Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 3. Dez 2012, 22:27 
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Doc from Hell
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Ignatius lächelte - gänzlich verwandelt schien der gute Käpt'n nun doch nicht, noch immer blitzte etwas vom einst rebellischen Geist in ihm auf. Und sei es nur in einem einzigen Satz.
Ana tauchte wieder auf, so daß der Doc nicht sofort hatte antworten können auf Shades Anfrage, er war ohnehin zu überrascht - so kamen ihm die paar Augenblicke Ablenkung ganz zupass. "Habt vielen Dank, Madame." Er nahm das Beutelchen mit dem Kraut und deutete eine Verbeugung an, dann kramte er einige Münzen aus seiner Hosentasche - genau wie Anas Klient zuvor - die er der Madame in die Hand drückte. "Stimmt so." Ihr Klient - nannte man diejenigen eigentlich tatsächlich so, die das Fräulein Ana konsultierten? - schwang triumphierend eine Seekarte (was anderes konnte es nicht sein, Ignatius' geschultes Auge erfasste dies mit einem Blick) und wandte sich an Shade. Das verschaffte dem Doc wieder einige Sekunden.

Wie sollte er sich entscheiden? Hätte er an derlei Hokus Pokus geglaubt, hätte er wohl auch Anas Dienste in Anspruch genommen. Wenn das Ganze tatsächlich funktionieren würde...bei Neptun, was für eine Entscheidungshilfe! Aber so etwas gab es nicht, ein jeder Mensch war für sich und seine Handlungen alleine verantwortlich. Nicht, daß Ignatius schlecht über Anas Praktiken dachte (nun, das Pendeln, Hellsehen, all so etwas), als Mann der Wissenschaft konnte er an derlei einfach nicht glauben. Und er legte auch keinerlei Wert darauf, sich das Gegenteil beweisen zu lassen - wer weiss was dann passierte? Er war wohl schlichtweg zu lange zur See gefahren, Piraten waren ein abergläubisches Volk.

"Nun, Käpt'n..." wandte er sich jetzt seinerseits an Shade, mehr Zeit konnte er nicht herausschinden - für den Moment. "Ein verlockendes, wenn auch mehr als überraschendes Angebot." Er schnalzte mit der Zunge und liess den Blick zur Decke der Hütte schweifen, einige getrocknete Kräuter hingen dort. "Ich bin schon eine ganze Weile hier, viel zu lange, wenn man so will..." Er sah plötzlich Shade direkt in die Augen, und lächelte wieder. "Wie würde es denn mit der Bezahlung aussehen?" Und mit den Goldzähnen. Wenn jemand an Bord starb, hatte an und für sich der Schiffarzt Anspruch auf die Goldzähne - falls sich denn jemals jemand mit solch ausgestattetem Gebiss an Bord eines Piratenschiffes aufhalten sollte....und dann auch da sein Leben aushauchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 4. Dez 2012, 17:55 
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Dark Angel of Revenge
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Als Alaric Shade ein Pergament zusteckte, nickte Shade kurz. Ein kurzer Blick auf selbiges sagte ihm, dass es das war was er suchte, dass es die benötigten Informationen waren. Dann wandte er sich wieder van Endhoven zu und meinte ruhig als dieser zunächst fast zauderte und wegen der Bezahlung nachhakte: "Nun Mr van Endhoven, besorgt darum, dass ich euch nicht angemessen entlohnen könnte, wenn ihr als Schiffsarzt anheuert?" Shade musterte seinen Gegenüber nun fragend und mit entschlossenen Blicken und fügte wenige Momente später hinzu: "Unnötig sich darum zu sorgen, sagt mir was ihr dafür verlangen würdet oder besser gesagt, was verdient ihr zur Zeit hier an Land?" Nun sah er van Endhoven direkt in die Augen, musterte ihn weiterhin mit kühlem und forschen Blick. Jedenfalls war damit wohl klar, dass ihm nur dieser van Endhoven gut genug als Medicus für den Seawolf war und er wohl kaum irgendeinen Möchtegernmedicus oder Quacksalber zweifelhafter Herkunft dulden würde auf seinem Schiff. Nach einigen schier Ewigkeit wirkenden Augenblicken fügte Shade hinzu: "Wisst ihr van Endhoven ich gehöre nicht zu jenen Kapitänen, die es mit einer gewissen alten Regel halten, die da besagt wenn man keine Beute macht die Crew demnach dann auch keine Bezahlung erhält." Nachdenklich wartete er die Antwort des Flamländers ab und hoffte darauf, dass dieser damit herausrückte was er derzeit hier an Land verdiente, wenn nötig würde er ihm mehr bezahlen und noch etwas darauflegen, da es auf See zeitweilig doch ungleich gefährlicher war als an Land und vorallem auf einem Schiff das oft in Kämpfe verwickelt werden konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 31. Dez 2012, 15:00 
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Pirat
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Mit geringen Kenntnissen der französischen Sprache hatte sich Captain McFarlane doch von Haiti bis Santo Domingo durchgefragt. Unterwegs war es ihm sogar gelungen ein Maultier zu erstehen auf dem Mackenzie reiten konnte. Doch nun nach Stunden des Herumirrens im spanischen Teil Hispaniolas verlor er langsam sowohl den Mut als auch die Geduld. Es war des Spanischen nicht mächtig und kaum jemand schien hier Englisch zu sprechen. Er fluchte laut und derb in Gälisch, denn es schien im Moment aussichtslos von der Stelle zu kommen. Das letzte dorf hatten sie seit geraumer Weile schon hinter sich gelassen. Zum Glück hatten sie Wasser dabei und im Dorf ein paar Brotfladen erstanden. Es war Mackenzie gewesen, die das Essen aufgetrieben hatte. Insgeheim verglich Patrick McFarlane seine beiden Ehefrauen miteinander. Elizabeth war 14 gewesen als ihr Vater, ein Captain der für die EITC fuhr ihm ihre Hand gegeben hatte. Es gefiel ihm, dass sie scheu und sittsam war. Oft fand er sie in der Bibel lesend oder ins Gebet vertieft. Sie wäre niemals mit ihm ein solches Abendteuer eingegangen sich in unbekannte Gebiete zu wagen und mit Fremden abzugeben. Geschweige denn das sie eine Schiffsentführung mitgemacht hätte. Er überlegte angesterengt, konnte sich aber nicht entsinnen sie jemals unbekleidet oder beim Baden gesehen zu haben. Trotzdem hatte er sie geliebt und war der glücklichste Mann als im zweiten Jahr der Ehe der kleine William Patrick geboren wurde. Doch Piraten hatten dieses Glück zerstört. Patrick seufzte. Er schaute zu Mackenzie herüber, die ihm vom Rücken des Maultieres her aufmunternd zulächelte. Unwillkürlich begann sein Herz heftig zu schlagen. Solche Gefühle, wie auch das brennende Verlangen, dass er bei Mackenzie fühlte hatte er bei Elizabeth nie gehabt. Er erwiederte das Lächeln, wenn auch die Schwere, die sein Gemüt bedrückte nicht völlig weichen wollte.
Und dann sah er den Pfad, der ein wenig abgelegen ins Gebirge führte. Obwohl man die seichten Hügel nicht wirklich Gebirge nennen konnte. Patrick McFarlane griff das Halter des Maultieres und schritt voran. Und nach einer weiteren Stunde kam tatsächlich eine Hütte in Sicht. Sie lag ein wenig schwer zugänglich auf einem Felsen am Meer. Es kostete Patrick einige Mühe das Maultier dort hinauf zu führen. doch dann erreichten sie einen Pfad der durch einige Anpflanzungen gesäumt wurde und direkt auf die Hütte zuging. Er blieb stehen, nahm einen ordentlichen Schluck Wasser und wischte sich mit dem Hemdsärmel den Schweiss von der Stirn. "Ich glaube wir sind am Ziel. Ich nehme an, dass dies die Behausung der Heilerrin ist, Liebste," wandte er sich glücklich an Mackenzie während er sie von dem Maultier herab hob.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 2. Jan 2013, 09:12 
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verlorne Seele
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Fast schien es, als würden sie ihr Ziel nie erreichen. Die spärlichen Französisch- und Spanischkenntnisse von Patrick und auch ihr selbst waren ihnen dabei auch kaum eine Hilfe aber wenigstens ging es ein wenig voran. Auch Mackenzie hing ihren eigenen Gedanken nach, fragte sich, ob diese Ana Juanita, wie die Heilerin wohl genannt wurde, tatsächlich eine Hilfe war. Doch egal, wie auch immer es ausgehen würde, sie war Patrick unendlich dankbar dafür, dass er sich ihrer Probleme annahm und sie nicht verdrängte. Vielleicht würden eines Tages auch ihre Erinnerungen wieder kehren. Und bereits kurz, nachdem sie so gedacht hatte, begann Patrick, laut auf Gälisch zu fluchen. Verwundert blickte sie ihn an. Obgleich sie sich nicht erinnern konnte, diese Sprache jemals gesprochen zu haben, verstand sie doch jedes Wort dieser Schimpftirade und legte beschwichtigend eine Hand auf Patricks Schulter.

Während sie weiter ihres Weges gingen - oder zumindest den Weg gingen, welchen sie als den Richtigen vermuteten, entstand Stille. Patrick schien immer mehr seinen Gedanken nach zu hängen. Also schwieg sie und hielt den Blick geradeaus, bis sie am Ende eines ansteigenden Pfades eine kleine Hütte entdeckte. Das musste ihr Ziel sein. Sobald Mackenzie wieder mit ihren Füßen den Boden berührte, blickte sie Patrick fragend an. "Worüber hast Du nach gedacht?" Während sie in Richtung der Hütte schritt, wandte sie ihre Blicke nicht von ihrem Ehemann ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 2. Jan 2013, 15:29 
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Heilerin/Seherin
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Nachdem sie Dr. Endman das Königskraut übergeben hatte, ließ sich Ana wieder auf ihrem Stuhl am Fenster nieder. Dalila schlängelte sich genüßlich um ihre Schultern, bis sie schließlich den Kopf hob und leise vor sich hin zischelte. Sanft strich Ihre Besitzerin der Schlange über denKopf und blickte aus dem Fenster. Es war erstaunlich. So einsam sie sonst doch lebte, so rege war doch an diesem Tag ihr Besuch. Da kamen tatsächlich zwei weitere Gestalten auf Anas bescheidenes kleines Heim zu. Bei genauerem Hinsehen erkannte sie eine Frau und einen Mann. Bei der weiblichen Person blieben ihre Blicke jedoch hängen, dann sah sie scharf in Richtung Alaric, bis ihre Augen hinüber zu Black Shade glitten. Nachdem sie beide ausgiebig mit ihren undurchsichtigen Blicken bedacht hatte, fixierte sie abermals die Frau, die an der Seite dieses Mannes auf ihre Hütte zu trat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 3. Jan 2013, 17:54 
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Er fühlte sich reichlich unwohl unter Mackenzies forschendem Blick und geriet ins Stottern: "Ähm,... meine Frau... also Elizabeth,... ähm,... die erste Misstress McFarlane." Patrick holte tief Luft. Es brachte nichts hier wie ein kleiner Junge herum zu stottern. Fakt war er hatte Mackenzie geheiratet und entführt, obwohl er nichts über sie wusste und sie nichts über seine Vergangenheit. Vielleicht wäre es besser gewesen später hier zu dieser Frau zu kommen und erstmal miteinander zu sprechen, überlegte Captain McFarlane. Doch dazu war es nun zu spät. Sie standen vor der Hütte der Heilerin und würden Einlass begehren. Noch einmal holte er tief Atem und fasste sich ein Herz: "Vor 10 Jahren stand ich in Diensten der EITC und der Captain unter dem ich fuhr gab mir die Hand seiner jüngeren Tochter. Elizabeth war damals noch ein junges Mädchen. Nach zwei Jahren schenkte sie mir einen Sohn. Doch das Glück hielt nicht an. Wie auch meine Eltern kam meine Familie durch Piraten zu Tode. Als wir eben unterwegs waren fiel mir auf, wie anders als Elizabeth du bist, Liebste. Sie hätte das alles was in den letzten Tagen mit uns passiert ist nicht mitgemacht. Ausserdem fiel mir auf, dass ich bei ihr nie dieses brennende Sehnen, dieses Verlangen gespürt habe, wie bei dir, Mackenzie. Ich glaube, ich mochte Elizabeth sehr gerne aber dich, dich liebe ich." Er versuchte seiner Gemahlin direkt in die Augen zu blicken, errötete leicht und schenkte ihr ein beschämtes Lächeln. Doch man merkte, dass er die Wahrheit gesagt hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 19:03 
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"Oh ... Das wusste ich nicht". Sogleich runzelte Mackenzie die Stirn ob ihrer reichlich dummen Feststellung und schüttelte den Kopf. Natürlich wusste sie es nicht. Woher denn auch? Doch spielte es überhaupt noch eine Rolle, dass Patrick bereits verheiratet gewesen war? Schließlich war er um einiges älter als sie selbst und hatte gewiss schon ein wenig mehr erlebt. Mit leicht geröteten Wangen nahm sie seine Liebeserklärung zur Kenntnis und senkte verlegen den Blick, während ein zartes Lächeln ihre Lippen umspielte. Kurz schielte sie zu der Hütte hinüber, dann machte sie Patrick einen Vorschlag. "Vielleicht sollten wir ein anderes Mal hier her zurück kommen". Doch kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, ließ die alte Holztür ein leises Quietschen vernehmen und lenkte Mackenzies Aufmerksamkeit abermals zu dieser einfachen Behausung. Eine dunkelhäutige Frau mit rabenschwarzem Haar und auffallend blauen Augen stand im Türrahmen und blickte ihnen lächelnd entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 19:18 
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Nun war es an Captain McFarlane die Stirn zu runzeln: "Wir sollen unverrichteter Dinge die Segel streichen und die ganzen Strapazen nochmals auf uns nehmen, meinst du, Liebste? Ich denke nicht, dass wir an einem anderen Tag... ." Er unterbrach sich als die Frau, zweifelsohne die Heilerin, in der Tür ihrer Behausung erschien und Mackenzies Aufmerksamkeit auf sich zog. Was auch immer es mit seinem ihm angetrauten Weib zu bereden gab, es würde warten müssen, warten können. Patrick schluckte hart und befeuchtete sich unwillkürlich die Lippen, konnte den Blick von der schwarzhaarigen Frau aber nicht abwenden. Eine merkwürdige Faszination ging von ihr aus. Und irgendwie wurde er das untrügliche Gefühl nicht los, dass sie just in diesem Moment hier an diesem Ort vollkommen richtig waren. Doch er verharrte wo er war, setzte keinen Schritt vorwärts.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 8. Jan 2013, 23:58 
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Doc from Hell
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Ignatius lächelte geradezu Mona-Lisa-haft, als Shade seine Sorge um anständige Bezahlung erkannte und mit seiner Frage nach des jetzigen Verdienstes des Doktors eindeutig darauf hinauswollte, mehr zu zahlen. In Ignatius' Kopf arbeitete es...in Zahlen. Es wäre eine kluge Taktik - und eine übliche dazu - mehr anzugeben, um umso mehr erwarten zu können. Und Ignatius war nicht nur von Natur aus geschäftstüchtig, die lange Zeit unter Piraten tat ihr Übriges. Doch Shades Ehrenhaftigkeit zeigte sich nicht nur in seinen Worten, auch in seinen Taten - das wusste der Doc hinlänglich von früher. Der brummige, stets vor sich hingrübelnde irische Kapitän hatte in der Tat Ehre im Leib - und Ignatius wollte ihm desbezüglich in nichts nachstehen. Man wusste eben immer wissen wen man betrog - und vor allem, wen besser nicht.
Nun zeigte sich ein aufrichtiges Lächeln bei ihm, er schüttelte leicht den Kopf. "Im Grunde viel weniger als ich dachte Käpt'n, wohlhabende Patienten zeigen sich hier nur selten. Dafür umso häufiger käufliche Frauen, die in Naturalien bezahlen wollen." Das Kopfschütteln wurde stärker, er lachte...dann besann er sich darauf daß Damen anwesend waren und fuhr sich eine Spur verlegen mit der Hand durch die Haare. "...äh...nunja. Wie auch immer, wir kennen uns ja nicht erst seit gestern, nicht wahr? Vertrauen gegen Vertrauen." Damit reichte er Shade die Hand.

"Wann braucht ihr mich?" erkundigte er sich dann etwas zu eifrig, wie ihm selber auffiel - doch der Gedanke an die Seeluft, die Wellen, die Gischt, das Knarren der Planken des Nachts auf hoher See...zwar war Ignatius auch auf einem Schiff sehr viel mehr in seinem Kabuff als an der frischen Luft, doch das machte nichts. Sich auf einem Schiff zu befinden war eben schlichtweg unvergeichlich. Und seine unbestreitbar vorhandene Abenteuerlust begann sich zu regen, er machte sich geistig schon Pläne davon was er alles aus seiner Praxis mitnehmen wollte, und sollte er seine Hütte eigentlich verkaufen und vermieten? Es konnte ja sein daß er zurückkehrte, und...er lachte wieder auf. Es gab eben noch einiges zu tun und Ignatius schwer zu bremsen wenn er erstmal etwas vorhatte.
Das Fräulein Ana schien weiteren Besuch zu erwarten - Zeit für den Doc, zu gehen. Nach dem Schlangengift konnte er sie nun bedauerlicherweise nicht mehr fragen, doch vielleicht sahen sie sich ja irgendwann einmal wieder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 9. Jan 2013, 14:16 
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Heilerin/Seherin
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"Entschuldigt mich". Mit diesen Worten erhob sich Ana Juanita und schritt zur Tür, um diese zu öffnen. Auf ihrem Weg dort hin schenkte sie sowohl dem irischen Piratencaptain als auch dessen Vater ein geheimnisvolles Lächeln, dann verschwand sie vor der Tür. Draußen angekommen begrüßte Ana Juanita die beiden Neuankömmlinge höflich. Dalila, immer noch um die Schultern ihrer Besitzerin geschlängelt, zischelte abermals leise vor sich hin, zeigte jedoch sonst keine weitere Regung. "Ich grüße Euch. Was führt Euch zu mir?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 9. Jan 2013, 14:47 
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Pirat
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Ein wenig skeptisch betrachtete Patrick McFarlane das Reptil am Hals der Frau, doch schnell räusperte er sich und gab zur Antwort: "Seid gegrüsst, gute Frau. Patrick McFarlane, Kapitän zur See und mein Weib Mackenzie. Sie leidet an merkwürdigen Träumen. Ich hörte in Haiti von einer Heilerin reden und beschloss, dass es einen Versuch wert sei Mackenzie zu Euch zu bringen, gute Frau. Und so machten wir uns auf den Weg, kein leichtes Unterfangen, doch wir sind hier." Er war ein wenig verunsichert und schielte zu Mackenzie hinüber, ob sie seiner knappen Erklärung wohl etwas anfügen wollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 9. Jan 2013, 20:31 
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Aufmerksam hörte sie den Worten Patrick McFarlanes zu und nickte. Dann wandte sie sich an Mackenzie, legte die Hand auf ihre Schulter und führte sie zu der Bank, welche vor der Hütte stand. Dort wies sie die junge Frau an, Platz zu nehmen und sobald sie saß setzte sich Ana neben sie. "Was sind das für Träume die Euch quälen?" Anas ließ ihre Blicke prüfend über Mackenzie schweifen und entdeckt schließlich die Kette, welche diese um den Hals trug. "Dieser Anhänger ...", begann sie. "Darf ich ihn sehen?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 10. Jan 2013, 13:14 
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Dark Angel of Revenge
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Shade blckte die ganze Zeit seinen Gegenüber direkt an während sie verfhandelten und meinte auf dessen Reaktion hin: "Nun wie ich schon sagte die Bezahlung dürfte nicht wirklich ein Problem werden." Auf Van Endhovens Kommentar dass sie sich nicht erst seit gestern kannten nickte Shade und erwiderte dessen Geste und fügte hinzu: Nun wie ihr schon sagtet Vertrauen gegen Vertrauen Mr.van Endhoven." Als sein Gegenüber nachfragte wann er gebraucht wurde erwiderte Shade ruhig: "Besprechen wir die Formalitäten doch heute abend auf meinem Schiff. Ansonsten habe ich vor spätestens morgen oder übermorgen Abend wieder in See zu stechen."
Als sich ihre Gastgeberin entschuldigte und sowohl Shade als auch dessen Vater ein geheimnisvolles Lächeln schenkte, meinte Shade auf die Entschuldigung der Hausherrin lediglich: "Seid bedankt Mylady." Dann wandte er sich seinen Begleitern und seienr Gemahlin zu und meinte:"Gehen wir. Unsere Leute werden bestimmt bereits in der Bucht auf warten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 10. Jan 2013, 13:56 
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verlorne Seele
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Eigentlich war es überwiegend nur ein einziger Traum, der sie quälte. Nämlich der, in dem ihr das Brandzeichen angetan wurde, welches sie trug. Und genau davon erzählte sie sie Ana. Ebenfalls erwähnte sie mehrmals den Namen Robert und brachte mit ihm den Ort Galway in Irland in Verbindung. Ebenso zusammenhanglos wie ihre Träume waren auch ihre Versuche, der Fremden davon zu erzählen. Denn es waren immer Bruchstücke, die ihr einfielen. Als Ana jedoch ihren Anhänger erblickte und darum bat, ihn sehen zu dürfen, umfasste Mackenzies Hand diesen augenblicklich so, als wolle sie ihn schützen. Die Tatsache, dass diese Heilerin bereits die Hand auf hielt, sagte Mackenzie, dass Ana sich nicht nur damit begnügen würde, ihn anzusehen. Sie wollte ihn genauer betrachten. Ihn anfassen. Nachdem sie Patrick unsicher angesehen hatte, umschloss ihre Hand den Anhänger noch fester und Mackenzie erhob sich. Niemals würde sie das einzige Erinnerungsstück aus ihrer Vergangenheit einfach so aus der Hand geben. Gregory war der letzte Mensch in ihrem Leben gewesen, dem es gelungen war, ihr dieses Schmuckstück zu entreißen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 10. Jan 2013, 14:15 
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Pirat
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Patrick McFarlane stand hinter seinem Weib, die mit der Heilerin auf einem Bänkchen vord er Hütte hockte. Erstand dicht genug an Mackenzie, dass sie seine Anwesenheit spüren konnte, berührte sie aber nicht. Aufmerksam lauschte Patrick den Worten seiner Liebsten, nicht aus Neugier sondern aus wirklichem Interesse. Er wollte wirklich wissen, was Mackenzie bewegte. Als diese Ana nach Mackenzies Anhänger fragte, schien sie ins Zaudern zu geraten und Befürchtungen zu hegen, man könne ihr das gute Stück stehlen. In einer beruhigenden Geste legte Patrick die Hand auf die Schulter seines Weibes und ermutigte sie: "Gib ihr ruhig den Anhänger, Liebste. Ich denke er wird dir hier keinesfalls abhanden kommen." So unheimlich er die Schlange fand insgesamt herrschte hier doch eine eher vertraueneinflössende Athmosphäre, befand Patrick. Und irgendwie gingen ihm immer mehr Fragen durch den Kopf, die er vielleicht an die Heilerin richten würde. Noch immer übte sie eine merkwürdig faszinierende Anziehung auf ihn aus, die aber jenseits jeden körperlichen Begehrens lag. Diese Gefühle blieben Mackenzie vorbehalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Jan 2013, 10:18 
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Heilerin/Seherin
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Nachdem sich die junge Irin nach dem Zuspruch ihres Ehemannes schließlich doch dazu durchringen konnte, ihr den Anhänger zu geben, nahm Ana diesen entgegen. Nachdenklich wog sie das Kleinod in den Händen, drehte und wendete es, betrachtete es eine ganze Weile sehr genau. Schließlich drehte sie den Anhänger herum und begutachtete die Gravur. Dann reichte sie das Schmuckstück ohne Umschweife wieder seiner Besitzerin und lächelte milde. "Ihr seid nicht Mackenzie", erklärte sie darauf hin. "Euer richtiger Name ist Alison und dieses Schmuckstück hat Euch Euer Vater vermacht". Zugegeben hatte dieses Wissen kaum etwas mit Anas außergewöhnlichen Fähigkeiten zu tun. Alaric hatte dieses Werk eigens in ihrer Hütte vollbracht, nachdem er sie um ein besonderes Geschenk für seine Tochter gebeten hatte. Zu jener Zeit hatte sie ihm auch das Medaillon vermacht, welches Black Shade um den Hals trug. Langsam erhob sich Ana und reichte Alison die Hand. "Kommt mit mir. Ich möchte Euch jemanden vorstellen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Jan 2013, 13:28 
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rebellische Abenteurerin
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Zufrieden nickte Lindsey, als sich Shade und Doc Endman schließlich doch einig zu werden schienen. Irgendwie beruhigte es sie, einen Mediziner an Bord des Black Seawolf zu wissen. Man konnte schließlich nie wissen, was auf See passieren konnte. "Ja ... gehen wir", stimmte sie Shade zu und trat bereits aus der Tür. Draußen angekommen jedoch blieb sie wie angewurzelt stehen. Es brauchte zwei Blicke und sogar noch eines Weiteren, bis sie erkannte, wer Anas Besucher waren. Hierbei vergeudete sie kaum Zeit mit der Frage, was zum Teufel dieses verwöhnte Weib hier tat sondern vielmehr läuteten die Alarmglocken in Lindsey, als sie Lieutenant McFarlane erkannte. Mit offenem Mund starrte sie den Navysoldaten an, während ihre Hand unwillkürlich an die Stelle ihres Gürtels glitt, an der sie ihren Dolch versteckt wusste. Rasch ließ Lindsey ihre Blicke umher schweifen. Wo einer dieser Navyhunde war, waren die anderen meistens auch nicht sehr weit. Dann wandte sie sich unvermittelt um und schritt zurück in die Hütte, damit sie Shade warnen konnte. Doch dazu war es wohl zu spät.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Jan 2013, 18:17 
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Dark Angel of Revenge
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Kurz hinter Lindsey schritt Shade hinaus oder zumindest wollte das tun, als er bemerkte wie sie unvermittelt wieder zurückkam und anscheinend Shade wollte. Doch scheinbar war es wohl zu spät. Geschickt schlüpfte er an Lindsey vorbei und wurde ebenfalls der neuen Besucher gewahr. Jedoch richtete sich sein Augenmerk nicht auf die junge Frau sondern auf ihren Begleiter. Gottverflucht Nein, Nein und noch einmal Nein den will ich jetzt nicht gesehen haben. schoss es durch Shades Gedanken als er in diesem Kerl McFarlane erkannte. Zeitgleich glitt seine rechte Hand zum Griff des Säbels den er stets bei sich trug und krallte sich um den Griff desselben jedoch ohne die Waffe zu ziehen. Mit eisigkalten hasserfüllten Blick sah er zu diesem und wandte sich in gefährlich scharfen Ton an diesen Mann: "In wessen Auftrag seid ihr hier und wo habt ihr eure Soldaten versteckt McFarlane ...?" Shade fixierte ihn mit einem dolchscharfen Blick und hatte Mühe sich zurückzuhalten, hätte er doch zu gern diesem McFarlane eine Lektion erteilt und wäre ihm an die Kehle gegangen. Doch irgendwtwas in ihm schien ihn zu Anstand zu rufen, man ging nicht auf einen"Feind" los vor der Nase einer Lady, und sowohl Lindsey und MCFarlanes Begleitung waren ja Ladies und diese Heilerin ebenfalls etwas ähnliches. So gesehen ein Glück für diesen McFarlane, an welchen sich Shade nur zu gut erinnerte, war der doch damals auch dabei gewesen als man Shade und Lindsey aufgegriffen hatte. Mit einem gefährlich lauernden Blick musterte Shade McFarlane nun.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Jan 2013, 18:37 
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Pirat
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"In wessen Auftrag seid ihr hier und wo habt ihr eure Soldaten versteckt McFarlane ...?" Diese im scharfem Ton gestellte Frage erschreckte Patrick und ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken. Da er einfache Kleidung und keine Uniform der Navy trug, konnte das nur heissen, das der andere ihn kannte und er entdeckt war. Langsam hob Patrick McFarlane seinen Blick und starrte den Mann, der die Frage gestellt hatte mit überraschtem Blick an: "Ähm." Er musterte sein Gegenüber kurz und räusperte sich, dann bekannte er: "Ich... ich bin wegen meinem Weib Mackenzie hier. Mit... mit der Navy habe ich nichts zu schaffen... nicht mehr. Ich bin wohl desertiert, denke ich." Er war unsicher. Und schlagartig wurde ihm bewusst, dass er wirklich desertiert war und ein Schiff erobert hatte. Er war nun Captain McFarlane und ein Pirat, ein Verräter und ebenso von der Navy verfolgt, wie der Kerl der nun vor ihm stand und ihn recht mordlüstern anstierte. So sehr ihn diese Erkenntnis schreckte, so stolz machte es ihn jedoch auch, denn es war ja die einzige Möglichkeit mit Mackenzie zusammen zu sein. Patrick straffte seine Haltung ein wenig und verkündete: "McFarlane, Captain der "Amalia" und mit der Navy habe ich nichts mehr zu tun. Ich kam her, da mein Weib die Hilfe der Heilerin benötigt."


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 01:19 
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Doc from Hell
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Ignatius' Gespür hatte sich einmal mehr als richtig erwiesen - höchste Zeit zu gehen. Denn es braute sich eine unangenehme Situation zusammen. Die Neuankömmlinge waren allem Anschein nach dem Käpt'n, wie auch seiner Gattin bekannt...und das nicht im Guten. Nun wäre der Doc Shade jederzeit zur Seite gesprungen, doch machte es schlussendlich nicht den Anschein, als ob sich der Käpt'n allzu sehr in Bedrängnis befände - der als McFarlane indentifizierte Mann lenkte ein, noch bevor es zu schwerer Konfrontation kam. Ignatius atmete innerlich auf, schenkte den anwesenden Damen ein unverbindliches Lächeln und nickte Shade zu. "Dann bis heute abend an Bord, Käpt'n. Die Damen." Er verbeugte sich noch einmal und schritt dann zur Tür hinaus.

Im Grunde war es schade die Insel verlassen zu müssen, schliesslich war Ana Juanita eine der wenigen Frauen die den Doc seit langer Zeit gereizt hatten. Eine Heilerin - wenn auch mitunter mit fragwürdigen Methoden, aber was Kräuter anging ohne Zweifel unschlagbar - intelligent, umgänglich und ausgesprochen hübsch dazu. Auf eine exotische Art, wirklich sehr reizvoll. Nunja, ein Mann wusste nie wohin es ihn verschlug und was das Leben noch für ihn bereithielt - gut so, sonst würde man vor Langeweile sterben. Ein Mann wie Ignatius würde das zumindest, Stillstand war für ihn für ihn wie Tod. Nun gut nicht ganz so dramatisch, aber so ungefähr.


tbc: Hütte Dr. Endman


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 16:23 
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Mit skeptischen Blicken bedachte Lindsey zuerst Mackenzie dann Patrick. Dann verzog sich ihr Mund zu einem schiefen, ungläubigen Grinsen. "Euer Weib? Dass ich nicht lache!" Nach einem Seitenblick zu Shade erklärte sie diesem. "Er lügt! Mackenzie ist bereits mit jemand anderem verlobt". Ihre Hand hielt den Griff des Dolches immer noch fest umgriffen. Lindsey hatte keine Ahnung was das sollte. So sehr sie sich auch den Kopf zermarterte, fiel ihr kein sinniger Schluss dazu ein. Aber dass Mackenzie ganz bestimmt nicht freiwillig hier war, dessen war sie sich sicher. Niemals würde dieses Weib die Bequemlichkeit im Hause Evans aus freien Stücken aufgeben. Sie und Gregory passten doch vorzüglich zusammen, befand Lindsey. "Warum seid Ihr wirklich hier Miss Evans?", hakte sie daher lieber persönlich nach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 16:55 
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Offizier des Seawolf
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Auch Cian hatte sich zum Aufbruch bereit gemacht und war aufgestanden. Mit einem Kopfnicken verabschiedete auch er sich von der Heilerin und dem Mediziner, den sie wohl bald wieder an Bord des Black Seawolf antreffen würden. Endlich! Es wurde auch Zeit, dass ein kundiger Arzt sich der Crew anschloss, befand er und dieses Wissen beruhigte ihn. Ein wenig schade fand er, dass die Heilerin nicht auch den Wunsch hegte mit zu kommen, denn irgendwie gefielen sie und ihre außergewöhnliche Art dem Quartiermeister doch recht gut. Cian sollte jedoch sogleich auf andere Gedanken gebracht werden, als er die feindseligen Worte des Captains und seines Weibes vor der Tür vernahm. Sogleich glitt auch seine Hand an den Griff seiner Waffe und mit nur wenigen Schritten stand er neben seinem Captain. Sollte es Ärger geben, wäre er nur all zu bereit dafür. "Gibt es Ärger Captain?", erkundigte er sich daher, während er aus zusammen gekniffenen Augen den Fremden beobachtete. Das Weib an dessen Seite war nebensächlich und wurde von Cian erst einmal nicht wahr genommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 18:35 
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Pirat
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"Mackenzie war in der Tat mit einem anderen verlobt. Nichtsdestotrotz ist sie nun mein inniggeliebtes Weib und für Euch Misstress McFarlane, Miss Norrington," gab Patrick im scharfen Ton zurück, denn er fühlte sich angegriffen von der Rothaarigen. Und dafür, dass die Hütte dieser Ana so verdammt schwer zugänglich war, war an diesem Tage hier verflucht viel los, befand Captain McFarlane. Unbewusst suchte er den Blick zu Mackenzie. Dann wandte er sich wieder an den Schwarzhaarigen, offensichtlich der rädelsführer der Gruppe: "Lasst Euch abermals versichern, dass ich mit der Navy nichts mehr zu schaffen habe. Im Gegenteil, ein Schiff habe ich mir angeeignet, so dass die Herren in Port Royal wohl demnächst auch meinen Kopf in der Schlinge wünschen werden. Ich schwöre, dass es weder Finten noch Fallen gibt und Ihr von mir völlig unbehellig vondannen ziehen könnt." Beinahe hätte Patrick dem anderen Captain noch günstige Winde sowie Mast- und Schotbruch gewünscht, biss sich aber dann gerade noch auf die Zunge.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 20:15 
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verlorne Seele
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Etwas verwundert blickte sie Lindsey entgegen, als diese aus der Tür trat. Und als sie in deren schwarzhaarigen Begleiter den Jenigen erkannte, dem sie gemeinsam mit Lindsey des Nachts in der Gasse in Port Royal begegnet war, wich Mackenzie vorsichtshalber einen Schritt zurück. Dieser Kerl war ihr nicht geheuer. Doch irgendwie passte er zu Lindsey Norrington. Die Situation schien sich zuzuspitzen, das wohl ganz offensichtlich auch dieser schwarzhaarige Kerl Patrick kannte und ihm augenscheinlich nicht sehr angetan war. Zudem kam hinzu, dass aus irgendeinem Grund niemand Patrick Glauben schenken wollte. "Es ist so", mischte sie sich schließlich in die Diskussion und ergriff Patricks Hand. "Wir sind verheiratet". Dann, an Lindsey gewandt, erklärte sie. "Gregory Evans hätte mich niemals so glücklich machen können wie Patrick es tut. Es war eine glückliche Fügung, dass wir uns begegnet sind". Verliebt blickte sie Patrick entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 14. Jan 2013, 09:54 
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rebellische Abenteurerin
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Welch ein schnulziges Getue, ging es Lindsey durch den Kopf. Sie schauderte bei Mackenzies Worten und verdrehte die Augen in Richtung Himmel, als sie ihrem glücklichen Ehemann ihr ach so verliebtes Lächeln zeigte. "Mir kommen vor Rührung gleich die Tränen", gab sie ungeniert von sich. Dann jedoch wandte sie sich mit zusammen gekniffenen Augen an Patrick McFarlane. "Übrigens: Für Euch bin ich Misstress Adams, Captain McFarlane", gab sie in eben so scharfem Tonfall zurück. Lindsey hatte spontan beschlossen, dass sie nun wohl Adams heißen müsse, denn schließlich wussten sie ja jetzt um Shades wirklichen Vater und auf den Namen Farrell konnte sie ebenso wie Shade gut und gerne verzichten.

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