Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 31. Okt 2013, 12:15 
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"Ihr dürft mir glauben. Hätte ich mich nicht von Sofia verquatschen lassen, die Hilfe Le Renards anzunehmen, wäre ich längst selbst unterwegs, Caroline zu suchen", knurrte Gregory den Franzosen an. Und genau aus diesem Grund sah er auch nicht ein, diese Hilfe zu honorieren. Egal obt mit Geduld oder sonst irgendetwas. Es war schlichtweg verlorene Zeit, hier bei diesen Piraten herum zu hängen und nichts zu tun. Um so mehr erhellte sich seine Laune, als Matthew sich ihm näherte um die neuesten Entwicklungen zu verkünden. So grinste er, nickte dem hellhaarigen Franzosen zum Abschied und folgte Matthew und dessen Frau aus dem Poisson Bleu hinaus.

TBC: Dianne - Unter Deck - Kapitänskajüte


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 31. Okt 2013, 14:43 
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Mit gemischten Gefühlen folgte Thérèse Allen Tyler den Männern und Sofia. Die Worte ihres Geliebten hatten ihre Sorge um den Bruder nicht vertreiben können. Es war recht untypisch für Jack so oft seine Meinung und sein Handeln zu ändern. Doch sie sah nicht, was dahinter steckte. Kurz fiel ihr Blick auf Sofia, der man das schlechte Gewissen buchstäblich ansah. Sie sah aus, wie eine Sünderin auf dem Bußweg. "Kopf hoch, Sofia. Jack wird dich keinesfalls in Stücke reissen." Thérèse versuchte die Schwester zu beruhigen.

tbc-> "Dianne", Unter Deck, Kapitänskajüte

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 3. Nov 2013, 12:48 
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Captain O'Riordan hatte dank des Mohnsaftes tief und fest geschlafen bis der beissende Gestank von Riechsalz sie weckte. Benommen schaute sie den Fremden an, der ihr ein leichtes Lächeln schenkte. "Don Cristóvão, Medicus und Alchemist. Ich habe die Kugel aus Euch entfernt und wollte mir die Wunde ansehen," vernahm Acacia die angenehme Stimme des Mannes. Sie versuchte sich an einem Lächeln, verzog aber augenblicklich das Gesicht als sie den Schmerz der Wunde spürte. "Zu wessen Crew...", wollte Acacia sich erkundigen, doch er ließ sie nicht aussprechen. Der Medicus gebot ihr mit einer Geste Schweigen und nahm die WUnde in Augenschein. Erst nachdem er die Verletzung gereinigt und neue Verbände angelegt hatte, ließ er sich auf eine Plauderei ein. Diesen Moment nutzte Tess, um Acacia allein zu lassen. Captain O'Riordan sah, wie der Medicus ihr nachstarrte. "Bemüht Euch nicht. Meine Base ist in festen Händen," ließ sie ihn wissen, um jegliches Interesse seinerseits an Tes im Keim zu ersticken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 3. Nov 2013, 13:37 
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Als Don Cristóvão das entsprechende Zimmer betrat, fand er das Weib, welchem er die Kugel entfernt hatte im tiefen Schlaf. Die Blonde, die bei ihr war, setzte ihn darüber in Kenntniss, dass man Captain O'Riordan Mohnsaft zum schlafen gegeben habe. Don Cristóvão lächelte und versuchte sie nun mit Hilfe von Riechsalz wieder aufzuwecken. Es gelang und er fand sich einem benommen, fragenden Blick gegenüber. Leise stellte er sich vor: "Don Cristóvão, Medicus und Alchemist. Ich habe die Kugel aus Euch entfernt und wollte mir die Wunde ansehen." Er sah den Schmerz des Weibes auch wenn sie tapfer zu lächeln versuchte. Sie strengete sich auch an zu fragen: "Zu wessen Crew...?" Cristóvão legte ihr sanft den Finger auf die Lippen: "Schsch. Sprecht nicht." Dann machte er sich daran die Wunde von den Verbänden zu befreien, sie zu reinigen und in Augenschein zu nehmen. Alles sah recht gut aus. Offensichtlich förderte der durch denMohnsaft hervorgerufene Schlaf die Heilung. Er legte einen neuen Verband an. Dann wusch er sich die Hände und erklärte: "Ich bin weit gereist und wollte mich hier niederlassen. Ich gehöre zu keiner Schiffscrew." Die Blonde erhob sich und verließ mit einer gemurmelten Entschuldigung den Raum. Don Cristóvão sah ihr nach und hörte Captain O'Riordan sagen: "Bemüht Euch nicht. Meine Base ist in festen Händen." Er drehte sich mit einem Lächeln herum und gab zur Antwort: "Nein, das war es nicht. Eure Base ist die Schwester Eures Cousins. Des Seemannes, der... der auf der "Dianne" fährt?" Die Verwundete nickte bestätigend. "Ich begegnete eben beiden kurz nacheinander," fügte er an. So wie er der Frau hier nichts von der Verletzung ihres Vetters erzählte, so würde er auch bei ihr keine weiteren Erkundigungen über den Mann einziehen. Er wollte sie nicht über die Maßen strapazieren."Man kümmert sich hier sehr gut um Euch, Mistress O'Riordan. Ich werde Morgen wieder nach Euch sehen." Er packte sein Zeug zusammen als er hinter sich hörte: "Captain! Captain Acacia O'Riordan... nicht Mistress." Don Cristóvão drehte sich um und betrachtete voller Staunen die Frau, die da vor ihm auf dem Bett lag. Das war ihm noch nicht untergekommen, dass ein Weib eine Schiffscrew anführte und sich Captain nennen durfte. Doch sie zeigte keinerlei Anzeichen von Fieber oder Wahnsinn sondern lächelte freundlich. "Gut. Captain O'Riodan. Ich sehe Euch Morgen." Er lüpfte seine Kappe und ging.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 3. Nov 2013, 14:52 
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"Captain! Captain Acacia O'Riordan... nicht Mistress." Sie genoss den erstaunten Blick aus den Augen des jungen Medicus. Zudem hatte er mehr gesagt über die Dinge, die er ihr nicht hatte enthüllen wollen. Wenn sein Intersse nicht Tess galt, dann Jack. Unwillkürlich fragte sich Acacia ob alle sin Ordnung war. Doch Don Cristóvão wollte sie schonen und würde ihr keine Auskunft geben. Er verabschiedete sich bis zum folgenden Tag. "Ja, bis Morgen." Doch kaum hatte sie die Worte über die Lippen gebracht als sie sich auch bereits wieder schläfrig fühlte. Ohne nochmals Mohnsaft bekommen zu haben nickte sie wieder ein. Doch kurz darauf wurde sie wieder aus dem Schlaf gerissen. Etwas oder besser gesagt jemand hatte sie grob an der Schulter gerüttelt. Acacia schlug die Augen auf und erkannte ihren Vater, der sich über sie beugte und breit grinste. "Was wollt Ihr?" Hastig stiess sie die Worte hervor. Er ließ sich auf der Bettkannte nieder und grinste sie noch immer an. Eben wollte Acacia alle ihre Kräfte zusammen nehmen und um Hilfe rufen als er endlich zu sprechen anhob.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 3. Nov 2013, 15:10 
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Er hatte sich in Geduld fassen müssen bis er seine Tochter allein wähnte. Und Geduld war nicht eben Nates Stärke. Das war einer der Gründe, warum er Acacia grob weckte nachdem er sich Zutritt zu dem Schlafzimmer verschafft hatte. Kurz war ihm beim Eintreten der Atem gestockt, dieser Raum war um einiges größer und mit mehr Luxus eingerichtet als seine Schlafkammer unter dem Dach. Der gleiche Prunk, den auch der Versammlungssaal bot. Also offensichtlich die Handschrift seines Neffen. Es erzürnte Nate, dass der junge Captain so dermassen mit seinem Reichtum protzte während ihn die Schulden schier erdrückten. Und da lag Acacia, seine Tochter schlafend. Er näherte sich ihr und schüttelte sie grob an der Schulter. Warum profitierte sie von Jack er selbst aber nicht, fragte er sich. "Was wollt Ihr?", drang die eher erschrockene Frage an sein Ohr und Nate ließ sich mit einem breiten Grinsen auf der Bettkante nieder. Die Verletzung machte aus Acacia O'Riordan nichts anderes als ein schwaches Weib. Sie würde sich nicht zur Wehr setzen können, wenn er sie hier wegbringen ließ und selbst diesen Raum bezog. Doch das Zusammenziehen ihrer Augenbrauen warnte ihn und so hob er an zu sprechen: "Es gab unten eine Schiesserei. Den großartigen Le Renard hat es erwischt. Hat versucht die Crew der "Chrystabelle" auszulöschen, der Bursche. Und deren Captain, dieser jämmerliche McFarlane hat nichts besseres zu tun als mit der Royal Navy zu paktieren. Saubere Burschen mit denne wir da den Schatz heben sollen. Acacia, sieh zu, das du auf die Beine kommst. Wir reissen uns die Karte unter den Nagel und holen uns den Schatz der Calavera. Ich bitte dich, meine Tochter. Du siehst, dein feiner Vetter ist genau so eine verräterische Ratte, wie seine Mutter. Immer ein falsches Spiel. Und die Royal Navy hat ihre Hände im Spiel. Acacia, laß uns segeln, bevor wir alle am Galgen baumeln und die feinen Herren sich das Gold teilen."
Captain Nate hoffte, dass seine Tochter sich nun seiner Mannschaft anschließen würde, da sie keine Crew mehr hatte und ihr Schiff großen Schaden genommen hatte. Er kam alleine nicht weiter, brauchte Unterstützung und hoffte seinen Neffen ausbooten zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 3. Nov 2013, 15:26 
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Ruhig lauschte sie den Worten ihres Vaters. Acacia schluckte hart ob der vielen Schmähungen. Und sie machte sich sofort Sorgen um ihren Cousin. Doch wenn Le Renard getötet worden wäre, dann hätte weder Cate noch Tess sie im Ungewissen gelassen. Da war sie sich sicher. Vielleicht war er verletzt. Vielleicht auch ernster verletzt aber nicht lebensbedrohlich. Acacia schluckte nochmals. Es war schon erstaunlich. So durchtrieben Mary Dorothy Allen immer gewesen war ihren Zwillingsbruder hatte sie stets geschätzt, bewundert und verehrt sonst hätte sie ihren einzigen Sohn nicht nach ihm benannt. Acacia seufzte und bat um etwas Wasser. Das Ansinnen ihres Vaters konnte man nur ungeheuerlich nennen. Sie würde niemals Jack gegenüber Wortbrüchig werden und sich von dem Calavera- Bündnis mit all den anderen abwenden. und natürlich war die Royal Navy in Form von Matthew Norrington in diese Angelegenheit verstrickt. Aber Admiral Norrington konnte man vertrauen. Was die Crew der "Chrystabelle" und McFarlane betraf, so galt es doch erstmal die Tatsachen zu klären, was da wirklich vorgefallen war, befand Acacia. Sie schaute ihren Vater lange an und schwieg. Marterte ihn ein wenig mit ihrem Schweigen. Und dann hatte sie nur eine einzige Antwort für ihn: "Nein!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 4. Nov 2013, 11:08 
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"Nein?" Nate starrte seine Tochter einen Moment lang ungläubig an. Dann fasste er sich und hakte nach: "Du willst dieses unselige Bündnis nicht verlassen. Du willst wirklich diesem Hund und seinen Kumpanen in den Untergang folgen? Acacia, Kind, ich verstehe Dich nicht. Nach allem was passiert ist, hängst Du mit kindischer Loyalität an diesen Bastarden?" Was zur Höllle mußte er denn noch tun, um seine Tochter von diesen verderbten Hunden loszueisen, fragte er sich. Er war wie jeder Pirat nur hinter Gold und Geld hinterher. Und der Reichtum seines Neffen ärgerte ihn maßlos. Vor allem da er nachdem er sich damals mit seiner Schwester überworfen und entzweit hatte, wenig vom Glück gelitten war. Jetzt schien sich diese ganze vermaledeite Geschichte zu wiederholen. So wie er damals Mary nicht verstanden hatte, waren ihm auch die Motive seines Neffen höchst unklar. Captain Nate hegte aber auch kein Interesse, das weiter zu ergründen und nachzufragen. Er wollte Geld und Gold, möglichst im Überfluss. Doch allein würde er es nicht schaffen soe inen sagenhaften Schatz wie die Isla Calavera ihn verhieß zu bergen. Er hatte geglaubt, dass Blut dicker sei als Wasser obwohl er das ja nun eigentlich hätte besser wissen müssen. Eine Weile ließ er die Blicke im Raum schweifen, dann wandte er sich wieder an Acacia: "Gut. Du willst nicht. Ich verstehe nicht, was an dem Bengel dran ist, dass Ihr Weiber alle an ihm klebt, wie die Biene am Honigtopf. Vielleicht habe ich ja Glück und die Wunde wird brandig und bringt ihn um. Wenn einer die Führung für irgendeine Fahrt zur Isla Calavera übernimmt, sollte es doch so ein alter und versierter Mann sein, wie ich es bin. Und vielleicht stirbt er wirklich an der Wunde und ich zwinge Cedrics Mädchen ihre Röcke für mich zu heben. Das würde mir Genugttung bereiten. Und sie ist vielleicht ein wenig ältlich aber nicht ohne Reiz. Acacia, überlege es Dir sehr gut, ob Du Dich gegen Deinen eigenen Vater stellen kannst. Der Wind weht immer aus einer anderen Richtung. Und manchmal so stark, dass man nicht unbeschadet heraus kommt. Du hast keine Crew mehr und nur ein marodes Wrack... um Dich als Captain, was sowieso nur eine lächelliche Grille war, ist es schlecht bestellt. Ich glaube nicht, dass Jack Dir helfen wird, neue Leute zu heuern, die solche Spielchen mitspieln, eine Frau als Captain. Nein,ich denke, es gibt nicht viele Mänenr die sich eienr solchen Lächelichkeit preisgeben. Und bedenke, für Le Renard bedeutet es weniger Konkurrenz. Aber sicherlich wird er sein Geld lieber in irgendwelchen Tand für Cedrics Tochter investieren, damit sie weiter willig die Beine Spreizt anstatt Dir eine Kredit zu geben, Dein SChiff instandzusetzen. Warum also fahren wir beide nicht zussammen raus und holen uns, was uns zusteht? Denk nach." Er erhob sich und ging eiligen Schrittes zur Türe, die er mit lautem Krachen hinter sich zufallen ließ. Der Sturm, den er fürchtete, hatte er sich in den Augen seiner Tochter zusammen brauen sehen. Sie war ob seiner Worte tatsächlich wütend geworden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 10:00 
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Acacia atmete auf als Captain Nate türeknallend das zimmer verlassen hatte. Sie hatte ihn nur angesrtarrt, den es kostete sie unsägliche Kraft mit hm zu sprechen. Einen Moment lang sann sie darüber nach, warum zum Teufel Nate seinen Neffen regelrecht zu hassen schien. Aber das war dann auch zu anstrengend und es war wchtiger Jack und vor allem Catherine zu warnen. Sie kämpfte sich sehr mühsam aus dem Bett. Schwitzend und keuchend erreichte sie den Flur, tastete sich Schritt für Schritt an der Wand entlang. Koste es was es wolle und wenn es ihre allerletzte Tat war, sie mußte zur "Dianne". Vor Erschöpfung zitternd erreichte sie die Treppe, macht einen Schritt, geriet fast ins Straqucheln und fing sich soeben noch ab, bevor sie die Stiege hinunter fiel. Schwer atmend hilet sie sich am Geländer fest und machte eine Pause.
Der Weg war ihr lang und unendlich erschienen, Schritt für Schritt, Stufe für Stufe schaffte Captain O'Riordan es tatsächlich in die Schankstube hinab. Doch hier ergab sich ein Problem, das sie nicht bedacht hatte. Es gab kein Geländer, keine Wand, wo sie sich abstützen konnte, um zum Tresen zu gelangen. Ihre Kräfte schienen zu schwinden. Ihre Hand krallte sich um das letzte Stück des Treppengeländers und sie drohte zu Boden zu sinken. Auch für einen Ruf fehlte ihr die Kraft. Mit brüchiger Stimme krächzte sie: "Fleur! Ich brauche..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 10:58 
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Schon seit Wochen war Alex ohne Heuer. Warum? Weil ihr Schiff von der Royal Navy sprichwörtlich auseinander genommen wurde. Wie Alex diese Ratten hasste. Die meisten der Crew, inclusive des Captains wurden auf der Stelle nieder gestreckt und selbst Alex konnte dem Tod nur knapp entkommen. Wer sich nicht zur Wehr gesetzt hatte, wurde abgeführt und hing wahrscheinlich längst irgendwo an einem Galgen. Doch Alex war die Flucht gelungen, auch wenn diese elende Wunde schmerzte. Nur ein Streifschuss. Sie würde es überleben. Und nun hing sie hier fest und ihre Laune war im Keller, bis das Gerücht kursierte, Le Renard würde im Poisson Bleu eine Versammlung einberufen. Genaueres wusste Alex nicht. Aber sie hatte beschlossen, diese Kaschemme einmal aufzusuchen. Dies konnte gewiss nicht schaden. So stiefelte sie in Richtung Tresen und sich soeben nach dem berüchtigten Le Renard erkundigen - nicht, dass sie tatsächlich glaubte, er würde ausgerechnet sie anheuern wollen, doch die Neugier war zu groß - als Alex ein brüchiges Krächzen von der Treppe her vernahm. Alex wandte sich um und erblickte eine Frau, die soeben zusammen zu brechen drohte. Rasch war sie in ihrer Nähe und griff ihr unter die Arme, um ihr zur nächstbesten Sitzgelegenheit zu verhelfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 13:39 
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"Habt Dank." Noch immer atmete Acacia schwer. Sie war nur sehr knapp einem Zusammenbruch entgangen aber ihre Wunde war nicht wieder aufgerissen, wie sie beim Abtasten bemerkte. Nachdem sie einen Augenblick verschnauft hatte und Fleur nun mit einem Becher Cidre zu ihr geeilt war, betrachtet Captain O'Riordan den Burschn näher, der ihr geholfen hatte. Doch es war nicht der Captain sondern Fleur Marseille, die die fremde Person genauer in Augenschein nahm und fragte: "Wer seid Ihr? Und was wollt ihr hier?" Ein kurzer Blick streifte Acacia O'Riordan, die neugierig das Kinn reckte und sich dieselben Fragen stellte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 14:10 
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Dem ersten Eindruck nach hegte Alex die Vermutung, die Frau sei einfach nur sturz betrunken. Doch sie änderte ihre Meinung sogleich, als sie der Frau unter die Arme griff. Sie schien verletzt. Allerdings kam Alex nicht dazu, diesbezüglich nach zu fragen denn es gesellte sich eine weitere Frau hinzu, die ihr eine Frage stellte. Unwillkürlich musste Alex grinsen, während sie sich demonstrativ umsah. "Das hier ist doch ein Gasthaus. Oder nicht? Ich erhoffte mir ein anständiges Bier, als ich ihr", sie nickte kurz in Richtung der Verletzten auf dem Stuhl "zu Hilfe eilen musste. Mein Name ist Alex. Bekomme ich nun ein Bier?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 18:06 
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"Lass gut sein, Fleur. Gib dem Burschen sein Bier," mischte sich Captain O'Riordan mit einem dankbaren Lächeln ein. Mit einem Kopfschütteln eilte die Wirtin davon und kam mit einem Bier zurück: "Bier könnt Ihr bekommen soviel Ihr wollt, Junker Alex. Auch etwas zu Essen kann ich Euch anbieten. Aber alle Zimmer sind belegt. Falls Ihr also eine Unterkunft sucht, so müßt Ihr es woanders probieren." Irgendwas an dem Kerl, der offenkundig ein Seemann war, kam Fleur Marseille doch merkwürdig vor. "Soll ich nach Ana Juanita oder einem Medicus schicken, Captain?" Fleur wandte sich an Acacia. Doch diese winkte ab: "Nein, nein, schon gut. Aber ich brauche Feder und Papier, Und jemanden, der meine Botschaft zur "Dianne" bringt."


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 18:58 
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Ob der Reaktion der Verletzten nahm Alex auf dem Stuhl gegenüber Platz und sah Fleur hinterher, die kurz nach ihrem Verschwinden ein Bier für sie mit brachte. "Danke. Ich benötige kein Zimmer", winkte sie ab. "Doch wenn Ihr eine Heuer für mich wüsstest, wäre ich Euch verbunden". Allerdings glaubte Alex kaum, dass diese Frau ihr eine Heuer verschaffen konnte. Deshalb lauschte sie deren weiteren Worten und zog eine Augenbraue nach oben, als die Wirtin die Verletzte mit "Captain" ansprach. Noch immer fiel es Alex schwer zu glauben, dass es tatsächlich Frauen gab, die sich auf der Seefahrt behaupten konnten und saß sie doch tatsächlich einem weiblichen Captain gegenüber. "Ihr seid Captain?", warf sie daher verwundert dazwischen. Alex bemerkte dies und verzog ihren Mund zu einem schiefen Grinsen, der ihre erstaunte Frage etwas spöttisch klingen ließ.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Nov 2013, 19:12 
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"Acacia O'Riordan, Captain der "Santiago". Meine Crew und ich sind in diesen Gewässern nicht ganz unbekannt. Ihr sucht also eine Heuer? Auf welchen Schiffen seid Ihr denn gefahren und auf welchem Posten? Vielleicht kann ich Euch jemandem empfehlen." Nun zeigte sich auch in Acacias Antlitz ein spöttisches Grinsen. Inzwischen hatte Fleur Tinte und Pergament gebracht. Die Warnung war zu wichtig als dass Acacia nun grosse Anstrengungen unternahm, etwas vor dem fremden Burschen zu verbergen. Hätte er sie in ihres Vaters Auftrag im Auge behalten sollen, hätte er sich ihr und Fleur nicht so plump genähert, mutmasste Acacia. Und so setzte sie Wort um Wort aufs Pergament. Als der Brief fertig war, streute sie Sand darüber und siegelte ihn mit ihrem Ring. "Vielleicht wollt Ihr der Bote sein, der meine Nachricht zur "Dianne" bringt, Alex. Aber ich warne Euch, gebt sie nur Le Renard persönlich." Sie schob dem Burschen den Brief zu und liess eine Goldmünze zwischen ihren Fingern aufblitzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Nov 2013, 08:10 
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Alex nickte. "In der Tat habe ich schon einmal von einem Captain O'Riordan gehört", musste sie zugeben. "Doch eine Frau hätte ich nicht dahinter vermutet". Sie nahm einen ordentlichen Schluck ihres Bieres, bevor sie auf Captain O'Riordans Frage antwortete. "Zuletzt war ich Steuermann auf der Dark Horizon, bis die Navy uns erwischt hat. Ich konnte fliehen und nun hänge ich hier schon seit Wochen fest". Während sie das sagte, beobachtete sie Captain O'Riordan dabei, wie sie einen Brief verfasste und diesen versiegelte. Alex staunte nicht schlecht, als sie erfuhr, an wen diese Nachricht überbracht werden sollte. "Sagtet Ihr eben, ich soll diese Nachricht Le Renard überbringen?" Es war keine Frage, dass sie diesen Auftrag ohne zu zögern annahm. Und schon war der Brief auch schon in ihrer Westentasche verschwunden. Bevor Alex sich jedoch auf den Weg machte, hielt sie der Frau fordernd die Hand entgegen, wenn diese schon mit einer Goldmünze lockte, würde sie diese gewiss nicht ablehnen. Münze und Brief schließlich gut verwahrt, machte sich Alex sogleich auf den Weg zur Dianne.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Nov 2013, 09:58 
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"Ja, genau, Le Renard" bestätigte Captain O'Riordan als Alex nachhakte, ob der Brief wirklich an Le Renard überbracht werden sollte. Nachdem sie dem Burschen die Goldmünze in die Hand gedrückt hatte, lehnte sie sich lächelnd zurück. Sie war davon überzeugt, dass Jack den Steuermann eingehend prüfen würde. Und vor allem würde er dafür Sorge tragen, dass Alex nicht mehr in diesen zerissenen Lumpen herumlief. Ein wehmütige rzug schlich sich in Acacias Antlitz als sie an ihre verlorene Crew dachte. Aber zuerst einmal mußte ihre Wunde heilen, dann konnte sie sich um ihr Schiff kümmern und neue Leute heuern. Alles zu seiner Zeit. Inzwischen befand sie Alex auf der "Dianne" gut aufgehoben. Guten Mutes rief Acacia nun zum Tresen hinüber: "Noch ein Becher!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 13. Nov 2013, 18:59 
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Schnellen Schrittes betrat Catherine die Kaschemme und sah sich noch im Gehen nach der Heilerin um. Zum Glück entdeckte sie die Frau rasch. Sie saß an einem der Tische und gönnte sich eine warme Mahlzeit sowie etwas zu trinken. Catherine zögerte nicht. "Ana. Bitte verzeiht die Störung aber ich muss dringend mit Euch reden".

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 13. Nov 2013, 19:15 
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Eigentlich hatte Ana vorgehabt, im Poisson Bleu nur noch schnell etwas zu sich zu nehmen und dann wieder nach Hause zu kehren Cahterine Perrier betrat den Schankraum und bedurfte ihrer Hilfe. Freundlich lächelte Ana die Britin an. "Nehmt doch Platz. Was bedrückt Euch? Sind es die Träume Eures Sohnes?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 13. Nov 2013, 19:32 
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Catherine gab sich gar nicht erst die Mühe, sich darüber zu wundern, warum Ana ihr Anliegen bereits ahnte und nahm Platz. "Wir nahmen an, es sei Aliénor, die Jacks Gabe geerbt hat aber es ist Cédric. Und er hat gesehen, Wie Jack erschossen wird". Catherine schluckte hart. Die Worte kam ihr nur schwer über die Lippen. Etwas leiser fuhr sie fort. "Wir werden die Segel setzen, sobald ich wieder zurück bin. Ana ... Könnt Ihr mir etwas dazu sagen? Und vor allem: Was machen wir mit Cédric? Wir haben ihm erzählt, es sei ein schlimmer Albtraum gewesen aber wir können ihn doch nicht immer anlügen. Doch er ist noch so klein". Catherines Stimme klang verzweifelt. Gerne wollte sie das alles von ihren Kindern fern halten doch dies war wohl nicht möglich. Jetzt nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 13. Nov 2013, 20:08 
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Bedauernd schüttelte Ana Juanita den Kopf. "Leider vermag ich nicht, die Visionen Eures Sohnes einzusehen. Doch ich muss Euch bitten, ihn nicht weiter anzulügen. So wie ich Jack damals sagte, sage ich jetzt auch zu Euch, dass Ihr es zulassen müsst. Je schneller Cédric lernt, damit umzugehen, um so besser. Diese Vision kann Euren Gatten auch schützen. Vielleicht vermögen die beiden, das was sie sehen, auszutauschen und richtig zu deuten. Es ist gut, dass Cédric gesehen hat, wie diese Frau Euren Gatten erschießt. Ihr müsst versuchen heraus zu finden, wer sie ist. Redet mit ihm". Ana Juanita nahm Catherines Hand in die Ihre und drückte sie sanft. "Es wird alles gut werden, so lange die beiden ihre Visionen richtig deuten". Einen Moment überlegte Ana, während sie gedankenversunken zu Dalila sah, die leise und beständig vor sich hin zischelte. Dann wandte sie sich wieder an Catherine. "Wenn Ihr es wünscht und Euer Gatte einverstanden ist, werde ich mit kommen und mich selbst auch des Jungen annehmen. Alles, was ich am dringendsten brauche, habe ich mit gebracht, als man mich her gerufen hat. Gebt mir nur einen Moment, um die Sachen aus meinem Zimmer zu holen". Nach einem kurzen Kopfnicken Catherines erhob sich Ana und eilte nach oben, nur um kurze Zeit später wieder mit ihrem Beutel zurück zu kehren.

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BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 09:11 
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Es sah fast so aus, als würde die Schlange mit Ana Juanita reden. Doch das war gewiss Unsinn. Und dann nickte sie ob Anas Vorschlag, sich Cédric anzunehmen und wartete, bis die Heilerin wieder mit ihren Sachen zurück kam. Catherine konnte nur hoffen, dass Jack es zulassen würde. Und als Ana Juanita wieder vor ihr stand, nickte Catherine. "Dann lasst uns gehen".

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 12:19 
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Piratin
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Mit der Hilfe von Fleur Marseille hatte auch Acacia O'Riordan ihr Bündel geschnürt. Eben liess sie sich von der Wirtin die Stiege hinab helfen als sie Cathérine und Ana Juanita die Schankstube verlassen sah. Sofrt machte sich ein besorgter Ausdruck in Captain O'Riordans Antlitz breit. "Es ist irgendwas passiert. Und wenn Cate selbst die Heilerin holt, dann wohl mit Jack. Holt das Pferd, Fleur. Ich muss zum Hafen. Ich muss zur "Dianne". Sie begegnete dem besorgten Blick der Wirtin, die sich aber in den Wunsch fügte und das Reittier vors Haus führen liess. Sie selbst begleitete Acacia dorthin und half ihr hinauf. Ein kleines Dejá- vue, denn mit Le Renard war es doch dasselbe gewesen. Dieses Mal hielt Fleur den Mund und verzichtete auf zweideutige Angebote. Seufzend sah sie Captain O'riordan nach, wie diese das Reittier zur Eile antrieb.

tbc-> "Dianne", An Deck


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 14:31 
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Eine ganze Weile hatte Ciarán McCailin tief und fest geschlafen. Nun kam er die Stiege herunter, trat an den Tresen und genehmigte sich ein Bier. Eben wollte er den Krug wieder auffüllen lassen als er die Wirtin sah. Ciarán setzte ein Lächeln auf und trat an die Frau heran, die eben mit sorgenvollem Blick herein kam: "Was grämt Ihr Euch Weib? Für die schäden durch die Kugeln wird Le Renard, der verdammt Franzmann sicherlich geradestehen, wie ich ihn kenne. Ist ein ganz ausgefuchster Hund, der Jack. Aber sagt, gute Frau, habt Ihr vielleicht die Mathilde gesehen? Die kleine Hübsche, die die Blagen... ähm, die Welpen von Le Renard versorgt." Er erntete ein freudloses Lächeln von Fleur Marseille und die Auskunft, das das ganze Pack auf die Schiffe zurück gekehrt sei. Er müsse wohl im Hafen auf der "Dianne" vorsprechen, wenn er Mathilde Williams suche. McCailin seufzte, dann dankte er der Wirtin und machte sich dann sogleich auf den Weg. Der Hafen lag einfach näher als die Bucht, wo er Black Shades Ankerplatz wähnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 15. Nov 2013, 18:53 
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Nachdem er letzendlich allein am Schanktresen zurückgeblieben war, hatte sich Julien Lapierre in eines der Zimmerr zurück gezogen. Er hatte sich auf das bequem gepolsterte Bett mit den weichen Decken geworfen und alles noch einmal überdacht. Und irgendetwas an der Geschichte ergab für Julien noch keinen rechten Sinn. Wenn Marguerite es auf Jacques abgesehen hatte, was man als Tatsache ansehen konnte, warum bemächtigte sie sich dann Carolines, fragte er sich. Auch sie wußte nur zu gut, dass Caroline in keiner Weise Jacques' Frauengeschmack entsprach und auch sonst band ihn nichts an sie. Die Zeit, da Caroline ein verliebter Backfisch gewesen war, der nach Jacques Perrier schmachtete war auch vorüber. So wie Julien Caro kannte und man konnte behaupten, dass er sie sehr gut kannte, liebte sie den versnobten Navy- Offizier wirklich. Und er sie augenscheinlich wohl auch sonst hätte Sofia ihn wohl nicht überreden können, die Hilfe von Piraten in Anspruch zu nehmen. Marguerite war vieleicht manchmal nicht recht bei Sinnen. Doch dumm war sie keineswegs. Und unter normalen Umständen musste doch auch ihr klar sein, dass sie die Royal Navy herausforderte. Unter gewöhnlichen Umständen konnte sie doch gar nicht damit rechnen, dass Captain Evans bei Jacques oder ihm selbst Hilfe suchte. Über diesen Gedanken und Grübeleien schlief Julien Lapierre ein. Hufgetrappel, dass durch das geöffnete Fenster herein drang, weckte ihn wieder auf. Er erhob sich, spritzte sich an der waschschüssel ein wenig Wasser ins Gesicht und prüfte den Sonnenstand. Eien ganze Weile war vergangen. Julien setzte seine Überlegungen fort. Und dann plötzlich verstand er es. Marguerite hatte es bewusst auf eine Gattin eines Navy Offiziers abgesehen gehabt. Udnzufällig war Caroline einfach ein leichtes Opfer. Diese Intrige galt Bartholomew Lazare. Marguerite war des alten Vaters überdrüssig und hoffte, dass die Royal Navy ob der Entführung von Caroline Evans ihn ihr vom Halse schaffen würde. Sie hatte ganz offenbar damit geerchnet, dass die Dinge gewöhnlich ihren Lauf nahmen- eine Frau eines Offiziers wurde entführt, der Admiral schickte ein Schiff der Navy, Lazare wurde bei der Befreiung verwundet und gefangen gesetzt oder gleich getötet. Einen Moment war Julien nLapierre unschlüssig wem er diese Erkenntnis nun zuerst mitteilen sollte. Aber vieleicht hatte er ja Glück und traf den Admiral und Captain Evans noch auf der "Dianne" an. Er verliess das Zimmer und machte sich eiligst auf den Weg.

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