Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 6. Okt 2013, 19:02 
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Capitaine Le Renard
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Noch immer wüst fluchend rappelte sich Jack auf und kam mühsam auf die Knie. Das Handgelenk schmerzte. Er versuchte es zu übergehen, konnte aber mit der linken nun keine Waffe mehr halten. Vorsichtig kam er hoch und stand auf. Allmählich ebbte der Lärm ab. Und die Schüsse verhallten. Die Crew der "Chrystabelle" gab es nun nicht mehr. Und ihre Beute, die Hure Delacroix' war auch dahin. Jack versuchte etwas zu sagen, seinen Leuten Befehle zu erteilen, doch die rechten Worte wollten nicht über seine Lippen kommen. Es erleichterte ihn maßlos zu wissen, dass die Kinder oben in Sicherheit waren, denn ihr Zimmer lag nicht über diesem Raum sondern in entgegengesetzter Richtung den Flur hinunter. Er versuchte ein paar schritte und verspürte einen Schmerz am Bein, die verfluchte Kugel hatte ihn doch gestreift und blutig gerissen oder er hatte sich beim Sturz verletzt, er wußte es nicht zu sagen. Zumindest sickerte sein Blut aus einer kleinen Wunde an seinem Bein. Jack starrte darauf. Dann ließ er sich auf den n ächstbesten Stuhl sinken. Die Verletzung war sicherlich nicht schlimm. Schlimmer war die verfluchte Angst. Angst, dass Cathérine etwas passiert war. Und Angst, dass die anderen ihm Versagen vorwerfen würden. Unsicher glitt sein Blick durch den Raum- fand McFarlane, Black Shade und O'Leary, der nun Alison schützte. Er biss sich auf die Lippen, nicht laut nach Cathérine zu rufen, zu schreien. Gut, sie hatten die Verräter geschlagen. Vorerst war es überstanden. Jack riss sich zusammen, legte eine ausdruckslose Miene auf und befahl kalt: "Bringt die Toten raus, werft sie ins Meer. Und wer von Morgans Schergen noch am Leben ist, erhält einen Schnitt durch die Kehle!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 6. Okt 2013, 19:15 
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verlorne Seele
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Während sich Alison von Seamus in Sicherheit bringen ließ, hörte sie sich an, was er zu sagen hatte. Und sie hatte auch noch einen von LeRenards Männern verletzt. Nun kam sich Alison reichlich dumm vor und ihre Augen machten sich auf die Suche nach dem Mann, der es ihr hoffentlich nicht böse nahm. Sie konnte ihn nicht finden, weshalb sie sich wieder Seamus zu wandte. "Patricia ist oben bei Jacks Kindern", erklärte sie und hoffte, dass dort im Zimmer auch noch alles in Ordnung war. "Ich muss sofort zu ihr", ließ Alison den Rothaarigen wissen und eilte sofort in Richtung der Treppe, nur um kurze Zeit später die Tür zum entsprechenden Zimmer aufzureißen. Dort befand sich Tess, die den Kindern eine Geschichte erzählte und Patricia schlief tief und fest. Erleichtert atmete Alison bei diesem Anblick auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 10:53 
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rettender Engel
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Langsam verhallten die Schüsse und doch musste Catherine vor einem von ihnen in Deckung gehen, damit sie nicht getroffen wurde. Danach verharrte sie geduckt hinter dem Stuhl, bis es wieder stiller wurde und sie Jacks Stimme vernahm. Erleichtert atmete Catherine aus und ein Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. Sie erhob sich vom Boden und verließ ihr Versteck, um zu ihm zu eilen. "Geht es Dir gut? Es sah so aus, als seist Du getroffen worden". Besorgt betrachtete Catherine ihren Gatten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 14:41 
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rebellische Abenteurerin
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Lindsey hatte bezüglich Ciaran McCailins Verunsicherung bezüglich der Weiber lediglicih mit dem Kopf geschüttelt. "Ich kenne sie doch überhaupt nicht. Wie wäre es, wenn Ihr sie einfach darauf ansprecht oder abwartet, bis sie von sich aus wieder zu Euch kommt?" Ein besseren Rat wusste die Rothaarige in diesem Augenblick auch nicht.

Und auf seine weiteren Worte erhielt Ciaran vorerst keine Antwort, denn schon überschlugen sich die Ereignisse. Es Ärger zu geben. Und zwar gewaltigen Ärger. Doch Lindsey hatte das Gespräch zwischen Shade und Jack nicht verfolgt und wusste nicht, was die plötzliche Schiesserei herbei gerufen hatte. Deshalb hielt sie sich lieber zurück. Zumindest versuchte sie dies weitestgehend denn im Tumult hatte jemand versucht, auch sie anzugreifen. Dieser Jemand kam allerdings nicht weit, denn Lindsey hatte ihren Dolch schneller in Gebrauch, als der Andere reagieren konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 16:07 
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Patrick McFarlane setzte sich nach Leibeskräften zur Wehr und ließ im WahrstenSinne des Wortes so einige Männer seiner ehemaligen Crew über die Klinge springen. Endlich ertönten die herbeigesehnten Worte: "Bringt die toten raus, werft sie ins Meer." Was Jack sonst noch zu verlautbaren hatte, das hörte McFarlane längst nicht mehr, hatte er doch eiligst seinen Säbel beiseite geworfen und war die Treppe hinauf gehastet. Mit einem sorgenvollen Ruf auf den Lippen, stieß er die Türe auf: "Patricia!" Doch sein kleines Mädchen schlief seelenruhig, wie ein Engel in der schaukelnden Hängematte. Er drängte sich an den Frauen vorbei und ging bei seiner Kleinen in die Knie. Ganz vorsichtig und zärtlich strich er Patricia übers Köpfchen. Zog dann eilig die Hand fort, denn ihm war eingefallen, dass die Berührung das Kind erschrecken oder aufwecken konnte. Mit Tränen in den Augen musterte er die anwesenden Frauen. Sein Blick blieb an Alison hängen und er flüsterte leise: "Verzeih mir!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 16:18 
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Capitaine Le Renard
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"Geht es Dir gut? Es sah so aus, als seist Du getroffen worden". Besorgt betrachtete Catherine ihren Gatten. Und Jack erwiederte diesen Blick, schaute ihr direkt in die Augen und brachte nur ein leises Wort über die Lippen: "Nein." Er fühlte sich überhaupt nicht gut. Und wirklich sagen, ob seine Verletzung am Bein von einem Treffer herrührte, konnte er nicht. Zudem war er sowohl enntäuscht als auch verärgert über dieses ganze Durcheinander. Man konnte ihm eigentlich nicht anlasten, Morgans Schergen hier herein gelassen zu haben, denn mit Henry Morgan und dessen Männern hatte er direkt nie zuvor zu tun gehabt. Keinem von ihnen war er jemals begegnet. Und mit Morgan hatte er auch erst angefangen sich zu beschäftigen als diese Bilder und Träume ihn auf die Isla Calavera stiessen. Trotzdem fühlte Jack sich schuldig, denn er war es ja gewesen, der alle hier zusammengerufen hatte. Doch das alles führte zu nichts. Es schien keinem von Morgans Anhängern die flucht gelungen zu sein und alle Leute, die ihm am Herzen lagen schienen den Tumult mehr oder weniger unbeschadet überstanden zu haben. Langsam fand Jack die Sprache wieder und äußerte etwas unwirsch: "Ich habe mir bei dem Sturz links das Handgelenk verstaucht. Es schmerzt höllisch. Aber gebrochen scheint nichts." Die Wunde am Bein aus der er noch immer Blut verlor, ließ er unerwähnt. Allerdings versuchte er auch nicht sich ubermäßig zu bewegen oder gar von dem Stuhl aufzustehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 16:26 
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Mit dem Dolch war Lindsey verflucht geschickt, wie Ciarán McCailin beiläufig feststellte. Mit einem weiteren Blick auf den Angreifer zu ihren füssen furchte er die Stirn und zischte: "Morgans Halunken. Diese miesen Ratten." Auch er hatte nun enben seinem Messer eine Schusswaffe zur Hand. doch mehr als dieser eine miese Hund, der es wohl auf Lindsey abgesehen hatte, um vielleicht ein Druckmittel gegen Black Shade zu haben, rückte ihnen nicht auf die Pelle. Und waren seine Worte auch verachtend und höhnisch gewesen, Ciaráns Taten wären nichts dergleichen. Niemals hätte er zugelassen, dass des Captains Lady ein Haar ihrer rotlockigen Pracht gekrümmt würde. Schätzte er auch ihr Tun oftmals nicht, die Frau ansich und ihren Gatten respektierte und mochte McCailin sehr. Doch bald vernahm auch der ehemalige Navigator den Befehl, die Toten ins Meer zu werfen, was ihn dazu veranlaßte zu spotten: "Wollen hoffen, die armen Fische verderben sich an den miesen Gesellen nicht den Magen." doch dann musterte er die Frau vor sich und fragte vorsichtshalber nach: "Seid Ihr unversehrt, Lindsey?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 18:44 
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Als Alison fast davonstob, um nach ihrer Tochter zusehen, blies Seamus O'Leary die Luft aus, die er unwillkürlich angehalten hatte. Er drehte sich um, wollte nach Shade und Jack suchen, erfragen ob alles in Ordnung sei. Sein Blick wanderte durch die Räume und dann sah er einen bekannten roten Schopf. Seamus lächelte als er sich Lindsey näherte. Doch das Lächeln gefror auf seinen Lippen als er den Mann erkannte, der bei ihr stand. "Zur Hölle, Ciarán. Grauslig schaust du aus. Zerlumpt wie einer von diesen Bettlern die sich in der Gosse herumtreiben und um Almosen betteln. Schöner Kamerad bist du, Ciarán McCailin. Wir schiessen uns mit Morgans üblen Hunden und du poussierst hier mit des Captains Lady. Wird Zeit, das du wieder eine ordentliche Heuer bekommst und Black Shade dir Beine macht." Er machte eine angedeutete Verbeugung und meinte: "Schön Euch wohlauf zu sehen, Lindsey."


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 7. Okt 2013, 20:15 
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Als Alison McFarlane ins Zimmer gestürzt kam, lächelte Tess, erzählte aber ungerührt weiter, denn die Kinder hingen gebannt an ihren Lippen. Doch in Gedanken zählte sie heimlich herauf und kam nicht mal bis 10 bis auch Patrick McFarlane erschien. Doch Thérèse Allen Tyler ließ sich nichts anmerken. Für sich beschloss sie, dass da doch noch nicht Hopfen und Malz verloren gegeben waren. Man konnte sagen, was man wollte, doch die kleine Patricia schien ein Band zwischen ihren Eltern zu flechten- liebten sie einander vielleicht nicht mehr, so sorgten sich aber Beide um ihre Tochter. Gerne hätte Tess sich erkundigt, ob mit Catherine, Black Shade, Jack und all den anderen alles in Ordnung war. Und sie hätte auch gerne gewußt, was genau da denn nun geschehen war. Doch vor den Kindern war das wohl nicht angeraten. So holte sie tief Luft und nahm ihre Erzählung wieder auf. Doch sie fing Mathildes Blick,d er zu fragen schien, ob sie hinunter gehen und die Lage erkunden sollte. Doch vorsichtig schüttelte Tess den Kopf. Auch das hielt sie nicht für angeraten. Ihre Nichte war allerdings weniger zimperlich. Altklug, wie Aliénor nun einmal war, zupfte sie Alison McFarlane am Ärmel und begehrte zu wissen: "Hat man jemanden erschossen? Wen hat mein Papa erschossen? Und wo bleiben Maman und Papa?" Für sie gehörte es zur Tagesordnung, bewaffnete Männer um sich zu sehen. Und das man jemanden erschoss, war für sie nun auch nichts neues, wenn sie dergleichen auch nocht nicht selbst gesehen hatte sondern die Crew nur darüber hatte reden hören. Tess lachte verblüfft auf, wirkte die Kleine, unschuldig wie sie war mit diesen Fragen doch geradezu kaltblütig. Leise hörte sie im Hintergrund wie Cedric seinem Spielkameraden zuwisperte: "Erschießt dein Papa auch Leute?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Okt 2013, 13:58 
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verlorne Seele
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Gerne hätte Alison ihre Tochter auf den Arm genommen und wäre mit ihr fort gegangen. Doch sie wollte Patricia nicht wecken. Und als Patrick unmittelbar nach ihr ins Zimmer eilte, trieb es ihr die Tränen in die Augen, während sie ihn dabei beobachtete, wie er sich um Patricia sorgte. Sie war etwas ratlos bezüglich Patricks leiser Bitte. Es war nicht so einfach, wie er sich das vorstellte. Es tat immer noch verdammt weh und immer noch klebte dieses Bild von Patrick und diesem Weib vor ihrem inneren Auge. Doch zum Glück mischte sich Aliénor mit ihrer Frage ein und Alisons Aufmerksamkeit ruhte auf dem Mädchen. Kurz überlegte sie, ob sie die Kleiner anlügen sollte doch das war Unsinn, wenn man bedachte, wer ihre Eltern waren und wie sie aufwuchs. Da waren derartige Schiessereien keine Seltenheit. Außerdem waren die Schüsse bestimmt auch hier oben zu hören gewesen. "Dein Papa hat ganz viele böse Menschen erschossen. Verräter. Ich glaube, Deine Eltern haben jetzt noch einiges zu besprechen", erklärte sie Aliénor und zwang sich zu einem Lächeln. Dann blieb Alisons Blick wieder an Patrick hängen. Die Worte von Tess hallten in ihrem Kopf nach. Es würde gewiss nicht einfach werden, sich mit Patricia alleine durch zu schlagen. Gerade jetzt nicht, wo sie noch nicht einmal mehr eine Crew hinter sich wusste. Und wenn sie ehrlich war, brauchte sie Patrick an ihrer Seite. Doch Verzeihen? Alison schüttelte den Kopf. "Ich kann nicht. Nicht jetzt". Dann drehte sie sich um und verließ das Zimmer, um wieder die Treppe nach unten zu steigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Okt 2013, 18:01 
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Dark Angel of Revenge
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"Rattenpack elendiges!", zischte Shade in giftigen Ton erneut, nachdem er sich auch neuerlichen Angreifern erwehrt und sie mit Säbel und Pistole zum Teufel geschickt hatte. Dann war alles vorbei und die Überreste von Morgans Anhängern landeten im Meer. Black Shade schaute sich um, sein eisiger Blick blieb an Jack haften und er trat auf ihn zu. "Und nur damit ihr es wißt, Master Perry, Ihr seid hier derjenige, der Freunde in der Royal Navy hat also geht mir mit diesem Evans zum Teufel. Ich denke nicht daran für einen solchen Bastard das Kindermädchen zu spielen. Die Leute von Morgan sind vorerst erledigt und machen uns erstmal keine Scherereien mehr. Keiner konnte fliehen." Shade drehte sich um und ging, seinen Säbel in seinen Gürtel schiebend davon. Ein kurzes Lächeln zeigte sich flüchtig auf seinen Lippen als er Lindsey entdeckte. Er trat neben sie, musterte kurz mit einem eisigen Blick die beiden Männer in ihrer Gesellschaft: "O'Leary, Ihr hätte gut daran getan, dieses Rattenpack vorher unschädlich zu machen oder zumindest uns zu warnen. Ich will nicht meinen, dass Ihr mit diesen miesen Hunden unter einer Decke steckt. McCailin, wenn Ihr wieder aus mehr Mensch besteht als aus Whiskey und sonstwelchen Gesöffen, dann könnte ich mir vielleicht überlegen eine Tätigkeit für Euch auf meinem Schiff zu haben. Aber wirklich nur, wenn Ihr von der Sauferei lassen könnt. Ihr wißt, eine Strafversetzung heißt ja keinen gänzlichen Ausschluß aus der Crew." Bei den letzten Worten ruhte des Captains eisiger Blick, wie ein Dolchstoß aus O'Leary. Doch ein wenig milder fuhr er an Lindsey gewandt fort: "Bist du heil und unversehrt, Dearest? Komm', laß uns gehen. Aber erstmal holen wir unseren Jungen." Auch Black Shade wußte, dass es keinem von dem Rattenpack gelungen war nach oben zu den Kindern zu gelangen. Fest griff er Lindseys Hand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Okt 2013, 19:10 
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Mit verachtenden Blick sah Lindsey zu, wie diese ganze Verräterbande hinfort geschleppt wurde, dann wandte sie sich an Ciaran McCailin. "Mir ist nichts passiert". Doch sogleich musste sie ob der vertrauten Stimme des Mannes, der sich ihnen soeben genähert hatte, grinsen. "Ich freue mich auch, Euch zu sehen", erklärte Lindsey dem Iren und meinte dies vollkommen ernst und kurz darauf stand auch Shade bei ihnen. Sie lächelte ihn an. "Es ist alles in Ordnung", bestätigte sie sogleich und nickte ob Shades Vorschlag, Aidan zu holen und von hier zu verschwinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 8. Okt 2013, 19:58 
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Als Alison das Zimmer verließ, senkte Patrick betreten und resigniert den Blick, schalt sich in Gedanken selbst einen Narren. Wie konnte er denn Ally jetzt um Verzeihung bitten, fragte er sich. Wie konnte er es überhaupt wagen, sie für sein schändliches Tun um Verzeihung zu bitten. Patricia schlug die Augen auf und lächelte ihn an. Dann gähnte sie herzhaft und lächelte wieder, fing an zu brabbeln und plapperte mit einem Mal: "Pa... pa... Pa... pa." Irgendwie fühlte Patrick McFarlane Stolz in sich aufsteigen. Damals bei Elizabeth, bei seinem Sohn, da hatte er sich nicht um das Kind kümmern dürfen. Bei Patricia hatte er es fast versäumt. Aber wenn er etwas hatte, wo er wirklich stolz drauf sein konnte, dann war es dieses kleine perfekte Wesen. Ja, er war im ersten Augenblicke ein klein wenig enttäuscht gewesen als man ihm sagte, es sei ein Mädchen. Doch er hatte die gesamte Nacht bei Alison und Patricia am Bett gesessen. Und das kleine Ding beobachtet, dass im Sturm sein Herz eroberte. Vorsichtig hob er Patricia auf seine Arme und drückte sie liebkosend an sich während sie weiter brabbelte. Er erhob sich und trat ans Fenster aus dem er hinaus blickte. "Vielleicht hatte ich bei der Crew gar keine Gelegenheit mich wirklich zu beweisen. Vielleicht waren sie von Anfang an gegen mich und hätten mich sowieso niemals akzeptiert. Patricia, vielleicht ist dein Vater gar kein so übler Pirat wie alle denken. Aber Ally ist zweifellos wohl der bessere Captain. Patricia, weißt du, mein Schatz, deine Mutter ist die wunderbarste Frau auf der Welt und ich bin ein verfluchter Narr sie so schmählich zu behandeln. Aber wir können die Zeit nicht zurückdrehen und alles ungeschehen machen. Aber vielleicht gibt sie mir zukünftig Gelegenheit mich zu beweisen und es besser zu machen. Und jetzt gehen wir mal zu Captain Nate und fragen, was er für den Vogel haben will, mein Schatz." Patrick drückte seiner Tochter einen Kuss auf die Wange und verließ das Zimmer. Dann erklomm er mit ihr die Stiege zum obersten Geschoss und klopfte dort an eine Türe bis er barsch hereingebeten wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 08:33 
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"Ja! Tretet ein!", brummte Captain Nate bärbeissig als es an seiner Türe pochte. Einen Moment lang verschlug ihm der Anblick den Atem. Der Mann mit dem Kind auf dem Arm erinnerte ihn sehr verflucht daran, dass er sich um seine kinder niemals geschert hatte. Und er mußte daran denken, dass er sich nch gar nicht danach erkundigt hatte, wie es Acacia heute ging. Mißmutig starrte er auf die Seekarte, die vor ihm lag und erkundigte sich unfreundlich: "Gibt's was Neues von der Versammlung? Schickt Euch mein mißratener Neffe her? Und was war das für ein Tumult? Man könnte fast meinen, es hätte eine schiesserei gegeben." Nate starrte das kleine Kind an, welches die Unverschämtheit besaß ihn tatsächlich anzulächeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 08:42 
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McFarlane starrte abwechselnd auf den alten bärbeissigen Mann und die Seekarte vor ihm. Du lieber Himmel, dieser Kerl war ja noch ungenießbarerr als Alaric. Und jener hatte wenigstens einen guten Grund ihm zu zürnen, denn immerhin hatte sich Patrick an Alarics Tochter vergriffen. Er unterdrückte ein Seufzen und verlegte sich auf Freundlichkeit: "Mein lieber Nate, es hat tatsächlich eine Schiesserei gegeben. Deshalb auch der Tumult. Doch die Unholde wurden beseitgt. Was die Versammlung angeht, so müßt Ihr das wohl selbst mit Eurem Neffen klären. Ich bin weder von ohm ins Vertrauen gezogen, noch herauf geschickt worden. Nein, etwas gänzlich anderes führt mich zu Euch, mein Lieber." Dem eisigen Blick des älteren Mannes begegnete Patrick nun mit einem Lächeln und fuhr fort: "Es geht um Euren Vogel, Charley, den Papagei. Seid Ihr mit einem Goldstück einverstanden? Und setzt bitte einen rechtmäßigen Vertrag auf, dass ich beziehungsweise meine Tochter hier, das Tier erworben hat." Das Lächeln in McFarlane santlitz wurde noch um eine Spur breiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 08:51 
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Nate fuhr hoch und starrte nun den Mann an, dessen Name ihm verflucht nochmal nicht einfallen wollte. Es lag ihm schon auf den Lippen zu sagen, dass Fleur Marseille den vermaledeiten Vogel in die Suppe werfen konnte als er begriff, worum es ging. Gierig hakte er nach: "Ein Goldstück? Ihr wolt für dad Federvieh ein Goldstück auf den Tisch legen, Captain...?" Der andere nickte, lächelte immer noch so verflucht unverschämt und kramte ein Goldstück hervor. Eilig griff sich Captain Nate die Münze, wog sie in der Hand und prüfte per Biß die Härte. Das Gold war zweifellos echt. Nun bekam auch Nate die Zähne auseinder und zeigte einen Anflug von. Lächeln. Schnell griff er zu einem Stück Pergament und Tinte und kritzelte ein wenig herum, dass er den verdammten Vogel verkaufte. Er fragte sich noch, ob er es hätte wagen sollen zwei Goldstücke zu verlangen als der andere seine Unterschrift unter das Pergament setzte. Scheinheilig flötete Nate nun: "Und damit gehört das liebe, kleine Tierchen dem holden kleinen Engelchen." Er wiederstand der Versuchung das kleine Ding ins feiste Knie zu kneifen sondern widmete sich wieder der Seekarte. Mit Genugtuung hörte er seine Zimmertüre zufallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 10:18 
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Capitaine Le Renard
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Fleur Marseille betrat in Begleitung von Jeanne und Michel den Versammlungsraum. Sie hatte Wassereimer dabei, um den Boden zu wischen. Eben wollte die Wirtin Capitaine Le Renard gehörig die Meinung geigen, was sie von Schiessereien im allgemeinen und davon in ihrer Taverne im besonderen hielt als sie gewahr wurde, dass er am Bein blutete. Das Blut bildete eine hässliche Pfütze zu seinen Füßen. Eilig kam sie näher und bemerkte nun auch die Blässe in seinem Gesicht. Sie fuhr seine Gattin an: "Rehlein, steht nicht so da. Husch, husch holt die Heilerin. Oder wollt Ihr ihn verbluten lassen?" Fleur war sich allerdings sicher, dass Cathérine Perrier das sicherlich nicht wollte sondern einfach ob der Ereignisse noch unter Schock stand. Sie schüttelte ihr Haupt und brüllte durch den Raum: "Jeanne! Michel! Saubere Tücher! Vite vite!" Sie trat noch näher heran und fühlte die Stirn von Jacques, was ihn dazu brachte, tonlos zu murmeln: "Mir ist kalt, Cathérine." Fleur sagte nichts darauf, denn es hatte keinen Zweck lange mit dem Kerl zu diskutieren, er war zwar nicht bewußtlos ob des Blutverlustes aber zweifelsohne angeschlagen und nicht mehr so ganz bei Sinnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 10:31 
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rettender Engel
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Besorgt hatte sie Jack begutachtet, als auch schon Fleur Marseille herbei eilte und sie anfuhr. Für einen Moment überlegte Catherine, ob sie sich einen solchen Ton gefallen lassen musste doch Fleur hatte Recht. Die Heilerin musste her und Catherine eilte umgehend davon, diese zu holen und kam nur kurze Zeit später wieder mit Ana Juanita zurück, die ohnehin soeben auf dem Weg zur Schankstube war.

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BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 13:17 
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Dark Angel of Revenge
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Shade nickte Lindsey kurz zu und erwiderte: "Gut zu hören Liebes. Wir sollten uns allerdings damit beeilen. Schaut wohl so aus als wenn wir alle von dieser Rattenband erwischt haben aber wissen kann man nie!" Dann wandte er seine Blicke kurz zu Jack und Catherine, wobei er bemerkte dass Jack verletzt zu sein schien und meint zu Jack gewandt: "Nächstes mal passt besser auf und stellt euch nicht derart einem Feind auf den Präsentierteller dass ihr solch unwahrscheinlich gutes Ziel bietet. Ich an eurer Stelle hätte das nicht gemacht." Er ging davon aus dass Jack schon wusste wie Shade das gemeint hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 13:31 
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Capitaine Le Renard
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Rehlein... verbluten... Präsentierteller... Feind... Ziel- die Worte sickerten nur sehr langsam in Jacks Verstand und schienen keinen Sinn machen zu wollen. Unterschiedliche Stimmen, die er im Moment nmicht zuordnen konnte. Er versuchte darüber nachzudenken, merkte aber nur, dass er unheimlich fror, die Hand verteufelt schmerzte und er sich ziemlich müde fühlte. "Cat... Cathé... ange," die Worte wollten ihm nicht recht über die Lippen kommen und er fühlte sich unheimlich elend. Vielelicht war ein wenig Schlaf genau das, was er jetzt brauchte, er versuchte die Augen zu schließen. Wurde jedoch gewaltsam an der Schulter gepackt und ein wenig geschüttelt, jedenfalls empfand er es so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 17:10 
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Pirat
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Nach Patricks Meinung hatte es keine schwerwiegend Verletzten in ihren Reihen gegeben, weshalb er erstaunt die Stirn furchte als er Ana Juanita nun in den Raum unten eilen sah. Kurzentschlossen fasste er Patricia fester auf dem Arm und ging der Heilerin nach. Er verbiss sich einen Fluch als er feststellen mußte, dass es ausgerechnet Jack erwischt zu haben schien, der eben noch so auf einem Stuhl hing und ohnmächtig zu werden drohte. McFarlanes Blick eilte umher und er wurde O'Leary gewahr und den Kerl daneben kannte er auch vom Sehen her. Er gesellte sich zu den beiden Männern und sprach O'Leary an: "Seamus, seid Ihr nicht auch in Morgans Truppe gewesen, wenigstens eine Zeit lang. Habt Ihr keinen Verdacht gehabt, das uns diese Hunde übel mitspielen könnten? Ich bin doch nicht wirklich so ein hundsmiserabler Captain und Pirat. Das haben diese miesen Burschen doch alles vorsätzlich gemacht und sich gegen uns zusammengerottet und verschworen. Oder irre ich da?"


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BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 17:59 
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Hatte sich Seamus O'Leary Black Shades Vorwürfe noch gerechtfertigter Weise gefallen lassen so verteidigte er sich jetz bei McFarlane umso heftiger. "Ja, ich bin eine Zeit lang mit Morgan gesegelt. Bis wir alle zu Black Shade übergelaufen sind nach der Meuterei. Ich habe in O'Rourkes Crew ein paar bekannte Gesichter ausgemacht. Vielleicht hätte ich jemanden warnen solllen, keine Ahnung. Aber eines muß ich Euch zur Last legen, Captain, Ihr mit Euren Weibergeschichten und den Alleingängen. Diese ständige Geheimniskrämerei und ein Auge auf Alison, Euer Weib und die Kleine sollte ich haben. Für Jack sollte ich Euch im Auge behalten und Schützenhilfe leisten. Selbst für Shade sollte ich bei Euch spionieren. Allmählich langt's mir. Jeder der feinen Herren Kapitäne will, das ich ein Auge auf irgendwas und irgendjemanden habe. Und am Ende wenn was schief läuft, darf ich die Sache ausbaden. Nay, damals mit dem Brandy und dem Zeugs bei Jack, da habe ich wirklich Murks gemacht. Doch wenn heute jemand sein Leben lassen muß, geht das nicht auf meine Kappe. Ich habe Jack da auf dem Tisch herumstolzieren sehen und er hat sich wohl eine Kugel gefangen. Es tut mir leid. Ich mag den Jungen wirklich. Aber er ist verflucht noch eines alt genug zu wissen, dass derjeneige, der sich in Gefahr begibt darin umkommen kann. Ich bin doch nicht sein Kindermädchen. Und auch nicht das von Euch, McFarlane oder Alison. Nicht mal das von unserer kleinen Prinzessin hier. So. Und jetzt genehmige ich mir erstmal ein gutes Bier. Dann suche ich nach Julien Lapierre. Und den Rest dieses mieserablen Tags verbringe ich vergnüglich beim Kartenspiel." Seamus tippte sich in einer grüssenden Geste an den Kopf und schlenderte vondannen. Ihm lagen die Nerven blank nach all diesem Trubel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 9. Okt 2013, 18:21 
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Ciarán McCailin war verblüfft einmal ob Black Shades eindeutigen Angebot und dann als sich ihnen die ehemalige Navyratte näherte unter der Seamus jetz segelte ob dessen Ausbruch. Er verkniff sich jeglichen Kommentar. Doch dann machte ihn etwas an O'Learys Worten doch stutzig. Doch noch bevorer den Vetter ansprechen konnte, schlenderte dieser in Richtung Schanktresen davon. Mit zusammen ngekniffenen Augen musterte Ciarán den Mann vor sich. Dann bemerkte er: "Es sieht Jack überhaupt nicht ähnlich dermassen unvorsichtig zu sein. Aber er hat sich wirklich dort oben als lohnendes Ziel präsentiert. Ein wahres Wunder, dass er nur eine Kugel gefangen hat. Ich würde ja vermuten, dass er Catherine hätte schützen wollen. aber dann hätte er sie nicht so offensichtlich her gerufen. Irgendwas stinkt an der ganzen Sache gewaltig." Er rieb sich nachdenklich das Kinn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 11. Okt 2013, 13:40 
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Da es mit der Versammlung ohnehin nichts mehr wurde, beschloss sie, hinaus zu gehen. Alison brauchte frische Luft, um ihre Gedanken zu sortieren. Hatte sie nicht irgendetwas mit bekommen, dass es an der Santiago noch eine Menge zu tun gab? Das könnte ihr helfen, sich abzulenken. Keine Crew, keinen Mann, keine Heuer. Vielleicht würde Acacia O'Riordan sie anheuern, wenn es ihr wieder besser ging? Bis dahin konnte sie sich auf ihrem Schiff nützlich machen und sich mit der Crew bekannt machen.

TBC: Santiago - An Deck


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 Betreff des Beitrags: Re: Le Poisson Bleu - der blaue Fisch, eine Hafenkaschemme
BeitragVerfasst: 11. Okt 2013, 14:31 
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Patrick schluckte, denn O'Leary hatte zweifellos recht mit seinen Vorwürfen. Er hatte versucht es allen recht zu machen und war gescheitert, hatte den Frust mit Alkohol herunterspülen wollen und war bei den Weibergeschichten gelandet, die nur weiteres Unheil herauf beschworen. Patrick lauschtre den worten des Mannes der zurückgeblieben war und merkte zynisch an: "Na eine Kugel reicht doch um zu sterben." Doch dann ließ sich McFarlane alles nochmals durch den Kopf gehen. Wenn Jack mal nicht seine Gattin hatte schützen wollen, wen denn dann? Warum hatte er sich dermassen als Zielscheibe angeboten? Patrick schluckte, denn die einzige Antwort, die ihm einfiel war niederschmetternd- Isabella Delacroix, das Weibsstück dass ursprünglich seine Geisel gewesen war. Denn nur wenn sie heil zu ihrem Gatten heimgekehrt wäre, wäre vielleicht die Hetzjagd die der Gouverneur auf sämtliche Piraten nun veranstalten würde, noch zu verhindern gewesen. Es war nicht falsch das Weib geraubt zu haben, verstand Patrick plötzlich. Doch alles was dann mit oder wegen ihr geschehen war, warf aus dem ruder gelaufen und betraf nun alle Piraten. Hätte er sein Töchterchen nicht im Arm gehalten, hätte sich Patrick mit der flachen Hand vor die Stirn gehauen. Er hatte wieder einmal bewiesen, dass er noch viel zu lernen hatte, um wirklich halbwegs als Pirat zu gelten. Im selben Moment da Le Renard Madame Delacroix zum ersten Mal gesehne hatte, hatte er nicht nur ihren Wert taciert sondern auch die Konsequenzen abgeschätzt. Und das war etwas, was McFarlane bislang abging, bei aller Gier auch das Wohl der Kameraden im Auge zu haben. Abzuschätzen ob eine Prise wirklich lohnte, wenn sie einige Gefahren barg. Er guckte Patricia an und meinte: "Ich brauche ein wenig frische Luft um die Nase, mein Schatz. Ich glaube, wir sollten heimgehen auf die "Chrystabelle". Ich muß meine Sachen packen. Und sobald deine Mutter sich wieder um dich kümmern kann, sollte ich mich wirklich mal beweisen."

tbc-> "Chrystabelle", Kapitänskajüte


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