Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 10. Apr 2013, 16:06 
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Offizier der Dianne
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Etwa eine gute Stunde später wurde Phillippe Marchand richtig wach. und er fühlte sich nun wirklich erheblich besser. Die Medizin schien gut zu wirken und das Sumpffieber immer mehr an Kraft zu verlieren. Er spürte etwas an seiner rechten Hand, folgte mit dem Blick Rachels Arm hinauf bis er ihr lächelnd ins Gesicht blickte. "Rachel," sprach er sie leise an. Eiegntlich hatte er tausend Fragen nim Kopf, darüber wo sie waren und was passiert war. doch das alles war beim Anblick seiner Liebsten völlig belanglos. Er senkte den Blick ein wenig schuldbewusst und meinte leise: "Es tut mir leid, das sich dir soviel Kummer bereite, Rachel Well. Diese verfluchte Sumpffieber, kommt und geht. Nie zuvor war es so heftig wie jetzt." Phillippe hob den Blick und schaute ihr direkt in die Augen. Dafür unternahm er aber keinerlei Anstgrengungen sich sonst wie auf dem Lager zu bewegen, denn er musste im Moment mit seinen Kräftgen arg haushalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Apr 2013, 09:33 
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Bean na bhfarraigí
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Aufmerksam hörte sie ihm zu. Da war er ernsthaft Krank und das Fieber hatte ihm all die Kraft aus dem Körper gezogen und er machte sich gedanken, das er ihr Kummer machte. Es überraschte die Nixe ein wenig. Das er in solch einer Situation daran dachte.
"Hör auf über so etwas nachzudenken, Phillippe und werd mir erst mal wieder gesund. Das ist das wichtigste und das hat Vorrang. Hörst du?" maßregelte sie ihn. Aber dennoch war ihre Stimme und ihre Gesten dabei sanft und liebevoll.
"Wir werden das Fieber überstehen und nun da du Medizin bekommen hast und sich gleich zwei Heiler um dich kümmern, da wäre es doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen." munterte sie ihn dann auch noch auf.
Das sie dabei den Arzt auch als Heiler titulierte, war ihr egal. Sie wusste den unterschied nicht und solange sie es nicht erfahren würde, waren sie beide Heiler für die Meermaid.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Apr 2013, 11:45 
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Offizier der Dianne
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"Ach, Rachel, du bist mir einfach das wichtigste im Leben," erwiederte Phillippe mit einem Lächeln. Er liebte dieses wundervolle Wesen über alle Maassen und machte sich deshalb Gedanken, was sie wohl nicht so recht verstand. Doch er war zu müde darüber herum zu diskutieren. "Ich verspreche dir, dass ich wieder gesund werde," versicherte er. Sie hatte recht, die Medizin tat ihre Wirkung und die beiden Heilkundigen kümmerten sich nach Kräften. Er versuchte seine Liebste noch ein wenig zu betrachten, schlief aber darüber wieder ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 14. Apr 2013, 12:46 
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Doc from Hell
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Ignatius hatte erstmal wieder zu Atem kommen müssen, er war körperliche Anstregnung eben nur sporadisch gewohnt. Seine Medizin hatte schon gute Wirkung getan, zumindest schien Marchand nun nicht mehr auf der Schwelle des Todes. Seine Braut wachte an seiner Lagerstatt, was auf ihn auch heilend zu wirken schien. Ignatius lächelte und stellte sich etwas abseits. "Stellt bitte kaltes Wasser und Tücher bereit." wandte er sich dann an Ana und nickte. "Habt ihr Essig? Der wird die Wirkung der Wadenwickel noch verstärken." Man könnte die Tücher auch mit Tonerde bestreichen, doch die hatte man selten zur Hand, Essig schon eher. Ignatius setzte sich auf einen Stuhl und dachte an Shade. Auf was für wahnwitzige Angelegenheiten hatte der sich nur wieder eingelassen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 14. Apr 2013, 12:59 
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Heilerin/Seherin
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Ana hatte sich etwas zurück gezogen, als sich die junge Meerjungfrau um den Patienten kümmerte. Deren Zuwendung war nebenbei auch ei wesentlicher Bestandteil für Philippe Marchands Genesung, befand Ana. "Natürlich habe ich Essig", entgegnete Ana dem Arzt, dann öffnete sie einen Schrank, entnahm daraus eine Flasche, kramte kurze Zeit später auch noch in einer Schublade, dann stellte sie vor Dr. Endman zwei verschiedene Gefäße auf den Tisch. "Auch mit Tonerde kann ich dienen. Sucht Euch aus, was in Euren Augen besser helfen könnte". Was wäre sie für eine Heilerin, wenn ihr ausgerechnet derart grundlegende Heilmittel fehlen würden? Kurz verschwand sie im Nebenraum und kam mit einer dampfenden Kanne zurück. "Tee?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 15. Apr 2013, 11:19 
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Bean na bhfarraigí
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" Und wehe wenn nicht, dann werd ich mir eine Pfanne suchen und dir eines überbraten!" fotzelte sie herum. Was würde sie nur ohne ihn machen. Noch nie in ihrem langen Leben hatte sich die Meermaid verliebt und nun hat es sie erwischt und das bis über beide Ohren. Beizeiten müsste ihre Eltern von ihm erzählen. Aber das konnte noch warten. Schliesslich ging die Gesundheit ihres baldigen Mannes eindeutig vor. Sie bekam mit, das der Arzt wohl noch etwas mit Phillippe vor hatte und so beugte sie sich vor, sodass ihre Lippen sein Ohr berührte wenn sie sprach. "Der Arzt will wohl noch etwas machen. Ich werd solange aus der Hütte gehen und den Arzt machen lassen." hauchte sie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 18. Apr 2013, 22:04 
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Doc from Hell
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Ignatius lächelte - Ana war wirklich gut ausgerüstet, sie betrieb also nicht nur Hokus Pokus. "Ich nehme beides." beschloss er und machte sich an die Arbeit. Ana bot ihm Tee an, den er gerne annahm. "Ja, habt Dank. Ich versorge nur schnell den Patienten." Der schlief jetzt, das war mit die beste Medizin. "Wollt ihr mir helfen?" fragte er freundlich Rachel - Marchand hatte ihren Namen mehrfach genannt - daß sie eine Meerjungfrau war, hatte der Doc nur am Rande registriert. Es war auch nicht wichtig, Ignatius hatte keinerlei Vorurteile. "Ich zeige euch rasch, wie man das macht." Er hatte die Tücher in das Wasser getaucht, in das er den Essig gekippt hatte. Dann nahm er sie heraus, breitete sie etwas aus und strich mit einem Spatel die Tonerde darauf. Mit geübten Griffen krempelte er die Hosenbeine des Patienten hoch und legte nun eines der Tücher um die linke Wade. "Die Wickel müssen schon anliegen, sollten aber nicht zu fest sein." erklärte er Rachel und überliess ihr die andere Wade. Jetzt konnte er sich eine kleine Pause gönnen - er setzte sich wieder und nahm von Ana eine Tasse des würzig duftenden Gebräus entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 27. Apr 2013, 10:17 
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Bean na bhfarraigí
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Eigentlich wollte sie nicht gehen. Rachel wollte bei ihrem Geliebten bleiben. Doch obsiegte ihre Vernunft. Würde der Arzt ihm nicht helfen, dann würde Philippe wieder schwer erkranken und vielleicht gab es dann keine Hilfe mehr. Sie erhob sich und wandte sich zum gehen um, als sie den Mediziner erblickte und dieser sie auch gleich ansprach.
"Wollt ihr mir helfen?" fragte er sie. Noch ehe sie darauf anworten konnte, das sie es lieber nicht machen würde aus Angst etwas falsches zu tun, hatte er ihr schon erklärt was zu machen war. Sie sah zu wie er den Essig in das Wasser kippte und verzog ihre Nase. Es biss ihr darin und so mochte den Geruch einfach nicht. Danach spachtelte er etwas Erde darauf und legte den Wickel um. Nachdem er ihr die andere Wade überließ, versuchte sie sich daran. Es sah nicht so elegant aus, wie bei dem Arzt. Hatte sie doch keine Übung darin und versuchte einfach ihr bestes. Der Wickel saß und sie war stolz auf sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 27. Apr 2013, 11:38 
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Sein Schlaf war ein wenig unruhig aber doch erholsam. Nur am Rande ganz entfernt bekam Phillippe Marchand mit, dass man ihm Wadenwickel machte, was er aber nicht weiter zur Kenntnis nahm. Noch immer freute er sich auf eine Zukunft an der Seite von Rachel, träumte davon aber auch von seiner Vergangenheit, Kindheitserlebnissen. Einige Stunden schlief der Franzose und das Fieber sank beständig.
Es dämmerte bereits in der Hütte als Phillippe wach wurde und sich schlaftrunken erhob. Sein Blick fiel zuerst auf seine Verlobte, der er ein Lächeln schenkte. Er sass auf der Bettstatt und sah sich um. Ein Mann, dessen Alter er schwer schätzen konnte, das war wohl der Arzt, den man hatte kommen lassen. Und dann war da noch eine unbekannte sehr gut aussehende Frau mit einer Schlange. Sie war also wirklich und kein Fantasiegespinst seiner überbordenden Fiebertrräume. Phillippe lächelte glücklich. Dann erkundigte er sich: "Wo bin ich? Und könnte ich etwas zu essen bekommen?" Es ging ihm augenscheinlich wieder gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 10. Mai 2013, 06:16 
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Sie saß auf dem Boden, hatte ihre Arme verschrenkt auf das bett gelegt und ihren Kopf darauf gebettet. Ihre Augen waren geschlossen. Weg wollte sie von ihm nicht gehen und so hatte sie die Nacht hier an seinem Bett verbracht. Die Strapazen der letzen Tage hatten an ihrer Kraft gezerrt. Sie gab es freilich nicht zu, musste sie doch stark sein aber dennoch kam die Erschöpfung in der Nacht über sie und die Nixe viel in einen tiefen, friedlichen Schlaf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013, 14:12 
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Nachdem Ana Juanita einen Kessel mit Suppe für sie alle und hauptsächlich für den Patienten aufgesetzt hatte, gesellte sie sich zu Ignatius van Endhoven an denTisch und trank schweigend ihren Tee . Die Sonne war draußen bereits wieder am aufgehen. "Ein Unwetter zieht heran", stellte sie zusätzlich fest, während sie einen Blick aus dem Fenster warf. Dann vernahm sie die Stimme ihres gemeinsamen Patienten und lächelte zufrieden. Ana Juanita erhob sich von ihrem Stuhl, trat hinüber zu der Feuerstelle und schöpfte ein wenig Suppe in eine Schüssel. Damit trat sie zum Krankenlager hinüber. "Hier ist Suppe. Sie wird Euch gut tun", erklärte sie dem Franzosen und hielt ihm die Schüssel hin. Dann ging sie zurück, füllte eine weitere Schüssel und reichte diese der Nixe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013, 15:11 
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Phillippe dankte der dunkelhaarigen Schönheit für die Suppe. Und bald nachdem er das erste Schälchen geleerte hatte, veerlangte er nach einem zweiten. Mit einem Lächeln musterte Marchand die Fremde und erkundigte sich: "Wer seid Ihr? Und wo genau sind wir hier?" Auch den Arzt musterte er mit einem Blick während seine Hand nach Rachels tastete und ihre zärtlich umschloss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 12. Mai 2013, 20:08 
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Schweigend schöpfte Ana Juanita die Suppenschale ein weiteres Mal voll und reichte sie dem Franzosen. "Nennt mich Ana. Das ist ausreichend", stellte sie sich kurz und knapp vor. "Ihr befindet Euch hier in meinem Heim. Der Weg dort hinten", sie zeigte mit dem Finger zum Fenster hin. "Führt auf direktem Weg den Hügel hinunter und zum Strand von Valparaiso". Dann wandte sie sich wieder von Philippe Marchand ab und schenkte Ignatius van Endhoven eine weitere Tasse des dampfenden Tees voll. "Werdet Ihr Euch dem Captain anschließen?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013, 09:20 
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"Valparaiso," murmelte Phillippe vor sich hin. Dann löffelte er schweigend seine Suppe, Ana einen dankbaren Blick zuwerfend. Nachdem er die Schale bis auf den letzten Rest geleert hatte, erhob sich Phillippe Marchand, legte seine verschwitztes Hemd ab und machte sich an einer herumstehenden Waschschüssel zu schaffen. Gerne hätte er nach einem Bad gefragt, wollte die Gastfreundschaft Anas aber nicht überstrapazieren. Mit einem Lächeln auf den Lippen sah er, dass Rachel eingenickt war. Sanft hob er sie hoch und legte sie auf die Bettstatt. Er bemerkte, dass ihr Haar kurz geschnitten war und fragte sich, was geschehen sei. Das Fieber war lang und sehr heftig gewesen. Nie zuvor war ein Anfall dieses verfluchten Sumpffiebers dermassen schlimm ausgefallen und hatte ihn so lange ausser Gefecht gesetzt. Kurz fragte sich Phillippe, ob das auf See vielleicht noch zum Problem werden könnte. Allerdings kannte er seinen Cousin gut genug, um zu wissen, dass Jacques diesbezüglich kein Blatt vor den Mund genommen und es ihm offen gesagt hätte. Marchand legte sich wieder hin und schloss Rachel in seine Arme. Man sah nun sehr deutlich, die kleine eintätowierte Meerjungfrau auf seinem Schulterblatt. Er grinste und drückte einen Kuss auf das silbrige Haar. Dann schloss er die Augen. Es brachte ihm im Augenblick nichts seine Kräfte zu vergeuden sich zwanghaft der letzten Tage erinnern zu wollen. "Habt Dank, Ana. Doktor," äusserte er sich noch kurz, bevor der Schlaf ihn erfasste.

Einige Stunden später wurde er dadurch geweckt, dass Wassertropefen seine Haut netzten. Phillippe Marchand öffnete wiederwillig die Augen und fuhr dann erschreckt hoch. Im fahlen in die Hütte hereinfallenden Mondlich guckten ihn zwei dunkle Augen an und Wassertropfen fielen aus saphierfarbigen Haaren auf ihn hinab. Instinktiv wusste Phillippe, dass er es auch hier mit einem Meereswesen zutun hatte. Sanft weckte er Rachel, die sich ein weing verschlafen aufsetzte. Der Fremde sprach mit ihr in einer fremden Zunge, die Phillippe nicht verstehen konnte. Doch er sah Schrecken in ihren Augen. Es waren demnach keine wirklich guten Nachrichten, die man ihr überbrachte. Stumm griff Marchand nach der Hand seine rGeliebten und hielt sie fest. Traurig schaute sie ihn an, holte tief Luft und verstreute ein paar ihrer Perlentränen: "Ich... ich muss gehen. Ich muss zurück ins Meer. Mein Vater... ich muss zu ihm." Phillippe Marchand begriff, dass es keinen Sinn machte Rachel Well zurückhalten zu wollen. Die Lage musste sehr ernst sein, wenn man sc hon jemanden schickte sie zu ihrem Vater zurück zu holen. Er musste sie gehen lassen, denn begleiten konnte er sie ja doch nicht. Schnell raubte er sich noch einen Kuss von ihren süssen Lippen. Dann versprach er ihr: "Ich liebe dich Rachel Well. Bis ans Ende meiner Tage werde ich auf dich warten. Mag es Zehn, Hundert oder Tausend Tage dauern. Mögen auch Jahre vergehen. Ich werde auf deine Rückkehr warten. Und nun geh, mein Herz." Sie wollte sich Phillippe in die Arme werfen, doch der Fremde packte sie grob am Arm und zog sie mit sich fort. Marchand schaute ihr nicht nach sondern vergrub sein Gesicht in dem Kissen, dass noch immer nach Rachel roch, noch ihre Körperwärme hatte. Er fühlte ein paar ihrer Perlen unter seinen Fingern. Sein Herz blutete und er fühlte sich wieder schwach und elend, hatte aber keine Tränen. Allein das Schicksal würde entscheiden, wann er seine geliebte Rachel Well wiedersehen würde und auf diesen Moment würde er warten. Traurig fiel er in einen unruhigen Schlaf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 09:11 
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Nachdem sie Ignatius von Endhoven die Frage gestellt hatte, wandte sie sich wieder ihrem Patienten und dessen Partnerin zu. Es dauerte nicht lange, da kündigte sich weiterer Besuch an. Ein weiteres Meereswesen, welches mit Rachel sprechen wollte. Ana schenkte dem weiteren Geschehen ihre volle Aufmerksamkeit.

Auch Philippes Traurigkeit darüber, dass Rachel Well ihn verlassen musste, war ihr nicht entgangen. Ana seufzte, erhob sich und trat in einen Nebenraum, in welchem sie dem jungen Franzosen ein Bad vorbereitete.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 09:54 
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Wie schon vor Tagen hatte Phillippe abermals diese Albträume in denen es ihn unter Wasser zog und er sich in den schwarzen Tiefen verlor. Schweissgebadet erwachte er. Marchand lag eine Weile schwach und regungslos in den Kissen. Dann rappelte er sich mühsam hoch und trank gierig aus einem Krug mit Wasser, der an der Bettstatt stand. Sein Blick irrte umher, denn die ersten Strahlen der Morgensonne schienen herein. Dann schaute er Ana an, die sich in Gesellschaft des Arztes nicht weit von ihm aufhielt. Einen Moment lang betrachtete er die Frau nur, dann sprach er sie an: "Wisst ihr ein Kraut gegen gebrochene Herzen, Heilerin? Ich habe versprochen auf Rachel Well zu warten so lange es dauern mag. Doch im Augenblick fühlt es sich an als würde mein Herz in Stücke gerissen und der Schmerz mich umbringen."


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 11. Jun 2013, 22:20 
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Ignatius nahm gerne noch mehr von dem Tee - er schmeckte ausgezeichnet und hielt auf angenehme Weise wach. Die Medizin und die Wadenwickel wirkten wahre Wunder, der Patient erholte sich zusehends. Nur hielt dies nicht lange an - er versank wieder in Schlaf und wilde Träume, wie es schien. Dann hatte Rachel ihn auch noch zu verlassen, das war bitter. Der Patient fragte Ana nach etwas gegen gebrochene Herzen - Ignatius zog eine Augenbraue in die Höhe und sah Ana fragend an. Das war natürlich Unsinn, auch wenn er das Ganze schon auf rethorischer Ebene verstand. Allerdings hatte er keinerlei Erfahrung mit deratigem - der Doc war noch nie wirklich verliebt gewesen. Aber er begann, ein gewisses Interesse an Ana zu hegen - diese wirkte andererseits so, als würde sie in Ignatius wie sonst auch nur eine Art Freund und so etwas wie einen Kollegen sehen. Vielleicht hatte sie ja auch schon einen Geliebten? Ignatius war viel zu gut erzogen, um nach so etwas zu fragen. Sie ging Marchand ein Bad bereiten, das würde ihm guttun. "Nur die Zeit heilt alle Wunden." zitierte er weise und nickte Marchand zu. "Das klingt abgedroschen, ist jedoch wahr." Daß er mit derlei Dingen keinerlei Erfahrung hatte, behielt der Doc für sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 12. Jun 2013, 07:23 
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"Nur die Zeit heilt alle Wunden," hörte Phillippe von dem Medicus während er aufstand und in den Nebenraum hinüber ging, wo Ana Juanita ihm ein Bad bereitet hatte. Das warme Wasser tat wohl und irgendwelche Duftessencen besänftigten seine Sinne. Eine Weile sass Marchand in der Wanne und dachte über alles nach. Jahrelang war er der dummen Wette wegen Antoinette hinterher gelaufen. Letzlich war es einfach eine Angewohnheit gewesen ihr immer wieder einen Antrag zu machen. Doch es hatte nicht geschmerzt, als sie ihm sagte, das ihr Herz ihm niemals gehören könne und eine Heirat nicht möglich sei. Über die Gründe hatte Antoinette geschwiegen. Er hatte auch nicht nachgefragt. Und dann kam Rachel- diese köstliche kleine Meerjungfrau, die alles auf den Kopf stellte. Sein Herz pochte, wenn er an sie dachte. Und Phillippe befürchtete, dass das immer so sein würde. Er sehnte sich plötzlich nach einem Gespräch mit seinem Vetter. Doch Jacques weilte in Port Royal. Unwillkürlich musste Phllippe Marchand grinsen, denn er wusste, dass Jacques Perrier Port Royal eigentlich nicht ausstehen konnte und sich dort nur herum trieb, wenn es für die Royal Navy unabdingbar war. Er wusste, dass Jacques das Meer jeder Siedlung an Land vorzog und lieber auf einem Schiff weilte... und trotzdem war er jetz mit Cathérine in Port Royal und würde sie acuh pflichtschuldigst in London vorstellen. "Nur die Zeit heilt alle Wunden," murmelte Phillippe vor sich hin und entstieg dem Bad. Ana hatte ihm ein Tuch bereit gelegt in welches er sich gut einwickeln konnte, denn seine verschwitzte Kleidung bedurfte dringlichst einer Wäsche. Doch dann entdeckte er sein Reisebündel und entnahm ihm ein sauberes Hemd und die Hosen der Armee. Es war besser als nichts, schoss es Phillippe durch den Kopf. Doch er wollte die Uniform von La Roche eigentlich los werden. "Ich bin so ein Dummkopf," schalt er sich selbst. Denn statt Antoinette den Hof zu machen hätte er sie darum bitten sollen ihm eine neue Garderobe zu schneidern. Seufzen gestand er ein: "Aber ich denke auch das wird die Zeit fügen."

Nachdem er sorgfältig gekleidet war und sich durch das Bad viel besser und erfrischter fühlte, trat er an die Heilerin und den Medicus heran: "Habt Dank für Eure Hilfe, Ana Juanita. Und auch Ihr, Doktor. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass ich nun zum Strand hinunter gehe und meinen eigentlichen Weg nach Port Royal fortsetze." Er legte zwei Goldstücke auf den Tisch. Phillippe Marchand war nicht wirklich vermögend aber in der Armee, in Diensten von La Roche gab es wenig Gelegenheit den Sold auszugeben, wenn man sich von den Huren fern hielt, nicht spielte und trank.

tbc-> Hispaniloa- Valparaiso, Strand


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 22. Jun 2013, 20:29 
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"Vielleicht wäre es besser, wenn Ihr vorerst nicht alleine geht", schlug Ana vor, als der Franzose sich verabschiedete. "Ich werde Euch begleiten. Und Ihr kommt besser auch mit". Mit ihren letzten Worten wandte sie sich an Ignatius van Endhoven. Zum einen duldete sie es nicht, wenn jemand alleine in ihrer Hütte weilte, ohne dass sie selbst ebenfalls anwesend war, zum anderen beschlich Ana die Vorahnung, dass die Hilfe des Arztes und ihre eigene in absehbarer Zeit am Strand gefragt war. Nachdem alle die Hütte der Heilerin verlassen hatten, verschloss diese die Tür ordentlich und sie machten sich auf, in Richtung des Strandes, an dem die Piraten ihr notdürftiges Lager erbaut hatten.

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Valparaiso - Strand


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 1. Sep 2013, 17:23 
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Patrick MCfarlane hatte sich nicht geirrt. Nicht unweit der Taverne "Le Poisson Bleu" war ein Mietstall. Er hatte dort nach dem schnellsten Pferd verlangt und sich sofort auf den Weg gemacht. Dieses Mal verirrte er sich nicht. Und schon bald erreichte Patrick McFarlane die Hütte der Heilerin. Laut rief er bereits auf dem Weg zur Türe: "Ana! Ana Juanita! Wir benötigen Hilfe!" Atemlos erreichte er die Hütte und pochte gegen die Tür.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 6. Sep 2013, 15:51 
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Ana öffnete die Tür und blickte ihren Gast an. "Captain McFarlane", stellte sie lediglich fest, wandte sich jedoch sogleich wortlos wieder um und ließ den Mann an der Türschwelle stehen. Kurz verschwand sie ihm Nebenraum. Man hörte Schubladen, die geöffnet wurde, hier ein Rascheln, dort ein Klimpern, bis Ana Juanita schließlich wieder mit einem Beutel an der Tür erschien. "Lasst uns gehen", forderte sie ihn auf.

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Le Poisoon bleu


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 Betreff des Beitrags: Re: Hütte von Ana Juanita
BeitragVerfasst: 6. Sep 2013, 16:04 
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Patrrick McFarlane half Ana Juanita aufs Pferd hinauf und schwang sich hinter ihr aufs Reittier. Eilig ging es zurück zur Kaschemme am Hafen.

tbc-> Hisoaniola, Santo Domingo, "Le Poisson Bleu"


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