Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Marktplatz
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 10:59 
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Zentral in Port Royal gelegen befindet sich der recht große Marktplatz, auf dem nahezu jeden Tag ein reges Treiben herrscht. Hier finden sich die verschiedensten Händler ein, die von Stoffwaren über Lebensmittel bis hin zu exotischen Importen anderer Länder nahezu alles zu bieten haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 11:08 
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Mit hoch gezogenen Augenbrauen hörte sie der Erklärung Antoinettes zu, was das bezahlen der Kleider anging. Was die Schneiderin ihr da erzählte, hatte bisher nicht gewusst doch wenn es so ausgemacht ist, würde sie es wohl so akzeptieren. Dann begann sie zu erzählen, was Antoinette so brennend interessierte. "Ich wäre nie in meinem Leben freiwillig nach Tortuga gereist. Doch ich wurde entführt und ins Haus Lady Marys gebracht". Kurz hielt sie inne und überlegte, was sie Antoinette von dieser Geschichte erzählen sollte und was nicht, dann fuhr sie fort. "Im Nachhinein hat sich heraus gestellt, dass Lady Mary meinen Vater kennt und sie gemeinsame Sache gemacht haben. Ihm ging es darum, dass Jack mich kennen lernt, sich in mich verliebt und sich dadurch an die Navy binden lässt. Lady Mary hat ihn mir schmackhaft gemacht. Doch mehr als eine Verlobung hatte mein Vater hierbei nicht angedacht. Lady Mary hatte allerdings andere Pläne". Catherine seufzte. "Es ist sehr kompliziert und beruht auf einer alten Geschichte. "Jedenfalls hat sie sorgfältig ihren Teil dazu beigetragen, dass wir noch auf Tortuga heiraten. Sie hat von einer Scheinhochzeit geredet, weil mein Vater meine Hand dem Jenigen anvertrauen wollte, der mich heil wieder zurück bringt. Das wäre in dem Fall Captain Farrell gewesen. Ein widerlicher Zeitgenosse". Kurz schüttelte sich Catherine. "Nun ja. Es mochte unüberlegt von Jack und mir gewesen sein und ich habe mich darüber geärgert, dass wir es so schnell haben angehen lassen. Aber nun bin ich glücklich darüber, dass es so gekommen ist". Diese Kurzform der Geschichte sollte fürs Erste genügen, befand Catherine. Zwischenzeitlich waren sie auch auf dem Marktplatz angekommen und sie widmete ihre Aufmerksamkeit einem der Stände.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 11:27 
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Antoinette Lapierre schaute ihre Herrin ein wenig ungläubig an: "Ihr hattet bei der Hochzeit keine Ahnung auf wen Ihr Euch da eingelassen habt? Ich meine... Wir, die Hausmädchen und ich hatten gedacht es steckt eine romantische Liebesgeschichte dahinter. Ihr hättet seit einiger Zeit eine Liebesaffäre mit Jacques und er hätte Euch aus Port Royal nach Tortuga bringen lassen um Euch gegen den Willen des Admirals zu heiraten." In Antoinettes Stimme schwang ein wenig Enttäuschung mit. Sie fügte an: "Naja, Romantik passt auch nicht wirklich zu Jacques Perrier. Er sieht hübsch, nett und freundlich aus und ist einer der Schlimmsten unter den Boucaniers von Tortuga. Er versteht eine Menge davon die Leute für sich einzunehmen und sie zu hintergehen, wenn er bekommen hat, was er wollte. Und falls es mal schiefgeht, greift er sehr skrupellos zur Waffe. Und Jacques ist nicht nur ein verflucht guter Schützte. - Aber Euch liebt er wirklich, da ist er anders." Die Schneiderin schaute Madame Perrier offen an, was die Wahrheit ihrer Rede noch unterstrich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 17:56 
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Catherine schüttelte den Kopf. "Nein ... Leider keine romantische Liebesgeschichte", gestand sie. "Obwohl ich mir meine zweite Hochzeit mit durchaus mehr romantischem Hintergrund gewünscht hätte. Aber was Jacques und die Romantik angeht, muss ich Euch widersprechen", merkte sie an. "Er versteht durchaus etwas davon". Was den Rest von Antoinettes Erzählung über Jack anging, so ging Catherine nicht weiter darauf ein, denn dass ihr Ehemann es faustdick hinter den Ohren hatte war ihr durchaus bewusst. Bei einem Händler mit diversen Ölen und Badezusätzen blieb Catherine stehen und ließ sich zweimal Jacks Lieblingsduft einpacken. Dann schritt sie weiter über den Markt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 20:29 
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Sie hatte ihn mit seiner Ehefrau beobachtet und einen Moment lang wirklich den Eindruck gehabt, es sei ein anderer Man und nicht der Jacques Perrier, den sie seit Jahren kannte. Deshalb konnte sich Antoinette durchaus vorstellen, dass Madame durchaus eine romantische Seite an ihrem Gatten entdeckt hatte. Es war aber nicht wichtig dieses Thema weiter zu verfolgen. ausserdem hatten sie einen Händler erreicht, der feinste Seide verkaufte. Antoinette lächelte und prüfte die Qualität. "Für Unterkleider, Nachthemden und Leibwäsche bestens geeignet," flüsterte sie ihrer Herrin zu. Laut äusserte sie sich allerdings gegenteilig: "Da ist Linnen ja weicher. Nun wir nehmen vielleicht einen Meter, da sonst nichts Passendes feilgeboten wird." Der Händler war empört, redete und gestikulierte und ging mit dem Preis beachtlich herunter. Letzlich erstand Antoinette drei Ballen der besten Qualität zu einem Spottpreis und grinste siegesgewiss. Hoch erhobenen Hauptes schritt sie zum nächsten Stand, wo Honig feilgeboten wurde. "Wenn Ihr Eurem Mann noch eine Freude machen wollt, Madame Perrier. Er mag Honig und kandierte Früchte. Und er isst kein Schweinefleisch," bemerkte sie und kaufte sich selbst ein kleines Stück Honigwabe zum Naschen. Sie schlenderte langsam weiter und betrachtete an einem Silberstand eine kleine Spange, die ihr gefiel doch eindeutig weit über Antoinette Lapierres Budget lag. Antoinette seufzte, sie hatte nicht diese berechnende Art wie Marguerite, die sich ständig Liebhaber hielt und sich von ihnen reich beschenken liess. Es lag Antoinette nicht. Selbst von Phillippe Marchand hatte sie kaum ein Geschenk angenommen. Sehnsüchtig betrachtete sie das Kleinod mit dem ziselisierten Blumenornamenten. Nun da sie sich nicht für Männer erwärmen konnte, würde ihr nieman jemals sowas schenken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 10:40 
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Stillschweigend hatte Catherine beobachtet, wie Antoinette die seidenen Stoffe innerhalb kurzer Zeit gekonnt herunter handelte. Sie selbst hatte davon keine Ahnung. Catherine besaß immer genügend Geld und musste nie handeln. Sie hatte immer den Preis bezahlt, der verlangt wurde. Doch für die Zukunft konnte es sicher nicht schaden, wenn auch sie sich aufs Handeln verstand. Noch etwas, das ihre Liste der zu lernenden Angelegenheiten verlängerte. Zudem kam, dass Antoinette ihr einen weiteren Tipp bezüglich Jacques gab. Bisher hatte Catherine keine Ahnung davon, dass er kein Schweinefleisch mochte und Honig und kandierte Früchte liebte. So ließ sie sich dies nicht zwei mal sagen und hieß den Händler, ihr eine kleine Menge Früchte und eine Honigwabe einzupacken. Ein paar Schritte weiter bemerkte Catherine, wie sehr Antoinette eine kleine Silberspange bewunderte und grinste. Doch dann drängte sie, weiter zu gehen und sich den Stoffen zu widmen, weswegen sie ja eigentlich den Markt besucht hatten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 11:05 
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Antoinette schenkte der kleinen Silberspange noch einen letzten sehnsüchtigen Blick und machte sich dann auf Madames Geheiss hin zum Stoffhändler. Sie erstand feines Leinen für Hemden und Leibwäsche und etwas gröberes Tuch für Hosen. Dann wandte sie sich den edleren Stoffen zu. "Meint Ihr für Sofia wäre das helle Blau angemessen? Es hat die Farbe ihrer Augen. Und für Euch Madame, diesen wundervollen Silberbrokat mit dunkelgrünem Samt gefasst, was meint Ihr," Antoinette war in ihrem Element von Stoffen und Farben verstand sie eine Menge. Sie hob die Kleine hoch und hiess sie ihr ihre Lieblingsfarbe zeigen. Vivien wählte ein helles Grün. Antoinette lächelte, denn der Ton passte zu dem Kind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 11:59 
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"Ich bin mir sicher, Sofia würde das Blau sehr gut stehen", bestätigte Catherine den Vorschlag Antoinettes. Ihr eigenes Herz schlug bei dem dunkelgrünen Samt höher. Doch sie äußerte sich nicht weiter dazu. Wenn es um Stoffe ging, war es Catherine schon immer schwer gefallen, sich zu äußern. Und als Antoinette sich Vivien zuwandte, um auch für sie einen passenden Stoff zu wählen, schlich sich Catherine kurz davon. Rasch und zielstrebig eilte sie zurück zu dem Schmuckhändlter, bei dem Antoinette zuvor die Silberspange bewundert hatte. Innerhalb weniger Augenblicke wechselte das Schmuckstück den Besitzer und Catherine kehrte umgehend wieder zu ihren Begleiterinnen zurück, ließ sich jedoch nichts anmerken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 13:45 
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Antoinette wählte den qualitativ hochwertigsten Stoff aus, doch auch diese Mal feilschte sie verbissen um den Preis. Neben allen möglichen Grüntönen, dem Blau für Sofia, nahm sie auch noch Rot und Braun. Und einen bunt karierten Stoff aus Schottland für einen Kindermantel mit. Selbstzufrieden lächelte sie, brach Vivien ein Stück ihrer Honigwabe ab und genoss den Einkauf sichtlich. Dass ihre Herrin zeitweilig nicht an ihrer Seite weilte, bemerkte sie gar nicht. Die Aufmerksamkeit, die sie nicht den Stoffen widmete, verwandte sie um auf Vivien zu achten. Dann schritt sie zum nächsten Stand, der dunkle und derbere Stoffe im Angebot hatte aber auch Wildleder. Zielsicher suchte sie eine bestimmte Ware im tiefen Dunkelgrün heraus. Das dazu passende Leder sah auf den ersten Blick fast schwarz aus. Antoinette war sich sehr sicher, dass sie damit genau den Geschmack von Jacques Perrier treffen würde. Hatte er bislang eigentlich schwarze Kleidung bevorzugt, so wäre er sicherlich auch damit einverstanden, wenn sie seine Garderobe auf die von Catherine Perrier abstimmte. Sie äusserte sich diesbezüglich mit einem fröhlichen Lächeln zu ihrer Herrin: "Eurem Gemahl wird es gefallen, wenn ich die Garderobe abstimme und Ihr zueinander passend gekleidet seid. Wir müssen nihn unbedingt noch um Pelz für die Kragen und Besätze bitten, Madame. Da er die Jagd liebt und mit viel Geschick vorgeht, müssen wir keien teuren Pelze kaufen." Dann wies sie auf einen kleinen Laden am Rande, einen Schuster: "Madame, Ihr werdet zu den hosen noch Stiefel benötigen. Und die Kleine sollte auch vernünftiges Schuhwerk bekommen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 14:59 
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Allgemein zeigte Catherine wenig Interesse an den Dingen, die für sie sein sollten. Sie war sich sicher, dass sie mit ihrem randvoll gefüllten Ankleidezimmer mehr zum Anziehen besaß als die anderen, um die es ging. Und viele ihrer Kleider hatte sie zumeist nur einmal getragen. Wenn überhaupt. Und dennoch widmete sie sich hier und da den feil gebotenen Waren. Als jedoch Antoinette den Schuster erblickte, war Catherines Interesse wieder geweckt denn es ging hier ausnahmsweise um etwas anderes. Nämlich darum, dass sie ein paar ordentliche Hosen und dazu passende Stiefel bekommen sollte. Darüber und hauptsächlich auf Jacks Reaktion freute sie sich am meisten. So betrat sie freundlich und bestens gelaunt das kleine Geschäft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 15:51 
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Eilig zählte Antoinette die Münzen in ihrem Beutel. Ein gutes Paar Stiefel hätte sie auch gerne gehabt. Die, welche sie nun an den Füssen trug, waren alte abgertragene von ihrem Bruder und sie hatte sie ausstopfen müssen. Doch ihr Geld würde für sowas nicht reichen. Und Madame um einen Vorschuss zu bitten, das kam überhaupt nicht infrage. Sie seufzte und verzog kurz vor Enttäuschung das Gesicht. Dann betrat sie mit ihrer Herrin den Laden. Für Vivien wurden ein paar robuste Stiefelchen in Auftrag gegeben allerdings aus weinrotem Leder. Antoinette war sicher, dass Jacques allenfalls über diese kleine Extravaganz schmunzeln un die Rechnung anstandslos bezahlen würde. Dann beriet sie Madame Perrier, denn auch von der Qualität von Leder verstand Antoinette ein wenig. "Ich würde Euch etwas robustes aus Rindsleder empfehlen, Madame. vielleicht in zeitlosem Schwarz oder schlichtem Dunkelbraun. Man kann Leder gut mit Ziermustern verschönern. Für Eure Zwecke würde ich aber auf Quasten und ähnlichen Zierrat, wie etwa Beschläge verzichten." Kurz heftete die Schneiderin einen sehnsüchtigen Blick auf einen kleinen Holzpantoffel. Doch auch den konnte sie sich wohl nicht leisten.

Der Schuster nahm Maß bei Vivien, was die Kleine klaglos über sich ergehen liess. Überhaupt war sie ein sehr ruhiges, liebes und fügsames Kind. Dann widmete er sich Madame Perrier, was ihm eienn erstaunten Asuruf entlockte. Er eilte nach hinten und brachte zwei Paar recht teuer aussehende Stiefel, eines in Schwarz undd as andere in Dunkelbraun. Beide Stiefelpaare waren sehr aufwändig verziert und auch mit Gold- bzw. Silbernieten beschlagen. Der Schuster hiess sie die Stiefel anzuprobieren und sie passten perfekt. Er grinste und gab an, dass ein gewisser Captain Perry diese Stiefel für des Admirals Tochter in Auftrag gegeben und bereits bezahlt hatte. Und für den Admiral und seine Familie fertigte er seit Jahren das Schuhwerk. Antoinette grinste ihre Herrin breit an, sagte dazu aber nichts weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 26. Mär 2013, 10:06 
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"Oh", entfuhr es Catherine erstaunt, als der Schuster ihr zwei paar aufwändig verzierte Stiefel brachte. Sie waren wirklich sehr nach ihrem Geschmack und passten wie angegossen. Auf des Schuster Erklärung hin, wer diese Stiefel in Auftrag gegeben hatte, grinste auch Catherine. "Captain Perry ... Natürlich! Wer sonst würde auf solche fabelhaften Ideen kommen?", scherzte sie, wurde jedoch gleich wieder ernst. "Nun ... Auch wenn diese Stiefel wirklich wunderschön sind bin ich gekommen, weil ich gerne ein sehr schlichtes Paar aus schwarzem Rindsleder in Auftrag geben möchte", erklärte sie dem etwas verwundert drein blickenden aber freundlichen älteren Herren. Dann hätte sie eben drei paar neue Stiefel. Doch Catherine wollte den Rat Antoinettes befolgen, was das verzichten auf unnötigen Zierrat anging.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 26. Mär 2013, 14:43 
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"Tja, wer sonst," echote Antoinette. Ein wenig beneidete sie ihre Herrin doch um den Ehemann. Es musste schön sein, wenn man jemanden hatte, der sich Gedanken machte und so nette und auch teure Überraschungen plante. Antoinette musste jedoch lächeln als ihre Herrin nun prompt ihrer Empfehlung folgte. Doch dann schwieg sie betreten und senkte den Blick , denn eilfertig fragte der Schuster: "Und für die junge Miss? Darf es da auch ein paar neue Stiefel sein?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 26. Mär 2013, 14:59 
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Catherine grinste und beschloss, eines der neuen paar Stiefel anzuziehen, bevor sie den Laden verließen. Auch ihr Blick heftete sich auf Antoinette, die betreten zu Boden schaute, als der Schuster sich an sie wandte. "Ein paar hübsche Stiefel nach der neuesten Londoner Mode bitte auch für die Miss ", fiel Catherine dazwischen. Antoinette würde nun keinesfalls mehr ablehnen können. So konnte sie wenigstens einen Teil der Arbeit, die sich Antoinette für sie machte, abbezahlen. Wenn sie wieder bei Jack war, musste Catherine unbedingt mit ihm reden. Es konnte doch nicht angehen, dass Antoinette wegen einer Sache, die schon Jahre zuvor geschehen war, nun immer noch so gut wie umsonst für Jack ihre Arbeiten verrichtete. Der Schuster nickte und begann bereits damit, Maß an Antoinettes Füßen zu nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 26. Mär 2013, 15:20 
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"Ähm, aber das... Danke sehr, Madame." Bevor Antoinette wiedersprechen oder ablehnen konnte, war der schuster auch schon zugange ihre Füsse zu vermessen. Ihr Antlitz war nun knallrot und sie hielt karampfhaft Vivens kleine Hand fest. In Gedanken höte sie Julein Lapierre bereits fluchen, was für ein törichtes Mädchen sie doch sei und so würden die Schulden nie enden. Doch nebenbei zierte ein kleines Lächeln Antoinettes Lippen, denn sie freute sich über die neuen Stiefel. Ihr Bruder hielt sie stets dazu an das Geld zusammen zu halten, denn es war immer knapp. Sie konnte nur hoffen, dass Madame Perrier nicht mit Jacques darüber in Streit geriet. Antoinette lag es fern Ärger verursachen zu wollen.

Dann waren sie endlich beim Schuster fertig. "Haben wir noch Einkäufe zu machen oder geht es zurück zum Schiff, Madame," erkundigte sich Antoinette. Das kleine Mädchen an ihrer Hand klagte nicht, konnte aber ein Gähnen nicht unterdrücken. Undd dr sehnsüchtige Blick, den Vivien den feilgebotenen Würsten, Brezeln und Broten zuwarf konnte doch eigentlich nur bedeuten, dass sie Hunger hatte. Den verspürte Antoinette allerdings auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 10:12 
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Catherine nickte zufrieden, als sie fest stellte, dass Antoinette machtlos war. Ob deren Erklärung, was die Bezahlung ihrer Arbeit anging, hallten Antoinettes Worte bezüglich Juliens Wünschen in Catherines Kopf wider und wenn sie sich die Schneiderin genauer betrachtete, konnte sie sich bereits denken, was in deren Kopf vorging. "Julien ist nicht hier", erinnerte Catherine sie. "Und er könnte mir wohl kaum verbieten, Euch ein Geschenk zu machen nicht wahr?" Eine Weile stöberte sie noch in dem Schuhgeschäft umher, dann ließ sie sich vom Schuster den genauen Termin geben, wann sie die Ware abholen durften. Wieder draußen angekommen entging Catherine der sehnsüchtige Blick Viviens nicht, der auf diverse Lebensmittel gerichtet war. "Es gibt am Hafen ein recht anständiges Gasthaus mit nicht all zu hohen Preisen. Dort können wir etwas zu Essen zu uns nehmen", schlug sie vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 11:04 
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"Non, das könnte Julien nicht," stimmte Antoinette ihrer Herrin zu. Sie verneigte sich und murmelte: "Merci beaucoup, Madame."
Als Madame Perrier nun vorschlug, dass man in einem Gasthaus am Hafen etwas zu Essen zu sich nehemn könne, wurden sie von einem Ausruf Viviens überrascht: "Oh ja, Tante Mjestät Prinzessin. Ich habe Hunger." Das kleien Mädchen machte sich von antoinettes Hand los und knickste mitten auf der Strrasse vor Catherine Perrier. Sie hielt die britische Dame noch immer für eine waschechte Prinzhessin. Nicht, dass Vivien dumm oder einfältig war, sie wusste es einfach nicht besser da ihr bisher niemand etwas diesbezüglich erklärt hatte. Antoinette fing an zu kichern, musste dann aber doch laut losprusten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 11:10 
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Auch Catherine amüsierte sich prächtig über das Verhalten der kleinen Vivien, dann nahm sie deren Hand. Kurz darauf ging sie in die Knie, um auf Augenhöhe mit dem Kind zu sein und erklärte. "Du darfst mich auch gerne Catherine nennen. Oder einfach nur Cate. Wie Du möchtest. Eine Prinzessin bin ich nämlich leider nicht". Sogleich erhob sie sich wieder und grinste Antoinette an. "Zum Glück nicht. Es reicht mir vollkommen aus, die Tochter des Admirals zu sein". Dann setzte sie sich in Bewegung in Richtung Hafen.

TBC: Port Royal - Hafen - Hafenviertel - Gasthaus zum Anker

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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 11:25 
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Vivien stutzte und starrte die Dame an, die sich extra klein machte und sie direkt anguckte. "Aber Jack hat es gesagt. Und mein Bruder ist kein gemeiner Lügner sondern ein grosser Captain," beharrte Vivien. Ihr Ton war jedoch nicht trotzig sondern eher unsicher. Sie nagte an ihrer Unterlippe und blickte zweifeln von Catherine zu Antoinette und zurück. Vivien mochte ihren grossen Bruder auch wenn der sie bislang wenig oder auch gar nicht beachtet hatte. Aber sie hatte oft ruhig in ihrer Ecke gesessen, Sofia und ihm beim Reden zugehört. An ihren Vater konnte sie sich nicht erinnern, an die Mutter auch nicht. Doch wenn sie sich vorstellte was in ihrem Leben Vater und Mutter am nächsten kamen, dann waren das wohl Sofia und Jack. Und schon allein deshalb vertaute sie ihnen und liebte sie bedingungslos, egal was geschah. Doch dann hielt sie sich an der Hand der blonden Frau fest und bekräftigte: "Ich habe grossen Hunger, Catie."

Antoinette beruhigte sich schnell wieder. "Oh, hier mögt Ihr die Tochter des Admirals sein, Madame. Doch auf See werdet Ihr wohl nur als Frau von Capitaine Perrier gesehen werden. Es mag Euch vielleicht nicht gerecht werden, bietet Euch aber Schutz, wenn jedermann weiss, dass Ihr Jacques gehört. So einiges Gesindel wird sich scheuen sich mit ihm anzulegen," erklärte die Schneiderin.

tbc-> Port Royal, Hafen, Gasthaus...


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 13:02 
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Capitaine Le Renard
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cf-> Port Royal, Hafen, "Rosie's Taverne"

Zuerst suchte Jack den Schuster auf, der höchst erstaunt war. "Captain, ist etwas nicht in Ordnung? Soeben war die werte Gemahlin hier und hat ein paar der Stiefel abgeholt. Passten wie angegossen. Sie hat ein weiteres Paar in Auftrag gegeben allerdings sehr schlichte in Schwarz, ebenso Stiefel für die junge Miss und das Töchterchen." Nun war das Erstaunen auf Jacks Seite. Er fügte dem Auftrag noch ein weiteres Stiefelpaar für Vivien so wie einfache Schuhe für Antoinette und Cathérine hinzu. Dann probierte er die Schuhe, die er für sich selbst in Auftrag gegeben hatte und beglich die Rechnung. Seine Stiefel liess er zum Ausbessern gleich dort. Dann begann er seinen Streifzug über den Marktplatz. Auf dem Weg zum Fort war er bereits über den Markt gegangen. An einem Silberstand war ihm eine kleine Spange ins Auge gefallen, die mit Sicherheit Antoinettes Geschmack traf. Da sie bald Geburtstag hatte, wollte er ihr die Spange nun holen, doch das Stück war bereits verkauft. Nun gut, dann sah Jack sich nach einem anderen Stück um. Doch er fand nichts Passendes und ging weiter, genehmigt sich ein paar kandierte Früchte. Dies brachte ihn zu der Frage, ob Cathérine wohl auch Naschwerk mochte. Er würde sie fragen müssen, beschloss er. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen verstaute er den erstandenen Topf Honig. Sehr viel Zeit benötigte er an einem Stand, der verschiedene Öle feilbot. Endlich fands er den betörenden Duft, den Cathérine als Badezusatz und für die Massage benutzt hatte und der ihm so gefiel. Kurzerhand kaufte Jack Perry alles was der Händler von dieser Essenz vorrätig hatte. Ein Vorat diese wundervollen Öls konnte gewiss nicht schaden. Und dann fiel sein Auge auf einen Stand mit Spielzeugen. Vom Holzschnitzen verstand Jack nichts, weshalb er froh war ein paar Tierfiguren zu entdecken, die er neben einem kleinen Schiff für Vivien mitnahm. Er war sich sehr sicher, dass sie das mögen würde. gerade wollte er den Stand verlassen als er einen kleinen Käfig bemerkte, der neben den feilgebotenen Waren aufgestellt war. In dem Käfig sass ein kleines Äffchen. In seinen Augen gehörte diese Kreatur mit Sicherheit nicht in einen Käfig auf einen Marktplatz sondern auf einen Baum mit Früchten. Er drückte dem Händler ein paar goldstücke in die Hand und öffnete den Käfig. Das Äffchen kam heraus. Allerdings blieb das Tier nun unentschlossen da hocken. Jack grinste und meinte zu dem kleinen Gesellen freundlich: "Nun geh. Du bist frei, Mompti." Der Affe rührte sich nicht. Mit einem Kopfschütteln setzte Captain Perry seinen Weg fort. Er fand noch einen kleinen Silberarmreif für Antoinette und ein paar Ohrrringe mit Rubinanhängern für Cathérine. Ausserdem kaufte er noch ein sehr dickes Schaffell und eine fein gewebte Decke für die Hängematte. Zudem wechselten einige Münzen den Besitzer um zwei Dutzend Rosen habhaft zu werden. Dann kehrte Jack bestens gelaunt und zufrieden zum Hafen zurück und brachte seine Ausbeute auf die "Santiago".

tbc-> "Santiago", Auf Deck

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Wir können den Wind nicht bestimmen aber die Segel richtig setzen (SENECA)


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A little bit of HONEY a whole lot of JACK (Jack Daniels)


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 25. Aug 2013, 11:04 
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Piratin
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"Georgette!" Mit wachsamen Augen war Caroline Evans bei ihrer kleinen Tochter. Das Kindermädchen knickste ergeben: "Verzeihung, Madame." "Schon gut, Leontine, nur das Herzchen muß nicht alles angrabschen. Achten sie darauf. Haben sie irgendwo Spitzenbesatz gesehen? Wird Zeit, dass mein neues Kleid fertig wird. Ich kann es nicht erwarten, mich meinem Mann darin zu präsentieren." Caroline verbrachte viel Zeit mit ihrer Tochter und dem Kindermädchen. Doch heute konnte sie es kaum erwarten, dass Captain Gregory Evans von der Arbeit nach Hause kommen würde. Sie hatte gute Neuigkeiten für ihn. Fast hatte sie ihre Vergangenheit vergessen. Sie war soweit glücklich als Gemahlin eines Offiziers der Royal Navy und kümmerte sich um Haushalt und Kind. Caroline schaute sich nach der Spitze um und stockte. "Mon Dieu! Marguerite!" Sie verspürte den heftigen Impuls Georgette zu packen und nach Hause zu rennen, der alten Freundin aus dem Weg zu gehen. Doch es war zu spät. Marguerite Lazare hatte Caroline erspäht und kam heran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Aug 2013, 09:54 
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Vor drei Jahren waren Marguerite Lazares Pläne Mathilde Williams nach London zu begleiten vereitelt woden. Sie war von einem Captain Norrington aus dem Williamschen Anwesen hinauskomplementiert worden als er Mathilde abholte, um sie zu ihrem Vormund zu bringen. Und für Schmeichelein und ein eindeutiges Angebot war Captain norrington nicht zu haben gewesen. Vielmehr hatte er Marguerite betrachtet als habe er ein ekelerregendes Insekt vor sich. wütend war sie vondannen gezogen, nachdem auch Caroline sich nicht für sie verwendet hatte. Noch immer war Marguerite voller Groll. Doch just da sie Caroline Evans auf dem Markplatz entdeckte legte sie ein strahlöendes Lächeln auf: "Oh wie wundervoll, Euch zu sehen, Caroline. Und das kleine Töchterchen, was für ein Wonneproppen. Ihr habt in den Hüften ein wenig zugelegt, meine Teure." Sie kniff das Kind in die Wange und wurde prompt in den Finger gebissen. Marguerite unterdrückte ein Aufkreischen. "Mein Vater erwägt hier ein Haus zu erwerben und sich nieder zu lassen," bemerkte Marguerite beiläufig. Sie warf dem kleinen Mädchen einen bitterbösen Blick zu, den die Kleine ausdruckslos hinnahm. Ungerührt nuckelte Carolines Tochter an ihrem Daumen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 27. Aug 2013, 12:47 
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"Wir müssen nach Hause. Leontine nehmen sie Georgette." Carolines Tonfall war sehr bestimmt. Irgendwie fühlte sie sich unwohl in Marguwerites Gesellschaft und sicher wollte Gregory die blonde Französin nicht im Hause haben, vermutete sie. Doch sie würde ihm auf jeden Fall von der Begegnung berichten. Sie belog ihren Mann nie und für andere Männer hatte sie keinen Blick übrig. Caroline nschenkte Marguerite nun ihrerseits ein strahlendes Lächeln: "Wenn Ihr Euch in unserem hübschen Port Royal niederlasst, werden wir uns sicher noch begegnen, Marguerite. Nun eilt es. Mein Gatte wartet nicht gerne auf seine Mahlzeit." Eiligen Schrites schlug sie den Weg zum Anwesen der Evans ein.

tbc-> Villa der Familie Evans


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 3. Mär 2014, 22:32 
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1.rst Lieutenant
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cf-> Port Royal, Admiral Norringtons Villa

Immer wieder strich sich Sean Callahan nachdenklich über den Bart. Irgendwas an der Reaktion der Gattin des Admirals befand er für merkwürdig. Doch je mehr er auf dem Weg zum Marktplatz versuchte James MacGorden zu überzeugen, umso vehementer tat der Kamerad es als Grillen und Hirngespinste ab. Man solle sich eben auf Captain Nate konzentrieren. Letztlich gab Callahan nach, war er auch der ranghöhere Offizier so wollte er es sich aber andererseits nicht wirklich mit James MacGorden verscherzen. Er baute auf die Freundschaft. Die flüchtigen Gedanken an die reizende Berenice wischte er rasch beiseite. Sean hegte in Bezug auf das Mädchen sicherlich keinerlei Absichten, versuchte er sich selbst einzureden. "Nun gut. Heben wir uns die Nachforschungen in Sachen Perry eben auf," lenkte Lieutenant Callahn schliesslich ein. Er liess seine Blicke über das bunte Markttreiben Port Royals schweifen. Lambert würtde ihnen wie vom Admiral angeordnet einige Männer schicken. Denn wie es der Zufall wollte hatten sie einen Midshipman getroffen, der eben auf dem Weg ins Fort war. Eilends hatte MacGorden ein paar Zeilen zu Papier gebracht und sie dem jungen Kameraden gegeben. So sparten sie sich einen Weg und eine Menge Zeit. Urplötzlich schlich sich ein breites Grinsen in Sean Callahans Züge und er deutete auf eine rothaarige Dame, die eben einer Kutsche entstieg: "Wollt Ihr der Lady nicht einen guten Tag wünschen, MacGorden?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Marktplatz
BeitragVerfasst: 4. Mär 2014, 10:30 
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Lady
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cf-> Port Royal, Residenz des Gouverneurs

Bereits im ersten Morgengrauen hatte Victoria MacAlasdair sich aus den weichen Daunen ihrer Bettstatt erhoben uns sich angekleidet. Als das Hausmädchen erschien sie zu wecken, hatte sie sich eine heisse Schokolade servieren lassen. Dann war sie in aller Frühe aufgebrochen. Es war Victoria klar, dass sie viel zu früh am Marktplatz von Port Royal ihre Kutsche verliess. Aber sie hatte keinerlei Lust verspürt in ihrem Zuhause Commodore Wiltshire über den Weg zu laufen und vielleicht ein langes Frühstück gemeinsam mit ihm im Speisezimmer einnnehmen zu müssen. Der Commoodre hatte ihr einzig und allein als Mittel zum zweck gedient, einen Grund zu haben, um James MacGorden wieder Zutritt in die Residenz des Gouverneurs verschaffen zu können. Da dieser Plan nun mit der Unterstützung Admiral Norringtons gelungen war, hatte sie keinerlei Interesse mehr an der Gesellschaft von T.E. Wiltshire. Victoria befand, dass ihr Cousin sich sehr gut um den Gast kümmern konnte. Eilig lenkte sie ihre Schritte zu einem Stand, der heisse Krapfen feilbot, denn sie verspürte Hunger. Und auch wenn Victoria MacAlasdair eine Lady von Stand und die Nichte des Gouverneurs war, so war sie dennoch unkompliziert und mochte einfache Dinge. Sie bezahlte das Gebäck und ngab ihrer Zofe davon, bevor sie den ersten Bissen genoss. Unvermittelt fühlte Victoria Blicke auf sich gerichtet. Ihr Stirnrunzeln, mit dem sie den Blicken zu begegnen trachtete wich einem freudigen Ausdruck als sie die Lieutenants Callahan und MacGorden erkannte. Und auch wenn es unschicklich war, lenkte Lady Victoria ihre Schritte zu ihnen und verkündete warm lächelnd: "Guten Morgen, die Herren. Es verspricht ein sehr schöner Tag zu werden heute, nicht wahr?!"


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