Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 10:51 
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rettender Engel
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Mit wenig begeisterten Blicken bedachte sie Jacques, als dieser vorschlug, für ihr Anwesen noch ein paar tierische Mitbewohner zu kaufen. "Ich weiß nicht. Katzen streunen bei uns genug herum und Hunde ..." Irgendwie waren ihr Hunde nicht sehr geheuer. Faye war in der Tat nicht sehr umgänglich und deren Abkömmlinge erschienen ihr auch recht ungestüm und hatten sie erschreckt. Vielleicht lag dies aber auch an der Tatsache, dass es Wolfshunde waren. Für einen Moment überlegte Catherine, ob für sie nicht vielleicht eher ein etwas kleinerer Hund in Frage käme, verwarf diese Idee jedoch sogleich wieder. Faye reichte doch völlig aus. Und wenn sie mit Jacques auf See war, brauchte sie doch wegen Logans Anwesen keine weiteren Gedanken mehr zu verschwenden. So bedankte auch sie sich vorerst bei Acacia und folgte sogleich Jacques zu den Pferden. Ihre Stute schnaubte leise, als sie sich ihr näherte, dann tätschelte Catherine ihr sanft den Hals. "Was ist eigentlich mit Faye? Du nimmst sie doch mit oder?" So wie Jacques sich dafür interessierte, noch einen weiteren Hund zu kaufen, hatte es fast den Eindruck, als wolle er Faye bei seiner Familie lassen.

TBC: Port Royal - Anwesen von Catherine Perrier

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Zuletzt geändert von Catherine Perrier am 7. Jan 2013, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 11:27 
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Capitaine Le Renard
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"Du hast dir noch keine Gedanken gemacht, was du mit deinem Anwesen machen willst, oder? Du solltest darüber nachdenken ob du es vileeleicht verkaufen willst oder nur überschreiben," traf Jacques Perrier den Nagel auf den Kopf. Er lächelte Cathérine an: "Was Faye betrifft, die ist ein wildes Tier. Ich nehme sie gerne mit. Doch diese Entscheidung habe ich nicht zu treffen. Bislang hat sie sich immer geweigert, mir auf ein Schiff zu folgen. Doch vielleicht, wenn sie merkt, dass wir alle Tortuga den Rücken gekehrt haben, vielleicht besinnt sie sich dann anders. - Ich würde doch zu gerne wissen welch dunkle Geheimnisse meine Mutter hat."

Bald darauf erreichten sie den Anleger. Es war dunkel und Jacques stockte einen Moment die Lage zu erfassen. Doch am Hafen war alles ruhig. Nicht ein einziger Mann, der hier Wache schob oder patrouillierte. Schnell half er Cathérine auf ihre Stute und schwang sich dann selbst in den Sattel. Dann liess er sein Pferd in direkter Richtung zu ihrem Haus traben.

tbc-> Port Royal, Anwesen von Cathérine Perrier

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 15:21 
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Piratin
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Captain O'Riordan blickte dem Paar nach als es auf dem Pfad den Strand und damit auch die versteckte Bucht verliess. Sie machte sich ihre Gedanken, denn sie kannte Jacques Perrier seit er ein kleiner verlorener Junge auf der "Black Death" gewesen war. Sie grübelte, ob sie ihm nicht doch enthüllen sollte, dass er Ol' Spice einziger ehelicher Sohn war und ein Erbteil in Frankreich auf ihn wartete. Doch dann würde sie auch entdecken müssen, dass Lady Mary jahrelang die Gefährtin Bartholomew Lazares und in Entführungen und Sklavenhandel verstrickt gewesen war und dass sie Jean-Baptiste Perrier mit dem Sohn zur Ehe gezwungen hatte. Acacia wusste, dass Mary selbst überall herumerzählte, dass sie lange mit dem Piratenkapitän liiert war und bedenkenlos seine Bastarde als ihre Söhne ausgab. Ausser weiterem Schmerz würde Jacques dieses Wissen nicht viel bringen, denn er würde keine Ansprüche auf das französische Erbteil geltend machen, musste er auch nicht, weil er des Vermögens nicht wirklich bedurfte. Was Acacia jedoch um keinen Preis verraten würde, warum Lady Mary sich mit solch finstren Gesellen überhaupt eingelassen hatte, denn immerhin war sie von edler Geburt. Sie seufzte während sie das Feuer löschte und die Spuren im Sand zerstreute. Es war keine leichte Entscheidung. Sie lenkte sich von den Gedanken ab indem sie nun anfing über Catherine Clarks nachzusinnen. Sie hatte die Frau eine Weile beobachtet, früher wegen des Piratenjägers Logan und dann im Auftrag Lady Marys. Und im Traum wäre Acacia nicht eingefallen, dass sich Jacques für dieses Weib würde erwärmen können. Gewiss, ihr Äusseres entsprach durchaus seinem Geschmack obwohl sich Acacia dessen auch nicht wirklich sicher war. Im laufe der Jahre hatte sie die unterschiedlichsten Frauen an seiner Seite gesehen, sie schienen alle ssehr beliebig zu sein. Undd ann erkannte Acacia mit einem Mal, was wirklich dahinter steckte- betrunken und von Koka berauscht war der Kerl einfach nicht wählerisch gewesen. Es wurde genommen was da war. Also war Catherine vom Aussehen her genau das was ihm eigentlich gefiel und er schien sich wirklich in sie verliebt zu haben sonst hätte er den Schwur nicht anbgegeben, sinnierte sie weiter. Und trotzdem fragte sie sich, ob zwei so unterschiedliche, ja fast schon gegensätzliche Menschen miteinander leben konnten. Catherine war sicher und behütet aufgewachsen und verwöhnt worden bis man sie in die Ehe mit Logan drängte, wie die Leute sagten. Acacia grinste breit, denn das Prinzesschen würde sich ganz schön aufgucken, wie es auf einem Schiff zuging. Aber sicherlich wohl nur bis London. Gerade began Captain O'Riordan sich zu fragen, warum Jacques sein Weib überhaupt nach London brachte- gewiss er hatte dort eine Wohnung und seine Verwandtschaft und London war schon eine reizvolle Stadt, einige Zeit dort zu verbringen- sie ächzte, als ihr klar wurde, dass er wohl keineswegs die Absicht hatte Catherine allein in London ein Luxusleben führen zu lassen während er sich auf der See herumtrieb. Sie zausten ihrem Hund kurz durchs Fell und fragte ihn: "Denkst du, was ich denke, Iago? Ein eigenes Schiff, eine neue Crew und das Prinzesschen an seiner Seite. Jetzt ist er wirklich verückt geworden. Oh Iago, wir müssen ihnen helfen. Sowohl Jacques als auch vor allem Catherine brauchen uns, mein Schatz. Das wird sonst alles ganz übel enden. Wir schicken gleich mal Sanchez und Dalavega, sich des Admirals anzunehmen. sie sollen herausfinden, was der alte Hund plant. Warum war er so versessen darauf Jacques mit seiner Tochter zu ködern, wenn er die Ehe doch gar nicht wollte? Und was ist überhaupt mit dem Prinzesschen? Sie hatte ganz nette Verehrer und auch eine Affäre, warum um alles in der Welt hat sie denn ausgerechnet bei Jacques eingewilligt? Eine Affäre, gut und schön, aber warum um Himmelswillen denn gleich der Ring?" Sie pfiff Morgaine zu sich und machte sich auf den Weg zum Schiffsanleger, zur Santiago.

tbc-> "Santiago", An Deck


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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 4. Feb 2013, 12:49 
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Capitaine Le Renard
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Dieses Mal ritten sie auf direktem Wege ein wenig aus dem Ort heraus, durch die Vegetation und zur versteckten Bucht nicht über den Umweg durch das Dickicht am Schiffsanleger. Doch da ihnen niemand folgte, befand Jack diesen Weg für sicher. Am Strand angekommen klarte das Wetter noch weiter auf und die Sonne kam zum Vorschein. Jacksatteltte sein pferd ab und breitete dann eine Decke im Sand aus, deckte auf einem Tischtuch die mitgebrachten Speisen, so wie einen Weinschlauch und tatsächlich zwei Feldflaschen mit Wasser. Er hatte für sich den Entschluss gefasst sich bis zur Abreise nicht mehr zu betrinken, wenn es nicht sein musste. Schnell entledigte er sich seiner Stiefel und des Hemdes, Hut und Umhang hatte er bereits vorher abgelegt. Dann verspeiste er genüsslich einen Apfel während er Cathérine einfach nur beobachtete. Erst dann fing er an zu erklären: "Während du deine Frisur in Ordnung gebracht hast, habe ich eine Besitzurkunde der Royal Navy für dein Haus und den Grund angefertigt. Bin geübt darin die Unterschriften, der verschiedenen Ministerialen und anderer führender Köpfe nachzuahmen. Allerdings hielt ich die Sigantur seiner Majestät für ein wenig zu dick aufgetragen. Ich bin ganz gut im Fälschen, weshalb dein Vater wegen der Heiratsurkunde auch so skeptisch war. vielleicht kauft uns Richard Logan ja die Geschichte ab, dass seinem Bruder der Besitz gar nicht gehört hat sondern Eigentum der Navy mit einem Nutzungsrecht ist. Falls nicht, hätte ich da noch eine gewagtere Idee. Dafür würden jedoch die Dienstboten für uns Lügen müssen. Und was wir damit riskieren vermag ich nicht wirklich einzuschätzen. Aber ich möchte dir diese Idee trotzdem kurz umreissen. Heute Nacht werde ich mit Hilfe von Acacia die Wertsachen aus dem Haus fortschaffen. Wir wollten sie ja eh nicht logan in den Rachen werfen. Solange die Dienstboten ausser Haus sind und du einen Besuch über Nacht bei deinen Eltern machst,Princesse, wäre es möglich im Keller einen Brand zu legen, der den wetlosen Tand vernichtet. Allerdings würde das Feuer auch den Wert des Hauses schmälern. Die Dienstboten vor allem claire oder Rose müssten dann später nur gegenüber Richard bestätigen, dass der Brand schon vor einigen Jahren war und nicht erst heute. Ich kann mir denken, dass dir deiser Plan nicht sehr zusagt, Cathérine. Und du wirst wohl keine grosse Lust verspüren den nötigen Besuch in deines Vaters Haus zu machen. Daher hoffe ich einfach mal, dass Richard vielleicht doch auf die erste List hereinfällt. Ich könnte ihn mit etwas Mühen auszahlen, sehe das aber irgendwo auch nicht wirklich ein. Mein Vermögen ist gut angelegt und soll die Zukunft sichern." Abwartend schaute er Cathérine an auf ihre Reaktion wartend. Doch gleichzeitig vermitetltee r den Eindruck, dass er noch mehr zu sagen hatte auch wenn er erstmal nach ein wenig Huhn und ein paar Trauebn griff und es sich schmecken liess. Allerdings erweckte Jacques Perrier durchaus den eindruck, dass er die Lektion mit der Offenheit und dem Verschweigen durchaus gelernt hatte. Überhaupt gab er sich an diesem Tag viel Mühe als guter Ehemann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 4. Feb 2013, 14:27 
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rettender Engel
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CF: Port Royal - Anwesen von Catherine Perrier

Nachdem auch Catherine ihr Pferd abgesattelt und auf der Picknickdecke Platz genommen hatte, griff sie sich eine der Wasserflaschen und trank daraus. Aufmerksam jedoch mit gerunzelter Stirn hörte sie Jacques Worte, als dieser ihr seine Pläne anvertraute. "Nein!" Kaum hatte Jacques geendet, schüttelte Catherine heftig mit dem Kopf. Du kannst nicht einfach Unterschriften fälschen. Was ist, wenn es heraus kommt? Du hast doch ohnehin keinen sehr guten Stand hier. Da sollten wir nicht noch riskieren, das Misstrauen unnötig zu schüren, so lange wir in Port Royal weilen", versuchte Catherine, ihm seine Idee auszureden. "Und wir können nicht einfach von meinem Personal verlangen, dass sie lügen". Mit ihren Worten machte Catherine mehr als deutlich, dass sie weder bei dem einen noch dem anderen Plan bereit war, mit zu machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 4. Feb 2013, 15:26 
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Capitaine Le Renard
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"Sacre, Cathérine, ich habe im Dienst der Royal Navy in den letzten Jahren so einige Dokumente gefälscht oder kopiert. Und wenn ich versuche aus meinem Talent einmal einen persönlichen Vorteil für uns zu ziehen, dann scheitert es, weil du es für falsch hälst," Jack war sehr erstaunt, dass sie sich mit diesem simplen Plan nicht anfreunden mochte. Ironie des Schicksals, dass sie ausgerechnet bei dieser Sache an sein Gewissen appelierte und auf seinen schlechten Ruf anspielte. Er musste grinsen, wenn auch mit einer zynischen Note. Abrupt wechselte er das Thema: "Warum hast du mich geheiratet? Erinnerst du dich an unsere erste Begegnung? Du fandest mein ganzes Gebahren mehr als dreist und anmassend. Und kurz darauf beim Ausritt hast du dich mir fast an den Hals geworfen." Er stopfte sich eine Pfeife und zündete sie an. Dann fuhr er fort: "Wir hätten es bei einer netten Affäre belassen können. Du hättest auch ablehnen können als ich dir die Ehe antrug, aber du hast Ja gesagt, Cathérine. Doch abgesehen, davon, hast du doch die ganze Zeit gewusst, dass du dich auf einen Piraten einlässt. Einen Kerl mit moralisch fragwürdigen Ansichten, der immer den Strick über sich baumeln hat. Einem von der feinen Gesellschaft Geächteten, der immer wieder gezwungen sein wird sich zu verstellen und vorzugeben jemand zu sein, der er nicht ist. Verstehst du, worauf ich hinaus will, mon ange? Richard Logan mit einer simplen kleinen Fälschung zu hintergehen und ihm das Vermögen abzuluchsen, dass dein erster Gatte sich ergaunert hat ist fast ein Kavaliersdelikt angesichts der Taten, die mir sonst zur Last gelegt werden angefangen bei der Piraterie, gefolgt von Betrug, Raub, Mord und einigen kleineren sittlichen Verfehlungen." Er lächelte sie offen und aufrichtig an und scuhte den direkten Blickkontakt, dann sprach er weiter: "Gut, dass wir die Diensboten nicht in die Sache hinein ziehen, das finde ich in Ordnung. Den Plan können wir verwerfen. Doch eigentlich sehe ich nicht ein, warum ich mein hart verdientes Vermögen einem Dreckskerl wie Logan in den Rachen werfen sollte. Oder wollen wir einfach heute Nacht die Wertsachen fort schaffen und am morgigen Tag die Segel streichen, unseren Kram nehmen, verschwinden und Richard das Feld überlassen?! Ich finde auch das dem Personal gegenüber nicht gerecht, denn er wird kein freundlicher Herr sein. So leid es mir tut, aber als du dich für mich entschieden hast bist du einen Pakt mit dem Teufel eingegangen und hast dich entschieden dunklere Pfade zu beschreiten, Cathérine. Alors, warum hast du mich also geheiratet?" Jack lächelte noch immer freundlich und sanft srtrich er mit den Fingerspitzen über ihre Hand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 4. Feb 2013, 16:11 
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Nun war es an Catherine, erstaunt zu sein. Machte Jacques ihr die Vorsicht, welche sie an den Tag legte, etwa zum Vorwurf? Doch gekränkt darüber schien er nicht zu sein, denn er lächelte und strich ihr über die Hand. Diese zog Catherine allerdings fort, denn ein wenig fühlte sie sich gekränkt. „Das ist nicht fair“, entgegnete sie daher. „Machst Du mir meine Vorsicht etwa zum Vorwurf?“. Irgendwie schien es ihr fast so. Und warum musste er auch gleich ihren Entschluss, ihn zu heiraten in Frage stellen? „Du weißt genau, warum ich Dich geheiratet habe. Und ich weiß sehr wohl, auf wen ich mich eingelassen habe“. Ihre Worte klangen ebenso gekränkt wie sie sich fühlte. Dann jedoch wurden zumindest ihre Blicke wieder versöhnlicher, als sie Jacques anblickte und weiter sprach. „Ich mache mir doch nur Sorgen. Die Möglichkeit, dass die Fälschung auffällt besteht, wenn sie vielleicht auch nur sehr gering ist. Und wie willst Du dann Deinen Kopf aus der Schlinge ziehen? Ich will nicht, dass so kurz vor unserem Aufbruch noch irgendetwas schief geht. Versteh das doch bitte“. Warum musste Richard Logan auch ausgerechnet jetzt auftauchen und Schwierigkeiten machen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 4. Feb 2013, 21:15 
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Capitaine Le Renard
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Verwundert registrierte Jack, dass Cathérine ihm ihre Hand entzog und tatsächlich ein wenig gekränkt war ob seiner Worte. Doch das hatte er gar nicht im Sinn gehabt ebenso wenig wie ihr Vorwürfe zu machen. Er holte tief Luft und schwieg dennoch eine Weile, wusste nicht so ganz wie er erklären sollte, was er meinte. Es war Cathérine gewesen, die gesagt hatte Gegensätze zögen sich an und genau hier lag das Problem. Sie waren oft einer Meinung, doch in diesem speziellen Fall waren ihrer beider Lebensumstände und Erfahrungen derart gegensätzlich, dass sie aneinader vorbei redeten. "Bien," brach Jack die Stille und hockte sich direkt vor seine Frau, so dass sie ihm ins Gesicht sehen musste: "Weder wollte ich dir irgendeine Art von Vorwurf machen, noch irgendwas in Frage stellen, Cathérine. Du brauchst gar nicht gekränkt zu sein. Ich erkenne deine Sorge schon an, kann sie aber eben nicht teilen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass solche Schwindel oftmals gut verlaufen. Ja sogar, je tollkühner solch ein Plan umso mehr Erfolg ist ihm beschieden." Er hielt inne, um zu ergründen ob sie ihm folgen konnte. Vorsichtig legte er seine Hand auf ihr Knie, liess sie dort ruhen. Allerdings mehr aus der Verlegenheit heraus, da er ihre Hände nicht erreichen konnte. Jacques suchte ihren Blick und fuhr fort: "Sage mir, was du denkst, was wir stattdessen tun sollten. Als meine Frau solltest du hinter mir und meinem Tun stehen. Deshalb ist es nur gerecht, wenn ich dir Gehör schenke und deine Meinung ergründe. Schliesslich habe ich dich gewählt, weil ich dir vertraue und du mein Leben in der Hand hast. Doch einfach gesagt, muss die List gegenüber Logan nicht auffliegen, denn ich habe genug auf dem Kerbholz. Du musst dich leider an den Gedanken gewöhnen, dass ich immer mit einem Fuss im nächsten kerker stehe. Und wenn jemand mir wirklich etwas am Zeug flicken wollte, könnte ich ihn letzlich nur daran hindern indem ich ihn umbringe. Sonst hilft nur hoffen und beten und vertrauen. Und genau auf dein Vertrauen baue ich, Princesse. Es ist das was mit Mut und Kraft gibt. Hast du mich jetzt verstanden? Oder bin ich einfach zu ungeschickt mich in Worten zu erklären? Unsere bisherigen Lebensumstände hatten nicht sehr viel gemein. Aber genauso wie ich versuche mich in deiner Welt zurecht zu finden, mit Gesellschaften und Dienstboten, dem Luxus und allem so sehr bin ich überzeugt davon, dass du stark genug bist dich in meiner Welt zu behaupten." Er hoffte inständig, dass Cathérine ihn nicht erneut missverstand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 10:43 
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rettender Engel
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Catherine sah zu Jacques, als dieser mit ihr sprach und hörte ihm zu. Dann, als er eine kurze Pause machte, lenkte sie ein. "Ich glaube, ich verstehe was Du meinst. Und dennoch möchte ich nicht, dass Du ein solches Risiko eingehst". Besorgt blickte sie ihn an und hoffte, er würde bezüglich seines Plans nicht hinter ihrem Rücken eine Dummheit begehen. Doch eine bessere Idee hatte Catherine nicht, weswegen sie ratlos drein blickte und mit den Schultern zuckte, als Jacques sich erkundigte, was ihre Idee zu dem Problem war. Nach längerem Schweigen und Überlegen erinnerte sich Catherine an da, was ihr unmittelbar nach Edwards Tod in den Sinn gekommen war, was sie aber nie gewagt hatte, in die Tat umzusetzen. "Die Idee, den Keller in Brand zu setzen, wäre vielleicht gar nicht so verkehrt", sinnierte sie. "Und eigentlich hasse ich dieses Haus. Was hälst Du davon, diesen Plan auszuweiten und mich gleich das gesamte Anwesen anzünden zu lassen?" Sicher mochte dies eine harte Entscheidung sein. Aber Catherine würde dies nicht leid tun. "Natürlich müssen wir vorher die Pferde in Sicherheit bringen und neue Anstellungen für das Personal finden. Aber angesichts dessen, dass unsere Reise nach London jetzt ohnehin bekannt ist, wird deswegen niemand Verdacht schöpfen. Wir geben Richard gegenüber klein bei. Und wenn es vor seinen eigenen Augen passiert, kann der Verdacht nicht auf Dich fallen, wenn Du direkt neben ihm stehst". Sie wusste nicht, was Jacques von dieser Idee halten würde doch das würde sie sogleich erfahren. In ihrem Kopf spann sich zu diesem Vorhaben schon ein Plan zusammen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 16:05 
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jacques war froh inzwischen eine angenehmere Haltung eingenommen und sich vor sie im Schneidersitz in den Sand gesetzt zu haben als Cathérine ihm ihren Plan unterbreitete. Er nahm die Pfeife aus dem Mund, hielt sie in der Hand und musterte seine Frau mit durchdringenden Blicken. Unwilkürlich fragte er sich, was genau Edward Logan ihr angetan haben mochte, dass sie ihn bereits jetzt noch hasste. Wie sehr musste der Mann sie gekränkt und verletzt habern. Doch würde Jack sie in diesem Augenblick nicht danach fragen, später vielleicht, irgendwann. Sie hatten es im Auegnblick schwer genug auch ohne, dass er an ihren Wunden kratzte. Leider hatte sein Positionswechsel auch den leichten Kontakt unterbrochen, seine HAnd von ihrem Knie entfernt. Und er konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass sie momentan einander fern waren. Jack besann sich auf die Pfeife und klopfte sie im Sand aus. er schien ganz in sein tun vertieft und es klang sehr beiläufig als er fragte: "Du hast Erfahrung darin ein Feuer zu legen? Du weisst, wie man einen solchen Brand kontrolliert, um nicht ganz Port Royal in flammen stehen zu lassen? Und du bist dir im Klaren darüber, dass du in den Flammen eingeschlossen werden könntest und umkommst, wenn du dabei nur den geringsten Fehler machst? Bist du sicher, dass du das wirklich willst, Cathérine?" Er war sich nicht sicher, ob ihre Idee ihn nicht auch ein wenig schockierte. Doch er lächelte als er nun den Blick hob und ihr direkt in die Augen sah.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 17:18 
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Jacques Reaktion wunderte Catherine keineswegs. Derlei Dinge waren ihr nun wirklich nicht zuzutrauen und dennoch hatte sie in der Tat schon einmal einen Brand gelegt. Sie begann zu erzählen. "Vor Jahren haben Lindsey und ich gemeinsam den Stall der Norringtons angezündet. Frag mich nicht, was wir uns dabei gedacht haben. Lindsey war wütend auf ihre Eltern und wollte sich rächen, in dem sie den Pferdehandel ihres Vaters ruinierte. Natürlich wurden wir anschließend erwischt, weshalb mir meine Eltern endgültig den Kontakt zu ihr verboten". Doch das war nur nebensächlich. "Jack ... wenn Du mir hilfst, alles perfekt vorzubereiten, kann überhaupt nichts schief gehen. Ich kann den Flammen entkommen, wenn wir es geschickt anstellen".

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 17:41 
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"Ich habe das gerade richtig verstanden, Cathérine, Logan mit einer List zu übertölpeln, etwas indem ich geübt bin ist dir zu riskant? Allein weil es mich in Schwierigkeiten bringen könnte, in denen ich sowieso schon stecke," er grinste süffisant und fuhr sich durch die Haare. Sein Tonfall war ironisch als er weiter sprach: "Aber du willst mal eben ein Feuerchen auf dem Grundstück entfachen, dass unter Umständen dein Leben kosten und ganz Port Royal in Gefahr bringen könnte. Und du erwartest, dass ich diesem Plan jetzt freudig meine Zustimmung erteile und dich unterstütze?!" Sie musste verrückt geworden sein, dachte Jack einen Moment lang. Er griff sich den Weinschlauch und trank daraus, war froh, dass er den Wein sehr mit Wasser verdünnt hatte, denn betrunken würde er diesen Tag nicht durchstehehn. "Du und Lindsey haben nur den einen Brand gelegt, ja," vergewisserte er sich während er aufstand und sich kurz die Beine vertrat. Allerdings blieb er in wenigen Schritten Entfernung stehen und drehte sich zu Cathérine herum: "Gesetzt den Fall ich könnte mich für die Idee mit dem Feuer doch erwärmen, wie genau gedächtest du vorzugehen?" Dieses Mal lag keine Ironie in seiner Stimme sondern Besorgnis aber auch eine Spur Intertesse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 18:38 
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"Zuerst einmal müssten wir alles hinaus schaffen, was uns wichtig ist. Und da wir ohnehin nach London gehen, wird es niemanden wundern, dass wir die Pferde den Norringtons in Obhut geben und für das Personal neue Anstellungen suchen. Wir werden Richard gegenüber klein beigeben, ihn zu uns einladen und Du wirst ihm vor der Tür erklären, dass er das Haus haben kann. In der Zwischenzeit lege ich in der Küche das Feuer und verschwinde durch den Dienstboteneingang nach draußen“, weihte sie Jacques in ihren gewagten Plan ein und fuhr nach einer kurzen Pause fort. „Da Du draußen bei Richard stehst, kannst Du es ja nicht gewesen sein. Und da Richard mich schon immer, ebenso wie sein Bruder, für ein kleines Dummerchen gehalten hat, wird er mir eine solche Tat niemals zutrauen. Es war ein dummes Missgeschick“. Sie trank ebenfalls einen Schluck, allerdings aus der Wasserflasche, dann sah sie zu Jacques. „Mal ehrlich Jack … was garantiert Dir, dass der Brand im Keller sicherer wäre?“

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 19:38 
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Capitaine Le Renard
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"Nichts. Nichts garantiert die Sicherheit eines Brandes ausser einem versierten Brandmeister. Allerdings würde ich im Keller eine Spur zu einem Pulverfass legen und entzünden. Das wäre so als ob man ein Schiff sprengt. Abhängig von der Menge des Pulvers entsteht eben nur ein Brand im Keller oder das gesamte Haus fliegt in die Luft, wenn man mehr nimmt. Aber es gibt einem Zeit zu verschwinden, je länger die Lunte umso mehr Zeit," entgegnete Jacques Perrier. Noch immer stand er etwas entfernt und blickte auf Cathérine herab. Doch dann wurde sein Ton harsch: "Während ich Richard vor dem Haus faktisch den Schlüssel gebe, schleichst du gewiss nicht darin herum und legst Feuer. Du wirst ganz treusorgendes Weibchen an meiner Seite stehen und lächeln. Entweder wir legen den Brand mit einer Pulverspur oder jemand anderes zündet im Haus das Feuer. Das gäbe uns auch die Gelegenheit ganz woanders oder bereits auf See zu sein, wenn da was abbrennt. Und dann fällt sicherlich keinerlei Verdacht auf uns. Richard mag dich für ein Dummchen halten aber allein aus seiner Wut heraus könnte er dich beschuldigen. Wenn du dich um mich sorgst und das Risiko scheust, dann ich bei dir ebenso. Vielleicht sollten wir aber auch einfach allkes fort schaffen, die Pferde verkaufen, das Personal aus unseren Diensten entlassen und Port Royal und Richard Logan den Rücken kehren- ohne Feuer." Er näherte sich Cathérine, fiel vor ihr im Sand auf die Knie und zog sie in seine Arme. Eine Weile küsste Jack sie und vergrub seine Hände in ihren Haaren, so dass die Frisur sich schon wieder zu lösen drohte, dann sah er sie mit einem Lächeln an: "Ich bewundere deinen Mut, Princesse. Und nur ein Narr würde dich für dumm halten, Süsse. Und trotzdem frage ich mich, warum du so finstere Pläne hegst, dass ich mich gezwungen sehe, dir Einhalt zu gebieten und dich zu beschützen." Sanft strich er mit einem Finger über ihre Wange.

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BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 11:51 
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"Ja so können wir es machen", begeisterte sich Catherine für die Idee mit dem Pulverfass. Ihre Begeisterung verflog allerdings rasch, als Jacques in harschem Ton weiter sprach. "Aber wenn jemand anderes das Feuer legt, haben wir einen Mitwissenden", fiel Catherine ihm ins Wort. Und seine Überlegung, sich einfach so davon zu machen, gefiel ihr überhaupt nicht. Doch Jacques Kuss hinderte sie erst einmal daran, ihm zu widersprechen. Und auf seine Frage hin, warum sie so finstere Pläne schmiedete, sah sie Jacques verständnislos an. „Gerade Du müsstest mich doch verstehen können. Du weiß doch selbst wie es ist, ständig gedemütigt und gepeinigt zu werden. Denkst Du, es hat mir Spaß gemacht, die ganze Zeit in diesem verfluchten Haus zu leben? Aber wo sollte ich denn sonst hin? Natürlich könnte ich jetzt einfach meine Sachen packen und Richard alles überlassen. Doch ich weiß, dass er genau so ist wie sein Bruder. Du hast ihn doch selbst gesehen und erlebt. Alle Logans sind gleich. Es geht ums Prinzip. Ich will nicht, dass er sich in diesem Haus einnistet und vielleicht einer anderen Frau dasselbe antut wie sein Bruder mir. Und ich gönne es ihm nicht“.

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BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 12:49 
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"Natürlich verstehe ich dich. Doch du hast jahrelang weiter in diesem Haus gelebt, Cathérine. Du hättest doch auch zu deinen Eltern zurück kehren oder dir einen betuchten, netten Liebhaber suchen können. Mal abgesehen, dass du auch eine erneute Ehe hättest ein gehen können. Doch ich kann verstehen, dass du es nicht getan hast. Die sicherste möglichkeit Richard daran zu hindern eine andere ins Unglück zu stürzen wäre ihn umzubringen. Es könnte sein, das er zu der Sorte Mann gehört, die sein scheitern und einen materiellen Verlust gerade an einer unschuldigen Frau abreagieren. Ihren Frust an ihr auslassen. Und mach dir keine Sorgen, um einen Mitwisser. Unter Piraten ist es üblich mit Pulverfässern zu hantieren. Und unterschätze nicht die Kameradschaft innerhalb einer Crew. Allerdings kann ich dir versichern, dass auch das in Brand gesetzte Anwesen deinen Schmerz nicht tilgt. Nichts was von Aussen kommt, kann die Wunden in dir heilen. Ich dachte, wenn es die "Black Death" nicht mehr gibt, könnte ich vergessen. Doch du siehst, dass ich nicht vermag eine Schlussstrich unter meine Vergangenheit zu ziehen. Und ich hasse meinen Vater noch immer für alles, was er mit angetan hat. Und trotzdem wünsche ich mit in manchen Momenten, dass er noch am Leben wäre und ich noch eine Chance bekäme mich ihm zu beweisen. Ich würde nur einen kurzen Augenblick lang wünschen, dass er ein einziges Mal in seinem Leben stolz auf seinen Sohn war und er mich wirklich anerkannt hätte. Aber lassen wir das. Ich wollte noch etwas gänzlich anderes mit dir besprechen, Princesse. Doch das hat Zeit. Was hälst du davon, wenn wir bereits heute an Bord der "Santiago" gehen und mogen einfach unsere Sachen aus dem Haus holen und mit den Dienstboten reden. Wobei wir ihnen nicht zu neuen Anstellungen verhelfen sollten. Ich denke, da reichen Empfehlungsschreiben. Es gäbe aber auch die Möglichkeit ihnen genug zu zahlen, das sie sich eine eigene Existenz aufbauen könnten. Die Mädchen hätten eine Mitgift und könnten nach Ehemännern suchen. Das wäre etwas wofür ich mein Vermögen ganz gerne einsetzen würde statt es Logan hinterher zu schmeissen," offenbahrte Jacques sich ihr. Er hielt sie noch immer im Arm und strich zärtlich mit einem Finger über ihren Hals und den Arm, obwohl sie das durch den Stoff des Kleides wohl kaum spürte. Dann drückte er einen Kuss auf ihr Haar und erkundigte sich besorgt: "Ist dein Unwohlsein besser? Du hast auch jetzt sehr wenig gegessen, Süsse. Und nach dem Tun im Keller müsstest du doch Hunger gehabt haben. Nicht, dass du wirklich noch krank wirst und eines Arztes bedarfst."

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 13:34 
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rettender Engel
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Bezüglich Jacques Erklärung, dass es ihren Schmerz nicht tilgen könne, das Haus in Schutt und Asche zu zerlegen, nickte Catherine lediglich, äußerte sich allerdings nicht dazu. Doch dann richtete sie sich auf und sah ihn an. "Heute schon?" Eigentlich war es eine gute Idee, befand sie, überlegte allerdings wegen der Angestellten. "Wir könnten die Köchin und deren Gehilfin vielleicht bei Matthew unterbringen. Ich weiß, dass er sich in naher Zukunft ein Haus kaufen möchte", schlug sie vor. Außerdem hatte sie somit auch Gelegenheit, sich von ihm angemessen zu verabschieden. Dann allerdings sprach sie zögerlich weiter. "Rose und Claire ... denkst Du, wir können sie mit nach London nehmen? Ihre Familien leben dort und sie würden sich gewiss freuen, sie wieder zu sehen. Auch wenn sie nicht mit auf die Santiago können, so gelingt es uns vielleicht, ein anderes Schiff für sie zu ergattern und die Überfahrt zu bezahlen. Und was William angeht ...", sie hielt kurz inne und fuhr dann fort. "Ich weiß, dass er insgeheim davon schwärmt, zur See zu fahren. Allerdings hat er sich bisher immer davor gescheut, auf einem Schiff anzuheuern. Er ist wirklich eifrig und kann anpacken. Natürlich hat er kaum eine Ahnung von der Seefahrt aber einen tüchtigen Mann könntest Du doch in Deiner Crew sicher gebrauchen oder?" Catherine hoffte inständig, dass Jacques Ihr diese Wünsche nicht abschlagen würde. Ihre Angestellten waren ihr im Laufe der Zeit wirklich sehr ans Herz gewachsen und sie wollte nur das Beste für sie. Was allerdings Jacques Besorgnis bezüglich ihrer Appetitlosigkeit anging, so schüttelte Catherine beschwichtigend den Kopf. "Ich glaube, es war einfach zu viel Aufregung auf einmal. Mach Dir bitte keine Sorgen".

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 15:12 
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"Hat Matthew da was bestimmtes ins Auge gefasst? Ach, am besten wir statten ihm auf dem Rückweg einen Besuch ab. Wir müssen ja eh zu den Norringtons wegend er Pferde. Da du für die Überfahrt eine Zofe brauchst und etwas Gesellschaft unter den ganzen Männern wohl nicht verkehrt ist, werden wir Claire und Rose selbstverständlich auf der "Santiago" mitnehmen. Acacia wird nichts dagegen haben. Ja, ich nehme William gerne in meiner Crew auf. Doch bis das soweit ist, werde ich ihn einem anderen Captain ans Herz legen. Oder er muss eben auf der "Santiago" anheuern. Auch Acacia sucht immer wieder nach tüchtigen Männern. Möchtest du dich ein wenig ausruhen, die Sonne geniessen oder solten wir so langsam mal das Schwimmen angehen?" Es war erstaunlich, dass man aus Jacks Worten tatsächlich einen enthusiastischen Ton heraushören konnte. Er legte seiner GEmahlin gegenüber wirklich keinen wert darauf ihr seine wirklichen Gefühle und Ansichten zu verhehlen und sich zu verstellen. Seit der misslichen Aussprache anlässlich seines Verschweigens hatte er seine Ansichten ein wenig geändert und ggab sich redlich Mühe gegenüber Cathérine. Er sah sie nicht als niederes Weibchen, dass es zu Unterwerfen galt sondern als ebenbürtige Kameradin. Eine Ehe hatte für ihn wenig mit Machtspielchen und Herrschaftsansprüchen zu tun. Jack musterte Cathérine aufmerksam als sie meinte, er solle sich keine Sorgen machen. Genau das würde er immer tun, weil er sie liebte und sie ihm wertvoll war. Doch erschien es ihm müssig dies nun in Worte zu fassen. Und wahrscheinlich wusste sie es doch bereits, denn sie sorgte sich doch ihrerseits um ihn, wenn er selbst auch wenig Anlass dazu sah. Mit einem breiten Grinsen und einem Funkeln in den Augen, brachte er sie kurzentschlossen in eine bequeme Sitzposition. Dann bettete er ihre Füsse in seinen Schoss und began an einem sie zu massieren. Einfach nur, um ihr ein wenig Entspannung zu verschaffen, denn auf ihrer Stirn trug sie ein paar Sorgenfalten. Ihm war durchaus bewusst, dass er damit auch ein paar dekadente oder frivole Spielchen starten und sie verführen konnte. Aber das würde Jack sich für die Zeit in London aufheben. Es gab auf diesem Gebiet noch so einiges, was er mit Cathérine ausprobieren wollte. Und manches würde ihr sicherlich gefallen. Unbedacht äusserte er sich dazu: "In London werde ich dir noch ein paar sinnliche Varianten zeigen. Und du wirst erfahren, was man im Bett noch so alles machen kann, Süsse." Er lächelte und liess seine Blick über sie streifen. Neben der Seefahr war das eben das Gebiet, wo er sich durch reichlich Erfahrung am besten auskannte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 19:35 
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Bezüglich seiner Überlegung, dass Catherine eine Zofe brauche, blickte sie ihn empört an. "Wer behauptet, dass ich eine Zofe brauche? Ich bin durchaus in der Lage, mich selbst anzukleiden", entgegnete sie und musste grinsen. "Oder meinst Du, ich könne mich an Bord durch und durch verwöhnen lassen?" Catherine wusste, dass dies nicht möglich war. "Außerdem habe ich keine Lust, an Bord der Santiago als verwöhntes Prinzesschen da zu stehen", stellte sie klar. Eine Antwort darauf, ob sie die Sonne genießen oder schwimmen gehen wolle, konnte sie sich sparen, denn Jacques sorgte von selbst dafür, dass sie viel lieber die Sonne genießen wollte. So schloss sie die Augen, legte den Kopf in den Nacken und genoss die Massage. Bezüglich seiner kurz darauf folgenden Worte. Catherine öffnete die Augen wieder, hob den Kopf und blickte Jacques mit gespielter Enttäuschung entgegen. "Nur im Bett? Wie langweilig".

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013, 20:02 
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"Auch wenn du dich vorzüglich allein an- und vor allem auskleiden kannst ändert es nichts daran, dass Lord Allen mir den Kopf abreisst, wenn du ohne Zofe erscheinst. Mein Onkel kennt da keine Gnade, was unangemessenes Verhalten angeht," bekannte Jack mit finsterer Miene. Doch sogleich lag wieder ein Lächeln auf seinen Lippen als er spitz bemerkte: "Sollten Rose oder Claire gefallen an der Seefahrt finden, werde ich sie selbstverständlich als Leichtmatrosen für meine Crew anheuern, damit Mylady immer im Luxus schwelgen und sich bedienen lassen können." Sein Lächeln wich einem lüsternen Grinsen als er sich erkundigte: "Was ausser Bett schwebte dir denn noch vor, mein teures Weib. Ich denke, da gibt es sicherlich diverse Möglichkeiten." Er beendete die Fussmassage und erhob sich, denn Cathérine wirkte nun sichtlich entspannter und aufgemunterter. Schnell war Jacques Perrier aus seinen Hosen heraus und verkündete: "Ich gehe schwimmen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 09:30 
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Etwas skeptisch blickte Catherine drein, als Jacques ihr die Verhaltensmaßnahmen seines Onkels dar legte. Sie selbst hatte ja schon eine strenge Erziehung genossen aber Lord Allen schien was das anging noch weitaus strenger zu sein als ihre Eltern. Allerdings wich der skeptische Blick rasch einem Lachen, als Jacques ihr den Vorschlag mit Claire und Rose machte. Dann beobachtete sie Jacques, wie er sich seiner Hosen entledigte und verkündete, dass er schwimmen wolle. "Ich komme mit", entgegnete Catherine und rasch lagen auch ihre Kleider im Sand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 10:40 
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Jack wartete mit einigem Abstand, dass Cathérine ihm im Wasser zu folgen vermochte. Allerdings liess er sie bereits allein schwimmen, denn bekanntlich machte ja nur Übung den Meister. Er entfernte sich nur soweit, dass er ihr jederzeit schnell zu Hilfe kommen konnte, sollte sie die Kraft verlieren oder etwas anderes passieren. Und nach etwas über einer Stunde strebten sie wieder dem Picknickkorb und den Decken zu.
Er warf sich so wie er war auf die Decke in die Sonne, verschränkte die Arme unterm Kopf und schloss die Augen. "Komm her, Cathérine, ich möchte noch etwas mit dir besprechen. Und will deine Meinung wissen," meinte er träge.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 14:10 
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Das Schwimmen begann, Catherine immer mehr Spaß zu bereiten und es machte ihr auch kaum noch etwas aus, dass Jacques nicht direkt in ihrer Nähe weilte. Sie wusste, dass er aber schnell zu Hilfe eilen würde, wenn sie ihn brauchte. Auch gelang es ihr schon wesentlich besser. Das hatte zur Folge, dass sie nahezu pausenlos schwamm und entsprechen außer Atem war, als sie schließlich wieder die Picknickdecke anstrebten. Dort angekommen ließ sie sich neben Jacques nieder und blickte ihn fragend an. "Worum geht es?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 18:56 
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Träge öffnete Jack ein Auge und schaut, wo Cathéine war. Dann drehte er sich gemütlich auf die seite, sodass sie seine Worte auch gut hören würde, wenn er leise sprach. "Mh, es geht darum, dass der werte Lord Allen mich zu seinem Erben auserkoren hat. Titel, Vermögen, Ländereien und ein Sitz im House of Lords. Ich eigne mich nicht für die Politik- schon gar nicht für die Englands. Und wir haben gesehen, dass sich Caroline keinen Deut für ihre Söhne interessiert. Nun liegt vielleicht genau darin die Lösung meines Problems. Wenn wir die beiden mit nach London nähmen und meinem Onkel die Vormundschaft geben, könnte einer meiner Neffen beizeiten das Erbe antreten, wenn Lord Allen irgendwann einmal das Zeitliche segnet. Zudem würde es mich der Pflicht entbinden mich weiterhin um das Weib und ihre Brut kümmern zu müssen. Und um meinem Onkel das Ganze ein wenig schmackhafter zu machen, würde ich die beiden nicht nur adoptieren sondern unter Umständen eine Vatrschaft anerkennen, zumindest auf dem Papier. Caroline gedecke ich mit einer Million Pfund auszuzahlen. Was denkst du, Cathérine?" Zätlich spieltens eine Finger mit einer nassen Strähne ihres Haares während er auf ihre Meinung wartete.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 11:21 
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Eigentlich wollte Catherine diese Idee nicht so recht gefallen. Sie fand es ohnehin schon traurig, dass Caroline sich nicht um ihre beiden Söhne kümmerte. Allerdings hatte sie doch insgeheim die naive Hoffnung, dass sich dies vielleicht doch noch ändern könne. Überhaupt fand sie diesen ganzen Umstand sehr traurig. "Die beiden tun mir leid", gestand sie deshalb. "Da werden sie aus ihrem Zuhause geholt und sollen nach Port Royal, nur um von hier aus direkt nach London verschifft zu werden. Ich kann nur hoffen, dass es ihnen bei Deinem Onkel gut geht und sie dann endlich ihre Ruhe finden. Ich frage mich nur, was Caroline für eine Mutter ist. Hat sie sich denn je über diese beiden wundervollen Knaben gefreut?" Ihre Aussage machte deutlich, dass es ihr zwar nicht gefiel, sie aber dennoch dafür war. Denn so sehr sie auch hoffte, dass Jacques Schwägerin sich schließlich doch noch ihrer Söhne annahm, ging sie davon aus, dass diese Hoffnung doch eher vergeblich war.

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