Secret of The Cursed Island & The Black Seawolf

Ein Historisches Piraten RPG mit Fantasyelementen, spielt etwa Ende des 17.Jahrhunderts.
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 Betreff des Beitrags: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 9. Sep 2013, 15:05 
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Capitaine Le Renard
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cf-> Hispaniola, Santo Domingo, Valparaiso, "Le Poisson Bleu"

Da Shade sich so vehement dagegen wehrte, ihm sein Schiff zu zeigen, nahm Le Renard den Iren kurzerhand mit auf die "Dianne". Zu seiner vollsten Zufriedenheit mußte er feststellen, dass die Crew seinen Anwweisunge Folge geleistet hatte und sie zum Auslaufen bereit waren. Allerdings hatten sich die Männer den angeordneten Landgang wirklich redlich verdient, so dass das Schiff ruhig im Hafen lag. Die Wachposten bemerkte maqn nicht, so lange man nicht wußte, wo sie sich verbargen. Jack hatte ihnen sehr unauffällig Zeichen gegeben. Doch auf der "Dianne" war alles in bester Ordnung. Und so führte Jack den anderen Captain schließlich den Niedergang hinab in seine Kajüte. Hier bot er Black Shade in den bequem gepolsterten Stühlen platz an und stellte ein geschliffenes Glas vor ihn auf den Tisch. "Irischer Whisky. Ein Fass von der Sorte, wie Ihr sie auch auf dem "Black Seawolf" immer hattet, Shade," bemerkte Jack mit einem Grinsen. Doch dann kam er zur Sache und sprach frei heraus: "Ich möchte wissen, was Morgan bezüglich der Calavera wußte. Was er alles unternommen hat und wie weit er gekommen ist. Zudem traue ich Captain Nate, meinem Onkel nicht über den Weg. Ich hoffe, dass Ihr mir in dem Bündnis den Rücken ihm gegenüber frei haltet. Beweise habe ich keine, doch bin ich mir sicher, dass Nate nichts Gutes im Schilde führt. Zudem vermute ich, dass Ihr vielleicht eine Idee habt, was meiner Cousine wiederfahren sein Könnte. Shade, ich brauche Euch und Eure Unterstützung."

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 10. Sep 2013, 15:01 
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Dark Angel of Revenge
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Shade war Jack widerspruchslos in dessen Kajüte gefolgt. Dort angelangt setzte er sich Jack gegenüber. Den Whiskey jedoch lehnte er ab, da seine Stimmung gerade nicht dazu passte. Aufmerksam hörte er Jack zu und schüttelte dann kurz den Kopf und erwiderte auf dessen Frage bezüglich Morgan hin: "Morgan wusste nichts was nicht jeder sowieso wusste. Es ist ihm nie gelungen das Rätsel der Truhe zu lösen, deswegen hatte er ja auch mich damit beauftragt, da er darum wusste dass nur jemand mit irischer Abstammung diese Zeichen auf der Truhe entziffern kann." Auf Jacks Anmerkung bezüglich Captain Nate hin nickte Shade kurz und erwiderte: "Sicher tut er das. Vor allem vermutlich deswegen weil er glaubt dort irgendwelche Reichtümer zu finden. Unbd was die Sache mit eurer Cousine angeht womöglich könnten das Morgans verbliebenen Schergen gewesen sein. Soweit ich weiss glaubt ihr Anführer dass er Anspruch auf Morgans ehermaliges Eigentum hat und damit auch auf die Truhe. Allerdings gehe ich davon aus dass sie nicht wiwssen wer von uns sie im Momentt hat."

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 10. Sep 2013, 15:17 
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Schnell war er den Niedergang hinab und schritt mit einem breiten Grinsen voran zur Kapitänskajüte. Toulouse wähnte die türe zugesperrt, weshalb er sich mit seinem Messer am Schloss und an der Türe zur Kapitänskajüte zu schaffen machte. "Gleich habe ich es, petit papillon. Gleich wirst du die ganze Pracht sehen," meinte er locker zu Alison.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 10. Sep 2013, 20:22 
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Capitaine Le Renard
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Jack hörte Black Shade aufmerksam zu und nickte hier und dort zustimmend. "Auch in meinen Adern fließt neben jeder Menge bretonischen Blutes wohl auch der eine oder andere Tropfen. Sonst wüßte ich nicht, warum mich meine Bilder im Kopf zu der Truhe und zu Euch geführt haben sollten, Shade. Ihr mögt Recht haben, dass Morgans Schergen hinter der Truhe her sind. Auch sie vermuten wohl reiche Schätze dahinter. Nur gut, dass es sich ihrer Kenntnis entzieht, wer von uns in welcher Weise involviert ist. In Sachen Nate vertraue ich auf Euch,..." Abrupt hielt er im Sprechen inne und heftete seine blick, der die ganze Zeit über versonnen ein Portrait von Cathérine betrachtet hatte auf die Türe. "Entschuldigt," murmelte Le Renard und war mit wenigen Schritten bei der Türe, die er mit einem kräftigen Ruck öffnete. "Parbleu!" "Capitaine?!", kam die erstaunte Frage aus dem Gang. "Toulouse, was zum Teufel treibt Ihr hier?" Ein kurzer Blick streifte Alison McFarlane, die Jack zu sich herein winkte, nur um dann wieder den Steuermann grimmig anzuschauen. "Ihr selbst seid einer der ersten gewesen, Eure Stimme abzugeben, dass kein Crewmitglied eine Frau an Bord bringt, Toulouse," erinnerte Le Renard sein Gegenüber an die geltenden Regeln. Nur um kurz darauf in einem Wutanfall den Steuermann anzubrüllen: "Das wird ernste Folgen haben! Morgen Schlag Mitternacht- Piratengericht! Jetz ab mit Euch in Eure Koje!" Mit einem lauten Knall schlug Jack die Kajütentüre zu. Irgendwie schien an diesem Tag aber auch alles schief zu laufen. Er holte Luft und wandte sich dann um, schenkte kurz Black Shade einen Blick, bevor er sich an Mistress McFarlane wandte: "Verzeiht, Madame. Gut, dass Ihr hier seid, Alison, das gibt mir Gelegeneit mit Euch zu sprechen. Das Piratengericht wird Morgen Nacht Eurem Mann die "Chrystabelle" und die Geisel absprechen. Ich hoffe, dass Eure Crew hinter Euch steht und Euch einhellig zum Captain wählt, Alison. Shade würdet Ihr Euch der Geisel annehmen oder habt Ihr einen Vorschlag anders mit Ihr zu verfahren?" Er schob Alison den Whiskey zu, den Shade verschmäht hatte. Le Renard lächelte, da sein Blick knapp hinter Alison an einer Zeichnung von Cathérine und den Zwillingen hängen geblieben war. Überhaupt war die Kajüte voll von solchen Bildern und Zeichnungen. Und jede einzelne erinnerte Capitaine Le Renard wofür sich all die Mühen lohnten und welches sein persönlich größter Schatz war. Es gab nichts besseres als diese Familie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 11. Sep 2013, 10:05 
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Plötzlich ging alles sehr schnell. Jack war offensichtlich doch auf dem Schiff und brüllte Toulouse an. Dieser würde sich in der nächsten Nacht verantworten müssen. Sie hatte es geahnt, dass dies keine gute Idee war. Nur leider hatte Alison keine Gelegenheit mehr, mit Toulouse zu sprechen, weil Jack sie hinein winkte und die Kajütentür schloss.

Und was er mit ihr zu besprechen hatte, brachte sie ins stottern. Daß das Piratengericht ihrem Gatten die Geisel absprechen würde, war ihr ganz recht. Aber die Chrystabelle? Um ehrlich zu sein hatte Alison sich noch keine Gedanken darüber gemacht, wie es weiter gehen würde. Wahrscheinlich würde sie von Bord gehen und ... Augenblick. Hatte Jack soeben in Erwägung gezogen, dass sie Captain werden konnte? "Aber ..."warf sie dazwischen. "Ich kann doch nicht ... Jack. Ich hatte noch nie eine Crew unter meinem Kommando. Ich kann das nicht".


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 11. Sep 2013, 11:08 
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Capitaine Le Renard
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Jack schenkte Alison ein beruhigendes Lächeln: "Ich glaube schon, dass Ihr das könnt, Alison. Soweit mir Patrick berichtet hat, stehen die Leute mehr hinter Euch als hinter ihm. Eine Meuterei und Eure Ernennug zum Captain wäre wohl nur eine Frage der Zeit gewesen. Wenn ich seine Worte richtig verstanden habe, dann habt doch Ihr die ganze Zeit über die Geschicke gelenkt. Also ich setzte mein Vertrauen in Euch, Alison." Er richtete nun den Blick direkt auf Mistress McFarlane. Und zum Wiederholten Mal in dieser Nacht, fragte er sich, wie man ein solches Weib so schlecht behandeln konnte. Auf der Fahrt nach Antwerpen hatte er Lindsey ordentlich unterichtet. Sie war nun ein guter Navigator. Selbst Cathérine hatte so manches vom Seemannshandwerk erlernt. Sie konnte nun auch Schiessen und Kochen. Aber dennoch war eine geborene Piratin wie Alison Adams, die die Seefahrt mit der Muttermilch eingesogen hatte immer noch ein sehr seltenes Juwel. Zudem konnte man sie wirklich nicht als unansehnlich bezeichnen. In dem Punkt konnte und wollte Jack Mcfarlanes Ansichten nicht verstehen. Wenn einen so jemand aus tiefsten Herzen liebte, brach man die Ehe nicht. Jack zwang sich, sich wieder auf das hier und jetzt zu konzentrieren, denn es brachte nichts die Gedanken diesbezüglich schweifen zu lassen. Es war nicht an ihm über Patrick McFarlane zu richten. Jedenfalls nicht, was dessen Ehe und die Liebschaften betraf. Letzlich verlieh er seinen Gedanken aber doch Ausdruck. "Ihr seid ein geborener Pirat, Alison. wahrscheinlich seid Ihr woanders als auf einem Schiff nicht vollkommen glücklich. Und Ihr versteht etwas von der Seefahrt. Warum zweifelt Ihr also an Euch?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 12. Sep 2013, 09:00 
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Alison schüttelte den Kopf. "Das ist so nicht richtig. Natürlich haben mich die Crewmitglieder oft angesprochen. Aber ... Ich doch nun einmal der Navigator. Das ist doch völlig normal. Und Patrick habe ich lediglich beratend zur Seite gestanden. Die letzte Entscheidung hat er getroffen. Ich bin kein Captain. Und dann kamen die Zeiten mit Patricks ständigen Alleingängen. Weiß der Teufel was er da alles getrieben hat und wenn ich ehrlich bin, will ich es auch überhaupt nicht wissen. An wen hätte sich die Crew denn sonst wenden sollen? Das Vertrauen, das Ihr mir entgegen bringt schmeichelt mir. Aber wie gesagt: Ich bin kein Captain".


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 12. Sep 2013, 09:30 
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Capitaine Le Renard
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Jack grinste breit: "Wir werden das wohl am besten Eure Crew entscheiden lassen, Alison. Hättet Ihr ein Problem damit wenn ich Euch eine Weile Toulouse zur Vefügung stelle? Patrick sollte mit jemandem aus meiner Mannschaft tauschen. Ich denke, auf der "Dianne" kann er noch einiges lernen. Aber Eure Crew muß sich einen neuen Captain wählen und ich ersetze den Euch fehlenden Mann mit einem meiner Leute. Am liebsten würde ich selbst mit ihm tauschen, um mir ein Bild zu machen. Aber ich kann McFarlane nicht unbeaufsichtigt meiner Mannschaft überlassen. Und von meiner Familie kann und will ich mich auch nicht für unbestimmte Zeit trennen. Also sehe ich in dieser Hinsicht keine Möglichkeit. Ich wünschte, es wäre anders. Ich hätte nie gedacht, dass Patrick sich so entwickeln würde. Aber es war richtig ihn von der Navy abzubringen. Immerhin hat er einiges piratische Geschick bewiesen Euch zu entführen, Alison. Und Madame Delacroix ist ihm ja auch nicht vom Himmel als Geisel in den Schoß gefallen als er Eure Leute befreite. Wie es um Eure Ehe steht, vermag ich nciht zu sagen. Da kann ich Euch wohl auch nicht wirklich helfen. Doch aus diesem verdammten Dummkopf immer noch einen anständigen Captain zu machen, sollte hinzubekommen sein, denke ich." Jack nahm sich aus einem Krug ein wenig Wasser und trank in einem Zug. Seine Gedanken schweiften ein wenig ab, die Sorge um den zustand Captain O'Riordans nagte an ihm. Und er vermisste Cathérine. Mehr als ein paar Stunden war er niemals von ihr getrennt. Er sah keinen Sinn darinnen Dinge, die sie nicht gemeinsam machen konnten nicht schnellstens zu erledigen. Jeder Augenblick ohne seine Liebste oder die Kinder erschien ihm wie verlorene Zeit. Trotzdem war er sich der Verantwortung gegenüber der Crew bewußt. Er legte den Kajütenschlüssel vor Alison auf den Tisch: "Wenn Ihr mögt, könnt ihr den Rest der Nacht hier an Bord bleiben. Aber außer den beiden Deckswachen werde ich dann keinen Mann an Bord lassen sondern sie in den Ort treiben. Wenn Ihr Patrick verlassen wollt, dann sagt ihm das Morgen offen ins Gesicht. Und sollte ein anderer Interesse an Euch haben, Alison, dann soll er sich um Euch bemühen. Mit Unmengen von Wein ist es ein leichtes sich auf eine Liebelei einzulassen, die zu nichts führt und nur Kummer bringt."

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 12. Sep 2013, 11:56 
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Alison nickte ergeben. "Na schön", seufzte sie. "Lassen wir die Crew entscheiden". Doch bezüglich Toulouse stutzte sie. Sie wusste nicht recht, was sie von all dem halten sollte, was in dieser Nacht passiert war und hatte keine Ahnung, ob es nun gut oder schlecht war, Toulouse auf dem selben Schiff zu wissen. Zuerst einmal brauchte sie Zeit, ihre private Situation zu überdenken. Auf jeden Fall war es gut, dass Patrick erst einmal auf einem anderen Schiff unter kommen sollte, so dass Alison ihn nicht unnötig sehen musste. Alisons Blick wurde traurig, als sie Jack über seine Familie reden hörte. "Warum ist mir ein solches Glück nicht beschieden?", seufzte sie und senkte den Blick in Richtung des Holzbodens unter ihren Füßen. Erst auf Jacks letzte Worte hin blickte sie wieder auf. Sprach er damit etwa diese Sache zwischen ihr und Toulouse an? Alison wurde rot. "Ich bin so durcheinander. Verzeiht aber ich brauche Ruhe. Ich denke, dass ich mir und Patricia ein Zimmer im Poisson bleu mieten werde".


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 12. Sep 2013, 13:30 
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Capitaine Le Renard
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"Ja, eben, weil Ihr Ruhe braucht wäret Ihr zumindest heute Nacht hier auf dem Schiff gut aufgehoben. Morgen können wir Euch dann ein Zimmer im "Poison Bleu" besorgen. Um Patricica macht Euch erstmal keine Sorgen. Die Süße ist bei Mathilde gut aufgehoben. sie schlief ganz ruhig und fest mit den anderen. Ich denke, daran wird sich nichts geändert haben. Und Cathérine und ich werden auch auf sie achten. Bleibt hier und ruht Euch aus, Alison." Jack schob den Schlüssel noch ein wenig näher an Alison heran. Dann erhob er sich und meinte an Shade gewandt: "ich denke, wir waren uns soweit einig, Black Shade. Nichts, was wir nicht auch später noch in Ruhe besprechen könnten. Leistet Eurer Schwester noch so lange Gesellschaft bis ich meinen Leuten Beine gemacht habe sich an Land zu begeben." Jack grinste. Und noch bevor irgendwelche Einwände geltend gemacht werden konnten, war er aus der Kapitänskajüte hinaus. Man hörte leise Stimmen und Schritte an Deck.

Als Capitaine Le Renard wieder in seinen Räumlichkeiten erschien, schlug er vor: "Alison, vielleicht solltet Ihr Euch ein heißes Bad gönnen. Hilft manchmal beim Nachdenken. Ich hoffe, Ihr schlaft trotzdem gut. Shade, wir sollten langsam zum Gasthaus zurück." Der Schwarzhaarige nickte nur und folgte Jack, denn er war zu konsterniert lange Reden zu schwingen. Auf vorher hatte er schon abgenickt, dass es besser war das vertrauliche Gespräch auf eine bessere Gelegenheit zu verschieben. Die beiden Männer verließen die "Dianne".

tbc->Hispaniola, Santo Domingo, "Le Poisson Bleu"

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 17. Sep 2013, 07:14 
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Mit einer Zigarette im Mundwinkel spazierte Toulouse am Pier auf und ab. Er lief hin und her und schickte immer wieder begehrliche Blicke zur "Dianne" hinüber. Am liebsten hätte er sich georfeigt oder selbst in den Hintern getreten. Als Capitaine Le Renard der Mannschaft Beine machte und alle Mann bis auf L'oiseau und Gauthier von Bord trieb, hatte er Häme und Spott von den Kameraden einstecken müssen. Ja, es stimmte, was Le Renard gesagt hatte, die Crew hatte darüber abgestimmt und demnach war es allen außer dem Capitaine verboten eine Frau an Bord zu bringen. Etwas genauer hieß die Regel eine unverheiratete Frau an Bord zu bringen. Die einzigen Ausnahmen waren eben Cathérine Perrier und des Capitaines Mündel Mathilde. Und es war verdammt richtig, dass Toulouse für das Verbot gestimmt hatte. Nun war er sauer auf sich selbst. Alison war zwar verheiratet aber nicht mit ihm. Und Toulouse hatte an ihren Blicken erkannt, dass sie die Tändelei zwar genoß, den letzten SChritt aber wohl nicht gewagt hätte, denn sie liebte diesen betrunkenen Trottel, der ihr den Ring gegeben hatte. Toulouse war sich bewußt, dass er jede Strafe verdient, es war aber völlig unnötig gewesen, seine gute Position überhaupt aufs Spiel zu setzen. Er seufzte, entzündete sich eine neue Zigarette und nahm seine Schritte am Pier wieder auf. Das Herumgehen half beim Nachdenken.

An Deck der "Dianne" war alles ruhig. Nur Gauthier brummelte ein wenig, da er nun die zweite Nacht zur Wache heran gezogen worden war. Andererseits ehrte ihn das Vertrauen von Le Renard. War schon ein hübsches Täubchen, dass der Caypitaine da in seiner Kajüte nächtigen ließ. Gauthier grinste anzüglich, keiner der Leute würde jemals vermuten, dass sich Le Renard auf irgendein anderes Weib denn Cathérine einlassen würde. Die beiden klebten wie Pech aneinander. Es hätte der Rechtfertigung seitens des Capitaine gar nicht bedurft, war aber nett zu wissen, dass es sich bei dem Gast um Capitaine Alison McFarlane um eine gute Freundin Madame Perriers handelte. Gauthier genehmigte sich noch etwas von dem guten Kautabak, dann ging er hinunter um nach dem Wasser zu sehen. Auf Befehl des Capitaine sollten sie Heißwasser für ein Bad bereitstellen. Nun gut, dass Wasser war heiß. Gauthier nahm zwei Eimer und begab sich zur Kapitänskajüte, wo er höflich anklopfte und durch die Türe rief: "Badewasser, Madame Capitaine. Ich komme herein." Er hatte festgestellt, das die Türe nicht verriegelt war. Er verneigte sich vor der sehr jungen recht hübschen Frau: "Gauthier. Ich bin eine Eurer Deckswachen, Kindchen. Hier ist das Badewasser und ein guter Schluck spanischen Brandys. Erschreckt nicht, die andere Deckswache L'oiseau mit Namen mag ein wenig merkwürdig erscheinen. Doch wir werden Euch nichts zuleide tun, Kindchen. Und nun macht es Euch gemütlich und habt eine gute Nacht, Madame. wir bringen dann am Morgen den Kaffee." Gauthier lächelte, kippte das Wasser in den Badezuber und stellte einen halbvolle Flasche einer rotgoldfarbenen Flüsigkeit auf den Tisch. Er hielt diese vielen Bäder zu den unterschiedlichsten Zeiten und Gelegenheiten immer noch für eine merkwürdige Marotte von Capitaine Perrier. Nun ja, alle paar Monate einmal ein Bad zur Reinigung, das aber auch im Meer oder in einem Fluß stattfinden konnte. Aber mit dem heißen Wasser und so häufig, nun ja... Warum aber nun dieser fremden Frau ein Bad zuteil wurde, darüber wollte der Alte nun gar nicht weiter nachsinnen. Er lächelte, grüßte und verließ die Kajüte wieder, um seinen Posten an Deck einzunehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 18. Sep 2013, 15:24 
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verlorne Seele
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Alison hatte sich bei Gauthier für das heiße Badewasser bedankt und hatte das Bad sichtlich genossen. Doch beim Nachdenken half es weniger. Ihre Gedanken waren verwirrt und sie wusste einfach nicht, wie das alles weiter gehen sollte. Doch irgendwann schließlich, als sie wieder aus dem Badezuber gestiegen war, fand sie doch noch einen fast angenehmen Schlaf. Am nächsten Morgen jedoch wurde sie wieder früh wach, denn schlimme Träume plagten sie, weshalb sich Alison dazu entschloss, an Deck zu gehen und frische Luft zu schnuppern. Ordentlich verriegelte sie Tür der Kapitänskajüte hinter sich und stieg hinauf an Deck.

TBC: Dianne - An Deck


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 24. Okt 2013, 18:33 
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Pirat
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"Was kann er eigentlich nicht?" McFarlane fragte in einem fast resignierten Tonfall während er sich in derf Kapitänskajüte der "Dianne" umschaute. Recht behaglich und luxuriös, stellte er für sich fest. Ob Alison das Auch gefallen würde, schoss es ihm durch den Kopf. Er zwang sich Catherine anzusehen und bemerkte: "Recht hübsch habt Ihr es hier. Nun ich wollte Euch wegen Ally um Rat fragen. Ich war ein elender Narr, mich auf andere Weiber einzulassen, obwohl Ally meine große Liebe ist. Nun muß ich darum kämpfen, sie wieder für mich zu gewinnen. Ich weiß, dass Ihr in Port Royal eine Freundschaft pflegtet, dshalb kam ich zu Euch, Catherine. Nun ja, ich muß gestehen, wir sprechen nicht so viel miteinander. Ich meine, nicht dass mich Allys Meinung oder ihre Ansichten nicht interessieren. Das ist es nicht. Aber es war immer sehr schwierig auf der "Chrystabelle". Ally ist ein hervorragender Steuermann. Und es war irgendwie immer was zu tun. Und dann kam Patricia auf die Welt. Und ich ziehe ständig Vergleiche zwischen Ally und Elizabeth, meiner ersten Gattin. Nun ja, Ally ist bei weitem eine vortrefflichere Wahl. Und ich liebe sie wirklich. Meine erste Ehe war nicht sonderlich glücklich. Aber ich schweife ab. Ich wollte Ally mit einem romantischen Abend überraschen. Ich habe einiges gekauft und unsere Kajüte auf der "Chrystabelle" hergerichtet- neues Linnen für die Koje, Blumen, einen hübschen Wandbehang. Aber das sind alle nur Äußerlichkeiten. Ich dachte an Allys Lieblingsspeise... und da fiel mir auf, das ich gar nicht weiß, was das überhaupt ist. Meine Frau ist immer noch eine Fremde für mich, wie in der Stunde unserer Vermählung. Versteht Ihr, Catherine? Ich weiß, ich sollte mit Alison sprechen. Das werde ich auch tun. Doch ich dachte, dass Ihr vielleicht eine Idee habt, mit was ich ihr- und nur ihr- eine Freude machen oder einen Herzenswunsch erfüllen könnte." Patrick rang die Hände.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2013, 09:20 
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rettender Engel
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Während sie mit Patrick McFarlane in der Kapitänskajüte weilte, glitten ihre Blicke immer wieder hinüber zur Tür. Die Zeichen, die Jack seiner Crew gegeben hatte, waren ihr keinesfalls entgangen und da Catherine nach wie vor das Gefühl nicht los wurde, dass er ihr irgendetwas verschwieg, wollte sie zu gerne wissen, was genau er mit den Männern zu besprechen hatte. Natürlich konnten es auch einfach nur weitere Anweisungen sein. Das übliche eben.

Doch dann widmete sie sich wieder ihrem Gegenüber und seinem Problem. "Ihre Lieblingsspeise kann ich Euch leider auch nicht nennen aber ich denke nicht, dass es darauf ankommt. Seht Euch an, was Eure Vorratskammer zur Verfügung stellt. Kartoffeln habt Ihr doch sicher? Schneidet sie in Stücke und kocht sie. Und würzt sie mit Rosmarin. Dann schmecken sie besonders gut. Und vielleicht gelingt es Euch sogar, einen Fisch zu fangen. Es muss nichts besonderes sein. Es ist die Geste, die zählt".

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2013, 09:29 
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"Dann bleibt es doch bei den Kochrezepten." Patrick McFarlane grinste. Die Geste die zählte, dass gab ihm zu denken. Einen Fisch konnte er sicherlich fangen, darin besaß er Geschick. Und Ally mochte Fisch, das zumindest wußte er. Er schaute sich abermals in der Kajüte um und stellte nun vermittelt die Frage: "Was gefällt Euch hier drinnen am besten, Catherine? Und was zum Teufel ist an Eurem Gatten, dass er Euch so glücklich macht? Damals in den Reihen der Navy galt er als Maulheld und Hurenbock obwohl er auch als Captain geschätz wurde, weil er hart und gerecht war. Trotzdem kursierten über ihn mehr Weibergeschichten als über jeden sonst. Und nun scheint er ein völlig anderer zu sein, der wirklich nur Augen für Euch hat."


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2013, 19:45 
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rettender Engel
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Catherine grinste. "Am besten gefällt mir hier drinnen, dass ich mit meiner Familie hier weilen kann". Das war vielleicht nicht die Antwort, die Patrick McFarlane sich erhofft hatte aber es war die Wahrheit. Auf seine anderen Fragen jedoch wusste sie keine Antwort. "Jack hat auch nie irgendetwas unternommen, diese ganzen Gerüchte zu unterbinden. Das besondere an unserer Ehe ist in meinen Augen aber, dass wir gänzlich unterschiedliche Menschen sind". Abermals zeigte sich ein Grinsen in Catherines Gesicht. "Oder hättet Ihr jemals geglaubt, dass ausgerechnet ich einmal auf einem Schiff durch die Welt segle? Ich habe mich aber mit diesem Leben arrangiert und Jack versucht, es mir so angenehm wie möglich zu gestalten".

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 25. Okt 2013, 23:50 
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Pirat
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Patrick lächelte amüsiert: "Die halbe Royal Navy bemühte sich um Eure Gunst, Catherine. Niemand hätte geglaubt, dass Ihr ausgerechnet mit einem Kerl wie Perry Euer Glück finden würdet. Niemand hätte auch nur vermutet, dass Ihr an ihn Euer Herz verlieren und ein Leben als Piratin auf einem Schiff führen könntet. Aber man sieht, dass Jack sich Mühe gibt es Euch an nichts mangeln zu lassen und Euch alle Annehmlichkeiten zu ermöglichen. Viele der Gattinnen der höheren Offiziere würden Euch beneiden, wenn sie dies hier sähen. Ich weiß aber, dass Ally da anders ist. Und ich muß zugeben, ich hatte schon immer ein Auge auf sie geworfen und habe nicht für Euch geschwärmt. Unter uns Offizieren wurde immer vermutet, dass Euer Vater Euch irgendwann Norrington anvermählt sobald er Captain geworden wäre. Dass Jack sich für Euch interessierte, gar tiefere Gefühle für Euch hegte hätte keiner in Betracht gezogen. Ich erinnere mich lebhaft an diese peinliche Szene vor ein paar Jahren als ich glaubte, er hätte Euch zu irgendwas gezwungen." McFarlane senkte kurz den Blick, ja damals als O'Leary Jack beinahe die Kerzen ausgepustet hatte, da hatte er sich gründlichst geirrt. Dann hob er den Kopf wieder und schaute Catherine offen an: "Habt Dank! Ein paar der Dinge, die Ihr mirgesagt habt, haben mir weiter geholfen. Ich hoffe, dass Ally mir verzeiht- irgendwann. Jetzt sollte ich gehen und den Fisch fangen. Ein paar Vorbereitungen treffen. Wäre ich nur nicht so ein Dummkopf gewesen." Er hatte endlich etwas entdeckt, was Ally Freude bereiten würde und was sie nicht besaßen- ein Badezuber. Er erinnerte sich daran, wie er seinem Weib beim Baden zugesehen hatte und sie sich dann geliebt hatten. Dann war ihm damals die Idee gekommen die Heilerin Ana Juanita aufzusuchen. Patrick seufzte. Das war nicht falsch gewesen, obwohl sie sich seither voneinader entfernt hatten auch wenn sie sich noch nicht nahe gewesen waren. Es war kompliziert mit Alison Adams verheiratet zu sein. Aber eine Herausforderung, die er gerne meistern wollte, denn sie war wirklich seine große Liebe. Doch dann wandte sich Patrick McFarlane abermals Catherine zu: "Eine Frage habe ich doch noch. Mir rutschte vorhin heraus, dass ich mir ein weiteres Kind mit Ally wünsche. Sie schien verstört von diesem Gedanken und entschwand zur Heilerin Ana Juanita. Catherine, habt Ihr Erfahrungen mit diesen Mittelchen, die Frauen verwenden, um nicht zu empfangen? Oder wißt Ihr, wen ich da um Rat fragen könnte? Ich komme mir etwas albern vor, diesbezüglich Anas Dienste zu beanspruchen. Das wäre als würde ich Ally nachspionieren und hätte kein Vertrauen in mein Weib." Er guckte und lächelte nun etwas verlegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 27. Okt 2013, 20:10 
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Ob des Dankes, den Patrick ihr Aussprach, winkte Catherine lediglich ab. "Ich wünsche Euch viel Glück". Sie mochte Patrick McFarlane, konnte aber auch Ally verstehen. Wenn Jack ... Nein. Darüber wollte sie lieber nicht nachdenken. Wenn er sie vor Jahren schon einmal als "Furie" bezeichnet hatte, dann würde es wohl eine erhebliche Steigerung geben, die man Catherine gewiss nicht zutrauen würde. Doch Patrick fügte noch eine Frage an und Catherine verwarf ihre Gedanken sogleich wieder. Kopfschüttelnd sah sie Patrick an. "Mit derlei Mitteln kenne ich mich überhaupt nicht aus", bedauerte sie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 27. Okt 2013, 20:23 
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Capitaine Le Renard
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Nicht all zu lange hatte es gedauert bis die Teigtaschen fertig gebacken waren. Mit einigen Mühen, man hätte auch sagen können mit Klauen und Zähnen war es Jack gelungen das eine Gebäckstück in ein Tuch zu packen, welches nun an seiner verletzten Hand baumelte. Die andere nutzte er um einmal kurz an der Kapitänskajüte anzuklopfen und dann die Türe zu öffnen. Nicht, dass er erwartet hätte, McFarlane und seine Gattin bei irgendwas zu überraschen oder zu stören. Er vertraute Cathérine. Aber er wollte ihre Aufmerksamkeit. "Ich habe da was für dich, mon ange." Mit einem breiten Grinsen streckte er Cathérine die Hand entgegen und mahnte: "Sei vorsichtig, das Gebäck kommt eben aus dem Ofen." Dann wandte er sich McFarlane zu: "Berthier ist bereit Euch zu Diensten zu sein. Aber pünktlich um Mitternacht ist mein Koch wieder zurück wo er hin gehört. Ich denke, dass ist ein guter Lohn für Eure Heldentat bei Delacroix. Ich wünsche Euch viel Glück!" Müde ließ sich Jack auf dem Rand der Koje nieder und behielt Cathérine im Auge, war gespannt, was sie zu dem Schmuck sagen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 28. Okt 2013, 13:16 
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rettender Engel
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Erfreut lächelte Catherine ihren Gatten an, als dieser herein trat. "Für mich", erkundigte sie sich unsinnigerweise, als er ihr den Inhalt seiner Hand entgegen streckte. Eigentlich hatte sie nicht damit gerechnet, dass er in seinem Zustand daran gedacht hatte, ihr irgendetwas zu schenken. Doch sie packte es aus und lächelte, als sie die Teigtasche sah. Sie duftete köstlich und Catherine konnte nicht widerstehen und biss hinein ... auf etwas hartes. Mit einem Stirnrunzeln betrachtete sie die Teigtasche und zog kurz darauf das Armband daraus hervor. "Jack Du sollst Dich doch schonen", ermahnte sie ihn, freute sich aber sichtlich, was ihrem Gatten unverzüglich eine Umarmung mitsamt einem Kuss einbrachte. Sie nahm auf seinem Schoss Platz und betrachtete das wunderschöne Schmuckstück nun in aller Ruhe sehr genau.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 28. Okt 2013, 13:29 
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McFarlane fühlte einen feinen Stich im Herzen. Eine deutlichere Demonstration, was er in seiner Ehe alles falsch machte, hätte er nun nicht bekommen können. Trotz seiner erheblichen Verletzung- und Jack sah bleich und schwach aus- aber dessen ungeachtet, hatte er für Catherine irgendwas gebacken. Patrick beobachtete, wie sie das Tuch vom Handgelenk ihres Gatten nestelte, der wiederum nur Augen für sein Weib hatte. Und wenn man sich die Kapitänskajüte der "Dianne" ansah, so ließ es Jack ihr wirklich an nichts mangeln. Überhaupt, wie die beiden miteinander umgingen, dass war unfaßbar. Er selbst hatte es immer vermieden Ally vor der Crew irgendwelche Kosenamen zu geben oder ihr Liebsworte zuzuflüstern, wollte sie nicth vor den Männern herabstufen. Doch für Jack schien es das Natürlichste zu sein, alle Welt wissen zu lassen, dass sein Herz an Catherine hing. Seine Blicke, sein Tonfall, die zärtlichen Koseworte, all das machte eben Catherines Gatten aus. Die Worte über den Schiffskoch drangen gerade so eben a ns ein Ohr. Patrick mußte hart Schlucken, bevor er eine Antwort zustande brachte: "Ach, die Finte bei Delacroix, war einfach Glück. Und ohne Evans und Tou... Toulouse hätte es nicht geklappt. Ich mußte doch wenigstens versuchen, was zu unternehmen. Ihr bekommt den Koch pünktlich zurück, das schwöre ich." Es war Patrick McFarlane inzwischen peinlich, dass alles ihn als Held titulierte. Er wollte doch vor allem nur Allys Ehemann sein. Soeben wollte er sich verabschieden als ihm ein Gedanke kam: "Ihr habt immer einen gewissen Ruf gehabt, Jack. Und wie man bei Catherine sieht, versteht Ihr wirklich was von Frauen. Also erklärt mir, wie ich Ally zurück gewinne. Verratet mir, wie man seine Leiebste umgarnt."


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 28. Okt 2013, 13:49 
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Capitaine Le Renard
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Zu gerne hätte er den Kuss vertieft aber sie waren ja nicht allein. Jack grinste. Da Cathérine auf seinen Schoß Platz fand, fuhr seine unverletzte Hand sofort in ihre Haare. Spielte zärtlich mit ein paarSsträhnen, die aus ihrem Zopf gerutscht waren. Ein warmes Lächeln, wie sie das Armband richtig in Augenschein nahm. Er wußte genau, das es ihren Geschmack traf. Dann kam ihm McFarlanes Frage zu Ohren und Jack guckte den anderen Mann irritiert an: "Welcher Ruf? Gewiß war ich mit mehr als einer einschlägigen Dame im Bett. Und habe gewisse Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen, Patrick. Aber ehrlich gesagt, von Frauen im allgemeinen verstehe ich nichts. Ihr selbst habt damals Mackenzie Evans dazu gebracht ihr Leben hinter sich zu lassen und Euren Ring anzunehmen. Also fragt mich nicht, was Ihr tun müßt, um Eure Gattin zu betören. Ich weiß es nicht. Mir ist nur daran gelegen, die Mutter meiner Kinder glücklich zu sehen, nachdem ich ihr fast das Herz gebrochen hätte. Aber eigentlich bin ich zu erschöpft nun darüber zu sprechen. Ihr müßt selbst einen Weg zu Ally finden, Patrick. Und ich denke, es könnte Euch sogar gelingen. Immerhin habt ihr es doch auch vollbracht Evans nach Tortuga mitzunehmen. Und dann noch ausgerechnet Toulouse. Nehmt Berthier und verlaßt mein Schiff, Captain Galahad!" Jack grinste.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 28. Okt 2013, 15:50 
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Auch wenn Jack grinste, das war ein Rausschmiß. "Habt Dank. Catherine, war nett mit Euch zu Plaudern." McFarlane erhob sich und trat den Rückzug an. Hier störte er nur, erkannte Patrick. Und er mußte ja noch einiges besorgen- vor allem einen Badezuber. Der Koch erwartete ihn am Niedergang. Und so verließ Patrick Mcfarlane mit dem Mann umgehend die "Dianne".

tbc-> "Chrystabelle", Kombüse


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 28. Okt 2013, 16:36 
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Capitaine Le Renard
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Nachdem McFarlane sie verlassen hatte, wurde Jack noch eine Spur ernster. Flüchtig streiften seine Lippen Cathérines Hals. Doch dann hob er an zu sprechen: "Ich hatte eine kurze Crewversammlung einberufen. Habe die Männer wissen lassen, dass wir es Patrick zu verdanken haben, dass Delacroix uns nicht jagen kann wie die armen Seelen. Aber- Aliénor bereitet mir Sorgen, mon ange. Sie saß zu meinen Füßen und meinte urplötzlich, dass es gut sei, dass die Verletzung mich nicht umgebracht habe. Sie wolle nicht, das Maman und Ceddy um mich weinen müssten. Ich war zutiefst erschrocken, Cathérine."
Er schmiegte sich an seine Gemahlin und es hatte etwas schutzsuchendes an sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kapitänskajüte
BeitragVerfasst: 29. Okt 2013, 19:02 
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rettender Engel
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Catherine hörte Jack zu und legte ihre Arme um ihn. "Aliénor ist so tapfer wie ihr Vater", stellte sie fest, wollte sich aber dennoch nicht ausmalen, wie es der Tochter wohl ergehen würde, wenn ihr Vater .... Nein! Darüber wollte Catherine keinen Gedanken verschwenden. Lieber wechselte sie das Thema. "Aber Du willst doch nicht immer noch nach Port Royal?", erkundigte sie sich vorsichtshalber und gestand. "Ich habe Angst, dass Dir dort irgendetwas passiert".

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