Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 31. Jan 2013, 10:34 
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Offizier des Seawolf
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Noch immer grimmig drein blickend, hörte sich Cian an, was der Steuermann zu berichten hatte. Das hörte sich überhaupt nicht gut an mit dem Seawolf. Die Tatsache, dass die alte Dame und Kelly zwischenzeitlich verstorben waren, wunderte ihn allerdings reichlich wenig, denn immerhin hatten beide schon ein paar Jahre auf dem Buckel und es war ohnehin nur noch eine Frage der Zeit, wenn es ihm um den Schiffskoch trotzdem sehr leid tat. Doch es half nichts. Er würde seine angemessene Bestattung bekommen und das Leben würde weiter gehen. Doch wie, wenn der Seawolf es nicht mehr tat. Auch das Schiff war schon recht betagt und Cian bezweifelte, dass da noch etwas zu machen sei. Dennoch wandte er sich an seinen Captain. "Soll ich es mir morgen in der Frühe einmal genauer ansehen?" Während er abwartend Black Shade ansah, erkannte er hinter diesem die Navyratte, welche hinter Alison kniete. Ohne eine Antwort des Captains abzuwarten, trat er ein paar Schritte vor, fest entschlossen, dem Kerl Beine zu machen. Was zum Teufel tat er überhaupt hier? Doch dann bemerkte er Alisons Reaktion und blieb stehen. Sie hatte zu ihm aufgeblickt und seinen Namen genannt. Diese Tatsache zauberte ein besänftigtes Lächeln auf Cians Lippen, dann wandte er sich wieder an Black Shade. Zu einem geeigneten Zeitpunkt würde er Ally zur Seite nehmen und mit ihr reden, beschloss er.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 1. Feb 2013, 08:57 
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rebellische Abenteurerin
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Das waren ja keine guten Nachrichten, die der Steuermann ihnen mitteilte. Wie würde das nur weiter gehen mit dem Schiff? Früher oder später würde Shade sich wohl vom alten Seawolf verabschieden müssen, wie es den Anschein hatte. Nun gut. Lindsey sah darin auch das Positive. So hatte er die Gelegenheit, sich ein schnelleres und weitaus besseres Schiff zu besorgen, sofern das Glück ihm hold war. Doch was Julien Lapierre sonst noch zu berichten hatte, war ganz und gar nicht schön. Der alte Kelly war Lindsey nämlich sehr ans Herz gewachsen und auch Lady Perrier mochte sie eigentlich trotz ihrer Fehler ganz gerne. Lindsey sah sich um. Irgendwo musste doch Tess sein. Vielleicht würde es ihr ganz gut tun, wenn sie jemanden zum reden hätte, überlegte Lindsey. So trat sie zu der Stelle, an der die Mannschaft sämtliches Gut aus dem Lager gestapelt hatte, griff sich von dort eine Flasche Whiskey und ging zurück zu Julien Lapierre. "Wo ist Tess?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 2. Feb 2013, 09:41 
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Julien war kurz abgelenkt als er McFarlane beobachtete, der sich dem hübschen jungen Weib näherte. Ein kleines Lächeln malte sich auf seine Lippen und entschwand sogleich wieder, da das Weib keine Reaktion zeigte. Aufgrund McFarlanes Schilderung hätte Julien eher erwartet, dass die Mistress Patrick schluchzend in die Arme sank. Nun sie war wohl aus härterem Holz geschnitzt und unverkennbar Adams Tochter. Ihm kam eine gute Idee, Patrrick hier weg zu schaffen und einen Teil ihrer Probleme zu lösen. GErade wollte er sich damit an Black Shade wenden als er Linseys Frage vernahm: "Wo ist Tess?" Ja, wo war Tess. Die Pflicht hatte ihn so sehr beansprucht, dass er sie mehr oder minder sich selbst überlassen hatte. Schlimmer noch hatte er sie ihrem angeschlagenen Cousin überantwortet. Julien räusperte sich, senkte schuldbewusst den Blick und gab zu: "Ich glaube sie ist bei Phillippe Marchand und Rachel Well. Kümmert sich um Phillippes Fieber, denke ich." Sein Tonfall verriet das schlechte Gewissen gegenüber Tess. Er hob den Blick und schaute Lindsey nun direkt ins Gesicht: "Seid Ihr nicht bei einer Heilerin gewesen? Capitaine McFarlane erwähnte sowas als wir ihn aufgriffen. Vielleicht mag diese Ana etwas wegen des Fiebers zu tun. Einen Arzt haben wir ja nicht. Wir können nicht noch weitere Tote gebrauchen." Nachdenklich musterte er die Rothaarige, erwartete nicht wirklich eine Antwort von ihr sondern wandte sich gleich nochmal an Shade: "Capitaine, es wird viel Zeit brauchen, den "Black Seawolf" zu reparieren, wenn überhaupt. McFarlane sagte, er wollte zu seinem Schiff zurück als er sich verirrte. Es liegt etwas entfernt von hier auf französischem Gebiet. Wenn wir die Ladung vorerst hier lassen, könnten wir wenigstens die Leute nach Port Royal bringen und verlieren nicht viel Zeit. Obwohl Marchand erstmal dringend einer Medizin bedarf. Was denkt Ihr, Capitaine?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 2. Feb 2013, 14:13 
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rebellische Abenteurerin
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Kurz überlegte Lindsey. In der Tat wäre es nicht sehr hilfreich, einen Kranken an Bord zu haben. Womöglich würde er sie noch alle anstecken, sinnierte sie. Wer wusste denn schon, welches heimtückische Fieber von diesem Marchand Besitz ergriffen hatte. Und diese Heilerin herbei zu rufen, erschien Lindsey für eine sehr gute Idee. Also blickte sie sich um. Doch alle schienen entweder zu sehr beschäftigt oder ruhten sich von der Arbeit aus. So schnell würde niemand Zeit finden, Ana aufzusuchen. Und doch würden sie wohl oder übel noch ein Weilchen hier an diesem Strand verbringen. Gezwungenermaßen sozusagen. Lindsey antwortete Julien Lapierre nicht. Stattdessen schritt sie nachdenklich etwas abseits der anderen auf und ab. Sicher würde es Shade nicht sehr gefallen, wenn sie sich einfach so alleine davon machte. Aber Lindsey schien es, als sei sie die Einzigste, die dafür in Frage kam, sich auf den Weg zurück zu Anas Hütte zu machen und sie ein weiteres Mal um ihre Hilfe zu ersuchen. Und abgesehen von ihren Begleitern war sie die Einzigste, die den Weg dort hin kannte. Doch Captain McFarlane und Alison hatten sicher andere Probleme, der alte Adams würde sich gewiss ausruhen wollen, Cian wurde am Schiff gebraucht und Shade hatte wichtige Entscheidungen zu treffen. Ihr Entschluss war gefasst. Und ohne, dass jemand es bemerkte, war Lindsey auch schon verschwunden.

TBC: Hispaniola - Santo Domingo - Hütte von Ana Juanita

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 5. Feb 2013, 19:16 
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Dark Angel of Revenge
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Shade nickte dem Quartiermeister zu und erwiderteals dieser nachfragte ob er das Schiff bei Tage begutachten sollte : "Sicher solltet ihr euch das einmal bei Tage ansehen. Jetzt wierdet ihr wohl kaum viel sehen können bei Nacht." Dennoch zweifelte er daran dass mit dem Seawolf noch etwas zu machen sei. Er fragte sich insgeheim ob dieses marode Stück Holz eine Reparatur wert sei. Dann zischte er dem Quartiermeister noch kurz in scharfen Ton zu:" Oh und nebenbei, reisst euch zusammen und brecht keinen Sinnlosen Ärger vom Zaun verstanden!" Shade fixierte Cian bei diesen Worten mit einem dolchscharfen gefährlich funkelnden Blick.
Sodann wandete er sich wieder Lapierre zu. "Was sagtet ihr gerade, Lapierre... McFarlane hat irgendwo ein Schiff?" Aufmerksam fixierten seine Blicke nun abwechselnd McFarlane und Lapierre. Viellleicht sollte man daraus irgendeinen Vorteil ziehen solange ... nun ja noch wusste die Crew ja nichts von Shades kleinem Geheimnis, denn dass würden sie früh genug erfahren, abver zumindest würde er demnächst seine engeren Vertrauten ins Vertrauen ziehen müssen, dass es bereits ein neues Schiff gab oder in kürze geben würde dass die Nachfolge des Seawolf sein würde. Dann fügte er leicht verächtlich hinzu: "Und nebenbei gesagt ich bezweifle es dass der Seawolf dieses marode etwas eine weitere Reparatur wert ist dennoch solange wir kein anderes geeignetes Schiff haben werden wir uns wohl darum kümmern müssen ihn wieder seetüchtig zu bekommen.!" Als Julien erwähnte dass ihnen ein Medicus fehlte erwiderte Shade eisig: "Nun das Problem mit dem fehlenden Medicus gedenke ich so schnell als eben möglich zu beheben." Bei all diesem chaotischen hin und her bmerkte er nicht sofort dass Lindsey ohne etwas zu sagen mit einem mal verschwunden war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 5. Feb 2013, 19:40 
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"Aye, alors, wie gesagt, liegt McFarlanes "Amalia" etwas entfernt auf französischem Gebiet, böte uns aber die Möglichkeit zumindest les femmes et les enfants nach Port Royale zu schaffen," bestätigte Julien Lapierre seinen Vorschlag. Abwartend schaute er Captain Black Shade an. Und war gleichzeitig höchst erleichtert, dass der Captain den "Black Seawolf" als marode bezeichnet hatte, das sprach dafür, dass er Julien keinerlei Schuld zuwies und um den Zustand des Schiffes bereits vorher wusste. Der Steuermann grinste freundlich, liess sich ansonsten aber keinerlei Gefühlsregungen anmerken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 6. Feb 2013, 20:52 
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Captain Patrick McFarlane war der Verzweiflung nahe. Am liebsten hätte er Alison gepackt und wäre mit ihr geflohen auch wenn das vielleicht sein Ende bedeutete. Doch sein Weib beachtete ihn kaum und reagierte nicht auf seine Gesten und Worte. Ihm wollte schier das Herz zerspringen. Er hatte es gut gemeint, wollte seiner Liebsten helfen als er den Vorschlag machte die heilerin aufzusuchen. Oft wirkte Mackenzie so verloren und abwesend. Hatte sie selbst nicht bemerkt, dass sie im Schlaf sprach und nach ihrer Familie weinte? Patrick hatte es gut gemeint und nun das Gefühl, dass alles in Scherben lag, er mehr zerstört hatte. Er hoffte, dass sie ihn auch von ganzem Herzen liebte so wie er sie. Doch solange sie sich selbst nicht gefunden hatte, konnte er doch von ihr nicht verlangen sein Weib zu sein und ihn zu lieben. Vielleicht waren ihre Gefühle für ihn nur ein Trugschluss gewesen, weil sie sich einsam und allein fühlte und er sie gut behandelte? Bevor er sich in diesen Gedanken endlos verlor und tiefer in sein Unglück versank, versuchte McFarlane sich abzulenken. Er konnte und wollte es nicht riskieren ausgerechnet hier vor diesen Leute, Alisons Familie und Crew das Gesicht zu verlieren und wie ein kleiner Junge zu weinen. Ein paar augenblicke lang dachte er an Elizabeth zurück. doch auch das brachte ihm keinen Trost. Im Gegenteil, dachte er an sie kam ihm auch sofort wieder sein jetziges Weib in den Sinn. doch da gab es noch etwas worüber er nachsinnen konnte. Diese verteufelte Geschichte mit Captain Perry, die ihn schliesslich dazu verlitten hatte der Navy den Rücken zu kehren und der "Amalia" habhaft zu werden. Nun er war frei und als Captain mit einem eigenen Schiff, würde er im Monat ein Vielfaches dessen verdienen was die Navy an Sold zahlte. Insofern hatte er einen guten Schritt getan. Zudem hatte er in der Royal Navy keine wirkliche Zukunft. Und er bedauerte so manche Befehle, denne er in der Vergangenheit hatte Folge leisten müssen. Wie die unerklägliche Geschichte mit dm Mann, der sich nun Black Shade nannte. Ja, Patrick McFarlane erinnerte sich gut, wie sie auf Befehl von Captain Farrell dessen Ziehsohn gejagd und gestellt und behandelt hatten. Er konnte den schwarzhaarigen Iren gut verstehen, dass er ihm misstraute und zum Teufel wünschte. Und doch liess irgendwas, wohl nur ein wages Gefühl, Patrick auf Gnade hoffen. Er konnte wenig tun Abbitte und Genugtuung zu leisten. Damit war er mit seinen Gedanken wieder bei Captain Perry und der unrühmlichen Geschichte, sich an jenem Morgen in dessen Bett wierdergefunden zu haben. Es entzog sich aber immer noch Patricks Kenntnis, wie ere dort hingelangt und warum er sich auf Perry eingelassen hatte. Überhaupt fehlte Patrick zu seinem Leidwesen ein grosser Teil der Erinnerung an die Ereignisse jebner Nacht. Eigentlich fand er keinen Gefallen an Männern, jedenfalls nicht auf diese Spezielle Art. Von Perry behauptete man, dass der da lockerer Gesinnung sei. Allerdings war Jack Perry auch als Hurenbock und Frauenheld verschrien. Patrick hatte sich für derlei nicht interessiert. Die Monate, die er unter Perry an Bord zu dienen gehabt hatte, hatte der Captain sich tadellos verhalten. Ein gänzlich anderes Kaliber als Captain Farrell. Die Arbeit war fast schon ein Vergnügen gewesen, denn niemand wurde ungerechtfertigt getadelt oder gestraft. Von der Arbeit verstand Perry etwas, berfand McFarlane. Patrick vertrieb sich nun die Zeit damit herum zu grübeln, wie es hatte zu diser Nacht kommen können und was genau nur passiert sein könnte. Jack Perry hatte ihm das Geld für London und das Kapitänspatent vorgestreckt, es bislang nicht zurück gefordert. Patrick überlegte, ob es vielelicht möglich wäre, nochmals von Jack Perry Geld zu leihen, eventuell eine grössere Summe. vielleicht eine solche Summe, dass er Black Shade eine Art Schadensersatz anbieten konnte. Wäre es damit unter Umständen sogar möglich sich freizukaufen, überlegte Patrick weiter. Es war bekannt, das Perry adliger Abstammung war. McFarlane vermutete, dass es da doch im Bereich des Möglichen liegen könnte, dass Captain Jack Perry schnell über grössere Summen verfügen konnte. Leise begann er vor sich hin zu murmeln. Er musste Jack auf diese verfluchte Nacht ansprechen. Er würde seine Scham überwinden und fragen müssen, was geschehen war. Würde sich die schonungslose Wahrheit anhören müssen auch wenn das heissen konnte, dass er sehr obszöne Dinge getan hatte. Er würde die bittere Wahrheit schlucken müssen, dass es ein konnte, dass er Gefallen an sehr speziellen Frivolitäten gefunden haben könnte. Er durfte nicht schockiert sein sondern musste ruhig Blut bewahren und Kapital aus derAngelegenheit schlagen. Patrick schluckte und feilte wieder und wieder an den richtigen Worten. Und schlussendlich kam ihm der Gedanke, wenn er die Angelgenheit mit Captain Perry geregelt hatte , dass er dann noch Alison reinen Wein einschenken musste sofern sie zu ihm zurück kehrte. Und vielleicht sagte sie sich dann von ihm los. Doch diesen Gedanken verwarf Patrick gleich wieder, um die Panik niederzukämpfen, die ihn je befallen wollte. Er hörte nicht auf vor sich hin zu murmeln und die richtigen Worte für seine Rede zu suchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 09:50 
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"A ...". Cian wollte der Warnung Shades widersprechen, dass er keinen weiteren Streit vom Zaun brechen sollte. Konnte er ihn denn nicht verstehen? Was würde er davon halten, wenn dieser McFarlane nach Jahren plötzlich mit Lindsey an seiner Seite auftauchen und verkünden würde, er hätte sie geheiratet? Gewiss würder Shade da auch nich ruhig bleiben können. Doch nun gut. Cian besann sich eines Besseren. "Aye Captain", wandelte er gerade noch rechtzeitig sein angesetztes 'Aber' um. Dann beobachtete er wieder Alison und fasste einen Entschluss. Er würde hier und jetzt mit ihr reden. So trat er fest entschlossen auf das Feuer zu. "Alison? Können wir kurz reden?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 8. Feb 2013, 10:44 
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Alison blickte zu Cian auf, als dieser sie ansprach. Mit Sicherheit wäre es nicht verkehrt, mit ihm zu reden und sich anzuhören, was er zu sagen hatte. Wenn sie sich schon an seinen Namen erinnern konnte, dann wäre es ihm auch sicher möglich, ihr beim Erinnern behilflich zu sein. Daher nickte sie und erhob sich, folgte Cian, der daraufhin den Weg zu ein paar abgelegenen Felsen einschlug, an denen sie sich niederlassen und ungestört unterhalten konnten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 18:02 
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Shade hörte den Worten des Steuerrmannes zu und nickte als dieser seinen Vorschlag vorbrachte. "Gute Idee Mr.Lapierre, dann kümmert euch darum." Mit diesen Worten wandte Shade sich um und wollte gehen, denn damit schien zunächst alles soweit geklärt. Erst jetzt fiel ihm ein dass Lindsey ja auch irgendwo hier am Strand war doch bemerkte er nun dass sie nicht hier war, mit fragendem Blick wandte er sich nochmals Lapierre zu und hakte nach: "Habt ihr meine Gemahlin gesehen wisst ihr wo sie ist? Und wenn nicht dann nehmt zwei Männer mit euch und sucht sie Verflucht nocheinmal, es geht nicht an dass hier jeder ohne Begleitung herumschleicht wie er oder sie mag."

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 18:34 
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Thérèse Allen Tyler sass ganz in der Nähe ihres Cousins und hatte untätig die Hände im Schoss liegen. Sie starrte vor sich hin. Ihre Tränen waren versiegt, auch wenn ihr Herz noch schmerzte und ihr der Tod der Mutter nahe ging. Bei Phillippe Marchands heftigem Fieberanfall wusste sie nichts auszurichten. Rachel Well bemühte sich mit Algen und Zuwendung um ihren Gefährten, so dass Tess das Gefühl überkam, dass sie da störte. Thérèse hielt nach dem Navigator Ausschau. Doch Ciarán McCailin lag immer noch trunken vor sich hin schnarchend am Feuer. Tess seufzte, fühlte sich einsam und verlassen. Ihre Neffen schliefen tief und fest, wie ees sich für Kinder gehörte. Und die beiden Dienstmägde gingen ganz in ihrer neuen Aufgabe auf, die Crew mit schmackhafter Suppe, Kaffee und Tee zu verpflegen.
Verzweifelt versuchte sich Tess den schmucken Lieutenant Norrington vorzustellen. Doch auch das konnte ihre Stimmung nicht heben. Im Gegenteil, was wenn sie in Port Royal seine Bekanntschaft machte und ihm missfiel oder er sie nur als gute Freundin haben mochte, da sein Herz bereits vergeben war. Sie seufzte nochmals. Es würde in dieser Hinsicht auch nichts bringen mit Lindsey darüber zu sprechen, befand Tess. Plötzlich stand einer der Seeleute vor ihr, lächelte sie im fahlen Schein des etwas entfernten Feuers an und bot einen Schluck aus seiner Whiskeyflasche. Thérèse Allen Tyler versuchte sich an einem Lächeln und nahm die Flasche dankbar entgegen. Sie setzte sie an die Lippen und lehrte den gesamten Inhalt in einem Zug, zu ihrem Leidwesen war die Flasche nicht mal mehr halb voll. Breit grinsend holte der Mann, seinen Name hatte er zwar genannt aber Tess hatte ihn bereits vergessen, eine weitere Whiskeyflasche hervor. Diese war noch ungeöffnet. Er bot an, sie Tess zu überlassen, wenn sie sich mit ihm ein wenig abseits im Dunkeln vergnügen würde. Da ihr nichts besseres zu tun einfiel, ging Thérèse auf das Angebot ein und schlug sich mit dem Seemann in die Büsche. Er küsste sie und während seine Hände unter ihr Hemd fuhren versprach er ihr das Blaue vom Himmel. Tess lachte laut, hiess ihn einen hübschen Lügner und zog ihn mit sich in den Sand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 19:05 
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Mit einem leichten Kopfschütteln beobachtete Julien wie sich der Quartiermeister McFarlanes Weib näherte. Das roch förmlich nach Ärger, den sie jetzt so gar nicht gebrauchen konnten. Aber um diese Angelegenheit sollte sich der Capitaine kümmern, dem er sich sogleich wieder zuwandte. Gerade rechtzeitg, um den Auftrag zu erhalten sich um McFarlanes Schiff zu kümmern, seinen eigenen Vorschlag in die Tat umzusetzen. Der Steuermann seufzte, würde eine verflucht lange Nacht werden. Doch er machte seine Arbeit eigentlich ganz gerne. Julien schluckte und senkte schuldbewusst den Blick als Black Shade sich nach seiner Gemahlin erkundigte. "Alors. Lindsey war hier und erkundigte sich nach Tess. Ich sagte ihr, dass sie die wohl beim kranken Marchand fände und erkundigte mich nach der Heilerin, die McFarlane erwähnte. Nun, wie wir Lindsey kennen, nehme ich an, dass sie sich eins und eins zusammengereimt hat und auf dem Weg zu dieser Ana ist, Capitaine. Ich nehme den alten Adams und McFarlane mit und werde mich sogleich auf den Weg machen Eure feurige Gattin aufzuspüren, Black Shade," gestand er eine gewisse Mitschuld an der Abgängigkeit des Capitaines Ehefrau ein. Da Black Shade dies Abnickte näherte er sich sogleich Alaric Adams, der noch am Feuer weilte. "Mr. Adams, Black Shade wünscht, dass Ihr mich begleitet. Zuerst werden wir zu dieser Heilerin namens Ana gehen, um die Gemahlin des Captains zu holen. Und dann geht es zum französichen Gebiet, wo das Schiff von Capitaine McFarlane liegt," setzte er den alten Wirt in Kenntnis. Julien wartete kurz bis alaric sich erhob, dan trat er an Patrick McFarlane heran, griff ihm hart auf die Schulter und befahl: "Folgt mir, Patrick. Black Shade braucht Euer Schiff!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 21:32 
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So rasch, wie Ana den Hügel hinunter schritt, konnte Lindsey ihr nicht folgen. Schließlich war sie den ganzen Weg hinauf gelaufen, ohne sich auch nur eine kurze Pause zu gönnen. So war es nicht verwunderlich, dass Ana zuerst den Strand erreichte, an dem die gesamte Crew des Black Seawolf notgedrungen lagerte. Und sie verfluchte ihre schlechte Kondition. Das durfte doch nicht wahr sein. Früher hätte sie einen solchen Hügel mit Leichtigkeit bezwungen. So blieb Lindsey erst einmal abseits der Crew und lehnte sich gegen einen Felsen, dessen Schatten die Rothaarige weitgehend verbarg. Ana würde Marchand schon finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 21:52 
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Eigentlich hätte Alaric seinem ehemaligen Crewmitglied gerne die Leviten gelesen, wie er es früher immer getan hatte, als Cian zu nah an seine Tochter heran trat. Doch eigentlich wusste er gar nicht mehr so genau, was er eigentlich immer dagegen hatte. Damals wollte er wohl einfach nicht, dass es innerhalb seiner Crew eine Beziehung gab, denn das zog bekannterweise stets Ärger mit sich. Doch die Zeiten haben sich geändert und sicher würde es Alison gut tun, sich eine Weile mit Cian zu unterhalten. Und vielleicht, so hoffte er, würde sie sich wieder ihrer Gefühle gegenüber Cian entsinnen und diesem McFarlane trotz Heirat den Rücken kehren. Ein zufriedenes Grinsen zeigte sich in seinem Gesicht, als er sich diesen Gedankengang weiter ausmalte. Doch sehr weit kam er hierbei nicht, denn der Steuermann des Black Seawolf trat auf ihn zu und erklärte ihm, dass seine Hilfe benötigt würde. Sofort erhob sich Alaric, schaute allerdings sehr entgeistert drein, als er feststellen musste, dass auch McFarlane mit kommen sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 23:39 
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Pirat
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Eine ganze Weile kaute Patrick auf der rechten Formulierung herum, kam aber letztlich zu keinem befriedigenden Ergebnis. Stattdessen genierte er sich immer mehr, einmal wegen dieser verfluchten Nacht an deren genaues ablauf er sich nun bei bestem Willen nicht erinnernn konnte, so sehr er es versuchte und andererseits weil er tatsächlich gewillt war aus diesem unrühmlichen Vorfall Kapital zu schlagen. Er beruhigte sich mit dem GEdanken, dass er es ja nicht aus Eigennutz sondern letztlich zum Wohle von Alison tat. Sich in irgendeiner Form mit Black Shade auszusöhnen zu versuchen war das mindeste, dass er seiner Frau schuldig war. Denn wie man es nun drehte und wendete, Black Shade war ein Teil von Alisons und damit auch seiner Familie. Abermals verfiel Captain McFarlane ins Grübeln als ein fester Griffum seine Schulter ihn jäh aus seinen Gedanken riss. Im ersten Moment wollte er aufschreien, glaubte nun wirklich sein letztes Stündlein geschlagen. Doch dann begriff er den Sinn der Worte: "Black Shade braucht Euer Schiff!" Eilig erhob er sich und trat dem Steuermann gegenüber, der ihn mit dieser Botschaft aus seinen Gedankenspiralen befreit hatte. Patrick lächelte und nickte dienstbeflissen: "Ja, ja, alles was Captain Black Shade wünscht." Wenn der schwarzhaarige Ire die "Amalia" haben wollte, so sollte er sie bekommen. Ein wenig stutzte Patrick nun allerdings als er Alisons Vater gewahr wurde, der ihn mit wenig freundlichen Blicken bedachte. Er schauderte, denn von Alisons Angehörigen war wohl keinerlei Fürsprache für ihre Ehe zu erwarten. Er würde sich verdammt ins Zeug legen müssen sie von seiner Redlichkeit und Liebe zu überzeugen, wusste nur noch nicht wie dieses zu bewerkstelligen. Doch erst einmal folgte er dem Steuermann, der ihn in eine Plauderei verwickelte raus aus dem Lager. Sie waren nur wenige Schritte gegangen als ihnen eine Frau entgegen kam, in der Captain McFarlane die Heilerin Ana Juanita erkannte. Er lächelte ihr entgegen, sagte aber nichts.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 9. Feb 2013, 23:52 
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Der Steuermann sah eine Person auf sie zukommen und hielt seine Öllampe hoch, denn immerhin war es weit nach Mitternacht und sie waren ein gutes Stück vom Lagerfeuer entfernt. Und selbst Julien, der sich nicht sonderlich viel aus Frauen mache verschlug es beim Anblick dieser exotischen Schönheit den Atem. Ihm fielen ettliche Männer ein, die für sie ihr Vermögen hinwerfen würden. Er schluckte und erkundigte sich: "Seid Ihr Ana, Madame? Seid Ihr die Heilerin, die gekommen ist sich des Sumpffiebers meines Freundes anzunehmen? Wo ist Lindsey, die Frau unseres Capitaine?" Julien Lapierre war sich durchaus bewusst, dass es ungehörig war eine Frau derlei mit Fragen zu bestürmen, doch er konnte nicht anders, denn er sorge sich sowohl um Phillippe Marchand als auch um Lindsey.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 10. Feb 2013, 10:02 
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Da sie einigen Vorsprung hatte, war Ana nicht gleich aufgefallen, dass Lindsey ihr nicht direkt folgte. Erst, als sie von einem aus der Crew angesprochen wurde, wandte sie sich um und stellte fest, dass Lindsey nicht mehr bei ihr war. Kurz nickte sie ob seiner ersten beiden Fragen. Doch was Lindsey anging, konnte sie ihm keine Antwort geben. Natürlich wäre es für Ana kein sehr großes Problem gewesen, den momentanen Aufenthaltsort Lindseys ausfindig zu machen, wenn sie sich nur genau darauf konzentrierte. Allerdings erschien ihr dieser Umstand im Vergleich zum Sumpffieber eher unwichtig. Lindsey konnte nicht sehr weit sein und auf dem Weg zum Strand konnte auch nicht sehr viel mit ihr passiert sein. "Ich kann Euch leider in diesem Moment nicht sagen, wo Eures Captains Gattin ist", gestand sie daher. "Wo ist der Kranke?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 10. Feb 2013, 10:34 
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Aus der Art wie diese Ana sich umwandte schloss Julien, dass sie wohl davon ausgegangen war, dass Lindsey ihr folgte. Nun gut, das hiess, dass des Capitaines Gemahlin nicht weit weg zu seib schien. Es würde reichen hier einen Moment zu verweilen, um zu sehen, dass sie zum Lagerplatz am Strand wohlbehalten zurückk kehrte. Eiegntlich war damit Alarics Begleitung nicht mehr wirklich vonnöten, dachte Julien. Doch kurz musterte der Steuermann seine beiden Begleiter und entschied dann anders. Vielleicht eine gute Idee Alaric Adams mitzunehemn, damit der McFarlane ein wenig besser kennen lernte. Er wandte sich aber sofort wieder der Heilerin zu, hielt die Lampe in die Höhe und deutete links jenseits des Lagerfeuers. "Dort drüben. Auf der linken Seite ein wenig abseits vom Feuer findet Ihr den erkrankten Phillippe Marchand und seine Braut die Meermaid Rachel Well," erklärte er ihr. Dann teilte der Steuermann sich seinen Kameraden mit: "Wir warten hier einen Augenblick, ob Lindsey heil zurück kehrt. Es erspart uns in der Dunkelheit unher zu irren und den Rotschopf zu suchen. Dann begeben wir uns unverzüglich auf den Marsch zur französischen Seite. McFarlane, Ihr müsst mir erklären wo genau in Haiti Ihr die "Amalia" vor Anker liegen habt. Und keine Sorge, ich kenne mich gut auf der gesamten Insel aus."


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BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 10:46 
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Eine Weile schwieg Cian. Er wusste nicht, wo er ansetzen sollte. Doch dann, als die Stille zwischen den beiden schon unangenehm wurde, ergriff er endlich das Wort. "Kannst Du Dich noch an den Tag erinnern, als wir uns das erste Mal begegnet sind?" Nein. Natürlich kann sie das nicht Du Dummkopf! Einen unsinnigeren Anfang hätte er für das Gespräch nicht finden können. Doch Cian versuchte, dies zu überspielen, in dem er zu erzählen begann. "Als ich bei Deinem Vater anheuerte und zum ersten Mal an Bord kam, bist Du mir zuerst nicht aufgefallen. Doch dann habe ich den Steuermann entdeckt, der außerordentlich hübsch war für einen Piraten...", Cian hielt inne und grinste. "Das warst Du. Wir verstanden uns auf Anhieb prächtig. Aber Dein Vater ... Er war im Übrigen damals auch schon brummig, wenn auch nicht so sehr wie heute. Nunja für seine Verhältnisse haben wir beide viel zu oft die Köpfe zusammen gesteckt. Aber es war eine verdammt schöne Zeit mit Dir". Cian ersparte sich einzelne Details. Vielleicht würde sich Alison selbst wieder erinnern. "Allerdings hat er mich von Bord geschickt, als wir uns nicht an seine Warnungen gehalten haben. Damals sollte ich bei Black Shade anheuern, weil Alaric wollte, dass ich ein Auge auf seinen Sohn habe und ihm regelmäßig berichten kann ... Der Abschied von Dir fiel mir schwer. Ich hatte Dich wirklich geliebt". Betreten blickte Cian zu Boden. Es kam ihm vor, als hätte er soeben zum ersten Mal einer Frau seine Liebe gestanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 12:42 
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verlorne Seele
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Aufmerksam hörte sie Cian zu, nickte hier und da und grinste ebenfalls, als er ihre Tätigkeit als Steuermann erwähnte, obgleich Alison es sich kaum vorstellen konnte, dass sie so viel Ahnung von der Schifffahrt haben sollte. Allerdings hatte sie sich ja auch in Port Royal seltsamerweise für den Stand der Sterne interessiert, was natürlich einiges erklären würde. Es tat Alison gut, Cian zuzuhören und irgendwie fühlte sie sich ihm gegenüber sehr vertraut, wenngleich sie sich auch nicht an die Vergangenheit erinnern konnte. Und dennoch – als Cian ihr gestand, dass er sie wirklich geliebt hatte, schenkte Alison ihm ein Lächeln. „Ich Dich auch“. Für einen Moment suchte sie den Blick in Cians Augen doch im nächsten Moment erschrak sie über ihre eigenen Worte. Fast hatte sie auch jetzt das Gefühl, sie würde ihn noch immer lieben. Wie konnte das sein, wenn sie sich doch sonst an nichts mehr erinnern konnte? Oder kehrte die Erinnerung langsam wieder zurück? Alison war ratlos und lenkte sogleich mit ihrer eigenen Geschichte von diesem unangenehmen Thema ab. Sie erzählte Cian von ihrem Leben in Port Royal, ihrer guten Freundin Catherine Clarks und dass diese nebenbei noch mit Lindsey befreundet sei, welche Alison jedoch stets mit Abneigung begegnet war. „Ich weiß nicht, was ich ihr getan habe aber Lindsey mochte mich nie leiden“, erklärte sie etwas ratlos, blickte eine Weile stumm über den Strand, der vor ihr lag und fragte sich, wie es wohl sein würde, wenn Lindsey an Bord des selben Schiffes weilte wie sie selbst. Und dann erzählte sie von den Evans. „Mein Ziehvater ist mir stets mit Misstrauen begegnet und war mit Gregorys Entscheidung mich zu heiraten überhaupt nicht einverstanden“. Und bevor sich Cian darüber wundern konnte, dass man auf die Idee kam, ein Familienmitglied zu heiraten, wenn dies auch nur adoptiert war, fügte sie noch eine Erklärung an. „Wir haben uns wirklich verliebt … das heißt. Ich für meinen Teil habe mich in Gregory verliebt. Aber ich glaube, für ihn war ich nur schmückendes Beiwerk. Aber zum Glück hat sich alles zum Guten gewendet, als ich P…“. Augenblicklich hielt Alison inne. Nein. Sie wollte jetzt nicht über Patrick reden. So wechselte sie rasch das Thema, erzählte noch von vereinzelten kleineren und größeren Geschehnissen in Port Royal und war froh, dass Cian nicht weiter nachhakte sondern einfach nur zuhörte. Schließlich waren jedoch beide müde und es war schon sehr spät. So geschah es, dass sie irgendwann nebeneinander einschliefen. Jeder für sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 13:28 
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"Danke", entgegnete Ana und machte sich unverzüglich auf den Weg in die ihr gewiesene Richtung. Die gaffenden Blicke und teilweise anzüglichen Bemerkungen der Besatzungsmitglieder ignorierte sie hierbei gekonnt. Ana wusste, dass sie vor niemandem Angst zu haben brauchte. Die Tatsache, dass Delila stets auf ihren Schultern ruhte, sorgte stets für die nötige Distanz. Bei ihrem Patienten angekommen, kniete sie sich neben ihm im Sand nieder und begutachtete ihn anfangs, um dann zu entscheiden, was zu tun war. Dann bat sie einen der Umstehenden, am Feuer das Wasser in einem von ihr mitgebrachten Kessel zu erhitzen, während sie selbst dem Kranken einen Becher Wasser einflösste. Dann zerkleinerte sie diverse Kräuter und drückte deren Saft aus, den sie in einem Becher auffing. Es roch nicht sehr angenehm und schmecken würde es gewiss eben so scheußlich aber als ihr der Kessel mit dem kochenden Wasser wieder gereicht wurde, goss sie dieses darüber und hielt es ihrem Patienten ebenfalls zum Trinken an die Lippen, nachdem sie es hat mehrere Momente ziehen lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 14:15 
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Während Lindsey an den Felsen gelehnt da stand, vernahm sie plötzlich Stimmen von der anderen Seite. Vorsichtig stellte sie sich auf die Zehenspitzen, spähte hinüber und erkannte dort Cian und Alison, die im Sand saßen und sich unterhielten. Rasch zog sie sich wieder zurück und wollte eigentlich endlich wieder zurück zu den anderen, als Alison plötzlich begann, von ihr und Catherine zu reden. So spitzte Lindsey gespannt die Ohren und lauschte, während auch sie sich im Sand nieder ließ. So ging es eine ganze Weile, bis auf der anderen Seite des Felsens schließlich Stille herrschte und nur noch das leise Schnarchen des Quartiermeisters zu vernehmen war. Es vermischte sich mit stetigen Rauschen des Meeres und dem leisen Knistern des Lagerfeuers und Lindseys Augen wurden immer schwerer. Eine Weile versuchte sie noch, sie offen zu halten doch es wollte ihr nicht recht gelingen. Eigentlich wäre es gewiss besser gewesen, wieder zu den anderen zurück zu kehren, nachdem sie sich schon nicht abgemeldet hatte doch kaum hatte sie diesen Gedanen zu Ende gedacht, schlief sie auch schon ein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 13. Feb 2013, 18:34 
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Phillippe Marchand fühlte sich schwach und im Moment dem Tode näher als dem Leben. Es hatte ihn viel Kraft gekostet die base zu trösten und selbst den Tod der Tante zu beweinen. Er verstand noch immer nicht ganz, warum Mary Perrier nun so plötzlich verstoreben war, hatte sie doch für ihr Alter und ihr Beinleiden ansonsten gewirkt wie das blühende Leben. Er versuchte sich so gut es ging daran zu beteiligen ein Lager für Rachel, Tess und sich selbst zu errichten. Doch er schwächelte. Und als seine Geliebte endlich zu ihm kam, konnte sie gleich wieder losrennen, um Algen gegen das Fieber zu holen. Doch seine Temperatur stieg und sein Geisteszustand verwirrte sich zunehmend. Er sprach heftig schwitzend, unter Keuchen unzusammen hängende Worte und Sätze. Schluckte, was man ihm einflösste, hustete und erbrach die Medizin. Er quälte sich dadurch, dass die Prozedur wiederholt wurde. fühlte sich als ob er verbrenne, schrie, jammerte und weinte. Endlich verliessen ihn seine Kräfte soweit, dass er nur noch stumm und schwer atmend da lag. Phillippe wusste nicht genau, was ihn zwand die Augen zu öffnen. Er starrte in das Gesicht über ihm, die Züge einer Frau, doch weder Tess noch seine Rachel. Er vermeinte eine Schlange zu sehen, bekam Wasser und übelriechende, bittere Medizin. Das Gesicht der Frau, dunkel, verzerrte sich. mit einem immmensen Aufbäumen, sich anstrengend, kämpfte er sich in eine sitzende Position hoch, starrte der Fremden ins Gesicht und keuchte: "Wer...wer seid... Ihr?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 08:01 
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Es stand sehr schlecht um den Mann und Ana hoffte inständig, dass ihre Medizin ihm helfen konnte. Sie fragte sich insgeheim, was man bisher für seine Hilfe unternommen hatte und ob überhaupt etwas versucht wurde. Der schlecht Zustand, in dem sich ihr Patient befand, ließ Ana sogar darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre, jemandem zu Dr. Endman zu schicken und diesen auf der Stelle her zu holen denn auch wenn sich Ana in vielen Dingen der Heilkunst auskannte, war ein richtiger Mediziner doch weitaus fachkundiger als sie. Besorgt blickte sie dem jungen Mann entgegen, als dieser sich mühevoll aufrichtete. Und sobald er es endlich geschafft hatte, drückte sie ihn auch schon wieder hinunter. "Ihr dürft Euch nicht anstrengen", erklärte sie ihm und begann damit, aus einer weiteren Kräutertinktur und Tüchern einen Wadenwickel vorzubereiten. "Man hat mich gerufen, Euch zu helfen", stellte sie auf seine Frage hin klar und begann damit, die Tücher fest um seine Waden zu binden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Valparaiso - Strand
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 10:02 
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Mit den Händen in den Hosentaschen stand Alaric da und tat das, was Julien Lapierre vorgeschlagen hatte: Warten. Nach einer Weile jedoch durchbrach er die aufgetretene Stille. "Und wie lange gedenkt Ihr noch zu warten?" Er fragte sich, wo das Weib abgeblieben war. Sie war doch gemeinsam mit ihnen zurück zum Strand gekehrt. Weit weg konnte sie doch nicht sein. "Wenn Ihr mich fragt, sollten wir los gehen, damit wir nicht noch mehr Zeit verlieren".


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