Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 12:46 
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In einer Kaschemme am Hafen von Valparaiso sass Captain Bartholomew Lazare über einem Krug schweren Rotweins. Er stierte den Matrosen, der ihm gegenüber Platz genommen hatte wütend an. "Wie könnt Ihr es wagen mit derart schlechten Nachrichten zu erscheinen," fauchte er ungehalten. Der Matrose grinste verlegen, kratzte sich an der Augenbraue und schwieg. Lazare hieb mit der Faust auf den Tisch: "Da habe ich mit viel Mühen, diesem Hundsfott Ol'Spice seine "Black Death" abgenommen und dann verfleucht sich die ganze Bagage. Und die "Death" ist auch zum Teufel, Sakrament!" Missmutig leerte Lazare seinen Becher und goss ordentlich nach. Bald schon ward er Krug leer und er rief zum Schankmädchen: "Elena, por favor, uno mas." Schnell brachte ihm die dunkelhaarige Schönheit einen weiteren Krug mit Wein. Der Matrose machte grosse Augen, hoffte auf einen Schluck, doch Lazare war nicht grosszügig. "Ihr denkt doch nicht wirklich, Ihr bekommt eine Belohnung, wenn Ihr mir berichtet, dass Ol'Spice und seine Söhne tot sind. Und man mein Schiff in die Luft gejagd hat, Mr.Jones." Nun lächelte Jones verschlagen: "Nicht alle Söhne des grossen Ol'Spice haben ins Gras gebissen, nur die beiden ältesten. Da ist noch der Pfaffe, der Euch nicht kümmern braucht. Doch vor Jacques Perrier solltet Ihr auf der Hut sein. Er war dabei als die "Death" gesprengt wurde. Und er lebt." "Wollt Ihr andeuten, dass Perrier etwas mit dem Verlust meines Schiffes zu tun hat, Jones," vergewisserte sich Captain Lazare. "Nun denkbar wäre es," lautete die Antwort während sich Jones gierig des Rotweins bemächtigte. Abermals zog Lazare die Aufmerksamkeit des Schankmädchens auf sich: "Elena! Mas!" Prompt wurde ihm weiterer Wein serviert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 13:48 
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Wie schon so oft nach dem Tode seiner Familie, reiste Ensa durch das Land. Was sollte er auch an ein und dem selben Ort weilen, wenns ihm schnell langweilig wurde. Ausserdem wurde es mit der Zeit einfach zu heiss für ihn und seinem Leben. Von daher war das umher reisen leider ein notwendiges Übel. Ein gutes hatte es aber. Ensa lernte viele Menschen kennen und viele schmutzige Menschen, die nur darauf warteten von ihm erlöst zu werden. Viele Frauen fielen auf den charmant und gut aussehenden Ensa herein und bezahlten es mit ihrem Leben. Gnade hatte er noch nie walten lassen. Zuerst musste dieses Pack gequält werden und anschliessend langsam zu Tode gefoltert werden. Sonst würden ihre Seelen auf ewig hier auf Erden umher geistern und darauf hatte der junge Mann wirklich keine Lust. Schließlich sollten die ehrbaren Bürger ihre Ruhe von dem Dreckspack haben. Aber wer war ein Ehrenwerter Bürger und wer nicht? Das entschied Ensa immer ganz spontan. Viele Leichen zierten seinen Lebensweg und er würde so schnell nicht damit aufhören.
Heute war er schon lange durch die Gegend geritten und so kam es, das er sein Pferd vor der Spelunke anband. Ensa van Wieden hoffte sein Pferd noch wieder zu sehen, wenn er aus dem Etablisment heraus kam, doch viel Hoffnung hatte er nicht. Schliesslich waren sie hier auf Santa Domingo. Warum sollte sein Pferd dann noch da sein? Es sollte ihn wahrlich wundern.
Er nahm einen Seesack vom Rücken des Pferdes und schulterte ihn. Er stiess die Türe auf und ein leichter Windzug durchfuhr die sonst so qualmverhangene Schenke. Hinter ihm schloss er sie wieder und ging schnurstracks an den Tresen. Lust heute noch auf ein Opfer zu treffen hatte er nicht. Sonst war er so charmant, doch heute wollte er einfach nur noch seine Ruhe haben. Ihm taten seine Knochen weh und er war Müde. Zudem zwickte ihm die Narbe die sein gesicht zierte. Wie immer wenn was in der Luft lag.
"Wirt, ich nehm ein ordentlichen Krug Bier und ein Zimmer wenn ihr habt." Sein Tonfall lies keine Wiederrede zu. Ensa war wirklich schlechter Laune. Es würde sich wohl legen wenn er geschlafen hatte. Spätestens wenn ein Weib bei ihm gelegen hatte und er es durchbohrte würde seine Laune wieder die beste sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 14:03 
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Captain Lazare hatte ein gutes Gespür für Menschen, schliesslich waren sie seine erfolgreichste Ware. Und seine Menschenkenntnis liess ihn sogleich Notiz von dem Neuankömmling in der Spelunke nehmen. Irgendwas war an dem Kerl- etwas Düsteres, fand Lazare. Er stand langsam auf und ging zum Tresen hinüber, stellte sich neben den Fremden. "Was immer der Mann bestellt, schreibt es auf meine Rechnung. Und gebt mir noch mehr Wein," warf er dem Wirt halblaut hin- eben so, dass der Fremde ihn deutlich hörte, es aber im Rest der Kaschemme nicht die Runde machte. Bartholomew Lazare wollte nicht zuviel Aufmerksamkeit und am Ende noch die Zeche für alle Anwesenden zahlen. Auch war seine Einladung weder freundlich noch höflich sondern eine pure geschäftliche Investition.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 14:37 
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Ensa legte seine Stirn in Falten als der Wirt mit seiem Bier kam und er weder Bier noch Zimmer zahlen musste. Er sah neben sich und begutachtete den Mann der sich zu ihm gesellt hatte. War er ein ehrbarer Bürger oder einer von diesem Nichtsnutzigem Pack, der sich an jedem ran schmieß? Das galt es für ihn heraus zu finden. Das er so schnell ein potentielles Opfer finden würde..das war sogar für Ensa zu schnell. Vielleicht würde er auch garnicht heraus finden wollten zu welcher Gattung dieser Mann gehörte. Schliesslich fielen ihm schon sprichwörtlich die Augenlider zu. Doch dumm war er dennoch nicht.
" Wer seit ihr und was wollt ihr?" fragte er in einem grummigen Ton. Sollte sich der Fremde an den Karren gepisst fühlen, so hatte er selber schuld. Was redete er ihn auch an, wenns doch so ein beschissener Tag war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 17:32 
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"Captain Bartholomew Lazare. Ich treibe Handel. Meine Waren sind die besten Knaben und Mädchen, die man in den Schänken und anderen Häusern an den Häfen findet. So mancher Edle zählt zu meinen Kunden. Ihr versteht was ich meine. Ich sehe, dass Ihr ein Mann seid, der mir vielleicht dienlich sein könnte. Ich denke Ihr versteht etwas von den Waren mit denen ich handle," entgegenete Lazare mit einem freundlich aufgesetzten Ton. Er zeigte eine Grimasse, die wohl ein Lächeln sein sollte, denn zu Toef sass noch der stachel des Verlustes in seinem Fleisch. Er hatte Jahre lang nach der "Black Death" getrachtet. Und nun da es sein Schiff gewesen war, war sie morsch und wurmstichig und wurde von diesen verfluchten Bastgarden mal eben in die Luft gejagd. "Wie ist Euer Name, Fremder?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 18:44 
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Ensa wusste nur zu gut was der Fremde ihm damit sagen wollte. Er war also ein Sklavenhändler. Er las die Seelen der Kinder und jungen Menschen auf um sie dann an reiche Schnösel zu verkaufen. Seine Kunden waren nicht besser als die Huren die in den Straßen lebten. Eigentlich hatte van Wieden keine große Lust unter jemanden zu arbeiten der genau in die Kategorie Mensch gehörte die Ensa ohne mit der Wimper zu zucken, ausweidete. Ensa dachte kurz nach. Schneller und einfach kam er eigentlich nicht an seine Opfer heran und er brauchte auch mal wieder etwas Geld in seinen Beutel beziehungsweise er brauchte mal wieder eine Frau zum beuteln. Wenn Lazare mit seinen Vorlieben kein Problem hatte, warum auch nicht.
"Van Wieden" brummte er und nahm einen großen Zug aus seinem Krug.
"Was versteht ihr unter dienlich sein?" ersteinmal wollte er abstecken wo Lazare seine Prioritäten hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 19. Sep 2012, 19:07 
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"Nun Mr. Van Wieden, ich brauche jemanden, der meine Waren beschützt. Einen Mann, der sich nicht scheut diebische Finger auch mal abzuhacken. Einen, der den Wert meiner Waren zu schätzen weiss. Ich bin Händler und habe, weiss Gott, nichts zu verschenken. Doch einige meinen meine kostbaren Waren benutzen und dann zurück geben zu können, wollen den Preis drücken oder sind säumig mit der Zahlung. Da brauche ich jemanden, der mich sehr tatkräftig unterstütz, wenn Ihr versteht." Lazare lächelte nun richtig, doch es erreichte seine Augen nicht, die trübe starrten. Er leerte seinen Wein und bestellte sofort nachschub, liess auch Van Wieden noch ein Bier bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 20. Sep 2012, 07:44 
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Als Lazare seinen Krug leerte erntete er einen missbilligen Blick von Ensa. Wie konnte man nur so versoffen sein. Er selber hatte nicht einmal ein viertel des Kruges geleert und schon bekam er einen Neuen. Er verabscheute Menschen ohne benehmen. Aber was solls. Eine Arbeit brauchte er ja nun mal. Denn von nichts kommt nichts wie man so schön sagte. Aber Kindermädchen für Huren spielen? Van Wieden wusste nicht so recht.
"Hört zu, Mr. Lazare. Ich habe kein Problem damit jemanden die Hand abzuhacken wie ihr so schön formuliert habt. Ich habe auch kein Problem damit jemanden das Leben zu nehmen oder gar schlimmeres." Ensa grinste.
"Aber Kindermädchen für irgendwelche Lausekinder? Ja wer bin ich denn. Ich spiele sicherlich nicht Kindermädchen für ein wenig Geld. Ich bin selber jemand der von Zeit zu seit sich ein Opfer für seine Bedürfnisse sucht. Ich such zwar nicht durchgehend jemand neues aber sagen wir so..sie haben ihre Verschleisserscheinungen, weshalb ich dann doch des öfteren jemand Neues brauche. Ihr Geschäft war da das richtige für mich. Aber wohl nicht als Euer Bediensteten sondern als Kunde."
Dann überlegte er kurz.
"Wenn ich mich allerdings mit den Schmiersäcken vergnügen darf und ab und an mal die ein oder andre Ware haben kann, dann könnten wir ins Geschäft kommen.
Warum nicht das Nützliche mit ein wenig Spass verbinden? Ensa umfasste seinen Kruz und trank es leer um den für ihn neu bestellten anfangen zu können. Er gähnte Herzhaft und hoffte bald ins Bett zu kommen. Sonst würde er sich hier auf dem Tresen legen und hier schlafen. Ihm war es egal. Lazare und dem Wirt vermutlich nicht.
Was kümmerte es ihn was andre dachten, doch an sein Leben hing er dennoch. Er liess seinen Blick durch die Spelunke streifen und blieb bei der Schankmaid hängen. Heute Abend würde er nicht alleine in sein Zimmer gehen. Morgen früh vermutlich alleine Aufstehen. Wieder einmal hatte er ein Opfer für sein perverses Spiel gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 20. Sep 2012, 14:48 
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"Nein, nein, Ihr sollt gewiss kein Kindermädchen für meine teuren Schätze sein," beschwichtigte Lazare. Dann fuhr er im energischen Ton fort: "Ich suche wirklich einen Beschützer. So einen Mann wie Euch, Van Wieden, dem es nicht viel ausmacht tatkräftig meine Ansprüche geltend zu machen. Und seid gewiss, der Lohn wäre nicht fürstlich aber angemessen hoch. Und selbstverständlich liesse ich Euch freie Wahl unter den besten Stücken meines Angebots." Abermals Lächelt Lazare und ein seltsamer Glanz war nun in seine Augen getreten. Er trank einen ordentlichen Schluck des Weines, schwankte ein wenig und rückte dann ein wenig näher an den anderen heran. Mit gesenkter Stimme deutete er auf den ahnungslos dasitzenden Seemann, mit dem er gezecht hatte: "Ihr seht den Mann, dort drüben am Tisch, Van Wieden? Den Matrosen, der sich an meinem Wein gütlich tat obwohl er schlechte Nachrichten brachte. Ich wünschte, dass jemand Mr.Jones eine gehörige Lektion erteilte. Er soll dabei nicht sein Leben lassen aber bluten und leiden, so wie mein herz blutet und leidet. Wie wäre es Van Wieden, Ihr würdet Euch dieser Aufgabe annehmen. Dafür zahle ich hier Eure Kost und Logis und schenke Euch eines meiner Schmuckstücke zu Eurer freien Verfügung?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 20. Sep 2012, 15:02 
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Normalerweise würde Ensa jemanden der ihm zu Nahe kam, anherrschen aber die Worte Lazares brachten den taffen Mann wirklich ins überlegen. Gute Bezahlung und dann noch dann und wann ein Warenstück. Das hörte sich alles garnicht so schlecht an und kam dem psychisch Erkrankten doch sehr entgegen. Doch willigte er noch nicht ein. Als Lazare dann auch den ahnungslosen Boten deutete, folgte van Wiedens Blick ihm. Ein schmieriger alter Seemann in fettig speckigen Kleidern. Strähnig hing das Haar herunter. Er soff schlimmer wie dieser Lazare und so wie er aussah stank er bestimmt zehn Meilen gegen den Wind. Ensa´s Augen blitzen. Nur zu gerne würde er die Welt von solch einem Ekel befreien. Warum also auch nicht. Er müsse sich nur vorher Handschuhe besorgen, denn selbst wenn er es geniessen würde, würde er nur zu ungerne solch eine Gestalt mit den Händen anfassen.
Der charmante Kerl trank sein Bier aus und wandte sich dann wieder seinem Gesprächspartner zu.
"Wenn ich das bekomme was ihr mir angeboten habt und einmal die Woche einen freien Tag, dann kommen wir ins geschäft. Dann kümmere ich mich auch um diesen ... -Seemann-... wenn ihr denn wollt. Aber nicht mehr Heute. Ich bin lange gereist und brauche ein wenig schlaf. Ausgeruht lässt es sich besser ums Geschäft kümmern. Unausgeschlafen ist man unvosichtiger, wenn ihr versteht was ich meine?"


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2012, 19:06 
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Bartholomew Lazare liess ein freudloses Lachen hören. Er klopfte Van Wieden auf die Schulter: "Abgemacht. Dann ruht Euch nur gut aus, Mr. Van Wieden. Und Morgen sehen wir uns in alter Frische hier. Dann zeige ich Euch mein Schiff und die Schmuckstücke." Er nahm den Weinkrug und kehrte zu Jones an den Tisch zurück. Allerdings sprach er nicht mit dem Seemann. Er starrte trübsinnig und angetrunken in seinen Wein. "Elena!" Als die vollbusige Schankmaid mit den schwarzen Haaren ihm eilends einen weiteren Weinkrug brachte, zog er sie ungeniert auf seinen Schoss und liess seine Hand unter ihre Röcke wandern. Lüstern starrte er sie an während sie kicherte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 21. Sep 2012, 13:44 
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Van Wieden musterte Lazare der zu dem Seemann zurück kehrte und sich die Schankmaid schnappte. So ein gerissener Bock. Dabei wollte er sich doch noch amüsieren ehe er sein Kopf auf ein weiches Kissen bettete. Doch hatte er ja schon sein neues Opfer angeboten bekommen. Man musste wirklich nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Doch heute würde das eh nichts mehr werden, denn dafür waren seine Augenlieder einfach viel zu schwer.
Er redete kurz noch mit dem Wirt ehe er sich in Richtung der Zimmer machte. Dabei nickte er Lazare unbemerkt zu und war in Gedanken schon im Bett.
Langsam öffnete er die Türe als er erwartete er, das eine Horde Mäuse im entgegen liefen. Dem war aber nicht so und so verschwand er in das Zimmer und donnerte die Tür zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 21. Sep 2012, 15:38 
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Mit einem breiten dreckigen Grinsen nahm Captain Lazare davon Notiz, dass van Wieden ihm zunickte. Er liess zwei Goldstücke in Elenas Mieder gleiten und trug ihr auf: "Geh dem Mann nach und bereite ihm ein paar schöne Stunden, mein Kind. Wenn du tust was er verlangt erhälst du am Morgen nochmals zwei Goldstücke, mein Schatz." Die Schankmaid kicherte abermals und erhob sich von Lazares Schoss. Dann zog sie ihr eRöcke glatt und ging zu den Zimmern, ihren Auftrag auszuführen. Sie klopfte an van Wiedens Türe, öffnete sie einen Spalt und gurrte: "Ich bin es Elena. Der Capitano schickt mich als Geschenk, Senor."

Vom Tisch aus beobachtete Bartholomew Lazare die Schwarzhaarige. Er leckte sich dabei die Lippen. Elena war ein prachtvolles Weibsstück, welches auch er gerne genoss. Doch heute war es Zeit für geschäftliche Investitionen befand er, da musste sein persönliches Bedürfnis wohl ein wenig zurückstehen. Zudem würde es auch ein anderes Mädchen tun. Und in dieser Gegend gab es genug willige Geschöpfe. Kurz verliess er die Kaschemme, holte eine der Dirnen von der Strasse und nahm sich ebenfalls ein Zimmer. Bis zum Morgengrauen liesse es sich so gut aushalten. Lazare grinste breit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 21. Sep 2012, 19:23 
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Nachdem er die Tür zu seinem Zimmer geschlossen hatte, stellte er seinen Seesack ans Bettende. Er nahm seinen Dolch aus seinen Stiefeln und legte ihn auf das Tischchen neben seinem Bett. Spartanisch war es eingerichtet aber es würde ihm für die Nacht ausreichen. Schliesslich hatte er nichts besonderes vor. Ensa schmunzelte. Zu schade nur, das Lazare sich die Schankmaid geschnappt hatte. Er öffnete seinen Zopf und die schwarzen Haare vielen ihm über die Schultern. Plötzlich klopfte es an der Tür. Ensa kannte doch noch keinen, bis auf Lazare und er selbst erwartete niemanden. Ein Spalt öffnete sich und Ensa sah die schöne Schankmaid die er eben noch auf dem Schosse Lazare´s gesehen hatte. Er war schon bei dem Gedanken alleine ins Bett gehen zu müssen, doch schien es doch so zu sein, das er Morgen weniger schlecht Gelaunt aufwachen würde. Sie würde von ihm eine besondere Behandlung bekommen. Eine Behandlung die ihr nicht jeder zukommen lassen würde. Zum Glück war es im Schankraum so sehr laut, das die Geräusche die eventuell aus dem Zimmer kamen, nicht auffallen würden. Ensa umrundete die üppige Schönheit. Er griff ihr vorsichtig ins Haar und roch daran.
"Wie gut ihr duftet" log er. Sie stank nach Bier und Kotze, doch was tat man nicht alles um eine Frau das machen zu lassen, was man wollte. Er stellte sich vor ihr und sah ihr tief in die Augen. Seine Hand legte er unter ihre, Kinn und küsste sie sanft und lang. Seine andere lag auf ihren Hüften und wanderte zu ihrem Hintern. Was ein Prachtpo sie hatte. Doch Ensas Gedanken kreisten um etwas ganz anderes. Und so kam es, das er sie während des Kusses anhob und zu dem Bett brachte, welches in das Zimmer ragte. Ensa sah sie an, als wäre er ein Lustmolch. Gier lag in seinen Augen. Gier die sich schnell in Wahnsinn umschlug.
"Ich muss nur kurz etwas holen, Schätzchen. Ich werde mich gleich um dich kümmern." säuselte er ihr ins Ohr. Er drehte sich kurz um, um in seinem Seesack zu kramen und kam dann schnell wieder über sie. Er legte seine Hand hart auf ihren Mund, sodass sie weder schreien noch beissen konnte. Er knebelte das arme Mädchen und fesselte ihre Arme an das Bett, sowie die Beine. Nun war sie fällig. Er öffnete seine Hose und half ein wenig nach, ehe er sich der Hure bemächtigte. Doch sein Hunger war nach dem ersten mal nicht gestillt und so fiel er solange über sie her, bis er in dieser Hinsicht befriedigt war. Und das war nicht eben wenig. Danach wiedmete er sich wieder seinem Sack und holte ein kleines Ebenholzkästchen hervor. Sein Schatz. Sein ein und alles. Er öffnete es und zum Vorschein kamen mehrere Messer und Skalpelle. Oh wie er sie hütete. Besser als seine Augäpfel. Ensa kicherte wild. Noch einmal lauschte er nach draussen ob auch alles so war, wie es sein sollte, ehe er ihr die schönen Qualen der Messer nahe brachte. Doch leider schien es nicht so zu sein als wenn sie Dirne lange durchhalten würde. Und van Wieden sah sehr frustriert aus.
"Mistvieh!" schimpfte er. Er säuberte sein Handwerkzeug und steckte es weg ehe er das leichte Mädchen befreite und einfach aus dem Fenster schmiss. Gefrustet zog er sich aus und legte sich selber in das Bett. Er löschte das Licht. Der letzte Gedanke war, das er sich etwas besseres suchen musste. Etwas was nicht so schnell in Ohnmacht oder in den Tod rannte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 4. Okt 2012, 16:57 
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Mit einer finsteren Miene sass Captain Bartholomew Lazare über seinem Morgenbier. Das Essen hatte er zurück gehen lassen. In der Frühe brachte er noch keinen Bissen runter. Lustlos lauschte er dem Gelaber des feisten Andrew Jones, der sich darüber ausliess, dass er seiner Meinung nach in einer der Spielhöllen am Hafen über den Tisch gezogen worden war. Lazare ersparte sich jeglichen Kommentar dazu. Er fand sich schon mildtätig, dem Widerling überhaubt ein paar Münzen gezahlt zu haben. Wenn ein Seemann meinte seine komplette Heuer verspielen oder verwetten zu müssen, sah Lazare sich nicht bemüssigt das gut zu heissen. Im Gegenteil, einige der Männer seiner Crew hatte er aus solcherlei Gründen schon hart abgestraft. Doch nicht nur das Gequatsche seines Gegnübers hatte ihm die Laune vermiest. Die Hure, die er sich in der letzten Nacht geholt hatte war recht zimperlich gewesen. Er hatte sie ein wenig härter angefasst und die Schlampe war in Tränen ausgebrochen. Bartholomew Lazare hatte Elena wirklich schmerzlich vermisst und bereut sie an Van Wieden abgetreten zu haben. Doch die Stunden liessen sich nicht zurück drehen. Nun wartete er in dieser Kaschemme auf einen Mann, der ihm vielleicht ein Schiff verkaufen konnte. Der Verlust der "Black Death" schmerzte ihn noch immer. Doch es half nichts, denn die "Black Death" war nunmal dahin. Lazare verfluchte diese vermaledeiten Perriers. Solange auch nur einer von dieser Bande einen Atemzug tun konnte würde er nicht ruhen oder rasten, schwor er sich. Die gehörten alle in die finstersten Tiefen der Hölle, sollte sie der Teufel doch holen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 5. Okt 2012, 08:16 
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Es war früher Morgen als Ensa die Augen öffnete. Jedenfalls für einen Mann der sonst bis in die Mittagszeit schlief war es früh. Weder Vögelgezwitscher noch das Rauschen der See hatten ihn geweckt, sondern das Kreischen eines vermaledeiten Weibes. Konnte es am frühen Morgen nicht die Schnauze halten! Der Fremde legte sich sein Kissen über die Ohren als ihm ein Gedanke wie ein Blitz durchfuhr. Man hatte die achtlos weggeworfene Leiche gefunden. Vergnügt stieg er aus seinem Bett, zog die Hosen an und ging zum Fenster. Dort lag sie. Vergewaltigt und umgebracht. Das Flittchen hat nicht einmal eine Stunde ausgehalten.
Das wird sich ändern wenn ich eine feste Partnerin habe, dachte Ensa bei sich. Er hatte kein bisschen Mitleid für die Weiber dieser Welt. Sie haben alle eine harte Hand verdient, sonst würden sie einem nur auf die Nase umher tanzen und das wollte und konnte er sich nicht bieten lassen. Wie manche Kerle es nur mit solchen Weibsbildern aushielten, verstand er nicht. Sollte sich eine Hure gegen ihn auflehnen - Ensa würde ihr zeigen wer der Herr im Hause war. Pfeifend zog er sein Hemd und seine Schuhe an, wusch sich in der Waschschüssel und suchte seine Sachen zusammen. Er hatte gestern zwar in eine Arbeit eingewilligt aber wann es losgehen würde, wusste er nicht und sowas hasste er wie die Pest. Er musste immer wissen was und wie und wann er etwas tun musste und durfte. Ja van Wieden war ein Kontrollmensch und das war auch gut so. Die Tür geöffnet und das Zimmer verlassend traf er eine hübsche Maid im Flur. Charmant lächelte er sie an und grüßte sie, so als wenn er kein Wässerchen trüben konnte. Im Schankraum ließ er sich an einen der Tische nieder. Das Lazare bereits dort war, sah er nicht. Er winkte sich eines der Mädchen an den Tisch und bestellte sich ein üppiges Mahl und Wasser dazu. Als sie mit seiner Bestellung wiederkam fragte er:
"He da Mädel, was ist denn das dort für ein Tumult da draussen. Es hat mich geweckt"
"Haben sie es denn noch nicht gehört? Elena wurde ermordet. Zerschnitten und Ausgeweidet"
Ensa tat so als wenn er schockiert war. Schauspielern konnte er gut.
"Nein das kann nicht sein. Ich war doch gestern noch mit ihr zusammen, wenn ihr versteht was ich meine."
Die Schankmaid nickte nur. Damit hatte er sich aus der Schussbahn gebracht. Musste nur noch ein armer Tropf her, dem er die Schuld geben konnte. Und van Wieden wusste auch schon wem.
Hatte Lazare nicht gesagt das er Jones loswerden wollte?
Ensa van Wieden nahm sich vor, nach dem Frühstück einmal unmut in die Runde zu streuen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 7. Okt 2012, 10:30 
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Während er noch immer voller Missmut auf diesen verfluchten Jeremiah wartete, der ihm vielleicht zu einem neuen Schiff verhalf, erreichte auch Bartholomew Lazare die Kunden vom schrecklichen Tod Elenas. Er liess sich nichts anmerken, doch einerseits war er erzürnt, da es schade um sein Lieblingsmädchen war. Andererseits bewunderte er die Schnelligkeit und Präzision des Täters. Er hatte nur einen kurzen Blick auf den zerschundenen Haufen Abfall geworfen und sich dann an seinen Tisch zurück begeben, wo Jones sich tatsächlich wie ein Schwein übers Essen her machte. Lazare war angewiedert von dem Mann. Er nahm seinen Bierkrug, erhob sich und schaute sich in der Taverne um. Sein Blick fiel auf Van Wieden. Und er trat an dessen Tisch heran: "Hoffe Ihr habt eine angenehme Nacht gehabt, Mann." Ohne eine Antwort abzuwarten setzte er sich ihm gegenüber. Wenigstens speiste er anständig, wie Lazare mit einem kurzen Zucken der Mundwinkel für sich feststellte. Ihm war die Gesellschaft dieses Kerl angenehmer als das feiste Schwein einige Tische weiter.


Zuletzt geändert von Bartholomew Lazare am 28. Okt 2012, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 28. Okt 2012, 10:04 
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Ensa verstand nicht wie man wie ein Schwein am Trog essen konnte. Funkelnd sahen seine Augen zu Jones herüber. Um so einen Taugenichts wäre es mit Sicherheit nicht schade. Wenn er eines ganz besonders nicht ab konnte, waren Leute ohne Benehmen. Ja es gab da noch ein paar andere Sachen die er wie die Pest hasste aber dieses war eines ganz weit oben in seiner Liste.
Er schnitt sich Brot und Wurst zurecht als auch schon Lazare an seinen Tisch kam und sich setzte. Ensa hob eine Braue.
Unhöflich, dachte er, sagte aber nichts. "Danke die hatte ich." schmunzelte er. "Und ihr?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 28. Okt 2012, 10:54 
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"Naja, die Kleine, die ich mir von der Strasse geholt hatte fing an zu flennen als ich sie richtig angepackt habe. Es ist schwierig in diesen Zeiten gute Weiber zu finden. Herrgott, wo bleibt dieser verfluchte Trottel! Ich warte auf Captain Jeremiah. Er will sein Schiff verkaufen. Ich brauche ein neues Schiff, sonst hängen wir vorerst hier fest in diesem Rattennest," erklärte Lazare und leerte seinen Krug. Schnell hatte er einen neuen geordert. Er schaute Van Wieden missmutig beim Essen zu.

Doch dann näherte sich eine junge Blondine dem Tisch. Sie fiel Barthlomew Lazare um den Hals und liess sich auf seinem Schoss nieder und hauchte: "Papa." Lazares Miene hellte sich auf: "Marguerite, mein Sonnenschein, was tust du hier? - Ensa Van Wieden, er arbeitet für mich. Van Wieden darf ich Euch meine Tochter Marguerite vorstellen. Die Jüngste meiner fünf Sonnenstrahlen." Marguerite glitt vom Schoss ihres Vaters und setzte sich neben ihn. Ihre grossen blauen Augen musterten Van Wieden sehr aufmerksam und ein spöttisches Lächeln umspielte ihre Lippen.


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BeitragVerfasst: 5. Nov 2012, 09:40 
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Mit kurzem, abschätzendem Blick sah er die Tochter an, die sich so schamlos auf den Schoss des Kaptäins setzte. Zum Glück musste er solche schmach nicht über sich ergehen lassen. Hätte er Kinder würde er ihnen das Benehmen schon einprügeln. Er würde es nicht dulden aber er hatte keine Kinder und Ensa war froh das es so war. Nie im Leben wollte er Bälger haben. Es gab da mal eine Frau die ein Kind von ihm unter ihrem Herzen trug doch das hatte er ihr aus dem Leib geprügelt. Es gab keine Frau die es würdig war ein Balg aus seinem Samen zu bekommen. Sein Samen war gut, ja davon war er überzeugt aber es gab keine Hure die gut genug war um ihre Gene mit seinen zu vereinen.

Ein Bohler öffnete die Tür und liess seinen Blick schweifen. Ensa erkannte die Situation die ihm sich hier offenbarte und tupfte seinen Mund mit einem Tuch, welches er aus deiner Hosentasche zog ab.
"Entschuldigt mich kurz" sagte er knapp zu Lazare und seinem Blut und schlenderte auf den Bohler zu. Wenn die schon hier her kamen, konnte er denen auch jetzt schon stecken wer für den Mord verantwortlich ist. und so flüsterte Ensa dem Wachtmeister das zu, was er -gesehen- hat und erwähnte dabei den Namen von Jones.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 5. Nov 2012, 15:58 
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Bartholomew Lazare nickte nur kurz als Van Wieden sich erhob. Viel mehr als der Mann und sein Tun interessierte ihn, was seine jüngste Tochter an diesem Ort machte und er fragte rundheraus: "Was treibt dich her, Marguerite? Wo ist mein nichtsnutziger Schwiegersohn?" Sie blickte Van Wieden ungeniert nach und äusserte: "Der könnte mir gefallen, Vater." "Nichts da, er steht in meinen Diensten und damit hat es sich. Und nun sage mir endlich, was du hier treibst, Marguerite," fuhr Lazare sie an. Die Warterei auf den verfluchten Kerl, der ihn zu versetzen schien, machte ihn ungeduldig und übellaunig. Sie heftete ihre blauen Augen auf ihn und lächelte beschwichtigend: "Henry ist mit einer Hure durchgebrannt. Ich hoffe, dass sie beide nun in der Hölle schmoren. Habe leider niemanden gefunden, der mir für ein Goldstück seinen Kopf und das Haupt dieser Metze bringen will. Soll der Teufel sie beide holen. - Was mich aber wirklich zu dir führt sind gute Neuigkeiten, Papa. Jacques Perrier hat sich erdreistet sich so ein britisches Flittchen auf die Insel zu holen und ihr einen Ring an den Finger zu stecken. Ich habe mich ein wenig umgehört, sie soll geraubt worden sein. Soll einen reichen Vater haben, das kleine Miststück. Ich will, dass wir sie holen, Vater. Ich will sie am Mastkorb baumeln sehen." Vor Staunen blieb Lazare einen Moment lang der Mund offen stehen, denn er vermutete einen Zusammenhang zwischen der Britin, die Sam White auf seinem Schiff nach Tortuga gebracht hatte und der Frau aus Marguerites Erzählung. Teufel, Teufel hätte ich gewusst, dass sie die Braut dieses Bengels ist hätte ich sie gleich ersäuft und Sam White erschossen, dachte er. Nur konnte sich Bartholomew Lazare nicht an den Namen der Frau erinnern. "Bestell dir was zu trinken, Marguerite," ordnete er an. Seine Tochter wollte eben wiedersprechen, hielt jedoch den Mund denn soeben eilte Kapitän Jeremiah auf ihren Vater zu. Lazare erhob sich elegant, fuhr herum und hieb seine Faust auf das Kinn des Neuankömmlings. Erbost sprach er: "Wagt es nie wieder mich derart lange warten zu lassen!"


Zuletzt geändert von Bartholomew Lazare am 14. Dez 2012, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 13. Dez 2012, 09:13 
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Es dauerte nicht lange als auch schon der Bohler wutendbrannt nach draussen Eile um Verstärkung zu holen. Zu dritt standen sie nun um Jones herum. Dieser wusste nicht so recht wie ihm geschah. Jedenfalls nach seinem Gesichtausdruck zu urteilen. Wieden stand ganz gemütlich am Tresen des Wirtes und sah dem Spektakel zu.
"Wisst ihr, man geht davon aus, das dieser Mann die arme Schankmaid getötet haben soll." verriet er dem Wirt. Dabei wusste er nur zu gut wer der Mörder war, aber keiner konnte ihm was nachweisen und so war er aus dem Schneider und diese Stadt hatte seinen Mörder gefunden.
Er sah an seinen Tisch wo noch das Frühstück stand und erkannte, das sich ein Fremder zu Lazare und seinem Abkömmling gesellt hatte. Schlecht sah sie ja nicht aus aber für Ensa völlig uninteressant. Sie wäre bestimmt eine die sich ihm wiedersetzen würde. Zuviel Arbeit um einer unzahmen Stute das hören beizubringen. Er wollte seinen Spass haben und den Frauen nicht das sputen einprügeln.
Und so schlenderte er zu dem Tisch, setzte sich nieder, nickte dem Fremden zum gruße und aß genüsslich weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 14. Dez 2012, 18:44 
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Captain Jeremiah setzte zu einer wortreichen Erklärung an sich zu entschuldigen, wurde aber von Lazare harsch unterbrochen: "Gebt mir die Papiere für Euren verfluchten Kahn und nennet den Preis, den ich Euch schuldig bin. Dann dürft Ihr Euch empfehlen." Marguerite grinste spöttisch während sie an ihrem Würzwein nippte, den ein Schankmädchen ihr soeben gebracht hatte. Sehr ungeniert wanderten ihre Blicke zwischen Jeremiah und dem an den Tisch zurück gekehrten Van Wieden hin und her und sie leckte sich lüstern über die Lippen. Im Grunde war ihr im Augenblick jeder Mann recht, wenn er sie nur ordentlich bestieg. Während Van Wieden sich ungerührt seinem Essen zuwandte, starrte Jeremiah in ihren drallen Ausschnitt. Marguerite lächelte siegesgewiss. Sie erhob sich in jenem Moment als Jeremiah nach der Untrerzeichnung der Papiere die Feder fallen liess und ihr Vater einen Beutel Gold auf den Tisch warf. Schon hing sie an den Lippen des Mannes und liess sich in der nächstbesten Ecke die Röcke hochschieben. Lazare warf ihr einen kurzen Blick zu, dann meinte er beiläufig zu Ensa: "Zehn Goldstücke wenn Ihr den Kerl beseitigt. Und ich zahle das Dreifache, wenn Ihr mir den Kopf von Henry Cleary meinen nutzlosen Schwiergersohn bringt. Je eher Marguerite wieder Witwe ist umso eher kann ich sie besser verkaufen."

Dann schritt er hoch erhobenen Hauptes aus der Hafenkneipe. Zielstrebig begab er sich zu seinem neuen Schiff der "Dolores", die er beizeiten unbedingt umbenennen muste. Marguerite würde ihm folgen sobald Jeremiah mit ihr fertig war. Was Van Wieden betraf, so befand Bartholomew, dass dieser sein eigener Herr sei. Ihre Wege würden sich kreuzen, wenn es notwendig war.

tbc-> "Dolores", An Deck


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 13:06 
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cf-> "Santiago", an Deck

Etwas weiter unten am Hafenlagen Ruderboote. In einem dieser Boote konnte Patrick McFarlane den Franzosen ausmachen, der mit Ally angebändelt hatte. McFarlane nahm seinen Sack fest in die Hand und ging zu dem Kerl hinüber. Da wenig los war, im Hafen würde Evans ihn hier schon finden, da machte er sich mal keine weiteren Gedanken. "Ihr bewacht Madame Delacroix?", erkundigte er sich bei dem Franzosen. Der Mann, der offensichtlich in dem Boot vor sich hin gedöst hatte, fuhr hoch: "Was geht Euch... ach, der Gatte von dem hübschen Steuermann. Toulouse, aus der Crew von Le Renard." "Gut. Mister Toulouse. Captain McFarlane- Ich bin gekommen, um Madame Delacroix nach La Roche zu bringen. Zumindest ihre... Reste." Patrick deutete vage auf den Leichensack. Der Franzose runzelte die Stirn und kletterte aus dem Boot. Er baute sich vor dem Captain auf und musterte diesen: "Ist Le Renard auf dem Weg nach Port Royale? Dann ist es meine Aufgabe dem Gouverneur das da zu bringen." Auch Toulouse deutete auf die Tote. Patrick unterdrückte ein Seufzen. Er setzte ein Lächeln auf und einen Befehlston: "Le Renard ist verletzt- eine Kugel. Es sieht verdammt schlecht aus. Ihr könnt mich und Captain Evans gerne nach Tortuga rudern. Aber die Leiche wird dem Gouverneur von zwei Offizieren der Royal Navy übergeben, verstanden? Ich denke, dass auch Le Renard mit Sicherheit nicht daran gelegen ist, dass der Gouverneur jede arme Piratenseele aufknüpft, derer er habhaft wird, nur um den Tod seiner Gatin zu rächen. Wenn ihr ein Problem damit habt, Euer Captain weilt noch im "Le Poisson Bleu", wenn..." McFarlane sah deutlich, wie Toulouse die Sache durch dachte, schluckte und dann zu einem Schluß kam. "Ich rudere die Offiziere hinüber, wenn ich nicht mit in diese vermaledeite festung rein muß. Und ich warte nur eine Stunde, wenn die Herren nicht zurück kommen, mache ich mich aus dem Staub und warne unsere Leute." "Einverstanden." Patrick grinste. Und mit einem Mal begriff er, dass es gar nicht so schwierig war, ein Pirat zu sein und anderen Piraten Befehle zu erteilen. Er warf seinen Sack ins Boot nachdem er die Jacke herausgenommen und angezogen hatte. Sie paßte nicht sehr gut, denn er war ein wenig schmaler in den Hüften und kräftiger in den Armen geworden. Aber für Gouverneur Delacroix würde sie reichen müssen. Kurz überlegte er sich Isabella Delacroix nochmal anzusehen. Doch McFarlane ließ es bleiben, denn eigentlich hatte er sich nicht wirklich für das Weib interessiert. Sie war nur eine von vielen und nicht sowas besonderes wie Alison. "Ach, Toulouse, sie ist Captain. Alison, meine ich. Meine Frau ist Captain und kein Steuermann. Die "Chrystabelle" ist ihr Schiff. Und wenn Ihr Euch meiner Gattin nochmals nähert, dann verprügele ich Euch." Patrick grinste frech, ob des erstaunten Blick seines Gegenübers.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso- Hafen
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 17:19 
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Gregory hatte sich beeilt, seine Uniformjacke zu holen und ein wenig Munition für seine Waffe einzupacken, dann machte er sich wieder auf den Weg zum Hafen. Dieser war nicht all zu groß und die arrogante Visage von Patrick McFarlane war schnell gefunden. Schnellen Schrittes eilte er auf diesen zu und musterte den Kerl, der neben McFarlane stand. "Lasst uns erledigen, was immer Ihr als derart wichtig befindet".


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