Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Villa des Admiral- Anwesen der Clarks
BeitragVerfasst: 3. Dez 2012, 11:04 
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rettender Engel
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Abseits von allen anderen Häusern, direkt an den Wald angrenzend, steht die imposante Villa von Admiral Clarks. Sie ist schon von Weitem zu sehen und ein jeder, der sie erblickt, kann sich sogleich denken, dass dort eine bedeutende Persönlichkeit lebt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 3. Dez 2012, 11:08 
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rettender Engel
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CF: Port Royal - Anwesen von Catherine Perrier

Eigentlich hätten sie schneller da sein können, denn die Villa ihres Vaters lag zwar abgelegen aber nicht sehr weit entfernt. Allerdings hatte Catherine mit Absicht das Tempo ihrer Stute gedrosselt, denn sie hatte es nicht sonderlich eilig, an ihr Ziel zu gelangen. So ritt sie den ganzen Weg über schweigend neben Jacques her und verspürte ein ungutes Gefühl in der Magengegend, wenn sie an das bevorstehende Abendessen - oder was auch immer das gleich werden sollte - dachte. Auf jeden Fall nahm sie sich vor, nicht länger als unbedingt nötig zu bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 3. Dez 2012, 21:54 
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Capitaine Le Renard
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Schon von aussen vermittelte die Behausung von Admiral Clarks einen imposanten und strengen Eindruck. Die hochherrschaftliche Villa befand sich auf einem Hügel über Port Royal und lag damit ein wenig abseits aller anderen Häuser. Zudem am Waldessaum errichtet schuf das Gebäude Abstand zwischen sich und dem Ort. Jacques Perrier musterte das Gebäude und stellte zum wiederholten Male fest, dass im das Grundstück ein wenig abgelegen von Port Royal gefiel, er aber den strengen Stil der villa keinesfalls mochte. Ausserdem war die Behausung des Admiral noch grösser als das Anwesen seiner Gemahlin. Und das war einfach nicht sein Stil. Allerdings war Jacques bisher noch in keinem Haus gewesen, welches er als gemütliche Behausung empfunden und wo er sich wohl und zuhause gefühlt hätte. Er musste zugeben, dass Cathérines Haus ganz in Ordnung war aber es störte ihn, dass sie dort so eine schlechte Ehe geführt hatte. Es war als lägen noch immer Schatten der Vergangenheit über den Räumen. Captain Perry erinnerte sich an die wenigen Besuche im Hause des Admirals, zu denne er genötigt worden war. Die Strenge der Villa hatte etwas kaltes und abweisendes an sich, so dass er hoffte, dass sich dieses Abendessen nicht allzu lange hinziehen würden. Weiterhin schweigend stiegen sie von den Pferden, denen sich ein Knecht sofort annahm. Ein Diener in Livree wartete in der Haustüre und verkündete tatsächlich die Ankunft von Captain Perry und Gattin. Er verkniff sich lieber das spöttische Grinsen, dass ihm schon fast auf den Lippen lag, denn die Hausherrin kam auf sie zugeeilt. Es musste die Hausherrin sein, denn eine gewisse Ähnlichkeit mit Cathérine war unverkennbar. Sie griff die Hände ihrer Tochter und musterte ihn sehr unverhohlen. Gerade als er sich unter ihren Blicken unwohl zu fühlen begann, zeigte sich ein einladendes Lächeln auf den Lippen von Misstress Clarks, das zeigte, dass ihr offenbahr gefiel was sie sah. Alle Etikette ein wenig vergessend erwiederte Jacques Perrier das Lächeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 4. Dez 2012, 11:19 
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rettender Engel
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So recht wusste Catherine nicht, wie sie ihrer Mutter gegenüber treten sollte. Doch deren Reaktion zeigte eindeutig, dass sie erleichtert darüber war, ihre Tochter wohlbehalten wieder zu sehen. So ließ Catherine auch die herzliche Umarmung zu, die Misstress Clarks ihr zuteil werden ließ, kurz nachdem sie Jacques ausgiebig gemustert hatte. Dann jedoch bat die Hausherrin sie herein und führte sie in den Salon, in dem auch bereits Matthew Norrington Platz genommen hatte. Während sie ihrer Mutter hinterher gingen, suchte Catherines Hand die von Jacques. Obwohl sie sich im Haus ihrer Eltern durchaus in vertrauten Räumen befand, fühlte sie sich äußerst unwohl in ihrer Haut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 4. Dez 2012, 13:31 
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Capitaine Le Renard
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Das Lächeln blieb auf seinem Gesicht wurde aber fast zu einer steinernen Grimasse als sie von der Hausherrin in den Salon geleitet wurden. Die erste Begegnung mit Ellinor Clarks war einfach gewesen und Jacques stellte fest, dass er die Frau mochte, weil sie so eine gänzlich andere Ausstrahlung hatte als seine eigene Mutter. Doch was nun folgen sollte glich eher einem Spiessrutenlauf, denn der Admiral hatte sich nicht nur erdreistet Captain Norrington zum Abendessen zu bitten sondern die gesamte feine Gesellschaft Port Royals geladen. Jacques schluckte hart und hielt sich ein wenig an Cathérines Hand fest. Er nickte Matthew Norrington freundlich zu als Misstress Clarks Cathérine und ihn nun an diesem vorbei weiter unten an die Tafel geleitete. Dieses hier wurde nun offenbahr das Hochzeitsbankett, dem sie auf Tortuga entgangen waren. Gerade wollte er sich mit ein paar freundlichen Worten an Misstress Clarks wenden als die Hand des Admiral schwer auf seiner Schulter landete: "Nun Captain Perry, ich lasse meine Tochter doch nicht so sang und klanglos mit Euch nach London ziehen. Wir feiern heute gebührend Eure Hochzeit und auch gleich den Abschied, denn für ein weiteres Fest wird Eure Zeit wohl zu knapp bemessen sein. Wir warten nur noch auf Commodore Evans und seinen Spross, die sich wohl verspäten." Er drückte Jack ein Glas Wein in die Hand und prostete ihm zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 4. Dez 2012, 14:03 
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rettender Engel
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Entgeistert warf Catherine einen Seitenblick zu Jacques, als sie erkannte, dass Matthew keineswegs der einzige Gast des Admirals war. Ihrem Vater hingegen warf sie einen leicht vorwurfsvollen Blick zu. Was sollte das werden? Fast kam sie sich vorgeführt vor. Vor allem hätte sie gerne selbst entschieden, wen sie zu ihrer Hochzeit lud und wen nicht. Hiermit hatte sie keinesfalls gerechnet. Es schien so, als wäre nicht weiter daran zu denken, so früh als möglich wieder aufzubrechen. So warf sie einen fragenden Blick in Richtung ihrer Mutter, die jedoch lediglich entschuldigend mit den Schultern zuckte. Allerdings merkte sie durchaus, dass ihrer Tochter in dieser Situation alles andere als wohl war. Catherine spürte die Blicke der Gäste, die sich förmlich in ihren Rücken zu bohren schienen. Hier und da wurde getuschelt. So zog sie es vor, sich lieber auf dem ihr zugewiesenen Stuhl nieder zu lassen. So kam sie sich nicht mehr ganz so ausgeliefert vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 4. Dez 2012, 14:27 
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Es gelang ihm tatsächlich das Glas Wein hinunter zu kippen und unbehelligt auf dem Stuhl neben Cathérine zu landen. Jacques beugte sich zu ihr und fragte leise: "Denkst du es ist mit noch mehr Überraschungen seitens deines Vaters zu rechnen? Wenigstens scheint er die Ehe nun zu akzeptieren." Er drückte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Wange denn schon wurden sie beide beglückwünscht und genötigt mit diversen Leuten anzustossen. Jacques hatte gedacht, nach dem Abendessen mit Cathérine noch einen kleinen Ausritt machen zu können. Doch gerade drängte sich ihm die Befürchtung auf, dass sie beide nach diesem Bankett viel zu betrunken sein würden sich eventuell überhaupt im Sattel halten zu können. Und trotz der Verspätung des Commodores wurden die Speisen aufgetragen, jede Menge Wein und Champagner ausgeschenkt und überall geratscht und getratscht, bis der Admiral sich erhob und tatsächlich eine Rede auf das Paar hielt. Clarks betonte wieviel Glück seine geliebte Tochter doch nun hatte sich einen schmucken Captain aus London an Land gezogen zu haben und fortan in der höheren Gesellschaft in der Hauptstadt zu verkehren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 5. Dez 2012, 11:48 
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rettender Engel
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Bedauernd schüttelte sie den Kopf bezüglich Jacques Frage. "Ich weiß es nicht", seufzte Catherine. Aber sie zweifelte daran, dass ihr Vater diese Ehe jemals akzeptieren würde. Catherine wusste nicht, was er im Schilde führte und woher dieser plötzliche Sinneswandel kommen sollte, war ihr auch schleierhaft. Doch dann fügte sie sich zuerst einmal in ihr Schicksal und stieß artig mit den Gästen an, die gekommen waren, dem Brautpaar zu gratulieren. Die Beglückwünschungen schienen kein Ende nehmen zu wollen doch schließlich wurde zum Glück das Essen aufgetragen, was dafür sorgte, dass Catherine und Jacques vorerst wieder ein wenig Ruhe haben würden. Die Speisen rochen köstlich und ein Jeder war damit beschäftigt, das vorzügliche Festessen zu genießen. Die Köchin der Clarks und deren Gehilfinnen verstanden ihr Handwerk durchaus. Auch Catherine ließ es sich schmecken doch erkannte sie aus den Augenwinkeln, dass einer der Bediensteten auf den Admiral zueilte, um diesem etwas ins Ohr zu flüstern. Alles konnte sie nicht verstehen doch der Name Evans war gefallen. So wandte sie sich fragend an Jacques. "Hast Du etwas verstanden?" Der Admiral hatte sich auch sogleich erhoben und machte sich daran, den Speisesaal zu verlassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 5. Dez 2012, 20:13 
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"Bedauerlicherweise nicht. Irgendwas mit den Evans," gab Jacques zur Antwort. Er verlor keine Zeit sich sodann zu erheben und dem Admiral nachzueilen. Dieser stand in der Halle mit dem Commodore zusammen, der von einem wutschnaubenden Gregory begleitet wurde.

Mit einem unverbindlichen Lächeln näherte sich Jacques der Gruppe und erkundigte sich höflich: "Gibt es ein Problem? Können wir etwas für die Herren tun?" Der Admiral fuhr herum und musterte ihn kurz, erklärte jedoch dann: "Mackenzie Evans, die Ziehtochter des Commodore und Verlobte seines Sohnes ist verschwunden. Zuletzt bemühte sich Lieutenant McFarlane um das Mädchen. Doch bei ihm wird sie nicht sein, denn er hat..." Schlagartig wurde dem Admiral bewusst, dass man McFarlane ausgesandt hatte Captain Perry zu suchen, der ja nun just in diesem Augenblick in seinem Hause weilte. Jack verkniff sich jede emotionale Reaktion und wandte sich an die beiden anderen Herren: "Nun, was ist mit Miss Mackenzie? Irgendwelche Anhaltspunkte wo wir mit der Suche beginnen könnten?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 5. Dez 2012, 23:54 
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rettender Engel
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Natürlich hatte Catherine es sich nicht nehmen lassen, Jacques zu folgen und so stand sie ebenfalls in der Halle, als man versuchte heraus zu finden, was vorgefallen war. "Mackenzie ist verschwunden?", entfuhr es ihr ein wenig erschreckt. Sie stand ein paar Schritte hinter ihrem Vater und Jacques. Catherine mochte Mackenzie. Die beiden waren befreundet und so sorgte sie sich um die junge, doch recht unscheinbare Frau. Ein wenig skeptisch blickte sie drein, als ihr Vater erklärte, das Lieutenant McFarlane bemüht um sie war. Catherine selbst hatte den 1. Lieutenant der Glorious Victory stets für arrrogant genug gehalten, solch unscheinbare Mädchen wie Mackenzie nicht weiter zu beachten. Außerdem hatte Gregorys Verlobte ihr doch noch kurz vor ihrem eigenen Verschwinden ihre Gefühle für Gregory gestanden. Nein. Freiwillig wäre doch die junge Ziehtochter der Evans niemals davon gelaufen. Es musste etwas passiert sein. Dessen war sich Catherine sicher. Die Besorgnis stand ihr ins Gesicht geschrieben, als sie fieberhaft darüber nach dachte, wo Mackenzie sich aufhalten konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 6. Dez 2012, 21:27 
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Jacques vernahm Cathérines überraschte Frage, dass Mackenzie verschwunden sei. Er wandte sich zu seiner Frau um, streckte die Hand zu ihr aus und sorgte dafür, dass sie an seiner Seite stand. Mit ernstem Blick forschte er in ihrem Gesicht: "Was denkst du? Ist Miss Evans durchgebrannt mit irgendeinem Galan oder ist auch sie das Opfer von Piraten geworden? Was für eine Art Frau ist sie denn?" Er mutmasste einfach mal, denn so wirklich wollte er sich nicht vorstellen, dass es ausgerechnet Patrick McFarlane gelungen sein sollte eine junge Dame zu becircen und sie auf seine Unternehmung mitzunehmen. Welchen Auftrag auch immer man dem Lieutenant gegeben haben mochte, es war ganz sicher nichts für eine Frau. Dann starrte er Gregory Evans herausfordernd an und fragte diesen: "Nun Lieutenant, was meint Ihr, wo wir am besten nach Eurer Verlobten suchen sollten? Denkt Ihr wirklich, sie würde einen andern Mann Euch vorziehen?" Während er Gregory musterte kam es Jack in den Sinn, dass dem wirklich so sein konnte, er äusserte diese Gedanken aber lieber nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 7. Dez 2012, 11:54 
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Auffordernd blickte er seinen Vater an. Woher um alles in der Welt sollte bitte Gregory wissen, wo seine Verlobte verweilen konnte? Und immerhin war es doch sein Vater gewesen, der es erlaubt hatte, dass dieser arrogante McFarlane sich mit ihr traf. Das konnte Gregory ohnehin nicht verstehen. Aber nein. Einfach davon zu laufen oder gar mit einem Anderen durch zu brennen ... das traute er Mackenzie nicht zu. Dann jedoch wandte sich sein Blick in Richtung Catherine. Er traute ihr nicht, war sie doch für seinen Geschmack viel zu oft mit Lindsesy Norrington zusammen gewesen. Und wie durch einen Zufall waren zuerst die Rothaarige und dann Catherine verschwunden. Gregory hatte nicht die leiseste Ahnung, was die Weiber ausheckten aber er wusste um die aufkeimende Freundschaft zwischen Misstress Perry und Mackenzie. Und er würde sich nicht wundern, wenn alle drei unter einer Decke stecken würden. So blickte er schließlich mit herausforderndem Blick in Richtung der Blonden. "Nun ich hatte gehofft, das könntet Ihr mir sagen ..." Für ihn klang ihre überraschte Frage doch recht scheinheilig. Und was tat sie überhaupt hier? Sollte sie nicht bei ihren Gästen bleiben und diese Angelegenheit den Männern überlassen? Mackenzie hätte sich niemals erdreistet, sich in derartige Gespräche ungefragt einzumischen. Hatte Captain Perry seine Gemahlin etwa nicht im Griff? Bei seinem letzten Gedanken musterte er besagten Captain skeptisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 7. Dez 2012, 12:29 
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Capitaine Le Renard
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Jack Perry beantwortete die skeptischen Blicke des Lieutenant mit einem unverbindlichen Lächeln. Dann wandte er sich an den Admiral: "Auf diese Weise kommen wir nicht weiter, Admiral. Ich kenne Lieutenant McFarlane flüchtig, kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass er der Mann ist einem jungen Mädchen Flausen in den Kopf zu setzen. Und sagtet Ihr nicht, er hätte einen speziellen Auftrag, Admiral? Da wir um das Pflichtbewusstsein des Lieutenant wissen, denke ich, dass diese Möglichkeit ausscheidet." Dann blickte er Cathérine tief in die Augen: "Ich verfüge über zu wenig Ortskenntnisse. Und zu wenig Informationen. Es wird wohl besser sein, wenn ich mit meiner Gemahlin weiter feiere. Es scheint mir klüger, Captain Norrington in die Sache mit einzubeziehen. Schliesslich kennt er Port Royal und die Leute hier. Wäre Miss Evans in London abhanden gekommen, würde ich nicht zögern mich zu engagieren." Der Admiral nickte und auch Commodore Evans schenkte Captain Perry kurz einen wohlwollenden Blick. Letztlich äusserte sich Admiral Clarks: "Nun, Perry, Ihr habt recht. Bevor wir die Suche dann auch noch wieder nach Euch ausweiten müssen. Was ehrlich gesagt, McFarlanes Auftrag entspricht, weshalb ich glaube, den Lieutenant in einigen Tagen wieder wohlbehalten bei uns zu wissen, kümmern wir uns um diese Angelegenheit. Es werden wohl die französischen Piraten sein aus deren Hand Ihr auch meine Tochter befreit habt, die für das Verschwinden von Miss Evans verantwortlich sind. Spione berichteten, dass das Franzosenpack sich allerhand heraus nimmt." Jack quittierte auch diese Worte mit einem unverbindlichen Lächeln, nahm seine Gemahlin bei der Hand und strebte mit ihr der Feier zu. Er nahm sich vor zu späterer Stunde heraus zu finden, was der Admiral wirklich wusste. Im Salon hielt er direkt auf Matthew Norrington zu, der von einigen jungen Damen umlagert und angeflirtet wurde. Jack grinste breit, denn diese Situation war ihm nur allzu vertraut. Mit lauter Stimme sprach er Matthew an: "Captain Norrington, man verlangt nach Euch. Eben kamen der Commodore und sein Sohn und beklagten das Verschwinden von Miss Mackenzie Evans. Ich fühle mich leider nicht in der Lage zu helfen, da es mir doch an Kenntnissen mangelt. Doch Ihr seid gewiss der richtige Mann." Da einige der jungen Hühner, die den Captain umlagert hatten in die Flucht geschlagen waren, nahm Jack sich den nächstbesten Stuhl neben Norrington und zog Cathérine kurzerhand auf seinen Schoss. Innerlich amüsierte er sich königlich, dass Evans die Verlobte abhanden gekommen war, denn das geschah dem arroganten Kerl doch recht. Er behielt diese Meinung aber lieber für sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 8. Dez 2012, 17:30 
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Skeptisch blickte Admiral Clarks seiner Tochter und seinem Schwiegersohn nach. Und allmählich besserte sich seine Stimmung. Er wandte sich wieder den Herren Evans zu: "Nun Perry befreite meine Tochter aus der Hand französischer Piraten auf Tortuga. Wie mir die Spione berichteten werden auch andernorts von denen Frauen und Mädchen aus gutem Hause gekiddnappt und gegen ein fürstliches Lösegeld wieder frei gelassen. Scheitert die Lösegeldsache jedoch oder entpuppt sich die Frau doch als von zu niederem Stand, so wird ihr Gewalt angetan, das Piratenpack amüsiert sich mit ihr und verkauft sie dann an die Sklavenhändler oder anderswo. Nun genau diese Schicksal wird dann wohl auch Miss Mackenzie ereilt haben. Warten wir zwei Tage, auf die Rückkehr des getreuen Lieutenant McFarlane, der wohl die neuesten Erkenntnisse mitbringen wird. Dann lasse ich die "Superiority Prime" rüsten und auslaufen. Zu Schade, dass mein Schwiegersohn nach London zurückkehren wird. Ich hätte ihm zu gerne die "Glorious Victory" gegeben. Dann hätten wir mit zwei Schiffen operieren können. Vielleicht lässt er ja noch mit sich reden, obwohl wir eh zu wenig Besatzung haben. Gute Männer sind wirklich rar in diesen schweren Zeiten." Admiral Clarks war erleichtert, denn sein Schwiergersohn schien doch eher der Halodri denn der clevere Kopf zu sein, den er gefürchtet hatte. Die Anspielung auf die französischen Piraten hatte ihm keine Reaktion entlockt. Der Admiral war sich bewusst, dass es unmöglich war, dass Mackenzie Evans der Crew der "Black Death" in die Finger gefallen war. Er selbst hatte Catherine an jenem Tag ins Hafenviertel geschickt und gewusst, dass sie nicht heimkehren würde. Es war ihm schwer gefallen sich vor seiner Gemahlin zu verstellen. Doch die Finte war gelungen, wenn Clarks auch nicht wirklich die Absicht gehabt hatte dem Windhund Jack Perry seine Tochter zur Frau zu geben. Nun ja, mit diesem Kollateralschaden würde er zu leben lernen. Und es war nicht das Übelste, seine Catherine in London in der Höheren Gesellschaft zu wissen. Inzwischen war dem Admiral auch bekannt, dass es die "Black Death" und ihre Mannschaft nicht mehr gab. Jemand hatte das Schiff und seine Crew wohl direkt in die Hölle geschickt. Diese Nachricht hatte Cedric Clarks sehr erfreut, denn sie bedeutete, dass es einen Zeugen weniger für seine schmutzigen Geschäfte gab. Einen Erpresser weniger. Bis zum heutigen Mittag hatte er übrigens angenommen Perry sei der Erpresser, der darum wusste an welch miesen Geschäften sich der Admiral beteiligte, doch das hatte sich als Irrtum erwiesen. Jack Perry war nur ein Hurenbock, der Piraten an den Galgen brachte, nicht mehr. Cedric empfand auch eine gewisse Genugtuung, für die späte Rache, die ihm an Lady Mary Dorothy Allen vergönnt gewesen war. Obwohl diese Rache ein wenig sehr bitter schmeckte. Er lächelte unverbindlich und meinte: "Commodore, Lieutenant, wir können uns dann in aller Frühe in meinem Büro im Hauptquartier beraten."


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 10. Dez 2012, 11:21 
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rettender Engel
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Mit ausdrucksloser Mine bedachte Catherine das weitere Gespräch, folgte dann allerdings Jack zurück in den Salon. Allerdings ein wenig widerwillig, denn gerne hätte sie sich sofort aufgemacht, Mackenzie zu suchen. Doch das war sicher ohnehin ein sinnloses Unterfangen, denn wenn schon die Evans nicht wussten, wo sie sein könnte, weilte sie womöglich tatsächlich nicht mehr in Port Royal. Catherine konnte nur hoffen, dass sie nicht tatsächlich einer Entführung zum Opfer gefallen war. Doch über die Worte des Admiral, der sich über das französische Piratenpack ausließ, konnte sie nur den Kopf schütteln. So befand sie sich schließlich wieder im Salon auf Jacks Schoss und blickte besorgt in Richtung der Tür, welche sie von den Evans und ihrem Vater trennte. "Was mag ihr nur zugestoßen sein?", seufzte sie gedankenverloren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 10. Dez 2012, 11:55 
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Capitaine Le Renard
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"Es wird sich klären," meinte Jacques leichthin und nippte an dem Wein, den ihn ein eifriges Dienstmädchen inzwischen gebracht hatte. Seine andere Hand hielt Cathérine locker an ihn gedrückt fest. Sein Blick ruhte auf Captain Norrington. Seine Gedanken jedoch weilten bei der "Superiority Prime" es wäre eine gute Nacht gewesen, des Schiffes habhaft zu werden, wenn es bei einem einfachen Abendessen geblieben wäre. Doch dieses Bankett würde sich viel zu lange hinziehen. Und selbst wenn Admiral Clarks Miss Evans nicht wirklich suchen wollte, so würde er doch pro forma ein paar Leute zum Hafen schicken und dort patrouillieren lassen. Er könnte sich praktisch den Galgenstrick gleich selbst hier vor der gesamten Meute um den Hals legen, schlussfolgerte Jacques. Es war ein denkbar schlechter Zeitpunkt für ihn das schiff zu stehlen. Er seufzte und nippte nochmals an dem Wein. "Ich weiss immer noch nicht, was für eine Frau Miss Evans ist," murmelte er halblaut zu Cathérine.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 10. Dez 2012, 15:14 
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Recht erleichtert darüber, dass Jack und Catherine sich zu ihm und der Meute junger Damen gesellte, erhob sich Matthew und höflich und hörte sich an, was Captain Perry zu sagen hatte. Es lag ihm wirklich nicht, sich bezircen zu lassen und hauptsächlich die jungen Mädchen erschienen ihm trotz ihrer durchaus guten Erziehung noch recht unreif. So blickte er kurz Matilde Williams hinterher, welche mit ein paar ihrer Freundinnen schmollend von dannen zog. Für was auch immer man seine Hilfe benötigte. Es war gewiss angenehmer, als dermaßen belagert zu werden. Doch was Captain Perry ihm berichtete, missfiel Matthew ganz und gar. So verabschiedete er sich eiligst von Jack, Catherine und ein zwei Damen der hartnäckigen Sorte, die immer noch nicht von seiner Seite weichen wollten und schritt hinaus, um sich zu den Herren Evans und dem Admiral zu gesellen. Mit einem Kopfnicken begrüßte er zuerst den Commodore, dann Gregory und zu guter Letzt wandte er sich an Admiral Clarks. "Soll ich einen Suchtrupp zusammen stellen?", schlug er vor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 10. Dez 2012, 15:46 
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"Wie ich bereits den Herren Evans mitteilte, wähne ich dieses französische Piratenpack, dass auch Catherine entführt hatte als Übeltäter. Ich denke ein Suchtrupp hier in Port Royal wird wohl nicht viel Erfolg versprechen. Geniesst den Abend, Captain Norrington, ich werde mich selbst der Angelegenheit widmen. Ihr könntet mir den grossen Gefallen tun, meinen Schwiegersohn ein wenig im auge zu behalten. Er ist ein rechter Dummkopf und Windhund, die Gerüchte, dass er nur durch Protektion Karriere gemacht hat scheinen vollkommen der Wahrheit zu entsprechen. Über kurz oder lang wird Catherine wohl wieder allein da stehen, dann solltet Ihr zur Stelle sein, Norrington. Wenn der Kerl sie nicht bald wieder zur Witwe macht wird sie wohl anderweitig des Trostes bedürfen. Und eine Frau mit Kindern ist schwer als gute Partie zu bezeichnet. Guckt nicht so entsetzt, Norrington, selbstverständlich wird Catherine wohl bald ein Kind erwarten. Weshalb sonst sollte sie sich auf Perry eingelassen haben. Die Heirat, die wir hier heite zelebrieren war wohl ein notwendiges Übel für den Hurenbock. Ich vermute, da lief bereits früher was. Aber das tut jetzt nichts zur Sache. Ich werde mich sogleich zum Hauptquartier begeben und veranlassen, was im Falle der abgängigen Miss Evans getan werden muss,"erklärte Admiral Clarks im schneidenden Ton. Auch wenn sein Schwiegersohn nicht der Halunke war, den er in ihm vermutet hatte so mochte er Captain Perry schlichtweg nicht. Aber es würde zu nichts führen sich gegen die Ehe seinerTochter zu stellen. Und Ellinor Clarks hatte ihrem Gatten sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass es harmonischere Zeiten in ihrem Hause gegeben hatte und sie ihn dafür verantwortlich machte, dass dies nun anders war. Sie liess sich von ihrem Gatten keinesfalls den Wind aus den Segeln nehmen. Zahm hatte sie angedeutet, dass sie sich auch für längere Zeit auf Besuch zu entfernten Verwandten begeben konnte, wenn er diesen Kurs weiter fuhr und Catherine mehr wie ein Stück Vieh denn sein eigen Fleisch und Blut behandelte. Der Admiral liess sich Hut und Mantel bringen und überliess sowohl captain Norrington als auch die Herren Evans mehr oder weniger sich selbst. Sein Bedarf an Familienangelegenheite so wie an Problemen war an diesem Tage reichlich gedeckt. Er sehnte sich nach der Stille seines Admiralitätsbüros und einem guten Schluck Rum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 00:09 
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Caroline bewunderte das Anwesen während sie sich von ihrem Begleiter Lieutenant Summers aus dem Wagen helfen liess. Mit einem aufreizenden Lächeln bedankte sie sich artig und strebte an seinem Arm dem Festsaal zu. Ein grandioser Auftritt, denn Caroline sah in ihrem neuen roten Kleid einfach umwerfend aus. Kleine Perlen waren kunstvoll in ihr dunkles Haar geflochten und sie trug erlesenen Schmuck und ein teures Makeup. Summers hatte sie beim Mittagessen aufgelesen und sie kurzerhand gebeten doch seine Begleiterin bei einem festlichen Bankett im Hause des Admiral zu sein. Natürlich hatte Caroline diese Gelgenheit beim Schopf gepackt auch wenn ihr Summers etwas feiste Gestalt und das schon schütter werdende Haar Schauer über den Rücken jagden. Auch wusste sie nicht, dass der etwas ältere Lieutenant irgendwo auf der Welt eine Frau und sieben Kinder hatte und nur danach trachtete Caroline zu seine rMätresse zu machen. sie war ein Luxusweibchen aber ebenso ein schmuckstück für den Mann an ihrer Seite. Plötzlich erstarrte Caroline. Sie hatte keinerlei Rückschlüsse gezogen und ihren Schwager und dessen Frau nach der Schneiderrechnung schon wieder vergessen. Deshalb überraschte es sie auch sehr als ihr Blick auf Jacques Perrier fiel. Zudem erzürnte es sie auch ein wenig, dass seine Frau in sehr unzüchtiger Weise auf seinem Schoss sass, sowas gehörte sich einfach nicht. Aber es war typisch für Jacques sich wenig um das Gerede der Leute und die aufdringlichen Blicke zu scheren. Sie überlegte kurz hinüber zu gehen und eine Gruss zu entbieten, versteckte sich dann aber doch hinter Lieutenant Summers. Beim Eintreten hatte sie aus dem gleichen Grund auch die Herren übersehen, die in de rHalle standen. So liess Caroline ihre Blicke durch den Festsaal schweifen, in der Hoffnung vielleicht Lieutenant Evans oder Captain Norrington zu erspähen. Sie wollte sich amüsieren. Summers hatte ihr jedoch bereits im Wagen erklärt, dass er aufgrund einer Verletzung auf das Vergnügen verzichten müsse, sie zum Tanz aufzufordern. Er würde es jedoch billigen wenn sich dafür der eine oder andere Mann fände. Caroline hatte dies mit einem freudigen Lächeln quittiert und sofort an die beiden einzigen Männer der Royal Navy gedacht, die sie kannte.


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BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 09:55 
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"Hoffentlich", entgegnete Catherine immer noch besorgt ob der leichtfertigen Reaktion von seiten Jacques. Doch da sie ohnehin keine andere Möglichkeit hatte als abzuwarten und Mackenzies Verschwinden fürs Erste hin zu nehmen, versuchte sie sich, durch die Feierlichkeiten abzulenken. Auch ihr wurde ein Glas mit Rotwein geboten, woraus sie sich soeben einen Schluck genehmigte, als Jacques das Thema wieder auf Miss Evans lenkte. "Nun sie ist", begann Catherine zu erklären und überlegte kurz. "Eigentlich weiß man kaum etwas von ihr. Das Meer hat sie an Land gespült. Eigentlich kann sie sich glücklich schätzen, dass sie nicht schon längst tot ist. Es grenzt an ein Wunder. Gregory Evans hat sie gefunden und seit dem lebt sie im Haus des Commodore. Aber sie war dort nie glücklich. Unter normalen Umständen würde ich sagen, sie hat sich endgültig aus dem Staub gemacht. Aber das passt nicht zu Mackenzie. Sie kann sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern und wüsste doch ohnehin kaum, wohin und an wen sie sich wenden sollte. Und von den Evans konnte sie diesbezüglich noch nie Hilfe erwarten". Vorsichtig hatte Catherine bei diesen Worten ihre Blicke umher gleiten lassen. Sie wollte nicht, dass irgendjemand ihre Worte mit anhören konnte und sprach deshalb nur sehr leise.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 10:20 
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"Dann ist es vielleicht sogar besser, dass sie fort ist," meinte Jacques leichthin. Er wagte nicht nachzuhaken ob Miss Evans sich freiwillig mit dem Lieutenant verlobt hatte oder dies eine arrangierte Verbindung war. Vielleicht war das arme Ding wirklich mit einem anderen durchgebrannt, es gab ja noch mehr Männer als den biederen Patrick McFarlane. Er fuhr fort: "Die Geschichte mit dem französischen Piratenpack kaufe ich deinem Vater nicht ab. Wir kennen beide die Wahrheit. Er versucht krampfhaft irgendwas zu verbergen. Und er hegt die Vermutung, dass ich weiss was oder es leicht herausfinden und ihn in London ankreiden könnte. Du solltest mich irgendwie von der Fährte ablenken. Und er scheint auch nicht zu wollen, dass Miss Evans Verschwinden genauer untersucht wird. In was auch immer der Admiral verstrickt ist, es muss verdammt schmutzig sein. Aber wir sollten uns davon den Abend nicht verderben lassen, mon ange. Denkst du es wäre sehr unanständig und unhöflich diese Feier zu verlassen, Cathérine?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 12:37 
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rettender Engel
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Stirnrunzelnd nickte Catherine ob Jacques Worten. Dass ihr Vater irgendetwas im Schilde führte, lag bereits auf der Hand. Nur was genau war das? Und was waren seine Ziele? "Ich würde zu gerne wissen, was in ihm vor geht", gab sie zu verstehen und nahm einen weiteren Schluck des Weines. Bezüglich seiner Überlegung, diese Feier zu verlassen, blickte sie ihn an. "Ich denke schon", erklärte sie darauf hin. "Aber verbieten kann es uns niemand. Sicher hat man Verständnis für mich. Nach all den Schrecken und Strapazen ...".

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 13:23 
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"Stimmt. Du wurdest ja von Piraten entführt und geschändet," bemerkte er mit einem Grinsen und fügte an: "Mir steht jetzt mehr der Sinn nach einem Ausritt mit Dir an meiner Seite, Cathérine." Liebevoll hob er seine Frau von seinem Schoss und war eben im Begriff sich zu erheben als Jacques' Blick auf Lieutenant Summers und seine Begleiterin fiel. "Ähm,"war sein einziger Kommentar, dann liess er sich wiedeer auf den Stuhl fallen und leerte dasd Weinglas in einem Zug. Abermals starrte er die die Richtung, wo er Caroline gesehen zu haben glaubte und tatsächlich war sie kein Trugbild. "Diantre," zischte Jacques erbost, stand nun eilig auf und griff fest nach der Hand seiner Frau. Er zerrte Cathérine fast grob hinaus und warf besser keinen Blick zurück.
In der Halle trafen sie auf die zurückgebliebene Offiziere, denn der Admiral hatte das Haus verlassen. Kurz musterte Jacques die Männer. Dann trat er auf Gregory Evans zu: "Ist es Euer Werk, dass das französische Flittchen hier ist, Evans? Vielleicht mögt Ihr Euch ja mit der Hure über den Verlust Eurer Verlobten hinweg trösten." Sein Tonfall war kalt und schneidend. Er packte Cathérines Hand noch ein wenig fester und forderte sie barsch auf: "Komm! Wir gehen!"
Vor der Tür blieb er jedoch stehen, liess Cathérine los und holte tief Luft. Gerade hob er an sich bei Cathérine entschuldigen zu wollen als Ellinor Clarks erschien. Sie nahm ihre Tochter in die Arme und lächelte ihren Schwiegersohn auf eine warmherzige Weise an. "Er hätte das nicht tun sollen. Ich entschuldige mich für das Verhalten meines Gatten, Captain Perry. Ich würde mich freuen, wenn wir uns am morgigen Tag hier zum Tee treffen würden. Ich würde gerne den Mann besser kennen lernen, der das Herz meienr Tochter gewonnen hat," wandte sie sich an Jacques. Er erwiederte ihr Lächeln: "Sehr gerne, Mylady." Sein Blick ruhte auf Cathérine, die nach einer kurzen Umarmung eben von der Mutter freigegeben worden war. "Wir sehen uns Morgen, Catherine," verabschiedete sie Misstress Clarks und ging ins Haus zurück.
Jack lächelte noch immer: "Ich glaube, ich mag deine Mutter. Und es tut mir leid, dass ich dich eben so grob angepackt habe, mon ange." Der Knecht kam mit den Pferden heran.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 13:47 
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rettender Engel
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Ebenfalls grinsend nickte Catherine bestätigend. Doch als sie sich beide erhoben hatten, sah sie ein wenig irritiert ob seiner Reaktion drein und folgte seinem Blick in Richtung Lieutenant Summers. Was tut sie hier? Catherine fragte sich, wer um alles in der Welt Caroline zu diesem Bankett eingeladen hatte doch blieb ihr kaum Zeit, darüber nach zu denken, denn sogleich wurde sie von Jacques aus dem Salon gezogen und nach kurzem Aufenthalt in der Halle befanden sich die beiden sogleich im Freien. Auch Catherine umarmte ihre Mutter herzlichst und freute sich über deren Einladung zum Tee. Sie hoffte, dass dann ihr Vater nicht anwesend sein konnte, denn dieser war um diese Zeit gewiss viel zu sehr beschäftigt. Dann schenkte sie Jacques ein Lächeln. "Ist schon gut", nahm sie seine Entschuldigung an und nahm die Zügel ihres Pferdes entgegen, welches ihr soeben gebracht wurde.

TBC: Port Royal - Hafen - Schiffsanleger

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Zuletzt geändert von Catherine Perrier am 12. Dez 2012, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Villa des Admiral- Anwesen der Clarks
BeitragVerfasst: 11. Dez 2012, 15:17 
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Jacques schwang sich in den Sattel und liess sein Pferd traben solange sie sich noch auf dem Anwesen des Admiral befanden. Als er sicher sein konnte, dass niemand sie hören würde, da sie sich auf einem freien Weg mit nur Landschaft drum herum befanden, wandte er sich an Cathérine: "Eigentlich wollte ich heute Nacht das Schiff stehlen. Und das Bankett wäre eine vortreffliche Tarnung gewesen. Aber die Angelegenheit mit Miss Evans verkompliziert das Ganze. Ich denke, ich habe eine bessere Idee. Ich werde Captain O'Riordan um ihre Hilfe bitten, mir die "Superiority Prime" zu holen." Abwartend schaute er seine Frau an.

tbc-> Port Royal, am Hafen

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