grinste leicht, beugte sich erneut über Cathérine und küsste sie zärtlich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 2. Nov 2012, 20:35 
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Angestrengt überlegte sie, wann sie das letzte Mal in diesen Wänden so derart verwöhnt worden war doch musste sie sich rasch eingestehen, dass dies niemals geschehen ist. Zum ersten Mal fühlte sich die junge Britin in diesem Haus und in diesem Raum rundum wohl und für mehrere Augenblicke befand sie, dass Logans Villa doch nicht mehr ganz so schrecklich war, wie sie es jahrelang empfunden hatte. Und dafür war sie Jack unendlich dankbar. So lag sie einfach nur da und genoss die wohltuende Massage, seine Küsse und hauptsächlich die Berührungen. Als er schließlich geendet hatte, legte sie ihre Arme um seinen Oberkörper und zog ihn zu sich hinab. Dann rückte sie ein Stück zur Seite, um auch ihm Platz zu machen und sich besser an ihn kuscheln zu können. "Ich danke Dir", hauchte sie ihm entgegen und küsste zärtlich seine Schulter.

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BeitragVerfasst: 2. Nov 2012, 21:31 
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"Diantre!*" Der Fluch kam Jack sehr leise über die Lippen während er versuchte ein wenig Abstand zwischen sich und Cathérine zu bringen. Die Massage hatte ihn alles andere als kalt gelassen, ganz im Gegenteil. Und irgendwie hatte er sich damit selbst ausgetrickst. Überhaupt war er mit seinem Timing alles andere als glücklich.
Als er seine Gemahlin herein getragen und mit ihr am Fusse der Treppe herumgeknuttscht hatte, war Jack bereit gewesen sich von Cathérine trösten zu lassen. Er hatte seine schlechte Stimmung, denn die Vorwürfe und Äusserungen des Admiral nagten an ihm, dadurch kompensieren wollen, dass sie intim wurden. Doch das ernste Gespräch im Bad war dazwischen gekommen und hatte seine Stimmung restlos gekillt. Jack lernte eben eine bittere Lektion, das es nicht einfach war mit einem anderen Menschen zusammen zu sein und sich zu sorgen und zu kümmern. Ihm fehlten der Alkohol und das Koka, um sich sorglos über die Wünsche und Bedürfnisse seines Gegenübers hinweg zu setzen und nur zu fordern. Cathérine war ihm zu wichtig und zu wertvoll, so dass sie einfach vor seinen eigenen Angelegenheiten, wünschen und Bedürfnissen kam. Wie auch seine Mutter und sein Vater, war Jacques Perrier sehr gut darinnen andere Menschen zu manipulieren und sein Spielchen mit ihnen zu treiben. Doch in Cathérine hatte er endlich seine Meisterin gefunden, denn das alles war kein Spiel, weil Jack sich wirklich ernsthaft in die Frau verliebt hatte. Und gerade deshalb machten ihm die Worte des Admiral schwer zu schaffen. Ihm persönlich waren sein Ansehen und sein Ruf herzlichst egal gewesen. Er hatte sie mit Grinsen und Schulterzucken kommentiert. Doch nun ging es um Cathérine. Sein Ruf konnte auch auf sie abfärben und ihr Schwierigkeiten bereiten. Ausserdem wurmte es ihn, dass Admiral Clarks ihn für nicht würdig, nicht gut genug befunden hatte. Jacks Selbstbewusstsein war im Keller. Er hatte Cathérine die Massage angedeihen lassen, um sie zu verwöhnen, ihr etwas gutes zu tun und sich dankbar zu erweisen. Die Aktion war nicht darauf ausgerichtet gewesen sie zu verführen. Er hatte dabei völlig ausser acht gelassen, dass es ihn verdammt anmache sie zu berühren und sie so vor sich zu sehen. Jack war frustriert. Und um die Peinlichkeit komplett zumachen, würde kein heisser Liebesakt folgen, denn allein das Einölen un dCathérines Anblick hatten genügt ihn nicht nur anzuheizen.
Jack nahm sich ein Kissen und war wirklich versucht sich von seiner Frau weg zu drehen. Er hatte nicht wirklich das bedürfnis jetzt weiter über alles zu reden. Doch ihm ging zuviel im Kopf herum als dass er sich hätte gemütlich hinlegen und einaschlafen können. Seine Gedanken schienen zu rasen. unglücklich verzog er die Miene und seufzte leise.

*zum Teufel

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BeitragVerfasst: 3. Nov 2012, 18:06 
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Diantre ... Dieses Wort verstand Catherine nicht und dennoch ahnte sie, dass die Franzosen es sicherlich als Schimpfwort oder zum Fluchen benutzten. Dies wurde schließlich auch von Jacks Tonfall unterstrichen und Catherine beendete augenblicklich ihre Küsse. Irgendwie schien sich der Rest dieser Nacht anders zu entwickeln als sie ursprünglich erwartet hatte und Catherine wusste nur all zu gut, dass daran das Gespräch - oder vielmehr das Verhör - ihres Vaters nicht ganz unschuldig war. Nur all zu deutlich spürte sie, dass Jack sich von ihr weg drehen wollte und ließ augenblicklich von ihm ab. Wahrscheinlich war es zu diesem Zeitpunkt besser, ihn nicht weiter darauf anzusprechen. Und abermals kroch die Wut auf ihren Vater in ihr hoch. Eigentlich verspürte sie nicht die geringste Lust, ihre Eltern am morgigen Abend zum Essen zu besuchen, wenn da nicht ihre Mutter wäre. So lag sie schließlich auf dem Rücken und starrte die mond beschienene Zimmerdecke finster an, während sie überlegte, was für Schikanen sich der Admiral für das bevorstehende Abendessen einfallen lassen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 3. Nov 2012, 19:00 
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Er konnte einfach keine Ruhe finden. Und so erhob sich Jack kurz darauf. Eine halbherzige Entschuldigung murmelnd verliess er das Schlafzimmer.
Im Badezimmer war noch alles so, wie sie es verlassen hatten. Das erkaltete Wasser in der Wanne verströmte noch immer einen angenehmen Duft nach dem Badeöl, was Jack einen erneuten Fluch entlockte. Er griff sich den Rotwein vom Boden und leerte denBecher in einem Zug. Während er seine Kleidung zusammne sammelte, hatte er schnell den Becher nachgefüllt und erneut geleert. Dann zog er sich an und trank den Rest aus dem Krug. Es war ein schwerer, süsser Rotwein mit angenehmem Geschmack, was Jacques Perrier aber nicht weiter beachtete. Er fluchte nur darüber, dass der Krug bereits leer war, denn ihn verlangte nach mehr obwohl ihm gkeichzeitig klar wurde, dass auch ein ganzes Fass Rotwein seine Stimmung nicht verbessern und ihn nicht beruhigen würde. Kurz erwog er den Krug zu zerschmeissen, doch auch dies würde zu nichts führen also stellte er ihn weg. Jack dachte daran zum Hafen zurück zu gehen.In den Kaschemmen des Hafenvielrtel kannte er sich aus. Es wäre nicht schwierig ein wenig Koka aufzutreiben und sich ordentlich zu betrinken. Alleridngs würde er die Schmähreden des Admiral bestätigen, denn im Rausch wäre die Ehe mit Cathérine schnell vergessen. Und Jacqus Perrier legte es nicht auf eine weitere nichtssagende Affäre für eine Nach an. Und es wäre alles andere als fair Cathérine gegenüber, zudem ein Verrat an ihrer Liebe. Und eigentlich wollte er ihr nicht weh tun, denn sie hatte in ihrem Leben sicherlich genug gelitten.

Letztlich verliess Jack das Badezimmer und stieg die Treppe hinauf. In der Tür zum Schlafzimmer blieb er stehen. Verlegen beobachtete er Cathérine eine Weile. Doch dann fragte er: "Du hast nicht zufällig Tabak im Haus? Meinen hat man mir leider abgenommen." Einen Augenblick wollte er auch um mehr Wein bitten, unterliess es dann aber doch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 3. Nov 2012, 19:59 
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rettender Engel
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Nachdem Jack das Zimmer verlassen hatte, blieb sie noch eine ganze Weile auf dem Rücken liegen und starrte die Zimmerdecke an, als wenn diese ihr sogleich verraten würde, was soeben in Jacks Kopf vor sich ging. Auch Catherines Laune war zu diesem Zeitpunkt hinüber und nachdem sie einfach zu keinem Schluss vernünftigen Schluss kommen konnte, drehte sie sich zur Seite und schloss die Augen in der Hoffnung, ein wenig Schlaf zu finden. Doch kaum hatte sie das getan, erklang wieder Jacks Stimme hinter ihr und sie drehte sich um. Kurz überlegte sie, wann sie ihn zum letzten Mal rauchen sah und kam zu dem Schluss, dass dies wohl schon länger zurück lag. Sie wusste, wo sie eventuell etwas Tabak finden konnte doch überlegte, ob sie es ihm verraten sollte, denn eigentlich hatte sie gehofft, Jack hätte es endgültig aufgegeben. Doch augenscheinlich nagten die neuesten Geschehnisse zu sehr an ihm. So erhob sich Catherine schließlich, hüllte sich in einen seidenen Morgenrock und trat in Richtung der Tür, in der Jack verweilte. "Komm mit", forderte sie ihn auf und trat an ihm vorbei, die Treppe hinunter. Unten angekommen, versicherte sie sich, dass Jack ihr folgte, dann öffnete sie eine hölzerne Tür und betrat eine weitere Treppe, die sie in den Keller führte. Dort warteten unzählige Truhen und Kisten darauf, dass jemand endlich Notiz von ihnen nahm und sie von den Unmengen an Staub und Spinnenweben befreite. Hierbei handelte es sich um Edwards Ausbeute und Catherine war sich sicher, in einer der Kisten irgendwann einmal Tabak entdeckt zu haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 3. Nov 2012, 20:20 
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Jack konnte es sich sparen Cathérine zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Augenscheinlich war es das nicht, denn ihre Miene sprach Bände. Er war sich nur nicht völlig sicher, dass es seine Schuld war. Doch um eine Diskussion zu dieser Stunde zu vermeiden und einem eventuellen Streit aus dem Weg zu gehen, fragte er lieber nicht nach. Schweigend folgte er seiner Gemahlin in den Keller, wo er mit dem Anblick unzähliger Kisten und Truhen konfrontiert wurde. Die Beute einer emsigen und erfolgreichen Jagd nach Piraten, wie er vermutete. "Ach du lieber Himmel," entfuhr es Jack. Er würde Tage brauchen, die Kisten zu durchstöbern. Hier irgendwo ein paar Krümel Tabak zu finden hielt er in diesem Augenblick für unmöglich. "Cathérine, weisst du genau, was wo ist? Oder...," fragte er nach und verkniff sich seine Vermutung zu äussern, dass sie ihn bestrafen wollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anwesen von Catherine Perrier
BeitragVerfasst: 4. Nov 2012, 22:49 
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rettender Engel
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"Oder was?", hakte sie nach und durch schritt den Kellerraum, nachdem sie eine Kerze entzündet hatte, die ihnen Licht spenden sollte. Zwar fiel das Licht des Mondes durch eines der kleinen Fenster aber im Kerzenlicht ließ es sich besser suchen. Für einen Moment fragte sie sich, warum sie ausgerechnet mitten in der Nacht nach dem Tabak suchen sollte, ging jedoch weiter, bis sie in einer Ecke des Kellers angelangt war, in der die Kiste stehen musste, in welcher sie Jacks Objekt der Begierde vermutete. "Natürlich wäre es hilfreich, wenn Du mir suchen hilfst ..." ... wenn es schon mitten in der Nacht sein muss. Letzteres hatte sie lediglich in Gedanken hinzu gefügt doch gerne hätte sie diese Worte laut ausgesprochen. "Hier irgendwo muss er sein". Mit diesen Worten begann sie damit, eine der Kisten zu öffnen und nach zu sehen.

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