Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 19:31 
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Piratin
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Aus dem Augenwinkel heraus sah sie wie ihr Schwager mit der blonden Britin, deren Namen sie schon wieder vergessen hatte, fast fluchtartig dieses rauschende Fest verliess. Sie seufzte und fühlte einen Stich im Herzen. Doch dann schenkte sie ihrem Begleiter ein triumphierendes Lächeln. In ihrer Nähe standen ein paar junge Gänschen um ein besonders dreistes Frauenzimmer, welches sie ehrfürchtig Mathilde nannten. Diese Mathilde war die Rädelsführerin der Gruppe, die sich soeben sehr ungeniert über die Qualitäten von Second Lieutenant Gregory Evans ausliess. Angesprochen ob sie nicht von ihrem Vater einem Lieutenant McFarlane an die Hand gegeben werden sollte triumphierte Mathilde, dass eine noch bessere Partie in London für sie in Aussicht stehe. Sie würde Port Royal in einigen Tagen verlassen, sich jedoch vorher noch mit jenen Offizieren zu vergnügen suchen, die ihr bisher entgangen waren, wie Norrington. Es sei aber bedauerlich, dass Captain Perry nun nicht mehr zur Verfügung stände. Caroline lauschte und lächelte und beschloss sich mit der jungen Mathilde anzufreunden. Eilig bat sie Lieutenant Summers sie doch einigen einflussreichen Leuten vorzustellen. Er folgte dieser Bitte gerne, schmückte er sich doch mit der Begleitung der Comptesse Caroline de Courteau. Aus praktischen Erwägungen und weil sie hier sowieso kaum jemand kannte hatte Caroline ihrem guten französischen Namen mal eben einen Titel angehängt. Sie dachte sehr viel an ihre Zukunft und überhaupt nicht an ihre Kinder.
Wie es der Zufall wollte entdeckte Lieutenant Summers die Hausherrin als sie den Saal verliess. Eilig führte er Caroline in die Halle wo die Herren Evans und Norrington noch immer herum standen. Summers kam nicht umhin jeden einzeln zu begrüssen, wäre es doch unschicklich gegenüber dem Commodore gewesen. Seine eine Hand lag leicht an der Hüfte seiner hübschen Begleitung, wenn diese auch die Gunst der Stunde nutzte ihren Charme und ihr Lächeln an Gregory und seinen Vater zu verschwenden. Doch Commodore Evans schien hingerissen von der vermeintlichen Comptesse. Seine Hand verweilte einen Moment zu lange in der ihren und sein Handkuss war mehr als galant. Caroline kürzte das Spielchen jedoch ab indem sie sich kurzerhand nochmals herzlichst bei Gregory Evans für dessen Hilfe berdankte. Wahrscheinlich würde sie mit Summers die nächste Nacht verbringen vielleicht auch noch ein wenig mehr Zeit. Doch ihre Zukunftspläne gründete sie nicht auf einer Beziehung zu ihm, da hatte sie ob der Bewunderung des Commodore schnell etwas anderes ins Auge gefasst. Mit betörendem Lächeln und ihrem reizendsten Augenaufschlag bat sie: "Da der gute Summers, mein Begleiter indisponiert ist, würde mich einer der Herren bitte zum Tanz führen?" Gerne hätte der Commodore dieses Angebot angenommen doch auch ihm waren da Grenzen gesetzt und so regt err an: "Gregory, vielleicht wäre es ratsam, Du lenkst Dich ein wenig von dem herben Verlust ab, mein Sohn. Heute werden wir bezüglich Mackenzie eh nichts mehr erreichen. Und Admiral Clarks riet ja dazu die Rückkehr McFarlanes abzuwarten, was wohl das Beste ist. Sei doch so gut und tanze ein wenig mit der Comptesse."


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 17:43 
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Commodore
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Lange hatte Gregory nicht gebraucht, sich von seinem Vater zu einem Tanz mit Caroline überzeugen zu lassen. So lächelte er sie höflich an und reichte der hübschen Dame seinen Arm, um sie zur Tanzfläche zu führen. "Ich hoffe doch sehr, der gute Summers hat Euch nicht gänzlich gelangweilt", grinste er sie an, während sie tanzten. Eigentlich hatte es auch sein Gutes, dass Mackenzie auf solch sonderbare Weise abhanden gekommen war, dachte sich Gregory. So konnte er wenigstens die Gelegenheit wahrnehmen, sich mit diesem reizenden Geschöpf hier zu amüsieren. Auch, wenn er sich hierfür einen recht missbilligenden Blick von Matthew einfing, der ein wenig weiter abseits einen Whiskey genoss und das tanzende Paar kopfschüttelnd beobachtete.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 19:12 
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Piratin
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"Naja, ich bin dem Langweiler Summers sehr dankbar, dass er mich auf dieses Fest gebracht hat, muss ich zugeben," antwortete Caroline ehrlich. Sie setzte ein charmantes Lächeln auf und bemerkte ihrerseits: "Ich habe einige Damen Eure Qualitäten rühmen hören, Lieutenant. Nun, um Euch ein wenig abzulenken, wie der Commodore es anregte, könntet Ihr mir zu späterer Stunde vielleich eine kleine Kostprobe zuteil werden lassen." Ihr Augenaufschlag war beabsichtigt unschuldig, ebenso ihr Tonfall. Doch sie spielte bewusst mit dem Feuer. sich nur eine Nuance dichter an ihn schmiegend hauchte sie: "Wenn Ihr mir Euer Herz ob Eures Verlustes ausschütten mögt, Lieutenant, so bin ich gerne die Eure."


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 13:50 
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Commodore
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"Ja", bestätigte Gregory seiner Tanzpartnerin grinsend. "Der gute Summers hat durchaus seine positiven Seiten". Und ein paar Tanzschritte später musste er abermals grinsen. "So? Was erzählt man sich denn über meine Qualitäten?" Während er Caroline diese Frage stellte, wanderten seine Blicke hinüber zu Mathilde Williams, die ihn gemeinsam mit ihren Freundinnen intensiv zu beobachten schien. Dann schlug er vor: "Wie wäre es, wir verließen dieses rauschende Fest? Wenn das werte Brautpaar selbst sich bereits verabschiedet hat, wird es auf uns wohl kaum noch ankommen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 14:27 
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Piratin
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Betont unschuldig senkt Caroline die Lider und lächelte verschämt, was ihr gleichzeitig einen leicht verspielten Ausdruck verlieh: "Nun gewisse Damen hoben Eure Vorzüge hervor und betonten Euer Geschick beim Spiel mit ihnen." Sie drängte sich unschicklich dicht an ihn und wie zufällig strich ein Finger über den Kragen seiner Uniform. Dann hob sie den Blick wieder und schaute Gregory direkt in die Augen. Als er nun vorschlug das Fest zu verlassen, triumphierte Caroline innerlich. Am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen, denn genau darauf hatte sie es angelegt. Doch sie zeigte ihre Freude nur in einem hinreissenden Lächeln und meinte: "Ja, verlassen wir dieses Fest. Ich folge Euch wohin Ihr mich auch bringen wollt, Monsieur." Sie leckte sich über die vollen Lippen. Und es dauerte nicht lange bis ihr schmucker Lieutenant sie zum Wagen führte und den Kutscher anwies zum Gasthof zu fahren. Und alles war vergessen als Gregory sie im Inneren der Kutsche tatsächlich küsste. Doch es war Caroline, die ihn festhielt und den Kuss äusserst unschicklich vertiefte. Hätte er es darrauf angelgt, hätte sie sich ihm bereits im Wagen völlig hingegeben.

tbc-> Port Royal, Hafenviertel, Gasthaus "Zum Anker"


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 00:35 
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Capitaine Le Renard
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cf-> Fort der Royal Navy, Admiralitästsbüro

Vom Fort der royal Navy zum Anwesen des Admirals war es zu Fuss ein hübsches Stück zu laufen. Innerlich verfluchte Jack, dass er sich nicht kurz Sofia und Matthew angeschlossen hatte, um sich ein Reittiter zu besorgen. Er musste noch einige Dinge erledigen und es kostete ein wenig unnötige Zeit. Doch er wollte nicht lange bei Ellinor Clarks verweilen. Vielleicht war sie ja auch nicht Zuhause, denn er hatte sseinen Besuich ja nicht angekündigt. Doch er irrte, denn er fand seine Schwiegermutter bereits vor dem Haus vor, wo sie an einem Blumenbeet leichte Gartenarbeit verrichtete. Jack grinste breit als er Ellinor Clarks unwillkürlich mit seiner eigenen Mutter verglich- Mary hätte dergleichen nie getan, sie hofierte lieber wie eine Königin. "Mistress Clarks, entschuldigt mein plötzliches Erscheinen. Ich komme eben aus dem Büro des Admirals," sprach Jack Perry seine Schwiegermutter an. Sie fuhr herum und er musste feststellen, dass Cathérine tatsächlich einiges von ihrer Mutter hatte. Sie waren sich in Mimik und Gestik recht ähnlich. "Jack. Willkommen. Kommt ins Haus. Mögt Ihr einen Tee mit mir nehmen?" "Ich möchte keine Umstände machen," erklärte er als er Ellinor Clarks nun ins Haus und dort in den Salon folgte. "Och, das macht überhaupt keine Umstände. Beth, bringt Tee und Gebäck,"entgegenete die Hausherrin. "Mein Mann hat Euch nicht hergeschickt und ein gewöhnlicher Anstandsbesuch ist es auch nicht. Also was führt Euch zu mir, Jack?" Ellinor war nicht dumm und geradeheraus. Sie musterte den Schwiegersohn während sie Tee eingoss. Jacques beschloss, dass es auch hier keine Lügen geben würde: "Meine Mutter hat sich das Leben genommen. Ich habe eben dem Admiral ihren Abschiedsbrief gebracht, den sie Cathérine zukommen liess. Waren ein paar sehr unangenehmen Wahrheiten drin. Und Cathérine zuliebe habe ich mit ihm das Gespräch gesucht. Bat ihn sich mit seiner Tochter auszusprechen. Er hat sie nach Tortuga zu meiner Mutter geschickt, wollte mich für die Navy ködern. Meine Mutter hat ihn ausgetrickst und die Hochzeit arrangiert. Keine wirklich guten Vorraussetzungen für eine Ehe. Aber ich habe auf den ersten Blick mein Herz an Eure Tochter verloren und sie hat mein Leben gerettet. Ich bin gewillt, das allerbeste aus dieser Verbindung zu machen. Ich liebe Cathérine über alles und... ." Ellinor Clarks unterbrach ihn mit einer Geste die Schweigen gebot. Sie lächelte milde und meinte: "Der Verlust Eurer Mutter tut mir leid. Ich kannte Mary flüchtig aus London. Und ich weiss um die alte Geschichte, wie unfein sich Cedric ihr gegenüber verhalten hat. Ich habe ihm deutlich gesagt, das ich es nicht billige. Es geschieht ihm recht, dass sie ihm nicht verzeihen wollte und ihn mit der Hochzeit aufs Kreuz gelegt hat. Ich weiss, das Cedric in irgendwelche unsauberen Geschäfte verwickelt ist. Und Jack, ich weiss von Euch, dass ihr meine Tochter über alle Maßen liebt und glücklich machen werdet. Es war sicherlich Schicksal." Sie schenkte Tee ein und reichte Jack eine Tasse. Er nippte höflich daran und versuchte keine Miene zu verziehen. Doch Ellinor war eine scharfe Beobachterin, sie lächelte nun amüsiert: "Ihr hättet den Tee ruhig ablehnen können, wenn Ihr ihn nicht mögt, Jack." Sogleich klingelte sie nach dem Hausmädchen und orderte Kaffee und Brandy für den Captain. Dann ruhten ihr eBlicke auf dem Schwiegersohn und sie wurde ernst: "Eine löbliche Idee, von Euch, das Gespräch mit Cedric zu suchen. Auch wen er Euch nicht schätzt, so wird er wohl wenigstens seine Zustimmung für die Ehe geben und sich mit Catherine versöhnen, hoffe ich. Und ich hätte da eine Idee für Euch, Jack. Wie wäre es mit einer kleinen Trauerfeier für die alte Mary? Ich kümmere mich gerne darum. Habt Ihr nicht noch Geschwister? Sie sollen herkommen. Und Jack, nennt mich um Gottes Willen Ellinor oder Mutter, wenn ihr mögt. Bei Mistress Clarks komme ich mir ja vor wie meine eigene Grossmutter." Nun war es an Jack zu lächeln. Dankbar nahm er Brandy und Kaffee entgegen. Dann besprachen sie noch ein paar Details der Trauerfeier, bevor er sich wieder verabschiedete.

tbc-> Port Royal, Anwesen von Cathérine Perrier

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 2. Mai 2013, 16:10 
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rettender Engel
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CF: Santiago - An Deck

Catherine hatte sich Jacks Worte zu Herzen genommen und versucht, sich deswegen nicht schlecht zu fühlen. Allerdings wollte ihr dies kaum gelingen. Und als die Kutsche vor dem Anwesen ihrer Eltern anhielt, wandte sie sich an Jack. "Ich weiß ja, dass Du recht hast. Aber das schlechte Gewissen nagt an mir". Dann erhob sie sich und ließ sich vom Kutscher hinunter helfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 2. Mai 2013, 17:14 
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Capitaine Le Renard
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cf-> "Santiago", An Deck

"Das muss es doch nun wirklich nicht," bemerkte Jack zu Cathérine gewandt während er Tess aus der Kutsche half. Dann wurde ihnen von einem Hausmädchen auch bereits die Türe geöffnet. Das Mädchen führte sie in den Salon, wo sie kurz darauf auch schon von Ellinor Clarks empfangen wurden. "Ellinor Clarks, darf ich Euch meine älteste Schwester Thérèse Allen Tyler vorstellen," machte Jack die Damen einander bekannt. Dann räusperte er sich kurz und schob Vivien zu seiner Schwiegermutter: "Das ist die Jüngste, Vivien. Sofia konnte uns leider nicht begleiten. Die beiden Knaben sind unsere Neffen. Sie sind sozusagen meine Mündel, ihr Vater blieb auf See." Die Kinder waren auch hier ein Ausbund an Höflichkeit und Gehorsam. Artig versuchte sich Vivien am Knicks und die beiden Knaben beugten zumindest die Köpfe. Man merkte sowohl die Mühen als auch die mangelnde Erziehung. Und Jack wusste nicht so recht, ob er sich entschuldigen oder verteidigen sollte. Doch Ellinor Clarks lächelte ihn freundlich an und strich Vivien über den Kopf. Sogar das Äffchen belächelte sie. Dann rief sie eines ihrer Hausmädchen und liess die Kinder in den Garten bringen, wo sie spielen durften und Gebäck bekamen. Danach wurde Tee und für Jack Kaffee und Brandy serviert und Mistress Clarks hiess alle Platz zu nehmen. "Entzückende Kinder. Sie sind mir jederzeit willkommen. Ach Catherine, ich hätte es gerne gesehen, wenn du mit Geschwistern aufgewachsen wärest. Doch leider hat das Schicksal anders beschieden. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Mündel vielleicht eine Belastung für Eure Ehe sind, meine Lieben." Ihr Blick lag bedeutsam auf Catherine und Jack, die nun einader anschauten. Bisher hatte Jacques Perrier in seinen Neffen nur die gute Gelegenheit gesehen sich von allen Verpflichtungen Charles Allen gegenüber freikaufen zu können. Er hatte allerdings keinen Gedanken daran verschwendet, dass eine Vormundschaft auch bestimmte Aufgaben beinhaltete und es zum Teil um das Wohl der Kinder ging. Seine Miene brachte Nachdenklichkeit zum Ausdruck. Und abermals durchzuckte ihn der Gedanke, dass niemand wusste was zum Teufel diese Kinder vielleicht gerne wollten und brauchten. Allerdings war er nicht in der Lage all diese Gedanken so rasch in Worte zu fassen. Währenddessen wandte sich Ellinor an Jacks Schwester: "Ihr seid also Thérèse, die Tochter von Mary. Nun ich kannte Eure Mutter flüchtig aus London. Bin aber nun einigermassen mit der Familie vertraut. Lady Fiona, Eure Tante ist eine gute Freundin von mir. Wir schreiben uns gelegentlich. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mein Gast sein würdet, Thérèse. Mein Mann weilt immer sehr lange in seinem Büro bei der Arbeit. Ich vertreibe mir die Zeit mit Gartenarbeit und anderen Dingen. Doch für einige Zeit wäre eine Gesellschafterin doch eine nette Sache."

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 3. Mai 2013, 08:29 
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Piratin
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Tess schluckte und schaute zu Catherine hinüber. Konnte beziehungsweise durfte man eine derartige Einladung ausschlagen, fragte sie sich unwillkürlich. Gewiss Mistress Clarks macht einen sehr sympathischen Eindruck und schien Jack geradezu ins Herz geschlossen zu haben. Doch Tess graute es vor Wohltätigkeitsveranstaltungen und langweiligen Teestunden mit den Damen von Port Royal. Und zudem lebte Lady Ellinor ja nun nicht allein, denn der Admiral war auch noch da. Und so bald würde sie dann aus den unbequemen Kleider wirklich nicht heraus kommen, vermutete sie. "Oh, habt Dank, Mistress Clarks. Ich fühle mich geehrt," brachte Thérèse mühsam heraus. Noch immer schaute sie ihre Schwägerin hilfesuchend an.

Gerade als eines der Hausmädchen eine zweite Kanne Tee servierte, erklangen Geräusche aus der Eingangshalle. Zuerst ein leises Gemurmel, dann erscholl laut die Stimme des Hausherrn: "Danke, Beth. Nur herein, Logan. Ellinor? Ellinor, ich bin Zuhause." Mistress Clarks erhob sich sofort und eilte ihrem Gatten entgegen, der soeben mit dem Advokaten Richard Logan im Schlepptau den Salon betrat und verkündete: "Ich habe Mister Logan angeboten bei uns Unterkunft zu nehmen. Eine Explosion hat sein Anwesen zerstört und wir von der Royal Navy untersuchen die Brandursache. Was gibt es feines zum... oh, wir haben Besuch." Der Admiral hielt inne und liess seine Blicke über die Anwesenden schweifen, fixierte seinen Schwiegersohn kurz und starrte dann auf die Türe, die über eine Terasse in den hinteren Garten führte, weil von dort Kinderstimmen an sein Ohr drangen. Ellinor Clarks schenkte ihrem Gatten ein zärtliches Lächeln und begrüsste den Advokaten herzlich. Ohne Umschweife erklärte sie dann: "Marys Tochter und ihre Enkel werden uns eine Weile Gesellschaft leisten, Cedric. Es ist immer so ruhig hier im Haus und Ihr verbringt so viele Stunden bei Eurer Arbeit, mein Gemahl. Zudem ist so eine Vormundschaft eine grosse Belastung für so eine junge Ehe und daher werden wir Catherine und Jack hilfreich unter die Arme greifen. Heute gibt es Lamm zum Mittgaessen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 3. Mai 2013, 14:05 
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Als er der Stimme des Admirals gewahr wurde hatte Jack Perry sich bereits erhoben. Mit dem Advokaten Logan hatte er allerdings nicht gerechnet. Doch wie immer zog Jack ein undurchdringliches GEsicht und liess sich keinerlei Emotionen anmerken. Wenn allerdings Blicke hätten töten können, so wäre Cathérine auf der Stelle wieder Wite geworden, stellte er fest als er den beidne Männern beim betreten des Salons entgegen sah. Ein ausdrucksloses Lächeln umspielte Jacks Lippen: "Admiral Clarks. Mr. Logan. Bedauerlich das Feuer. Wie auch das Dahinscheiden des werten Captain Williams." Jacks Ton war höflich distanziert. Einen Moment lang starrte der Admiral seinen Schwiegersohn wie vom Donner gerührt an. Doch Port Royal war nicht die grösste Stadt, Gerüchte und Neuigkeiten verbreiteten sich rasch. Er hüstelte, schickte seinen Blick nochmals über die anwesenden Damen und meinte: "Wenn ich die Herren in mein Arbeitszimmer bitten dürfte. Hier entlang." Vorerst nahm er keine Stellung zu den Ankündigungen seiner Gemahlin sondern wies den Weg vom Salon in sein heimisches Refugium.

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BeitragVerfasst: 3. Mai 2013, 14:43 
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Es hatte sich als eine außerordentlich gute Idee heraus gestellt, aufgrung des Brandes Admiral Clarks aufzusuchen. Bereits auf dem Weg zu dessen Anwesen hatte sich Richard Logan beim Hausherren für seine Einladung bedankt. Zwar hatte er ja bereits eine Unterkunft im Gasthaus zum Anker aber diese konnte so gar nicht mit dem Luxus dieser Villa mit halten. Allerdings schienen die Clarks Besuch zu haben. Jack Perry, sein Weib und eine andere außerordentlich hübsche Dame, die Logan noch nicht kannte. Aber das ließe sich mitunter ja schnell ändern. Mit wenig freundlichen Blicken bedachte er Captain Perry. Der Advokat konnte sich nur zu gut denken, wer hinter dieser Brandstiftung - denn das war es in seinen Augen - steckte. Leider fehlten ihm die nötigen Beweise. So folgte er dem Admiral grimmig in dessen Arbeitszimmer, in welches die Herren soeben gebeten wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 3. Mai 2013, 14:56 
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Sie betraten das Arbeitszimmer des Admirals und nahmen Platz. Noch immer lächelte Jack unverbindlich und hatte seine undurchdringliche Miene aufgesetzt. Ohne Umschweife ergriff er das Wort: "Admiral? Gibt es irgendwas, was ich tun kann behilflich zu sein? Eine schlimme Sache, so ein Brand. Sehr schade, um das hübsche Anwesen." Auch wenn er seinen Schwiegervater angesprochen hatte, hielt Captain Perry seinen Blick auf Richard Logan gerichtet. Mit dem Advokaten war nicht zu spassen und Jack hoffte, dass er in Bälde das beschauliche Port Royal wieder verlassen würde.

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BeitragVerfasst: 3. Mai 2013, 15:05 
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Alle Farbe wich aus Catherines Gesicht, alsl plötzlich Richard Logan neben ihrem Vater stand. Und die Art, wie er sie selbst und hauptsächlich Jack mit seinen Blicken zu durchbohren schien sagte ihr, dass er etwas ahnen musste. Sie schluckte, als ihr Vater dann auch noch Jack mit dem Advokaten gemeinsam in sein Arbeitszimmer bat. Ein freundlicher Plausch unter Männern, bei dem Whiskey getrunken und Zigarren geraucht wurden, sollte dies ganz sicher nicht werden. Kurz blickte Catherine zu ihrer Mutter, dann zu Tess und erhob sich. "Bitte entschuldigt mich für einen Moment", dann verschwand sie aus dem Salon und strebte geradewegs das Arbeitszimmer ihres Vaters an. Vor der Tür blieb sie stehen, lehnte sich dagegen und lauschte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 3. Mai 2013, 17:17 
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Jack Perry tat sehr erstaunt als er nun mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, dass Richard Logan den Verdacht hegte, er habe dessen Haus in Brand gesetzt. Ein kurzes heben der Augenbraue, dann blieb Jacks Miene wieder undurchdringlich als er nun antwortete: "Mein lieber Logan, Ihr habt mich selbst vor Eurem Haus warten sehen als ich Euch vor zwei Tagen wie vereinbahrt die Schlüssel übergab. Seither bin ich nicht mal in der Nähe des Anwesens gewesen. Und neben meiner Frau gibt es zahlreiche Leute mit wenig bis sehr gutem Leumund, die dies bezeugen können. Und welchen Grund hätte ich denn Euch das Dach über dem Kopf anzuzünden, Logan? Nein, bedauere, Ihr seid da einem Irrtum aufgesessen. Wir können gerne meine reizende Gattin zu uns rufen, denn die meiste Zeit habe ich mit ihr verbracht. Und Ihr wollt doch wohl nicht annehmen, dass Cathérine Feuer gelegt haben könnte? Ein so sanftmütiges Wesen wie eine Frau wäre doch niemals zu einem solchen Frevel im Stande. Von daher, Admiral, Mister Logan, wasche ich meine Hände in Unschuld bis Ihr mir das Gegenteil beweisen könnt." Ein leichtes Lächeln lag nun auf Jacks Lippen. Admiral Clarks nickte bestätigend. Ihm erschien diese Erklärung durchaus plausibel und er sah sich genötigt in diesem Fall seinem Schwiegersohn Glauben zu schenken. Auch seiner Tochter traute er die Tat selbstredend nicht zu. "Bedauere Logan. Ihr habt Euch wohl wirklich in die Idee verrannt, dass Captain Perry ein Brandstifter ist. Ich werde einige der Zeugen befragen, verspreche mir aber nichts davon in dieser Richtung weitere Untersuchungen anzustellen. Wenn Jack vor zwei Tagen zuletzt an Eurem Hause war, so hättet Ihr ein Feuer in der Zwischenzeit doch wohl bemerkt, Mister Logan."

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 4. Mai 2013, 19:54 
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Lady
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Sie hatte das Hausmädchen angewiesen in der Küche Bescheid zu geben, dass der Admiral zum Mittagessen Daheim weilte und man noch weitere Gäste habe. Dann hatte sich Ellinor Clarks mit einem Lächeln wieder zu den Damen in den Salon gesetzt. Als Catherine sich erhob und mit einer gemurmelten Entschuldigung den Raum verliess, schaute sie der Tochter mit besorgtem Blick nach. Doch sofort lag wieder ein freundliches Lächeln auf ihren Lippen als sie sich nun wieder Thérèse zuwandte, die auch besorgt Catherine hinterher blickte. "Ein unangenehmer Mann, dieser Richard Logan. Ein schmieriger Advokat aus London. Er ist der Bruder von Edward Logan, dem ersten Gatten von Catherine," erklärte sie ohne Umschweife. Sowohl ihre Miene als auch der Tonfall verrieten, dass sie nicht näher auf dieses unliebsame Thema einzugehen gedachte. Ellinor Clarks behielt vorerst ihre Meinung, dass Catrherine es in der zweiten Ehe weitaus besser getroffen hatte für sich. "Ich nehme an, Euer Bruder hat Euch von der Trauerfeier erzählt, die ich gerne für Mary abhalten würde. Das war es wohl, was Euren Weg in erster Linie heute zu mir führte, nicht wahr, Thérèse," wechselte sie freundlich aber bestimmt das Thema.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 5. Mai 2013, 11:32 
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Lady
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cf-> Port Royal, Hafen, SchiffsanlegerSofia stockte ein wenig der Atem beim Anblick des riesigen Hauses in dem Admiral Clarks wohnte. Wenn man sich nur dieses Anwesen betrachtete, dann war Catherine zweifellos beinahe wie eine Prinzessin aufgewachsen, dachte sie bei sich. Sie holte tief Atem und straffte die Schultern, setzte dann bewusst einen Fuss vor den anderen bis sie vor der Hasutüre stand. Ein hübsch verzierter Messingklopfer schmückte die Türe und bangen Herzens betätigte Sofia ihn. Kurz darauf fand sie sich einem Hausmädchen gegenüber, welches sie streng musterte, darauf hinwies, dass der Eingang für die Dienstboten auf der rückwärtgen Seite lag und sie keine Anstellung in diesem Hasu erhoffen konnte. Sofia starrte die junge Frau eine Moment an, dann erklärte sie: "Ich will zu Cath... ähm, Mistress Clarks." Abermals ein musternder Blick und die ernüchternde Auskunft: "Bedauere, Mylady ist beschäftigt. Und überhaupt wir empfangen kein Bettelgesinde." Sofia fühlte sich beleidigt und musterte die andere nun ihrerseits. Dann straffte sie ihre Schultern und rief laut: "Catherine! Catherine! Catherine!" vielleicht war ihr Betragen gerade sehr ungehörig aber sie wollte, sie musste in dieses Haus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 09:11 
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rettender Engel
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Mit Erleichterung hatte Catherine gehört, dass selbst ihr Vater nun Jack Recht geben musste. Es fehltlen leider - oder viel mehr zum Glück - die nötigen Beweise. Gerne hätte sie sich noch angehört, was Logan zu dieser Niederlage zu sagen hätte, doch in diesem Moment hörte sie, wie jemand ihren Namen rief. Catherine schritt zum Fenster gegenüber, öffnete dieses und beugte sich etwas heraus. Dort unten stand Sofia und sogleich kam auch eines der Dienstmädchen heraus, das etwas ungehalten wirkte. "Habe ich Euch nicht soeben gesagt, dass jemand wie Ihr in diesem Haus nicht willkommen seid?" Catherine war verärgert über diese überhebliche Arroganz und rief in eben jenem ungehaltenen Tonfall - den auch das Dienstmädchen soeben gegenüber Sofia verwendet hatte zu ihnen heraus. "Seid wann entscheiden Angestellte, wer in diesem Haus empfangen wird und wer nicht?" Womöglich war ihre Stimme auch im Salon, vielleicht sogar ebenfalls im Arbeitszimmer ihres Vaters zu hören. Und sie klang überhaupt nicht nach der wohl erzogenen Tochter des Admirals. "Lass sie herein!", wies Catherine das irritiert drein blickende Dienstmädchen an und schloss das Fenster wieder, um sich selbst auch zum Eingangsbereich der Villa zu begeben, damit sie Sofia begrüßen konnte. "Ihr habt gehört, was die Misstress gesagt hat", wandte sich das Dienstmädchen etwas pikiert an den neuen Gast der Clarks und wies auf die geöffnete Haustür der Villa.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 09:22 
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Lady
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Als sich ein Fenster öffnete und Catherine zu dem Hausmädchen herunter rief, sie einzulassen, malte sich ein triumphierendes Lächeln in Sofias Züge. Mochte ihr Betragen auch ungehörig gewesen sein, sie hatte sich nicht anders zu helfen gewusst, um Einlass in dieses Haus zu erlangen. Sofia holte tief Luft und straffte abermals ihre Schultern. Hoch erhobenen Hauptes schritt sie voran in die Halle des Hauses und fand sich gleich darauf einer älteren Dame gegenüber, die sie ein wenig streng musterte. Die Ähnlichkeit der Dame mit Catherine war unbestereitbar und Sofia sank in die Knie und knickste tief. "Mistress Clarks." Ihre Stimme schien nur noch ein Hauch zu sein und ihr fehlten die rechten Worte, jäh schämte sie sich ihres Aufzuges und Benehmens entsetzlich. Röte schoss in ihre Wangen und verdunkelte ihren Teint noch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 09:44 
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Tess kam auch diesmal nicht dazu Ellinor Clarks eine angemessen Antwort zu geben. Vor dem Haus wurden laute Rufe hörbar. Tess lächelte als die Hausherrin sich entschuldigte und in die Halle ging um nachzusehen was da los war. Ein wirklich interessanter Vormittag in diesem Haus, wie Tess für sich bemerkte. Sie mochte Jacks Schwiegermutter auf Anhieb. Und so schnell hatte sie nicht damit gerechnet dem Admiral zu begegnen. Dieser Advokat aus London war interessant. Mit einem Lächeln genoss Thérèse Allen Tyler ihren Tee und liess sich vom Hausmädchen bereitwillig nachschenken

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 09:51 
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Abermals wurde ihr Gespräch mit Thérèse Allen Tyler gestört. Laute Stimmen riefen durch die Gegend. Und wo blieb nur Catherine, frsgte sich die Hausherrin. Sie seufzte unmerkbar auf, erhob sich und lächelte Thérèse freundlich an: "Entschuldigt mich einen Moment. Ich muss wohl mal sehen, was da vor sich geht." Sie eilte in die Halle hinaus und fand sich einer jungen Frau gegnüber, die in etws derangierter Bekleidung vor ihr in einen tiefen Knicks versank. Ellinor musterte die Mulattin streng und hoffte, sie wolle in diesem Hasu nicht um eine Anstellung ersuchen, den ihr Benehmen war keineswegs tadellos gewesen. Zudem würde sie eine solche Angestellte Cedric nun wirklich nicht schmackhaft machen können, war sich Ellinor sicher. Sie heftete ihren blick von dem jungen Ding auf ihre Tochter, die eben heran kam: "Hast du hierfür eine Erklärung, Catherine?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 10:06 
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rettender Engel
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Gerade noch rechzeitig kam Catherine heran, um zu sehen, wie Sofia knickste. Kurz räusperte sie sich, als ihre Mutter sich an sie wandte und nach einer Erklärung verlangte. "Bitte verzeih ihr Verhalten Mutter. Aber Olivia wollte sie nicht herein lassen". Nunja ... Eigentlich hatte Olivia gewiss im Sinne ihrer Mutter gehandelt und wenn man es genau nahm, hatte Catherine keinerlei Recht mehr, zu entscheiden, wer in dieses Haus gebeten wurde und wer nicht. Denn immerhin wohnte sie nicht mehr hier sondern war lediglich zu Besuch. Aus diesem Grund redete sie schnell weiter. "Darf ich Dir Sofia vorstellen? Jacks andere Schwester". Kurz hielt sie inne und fügte dann hinzu. "Und darf ich Dich daran erinnern, dass es Dich auch nie gestört hat, als Lindsey in solch einer Aufmachung hier erschienen war?" Denn es war ganz sicher Sofias Erscheinungsbild, welches ihre Mutter störte. Doch Lindsey hatte selbst auch nie sehr viel davon gehalten, sich angemessen zu kleiden und das hatte ihre Mutter schließlich auch nie gestört. Der einzige, der Lindsey damals ein Hausverbot erteilt hatte, war der Admiral gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 10:23 
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Ellinor Clarks lächelte ihre Tochter liebevoll an, dann richtete sie eine wohlwollenden Blick auf die Mulattin:"Nun Sofia, seid willkommen. Erhebt Euch endlich, Mädchen." Sie konnte nicht verhindern, dass ein leichter Tadel in ihrer Stimme mitschwang. Und ganz insgeheim hoffte sie, dass ihr Schwiegersohn nicht noch mehr Geschwister hatte. Sie warf Olivia einen missbilligenden Blick zu und meinte kühl: "Hier wird niemand des Hauses verwiesen, wenn diese Anweisung nich von mir oder meinem Gatten kommt. Sagt der Köchin, dass wir ein gedeck mehr benötigen, Olivia." Damit wandte sich Ellinor Clarks von dem Hausmädchen ab und schritt in den Salon voran, winkte Catherine und Sofia mit der Hand ihr zu folgen.

Da die kleine Mulattin mit staunend aufgerissenem Mund mitten im Salon stehen blieb und sich ungeniert umsah, schob Ellinor das Mädchen kurzerhand mit einem Lächeln zum Sofa hinüber auf dem auch schon Thérèse Allen Tyler Platz gefunden hatte. "So, ich hoffe es kommen nun keine weiteren Besucher mehr ins Haus. Und wir können ungestört die Trauerfeier besprechen," merkte sie an und nahm Platz. Kurz schickte sie einen Blick zu ihrer Tochter und forderte sie freundlich auf: "Geh bitte zum Arbeitszimmer deines Vaters und hol' deinen Mann her, Catherine. Er sollte bei dieser Angelegenheit dabei sein. Und Cedric kann sich, weissgott auch allein mit dem windigen Advokaten die Zeit vertreiben." Zwar lag ein Lächeln auf ihren Lippen, doch ihr Tonfall verriet ihren Unmut über die Anwesenheit von Mister Logan.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 11:17 
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rettender Engel
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Etwas unverhohlen grinste Catherine dem Hausmädchen hinterher, als dieses den Weg zur Küche anstrebte. Dann zwinkerte sie Sofia heimlich zu. Dann, auf die Aufforderung ihrer Mutter hin, verließ Catherine den Salon und schritt abermals zum Arbeitszimmer ihres Vaters, wo sie vor der Tür stehen blieb und anklopfte. Wie es sich gehörte, wartete sie die Aufforderung ihres Vaters ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 12:40 
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Capitaine Le Renard
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Missbilligend blickte der Admiral zur Türe und fragte sich, wer oder was denn nun schon wieder sein geruhsames Leben störte. Er wollte diese unerquickliche Angelegenheit mit Richard Logan endlich zu einem Ende bringen. Man sah dem Advokaten seine Verstimmung deutlich an. Doch es gab nichts zu rüteln and en fakten, dass Jack Perry zumindest in dieser Sache wirklich unschuldig war. "Herein," rief Admiral Clarks im strengen Ton. Ihm war auch der Tumult einige Augenblicke vorher nicht entgangen. Doch sicherlich würde Ellinor nach ihm schicken lassen, wenn seine Anwesenheit vonnöten sein sollte, wusste Cedric Clarks.

Da er so sass, dass richard Logan nur sein Profil sehen konnte, gestattete sich Jack kurz einen kleinen spöttischen Blick. Der Plan mit dem Schiesspulver war gut gewesen und korrekt ausgeführt. Ihm war keinerlei Beteiligung an dem Brand nachzuweisen, denn all zu viel eLeute hatten ihn in den vergangenen zwei Tagen an anderen Orten denn in der Nähe des Anwesens gesehen. Doch Jack Perry verliess sich nicht darauf sondern setzte schnell wieder eine undurchdringliche Miene auf und hielt seine Blick neutral. Mit dem Londoner Advokatten war nicht zu spassen. Und er konnte sich vorstellen, das es in Richard Logan gerade kochen und brodeln mochte und er ihm die Pest an den Hals wünschte. Jack verfügte über ein exellentes Gehör und so hatte er bei den lauten Rufen eindeutig Cathérines Stimme erkannt. Sie musste sich im Flur vor dem Arbeitszimmer befinden. Und so wie er sie und ihre Sorge um sich selbst einschätzte hatte sie wohl gelauscht bis man nach ihr rief. Stolz auf seine Liebste erfüllte ihn. Er legte keinerlei Wert darauf diese Farce nun noch länger zu ertragen und sich Logans Vorwürfe oder Beschimpfungen anzuhören. Doch gerade als er sich ein paar passsende Worte zurechtgelegt hatte, sich den beidne anderen Herren zu empfehlen, klopfte es an der Türe und der Admiral bat barsch: "Herein."

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Wir können den Wind nicht bestimmen aber die Segel richtig setzen (SENECA)


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A little bit of HONEY a whole lot of JACK (Jack Daniels)


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Mai 2013, 12:51 
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rettender Engel
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Wie so oft schien ihr Vater nicht bei bester Laune zu sein, schlussfolgerte Catherine nach dieser harschen Aufforderung, herein zu treten. So zögerte sie auch nicht unnötig lange und trat herein. Kurz musterte Catherine den Advokaten, ihren Vater und Jack. Letzterem schenkte sie ein herzliches Lächeln, dann widmete sie sich dem Admiral. "Mutter wünscht mit Jack zu sprechen", erklärte sie lediglich, dann war ihre Aufmerksamkeit abermals auf ihren Ehemann gerichtet. "Kommst Du bitte? Es geht um die Trauerfeier. Und Sofia ist ebenfalls hier", erklärte sie kurz, dann trat sie wieder hinaus. Catherine wollte nicht länger als unbedingt nötig in diesem Raum verweilen.

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