Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 2. Mai 2013, 09:02 
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Auch Alarics Blick folgte dem Ciarans und runzelte die Stirn. "Nun das kommt ganz darauf an, wie schnell es geht. Und wie lange mich mein Sohn auf seinem eigenen Schiff duldet", entgegnete er grinsend. "Wenn es nach mir ginge, hätte ich am liebsten gestern schon ein Schiff". Doch ein wenig wunderte es den Alten, was dies Shades Navigator anging. "Warum interessiert Euch das so sehr?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 2. Mai 2013, 09:12 
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Mit einem breiten Grinsen deutete Ciarán McCailin zur "Amalia" hin: "Nun wir sind Piraten. Und dort liegt ein Schiff vor Anker. Das Schiff der verfluchten Navyratte. Seid ehrlich, Alaric, seid Ihr nicht auch der Meinung, dass der Bastard nicht wirklich ein Schiff benötigt? Juckt es Euch nicht in den Fingern, jetzt die "Amalia" zu nehmen und Segel zu setzen? Ich wäre sofort Euer Mann, Captain Adams. Und wir bräuchten Black Shade nicht mal hintergehen. Bringen das Schiffchen einfach zu ihm zurück nach Hispaniola und berichten ihm, dass Lapierre schon wieder gemeinsame Sache mit dem Verräter Jack Perry macht. Shade wird ja nicht ewig in der Bucht von Valparaiso hocken wollen, nicht wahr?" Es war deutlich, dass der Navigator keine Sympathien für Patrick McFarlane hegte und sich gerne an Julien Lapierre und Jack Perry rächen wollte. Allerdings wollte er es sich wohl auch nicht ganz mit Captain Black Shade verderben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 5. Mai 2013, 09:36 
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Kopfschüttelnd sah Alaric dem Navigator des ehemaligen Black Seawolf entgegen. "Wir sind Piraten ja. Aber dennoch verfüge ich über einen Funken Ehre. Ihr mögt Recht haben was McFarlane angeht und dennoch kann ich mir nicht einfach dieses Schiff schnappen und abhauen. Habt Ihr schon einmal was von Loyalität gehört? Möchtet Ihr Euch auf das selbe Niveau herab lassen wie diese Navyratte? Möchtet Ihr Verrat an einem Mann aus Eurer eigenen Crew begehen? Wenn dem so ist, dass seid Euch gewiss McCailin, dass Ihr niemals "mein Mann" sein werdet".


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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 17:00 
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Einen Moment lang starrte Ciarán McCailin Adams offenmäulig an. Dann entgegnete er grobschnäuzig: "Pah Loyalität. Ich bin nur Black Shade gegenüber loyal. Doch mit dem Franzosenpack, der Verräterratte Perry kam doch erst das ganze Unglück an Bord. Ja, der hübsche junge Schnösel, der meinem Vetter den Kopf verdreht hat gehört zur Crew- doch wie lange noch? Was wird wohl sein, wenn Shade entdeckt, dass der feine Lapierre immer noch gemeinsame Sache mit Perry macht. Und ich traue den Franzmännern nicht über den Weg. Die hintergehen uns doch alleweil und kochen ihr eigenes Süppchen. Würde mich nicht wundern, wenn die jetzt schon wieder zusammen hocken und die nächste schandtat gegen Shade planen." in McCailin brodelte es heftig. Und das es ihm nicht mal vergönnt gewesen war sich mit Jack Perry ordentlich zu prügeln wurmte ihn nun zusätzlich. Zudem war da noch immer da svermaledeite Auge, das ihm Schmerzen und Schwierigkeiten bereitete. Aufmüpfig wandte er sich erneut an sein Gegenüber: "Nun denn, wenn Ihr Bedenken habt, Captain Adams, dann zaudert halt und wartet auf den Franzosen. Mir soll's recht sein. Ich gehe jetz zu Rosie's Taverne und vertreibe mir die Zeit mit einem ihrer Mädchen. Vielleicht mögt Ihr ja auch ein wenig Vergnügen bei einer Hure finden oder seid Ihr dafürs chon zu alt und klapperig?" Ciarán erwartete nicht wirklich eine Antwort, so dass er sich erhob und in Richtung Hafen davon stapfte. Alleridngs stolperte er hier und da fluchend über den Sand, denn sein Auge inzwischen rotunterlaufen trübte ihm arg die Sicht.

tbc-> Port Royal, Hafen, Rosie's Taverne


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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013, 15:01 
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Kopfschüttelnd hörte Alaric dem jungen Navigator zu. "Wenn Ihr es irgendwann einmal noch zu etwas bringen wollt in Eurem Leben, dann solltet Ihr schleunigst Eure Einstellungen grundlegend überdenken", riet Alaric Adams Ciaran McCailin. Dann blickte er ihm hinterher, als dieser sich auf den Weg zu Rosie's Taverne aufmachte. Und obwohl er kaum Lust dazu verspürte, sich die Zeit mit einer Hafenhure zu vertreiben, erhob er sich und ging dem jüngeren hinterher. Vielleicht war es ganz sinnvoll, wenn jemand ihm auf die Finger schaute.

TBC: Hafen - Rosie's Taverne


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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 15. Mai 2013, 09:12 
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cf-> Port Royal, Hafen, Rosie's Taverne

In der eigentlichen Bucht lag noch immer die "Amalia" vor Anker. Und einige Männer bewegten sich am Strand. Ein Teil der Mannschaft der "Santiago" bereitete das Fest vor. Einige Feuer waren entzündet und an Spiessen wurde Fleisch geröstet. Jack Perry schlug einen Pfad am Rande der Bucht ein, so dass er und seine Frau von den Männern unbemerkt blieben. Ein kleiner Weg durchs Dickicht, um einen Felsvorsprung herum führte er Cathérine in eine sehr viel kleinere Bucht mit einem herrlichen weissen Sandstrand. Leise drang ein wenig Musik aus der grossen Bucht herüber, war jedoch sehr entfernt. Ein paar Palmen spendeten Schatten. Jack liess Cathérines Hand los und entrollte das Bündel, welches er getragen hatte. Es war eine dünne Decke, zwei grosse Leinentücher und ein Gewand aus zarter hellgrüner Seide, durchwirkt mit glänzenden Fäden. Die Decke breitete er im Sand aus und legte die Leinentücher gefaltet darauf. Das luftige Seidengewand, offenbar ein Kleid, reichte er Cathérine. "Es ist das Gewand einer indischne Prinzessin würdig. Vielleicht magst du es später zum Fest tragen, Cathérine. Leider habe ich die Ketten und Bänder, die dazu gehören jetzt nicht hier." Er lächelte sie liebevoll an. Dann trat er hinter sie und löste die Nadeln aus ihren Haaren, dabei kleine Küsse in ihrem Nacken verteilend. Den Ledernen Beutel und das Pergament hatte er achtlos in den Sand gelegt. Ihm stand der Sinn jetzt nach anderen Dingen. Und schon befassten sich seine Hände mit den Verschlüssen von Cathérines Kleid. Bald rutschte das Kleidungsstück von ihren Schulter, die Jack nun zärtlich küsste.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 16. Mai 2013, 20:44 
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CF - Port Royal - Hafen - Rosie's Taverne

Etwas unsicher hatte sich Catherine in die Richtung gewandt, aus der die Musik erklang, denn auch wenn es den Anschein hatte, dass niemand von ihnen Notiz nahm, traute sie der Sache nicht. Doch niemand schien sich an ihnen zu stören. Das Kleid, welches Jack ihr offenbarte, gefiel ihr wirklich außerordentlich gut und sie würde es gerne zum Fest am Abend tragen. Doch zuerst einmal hatte Jack andere Pläne wie es schien. Sie ließ ihn gewähren und nachdem er ein paar zärtliche Küsse auf ihren Schultern verteilt hatte, drehte sie sich zum herum und küsste ihn ihrerseits ebenfalls voller Leidenschaft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 17. Mai 2013, 12:28 
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"Keine Sorge- wir sind allein hier," wisperte Jack seiner Liebsten ins Ohr, denn ihm war Cathérines Zögern nicht entgangen. Und mochte Jacques Perrier auch in einigen Fällen zur Unbeherrschtheit neigen, so nahm er sich bei seiner Frau Zeit und übte sich in Geduld. Als sie ihn letztlich ihrerseits leidenschaftlich küsste, konnte er ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken. Schnell war Carthérine aus ihrem Kleid heraus und lag auf der Decke am Strand. "Ich habe dir mal versprochen, dich überall zu küssen, mon amour," flüsterte er ihr zu und es klang mehr wie ein Versprechen, denn eine Feststellung. Und schon begab er sich daran seinen Worten entsprechende Taten folgen zu lassen, Cathérine leidenschaftlich zu verwöhnen. Sanft drehte er sie ein wenig herum und küsste sich von ihrem Nacken und ihren Schultern ihre Wirbelsäule hinunter. Hier draussen hatten sie alle Zeit der Welt, denn Jack würde sich von nichts und niemandem in seinem Tun unterbrechen lassen, die Flammen der Leidenschaft in Cathérine hochschlagen zu lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 18. Mai 2013, 19:38 
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Langsam aber sicher entspannte sich auch Catherine. Allerdings war sie froh und dankbar dafür, dass Jack so viel Geduld mit ihr bewies und sie zu nichts drängte. Dennoch lief sie rot an, als er sich an sein Versprechen erinnerte, unternahm allerdings nichts, dies zu unterbinden. So lächelte auch Catherine, ließ sich bereitwillig von Jack auf den Rücken drehen und genoss seine Liebkosungen mit geschlossenen Augen. Irgendwann jedoch drehte sie sich wieder herum, suchte den Blick in seine Augen und begann daraufhin ebenfalls, etwas mutiger in derlei Dingen zu werden, indem sie es Jack gleich tat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 18. Mai 2013, 21:26 
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Jack nahm es mit einem glücklichen Lächeln hin und verkniff sich jeglichen Kommetar, der ihm auf der Zunge gelegen haben mochte als Cathérine ihrerseits zur Sache ging. Offensichtlich fand sie langsamn Gefallen an der Sache und es schien ihm gelungen zu sein, sie ihre schlechten Erfahrungen ein wenig vergessen zu lassen. Langsam fühlte sie die gleiche brennende Begierde, die er fühlte, so schien es Jack. Mit flinken Fingern machte sie sich an seiner Kleidung zu schaffen und sie verteilte geradezu hungrige Küsse auf den freigelegten Stellen. So gaben sie sich eine geraume Weile dem Liebesspiel hin bis sie zufrieden und erschöpft eng aneinader gekuschelt auf der Decke lagen. Es war Jack, der als erster das angenehme Schweigen zwischen ihnen brach und bekundete: "Ich habe dir Antworten versprochen, mon ange. Du sollst sie auch bekommen. Ich weiss, das Rosies Taverne sicherlich kein angemessener Ort für dich ist. Aber wie du bemerkt haben wirst, besitze ich dort ein Zimmer." Er unterbrach sich kurz, um Cathérine direkt anzuschauen. Was allerdings dazu führte, dass er nicht weiter sprach sondern einen Kuss auf ihre Lippen drückte. "Du weisst sicherlich nicht, wie furchtbar süss und verführerisch du in diesem Moment aussiehst, mon amour," meinte er mit einem kleinen entschuldigenden Lächeln und küsste sie nochmals.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 20. Mai 2013, 18:37 
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Im Nachhinein wunderte es Catherine, dass sie es keineswegs bereute, was sie soeben getan hatte. War sie etwa dabei, ihre Vergangenheit langsam zu überwinden? Es schien so. Und dennoch wollte sie nicht darüber nachdenken. Zumindest nicht in diesem Augenblick. Stattdessen sah sie Jack aufmerksam an, als dieser zu seinen versprochenen Erklärungen ansetzte. Zu diesen sollte es allerdings vorerst nicht kommen und so blieb Catherine zuerst einmal nichts anderes übrig, als seinen Kuss erneut zu erwidern. Dann jedoch schob sie ihn von sich. "Natürlich weiß ich das. Du hast es mir bereits oft genug gesagt", grinste sie ihn an, wurde jedoch kurz darauf ernst. "Was ist nun mit den Antworten?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 21. Mai 2013, 09:47 
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"Oft genug kann man das doch gar nicht sagen, du wunderbares Weib. Und ich werde damit auch nicht aufhören," entgegenete Jack mit einem verliebten Lächeln auf den Lippen während er sich spielerisch eine von Cathérines Haarsträhnen um den Finger wickelte und sie anschaute. Dann stützte er sich allerdings auf einem Arm ab, um über sie hinweg aufs Meer hinaus zu blicken und hob an zu sprechen: "Also, das Zimmer in der Taverne war einer meiner Zufluchtsorte hier in Port Royal. Ich möchte, dass du die Schlüssel verwahrst für den Fall, dass mir doch mal etwas zustossen sollte. Ich kenne Rosie schon sehr lange und sie würde dich nicht im Regen stehen lassen. In der Truhe sind ein paar Dokumente verwahrt. Ich habe Rosie das Geld geliehen, die Taverne zu erstehen und zu dem erfolgreichen Geschäft zu machen, das es heute ist. So eine Schanklizenz ist nicht gerade billig. Inzwischen hat sie mir aber alles mit Zins zurück gezahlt. Ausserdem war Rosie die beste Freundin von Alma und hat sich ein wenig um Sofia und Vivien gekümmert. Rosies Vater war ein Wirt in Dublin. Und von ihr habe ich auch die meisten gälischen Worte beigebracht bekommen." Mit einem aufrichtigen Ausdruck suchte er kurz den Blick in Cathérines Augen. Dann fuhr er fort: "Ich habe zwar alle Mädchen, die in Rosies Diensten stehen mal mit aufs Zimmer genommen aber mehr zur Tarnung. Den meisten von ihnen habe ich dort Mohnsaft gegeben um sie schlafen zu lassen und in Ruhe ein paar Zeichnungen und Briefe anzufertigen, die die Navy nichts angingen. Ich habe es bei weitem nicht mit so vielen Huren getrieben, wie mein schlechter Ruf glauben macht. Und ich bin auch nicht wirklich der üble Trunkenbold, den einige in mir sehen wollen. Es hat viel damit zu tun, dass ich mich bei den meisten Leuten genau so gebe, wie sie mich haben wollen. Nur bei dir, ma reine, nützt das ganze Verstellen nichts. Auch wenn es in Wahrheit nur ein paar Tage sind, habe ich immer das Gefühl als ob wir uns schon Ewigkeiten kennen würden." Jack brach ab und wickelte eine zweite Haarsträhne um seine Finger. Es gab noch ein paar Dinge, die er Cathérine sagen wollte. Und im Augenblick hatten sie vor allem Zeit, so dass er nichts überstürzen musste. Sein Blick ging abermals aufs Meer hinaus und er wechselte das Thema: "Mir kam der unerhörte Gedanke, dass keiner von uns Vivien oder die beiden jungen gefragt hat, was sie wollen. Kinder zählen im allgemeinen ja auch nicht. Nur in den letzten Tagen muss ich oft daran denken, wie es für mich damals in England war. Unzählige Stunden habe ich allein im Flur vor dem Zimmer meiner Mutter gesessen. Der Ärzte wegen liess man mich nicht hinein. Tess hat versucht sich um mich zu kümmern. Aber sie war ja selbst noch ein Kind. Mein Onkel war verflucht streng. Ich habe ihn immer enttäuscht, weil ich nicht der Sohn sein konnte, den er sich eigentlich immer gewünscht hatte. Ich war die ersten Jahre ein verdammt unglückliches Kind."

ma reine= meine Königin

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013, 08:45 
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Eigentlich wollte Catherine lieber nichts davon hören, dass Jack vielleicht etwas zustoßen könnte. Doch sie ließ ihn ausreden. Auch als Jack ihr erklärte, dass er keineswegs so schlimm sei, wie sein schlechter Ruf glauben machen wollte, hörte sie sich dies stumm an, dann erwiderte sie. "Ich habe auch niemals geglaubt, dass Du ein übler Trunkenbold bist" und schenkte ihm einen Kuss. Was seine Überlegung mit Vivien und den beiden Jungs anging und Feststellung, dass er ein verdammt unglückliches Kind gewesen war, blickte sie versonnen aufs Meer hinaus und überlegte. "Hoffentlich werden unsere Kinder einmal glücklicher". Dies war jedoch einfach nur so daher geredet, ohne irgendeinen Hintergedanken. Laut gedacht könnte man auch sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 23. Mai 2013, 15:06 
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Einen kurzen Moment lang starrte Jack sie geradezu erschrocken an. Ihm war fast das Herz stehen geblieben als Cathérine so daher redete. Er war noch immer nicht davon überzeugt wirklich Kinder haben zu wollen. Andererseits bemühte er sich natürlich auch keineswegs darum etwas derartiges wie eine Schwangerschaft zu verhindern. Eigentlich sträubte sich Jack einfach sich mit dem ganzen Thema auseinaderzusetzen. Mit einem leicht amüsierten Lächeln auf den Lippen gab er denn auch zu: "Ich habe mir heute Morgen vorgestellt, dass dein Sohn sicherlich niedlich assehen würde mit diesen hübschen dunklen Augen. Und sicher wäre er ein glückliches Kind." Eine Weile guckte er versonnen aufs Meer hinaus und bemerkte dann: "Ich mag deine Mutter. Sie ist sehr freundlich und gütig. Sie hat all jene Qualitäten, die ich bei meiner Mutter immer sehr vermisst habe. Und du schlägst ihr nach, mon ange. Vielleicht sollten wir Vivien und die Jungen in ihrer Obhut belassen und erst später nach London gehen. Oder wir beide nehmen Ende der Woche allein das Schiff. Ich bin mir da nicht mehr so sicher, richtig entschieden zu haben. Ich weiss nicht, ob du dir vorstellen kannst, wie das ist kein Zuhause und keine wirkliche Familie zu haben. Ich schon. Und ich sehe, was es aus mir gemacht hat. Ich glaube, ich habe kein Recht das meiner kleinen Schwester oder meinen Neffen anzutun. Irgendwie habe ich das verfluchte Gefühl, welche Entscheidung ich auch immer treffe sie wird falsch sein. Materiell wird es ihnen hier wie dort an nichts mangeln, das ist aber auch das Einzige wofür ich zu sorgen vermag. Von Kindern verstehe ich nichts. Aber ich glaube, niemand hat es verdient so viel Schmerz und Verletzung zu erfahren, so viel Seelenpein." Noch immer spielte er mit einzelnen Strähnen von Cathérines Haaren. "Wäre es sehr schlimm, wenn wir erst etwas später nach London aufbrechen würden? Irgendwie treibt mich die Neugier um. Ich würde nur zu gerne selbst nach Hispaniola hinübersegeln und mir ein Bild machen, was mit Shade und dem "Black Seawolf" ist. Und du könntest wirklich noch ein wenig Zeit im Hause deines Vaters verbringen, Süße. Auch wenn ich dich nicht einen Wimpernschlag lang in der Nähe dieses Winkeladvokaten wissen möchte. Doch so wenig dein Vater von mir halten mag, denke ich, wird er nicht zulassen, dass Logan dir zu Nahe tritt. Er wird sich nicht wirklich mit mir anlegen wollen." Ein tiefer Blick zu Cathérine, der den ernsten Klang des Gesagten unterstrich. Und sofort verwarf Jack auch den unsinnigen Gedanken jetz gleich nochmals Admiral Clarks aufzusuchen und ihn anzuflehen Logan hinaus zu werfen. Zumal es bedeuten würde, dass er vor seinem Schwiegervater hätte eingestehen müssen, dass er ein wenig die Kontrolle verloren und den Advokaten provoziert hatte. Ein dummer Fehler, den er nun aber nicht mehr revidieren konnte. Jack seuzte. Doch dann lächelte er Cathérine an und meinte mit einem schalkhaften Blitzen in den Augen: "Was hält meine holde Gemahlin nun von ein wenig körperlicher Ertüchtigung im Wasser? Gehen wir Schwimmen?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 24. Mai 2013, 18:27 
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Der Vorschlag, die Kinder bei Catherines Eltern zu lassen, gefiel ihr sehr gut und Catherine nickte zustimmend. "Das können wir gerne so machen. Sie sind im Haus meiner Eltern sehr gut aufgehoben und meine Mutter wird beschäftigt sein". Doch was Jack dann sagte, wollte ihr nicht so recht gefallen. Nicht die Tatsache, dass er nach Hispaniola wollte, missfiel Catherine sondern eher, dass sie in der Zeit hier bleiben sollte. "Mir ist es gleich, wann genau wir nach London aufbrechen", erklärte sie. "Aber wenn Du zuerst noch nach Hispaniola willst, möchte ich mit kommen". Zum Rest seiner Worte, was Logan anging, sagte sie nichts weiter, denn für Catherine stand fest, dass sie ja ohnehin nicht hier bleiben würde. Dann erhob sie sich wie selbstverständlich und begab sich in Richtung Wasser, um Jacks Vorschlag nachzukommen. Für sie war in dieser Hinsicht alles wichtige gesagt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 24. Mai 2013, 18:48 
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Jack starrte Cathérine nach als sie nun Richtung Meer ging. Es hatte ihm die Sprache verschlagen, dass sie davon ausging mit nach Hispaniola zu können. Jacques Perrier war da gänzlich anderer Ansicht. Gewiss auf seine Weise war Port Royal ein Piratennest, die Hafengegend unsicher und er hatte sie eben ins teuerste Hurenhaus der Stadt mitgenommen und sie waren sich auf Tortuga, einer wahren Piratenhochburg, über den Weg gelaufen. Aber er war sich sicher an all diesen Orten das Risiko einschätzen und Cathérine angemessen schützen zu können. Nun bei Hispaniola sah das ein wenig anders aus. Solange sie sich im Französischen Teil der Insel sprich auf Haiti bewegten, war sie allein dadurch, dass sie Britin war in Gefahr und nicht nur durch die Schliche übler Piraten bedroht. Und noch ein wenig anders sah das dann im Spanischsprachigen Teil Hispaniolas aus, war Jack sich sicher. Er verstand und sprach ein wenig Spanisch- jedenfalls so viel um sich auf der "Santiago" an die Mannschaft anpassen zu können oder bei einem Landgang in einem spanischen Hafen etwas zu Essen oder notwendige Ausrüstung aufzutreiben. Doch Cathérine tat das nicht. Jack starrte seiner Gemahlin lüstern auf den Po, jedenfalls erweckte er oberflächlich betrachtet diesen Eindruck. In Wahrheit beschäftigte er sich damit, wie er ihr den Ausflug nach Hispanola würde ausreden können ohne sie zu belügen und einfach so sang- und klanglos abzuhauen. Und er schaffte es nicht seine sorgenvollen Gedanken zu verdrängen und mit einem Lächeln auf den Lippen so zu tun als ob nichts wäre. Cathérine bedeutete ihm zuviel und sie zu verlieren würde ihn umbringen, war er sich bewusst. Er starrte und brachte kein Wort über die Lippen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 26. Mai 2013, 14:39 
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Bereits nach wenigen Schritten hatte Catherine bemerkt, dass Jack ihr überhaupt nicht gefolgt war. So drehte sie sich um und blickte ihm fragend entgegen. Sein Blick war ihr dabei nicht entgangen. Er schien etwas nachdenklich zu sein. Gefiel ihm etwa nicht, dass sie mit nach Hispaniola wollte? Doch was sollte Catherine hier? Nicht mehr lange, da würden sie ohnehin Port Royal den Rücken kehren . Da machte es auch nichts, wenn sie kurzfristig noch schnell einen kleinen Abstecher nach Hispaniola machten, wo Black Shade fest saß und wo sie Lindsey wieder sehen konnte. Diese war Catherine nämlich neben Jack die wichtigste Person in ihrem Leben. So trat sie langsam wieder auf ihren Gatten zu und kniete sich vor ihm im Sand nieder. "Was ist los?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 26. Mai 2013, 17:07 
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"Du erinnerst dich als du in Tortuga so kopflos aus dem Haus gelaufen bist, Cathérine? Hispaniola ist sehr viel grösser als Tortuga und viel gefährlicher. Und ich zweifele daran, dass es mir gelingt sämtlichem Ärger aus dem Weg zu gehen. Ich mache mir verdammte Sorgen. Das ist los," brachte Jack ihr ein wenig ungehalten entgegen. Dann fuhr er sich mit der Hand kurz über die Augen und sprach gemassigter weiter: "Ich hätte dich gerne immer, jeden Augenblick an meiner Seite. Es geht überhaupt nicht darum, dass ich dich nicht nach Hispaniola mitnehmen will. Ich halte es dort aber einfach für zu gefährlich. Mir wäre es lieber, du bliebest hier in der Obhut deiner Eltern, wo ich dich in Sicherheit weiss, Cathérine. Hier halte ich das Risiko für einschätzbar, wohingegen dort ich dich gar nicht immer im Auge haben könnte. Und was ist, wenn du irgendwelchen Franzosen in die Hände fällst? Du bist immerhin Britin. Und wenn wir uns in der spanischen Hälfte verlieren sollten? Du könntest nicht mal nachfragen, da du die Sprache nicht beherrscht. Ich habe darüber nachgedacht, dir das ganze ausreden zu wollen. Doch das macht sicherlich keinen Sinn. Ich kann dich einfach nur bitten, meine Sorgen um dich und dein Wohlbefinden ernst zu nehmen und hier zu bleiben." Er griff ihre Hand und blickte ihr aufrichtig in die Augen: "Vergiss niemals, dass du das Wertvollste bist, was ich habe. Dich zu verlieren würde mich umbringen." Sein Ton war leise und eindringlich. Ohne Zweifel meinte er genau das, was er sagte.

Abrupt erhob sich Jack und zog Cathérine mit sich hoch. Dann zog er sie in eine enge Umarmung, hielt sie, hielt sich an ihr fest. Eine Weile standen sie so eng umschlungen am Strand. Dann schob er sie ein wenig von sich und blickte ihr in die Augen als er bat: "Denk darüber nach." Jack trat einen Schritt zurück , hob ihre Hand an die Lippen und drückte einen Kuss auf ihren Ehering. Dann griff er ihre Hand wieder fester und ging mit ihr gemeinsam zum Wasser hin. Er brauchte jetzt wirklich ein weing Bewegung im Wasser sonst würde ihn dieses ganze Nachdenken noch um den Verstand bringen. Sie standen bis zu den Knien im kühlen Nass als Jack Cathérines Hand aus seiner entliess und mit einem Grinsen auf den Lippen anfing sie anzuspritzen, sich dabei Schritt für Schritt vom Strand entfernend.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 27. Mai 2013, 10:54 
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Aufgrund seiner Worte schluckte Catherine. Wenn Jack sich schon Sorgen um sie machte, wenn es nur darum ging, nach Hispaniola zu reisen, würde er sie gewiss nie irgendwohin mit nehmen. Doch fürs erste gab sie sich geschlagen und nickte ergeben, sagte jedoch nichts weiter dazu. Dann jedoch versprach sie: "Ich werde darüber nachdenken", während er sie umarmte. Dann gingen sie gemeinsam zum Meer, wo Jack begann, sie nass zu spritzen, was sie zum lachen brachte. Hispaniola war vergessen. Vorerst zumindest.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 27. Mai 2013, 12:00 
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Cathérines Lachen wirkte ansteckend und lockerte auch Jack auf. Das Schwimmen tat ein übriges. Als sie nach mehr als einer Stunde wieder aus dem Wasser kamen, war seine Stimmung merklich gelöster und mit einem frechen Grinsen steckte er Cathérine einen Seestern in die Haare. Zurück auf der Decke, meinte er mit einem tiefen Blick in ihre dunklen Augen: "Du hast dich sicherlich schon gefragt, was in dem Lederbeutel steckt, holdes Weib. Nun, ich will dich malen- jetz, hier, so wie du dem Meer entstiegen bist." Er war auch schon dabei aus dem Beutel die entsprechenden Utensilien hervorzukramen, Kohle, Pergament und tatsächlich auch ein wenig Farbpulver. "Schade, dass ich keine Staffelei und Leinwand zur Hand habe. Bleibt es vorerst bei einer Zeichnung," das Bedauern über die Fehlende Ausrüstung war deutlich aus seiner Stimme heraus zu hören. Trotzdem schenkte er Cathérine ein strahlendes Lächeln, um dann zuzugeben: "Ich habe jahrelang nicht mehr mit richtigen Farben gemalt. Und sollte ich irgendwann mal zu alt und gebrechlich für die Seefahrt werden, werde ich mein restliches Dasein als Künstler fristen." Trotz eines gewissen Untertons klang das durchaus glaubhaft. und schon begann Jack seine Gemahlin zu skizzieren. Sämtliche sorgen und Ärgernisse schienen davongewischt.

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BeitragVerfasst: 28. Mai 2013, 15:32 
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rettender Engel
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Aufmerksam blickte Catherine auf den Lederbeutel, auf den Jack sie soeben aufmerksam gemacht hatte und fragte sich in der Tat, was es damit auf sich hatte. Und irgendwie wunderte es sie nicht im geringsten, dass Jack einmal mehr vor hatte, sie zu zeichnen. Sie liebte es, für ihn Modell zu stehen, denn Jack war ein sehr talentierter Zeichner, wie sie befand. So hatte Catherine auch nichts dagegen einzuwenden, dass er sie hier und jetzt am Strand zeichnen wollte. Geduldig hielt sie still und wartete, bis Jack sein Werk schließlich zu Ende gebracht hatte, dann näherte sie sich ihm wieder wie jedes Mal und bewunderte seine Zeichnung. "Ich möchte auch so wunderbar zeichnen können", seufzte sie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 28. Mai 2013, 16:02 
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Capitaine Le Renard
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"Du kannst es gerne versuchen, mon ange. Eigentlich ist es nur eine Frage der Übung. Obwohl ich zugeben muss, dass ich schon als kleiner Junge angefangen habe mit Malen und Zeichnen. Du hättest meinen Onkel erleben sollen als Tante Fiona mir die ersten Ölfarben geschenkt hat. Er fand Musik und Kunst gezieme sich nicht wirklich für einen künftigen Offizier der Royal Navy. Tante Fiona und meine Mutter haben das mit Klavierstunden und Geigenunterricht quittiert. An dem Abend habe ich wirklich befürchtet, mein Onkel stürzt sich gleich wutentbrannt auf die beiden und erwürgt sie. Zum Glück tat er nichts dergleichen," antwortete Jack ihr mit einer Anekdote aus seiner Kindheit. Dann griff er nach seiner Kleidung und erhob sich. Mit einem lächeln meinte er zu Cathérine: "Wir sollten zur "Santiago" zurückkehren und uns für das Fest hübsch machen. Du musst mir noch das Geschenk zeigen, dass du für Antoinette besorgt hast. Und ich will vor der Feier noch die Calavera-Truhe auf die "Amalia" bringen. Bei Shade ist sie besser aufgehoben als bei mir." Er schlüpfte in seine Kleidung und nahm die Decke zusammen.

tbc-> "Santiago", unter Deck- Gästequartier

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 28. Mai 2013, 20:16 
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rettender Engel
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Vielleicht würde sie es irgendwann einmal versuchen. Doch Catherine zweifelte daran, dass es ihr so einfach gelingen würde. Obgleich sie es schön gefunden hätte, auch einmal Jacks Portrait auf Pergament zu verewigen. Doch vorerst kam dies ohnehin kaum zur Frage, denn es wurde Zeit, sich für das Fest zurecht zu machen. So nickte Catherine und folgte Jack wieder an Bord der Santiago.

TBC: Santiago - Unter Deck - Kajüte - Gästequartier

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 31. Mai 2013, 23:09 
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Capitaine Le Renard
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Jack hatte sich nicht am Schiffsanleger aufgehalten, nur den Kutscher bezahlt und Sofia gefragt, ob sie allein auf Captain Norrington warten könne. Als die kleine Schwester dies bejahte, hatte er die Truhe geschultert und Tess angewiesen ihm zu folgen. Zuerst stapfte Tess hinter ihm her. Doch dann holte sie ihn ein und sie gingen nebeneinander her. "Ich will nach Hispaniola und mir selbst ein Bild machen, wie es um Shade und sein Schiff steht. Cathérine wollte mich begleiten, was ich aber für zu gefährlich erachte. Immerhin kommt sie aus ganz anderen Verhältnissen als wir. Ich glaube, sie ist sich der vielen Gefahren gar nicht bewusst. Und ich kann mir nichts Furchtbareres vorstellen als sie zu verlieren. Tess, sollte Cathérine etwas zustossen, dann werde ich mich erschiessen." Der letzte Satz war mit soviel Nachdruck gesprochen, dass wirklich jeder, der es hörte gewillt war dem uneingeschränkt Glauben zu schenken. In der Tat würde Jacques Perrier ohne seine geliebte Cathérine keinen Sinn mehr im Leben sehen und sich umbringen.
doch mit einem Lächeln auf den Lippen fuhr er fort: "Ich habe Ellinor eben gesagt, dass Cathérine in ihrem Haus verweilen wird so lange mich die Geschäfte fern halten. Obwohl ich sie schon verflucht gerne an meiner Seite hätte. Es werden verdammt lange Nächte werden ohne Cathérine. Ich brauche sie einfach, um ruhig schlafen zu können." Inzwischen hatte sie den Festplatz erreicht, wo in einem riesigen Kessel ein Chili vor sich hinköchelte und über mehreren offenne Feuerstellen Fleisch am Spiess gebraten wurde. Spanische Musik spielte. Es wurde gesungen, getantz, gelacht und getrunken. Jack schulterte die Truhe fester und meinte kurz: "Ich bringe die eben auf die "Amalia". Dann sollten wir ein Tänzchen wagen, Tess. Oder siehst du Cathérine schon hier irgendwo?" Er liess suchend seine Blicke schweifen konnte seine Geliebte jedoch nicht entdecken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Versteckte Bucht
BeitragVerfasst: 1. Jun 2013, 12:54 
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Piratin
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Thérèse Allen Tyler hätte sehr gerne mit Sofia gemeinsam auf den Schmucken Captain Norrington gewartet. Doch sie kannte ihren Bruder zu gut und schon seinem Ton entnahm sie, dass er irgendwas mit ihr besprechen wollte, weshalb sie seiner Aufforderung umgehend Folge leistete. Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen hörte sie ihm zu und merkte schliesslich an: "Tja, gegen die Liebe ist kein Kraut gewachsen. Wenn Cate die Tage im Hause des Admirals weilt, werde ich mich gerne daran versuchen sie in die Welt der Piraten einzuweihen sofern man das mit blossen Berichten und Geschichten vermag. Warum bleibst du eigentlich nicht bei der Royal Navy, Jack? Gut, es ist viel Schinderei für wenig Lohn. Aber das muss dich doch nicht kümmern. Oder ihr beiden macht Euch in London ein angenehmes Leben. Würde dir die Sorgen und das Kopfzerbrechen sparen, Brüderchen." Allerdings konnte Tess sich an fünf Fingern abzählen, dass ihr Bruder sich um diese Möglichkeiten sicherlich selbst bereits Gedanken gemacht hatte. Sie war immer wieder erstaunt, wenn die Leute ihn als Hübschen Hohlkopf einschätzten, der eher durch seinen schlechten Ruf und irgendwelche Frauengeschichten Aufmerksamkeit erregte, denn durch seine wahren Talente. Doch dann plötzlich verstand Tess, dass er genau das beabsichtigte. Die Leute solten glauben, das er nur ein Weiberheld, Trunkenbold und Glücksritter war. Allein bei Cate würde er mit offenne Karten spielen und wirklich sagen, was er dachte. Thérèse seufzte. Auf dem Festplatz schaute sie sich um und stellte fest: "Cate ist noch nciht hier. - Was ist eigentlich mit Matthew Norrington? Hast du dir einfallen lassen, das Sofia ihn ausspionieren soll? Befürchtest du etwa, er könnte dir Cate doch noch abspenstig machen wollen? Sofia hat übrigens einen Narren an ihm gefressen. Ist aber auch kein Wunder, so gut, wie er ausschaut."

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